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Eine Gedichtinterpretation schreiben – Hauptteil 07:48 min

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Transkript Eine Gedichtinterpretation schreiben – Hauptteil

Jetzt bist du beim wichtigsten Teil deiner Interpretation gelandet: dem Hauptteil. Nachdem du dir zunächst Notizen gemacht und in der Einleitung eine Deutungshypothese festgelegt hast, kommt jetzt im Hauptteil die eigentliche Analyse und Interpretation. Er macht ungefähr zwei Drittel deines Aufsatzes aus. Deine Aufgabe ist es dabei, in einem zusammenhängenden Text formale und inhaltliche Merkmale in einen Zusammenhang zu setzen. Wie du dabei vorgehen kannst, erkläre ich dir anhand des Gedichts “Weltende” von Jakob von Hoddis:

Weltende

Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut, In allen Lüften hallt es wie Geschrei, Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei Und an den Küsten – liest man – steigt die Flut.

Der Sturm ist da, die wilden Meere hupfen An Land, um dicke Dämme zu zerdrücken. Die meisten Menschen haben einen Schnupfen. Die Eisenbahnen fallen von den Brücken. Im Folgenden spielen Form, Sprache, Inhalt, eine Deutungshypothese und die Literaturgeschichte eine Rolle. Aber alles der Reihe nach.

Was kannst du zur Form sagen? Es gibt zwei Strophen mit jeweils vier Versen. Das Versmaß ist ein fünfhebiger Jambus. Wenn man das Reimschema betrachtet, weist die erste Strophe einen umarmenden und die zweite Strophe einen Kreuzreim auf.

Mit der Beschreibung von Vers- und Strophenaufbau, Versmaß und Reimschema hast du in diesem Fall alle wichtigen formalen Kriterien erfasst.

Eine formale Besonderheit bilden die Satzzeichen. Die erste Strophe bildet den Satzzeichen nach einen Satz. Die zweite Strophe ist in drei Sätze unterteilt. Du kannst davon ausgehen, dass die Satzzeichen bewusst gesetzt wurden und für die inhaltlichen Aussagen relevant sind.

Bevor wir diese formalen Beobachtungen jedoch mit dem Inhalt in Zusammenhang bringen, sehen wir uns zunächst einige sprachliche Besonderheiten an.

Du kannst im Gedicht einige rhetorische Mittel erkennen: In Vers 2 wird durch das Wort “wie” ein Vergleich ausgedrückt. Zwischen Vers 5 zu 6 gibt es ein Enjambement, also einen Satz, der auf den nächsten Vers übergeht. Außerdem ist auffällig, dass die Dachdecker verdinglicht werden und wie Gegenstände „entzwei“ gehen. Die Meere dagegen werden personifiziert und ihre zerstörerische Wirkung verniedlicht. Die Wortwahl „hupfen an Land“ klingt kindlich. Insgesamt ist Sprache ist leicht verständlich und der durch die Satzzeichen erkennbare Satzbau parataktisch, also eine Aneinanderreihung selbständiger Sätze.

Verknüpfst du diese formalen und sprachlichen Beobachtungen mit den inhaltlichen Aussagen des Gedichts, kommst du zu einer Deutung. Aspekte, die du dabei betrachten kannst, sind die Aussage des Titels, die inhaltliche Gliederung und handelnde oder beobachtende Personen wie das lyrische Ich.

Orientiere dich bei der Interpretation an einer Deutungshypothese. Entweder ist sie durch die Aufgabenstellung schon vorgegeben oder du hast sie, wie hier, selbstständig in deiner Einleitung formuliert:

Die knappe Darstellung von Katastrophen, Krankheiten und Tod zeigen die für den beginnenden Expressionismus typische Verunsicherung des Individuums in einer undurchschaubaren Welt, von der es sich mehr und mehr entfremdet.

Kannst du diese Annahme durch deine Analyse des Textes bestätigen?

Ich zeige dir einige Möglichkeiten.

Inhaltlich wird das durch den Titel Weltuntergang zu erwartende Katastrophenszenario bestätigt. In der ersten Strophe kommt ein überall widerhallender Sturm auf, der Dachdecker abstürzen und die Flut steigen lässt. Formal ist die noch wachsende Bedrohung von der zweiten Strophe durch das Reimschema und das abschließende Satzzeichen abgegrenzt. In der zweiten Strophe ist die Flut dann so weit fortgeschritten, dass sie Dämme zerdrückt. Außerdem breitet sich Schnupfen aus und Eisenbahnen fallen von Brücken. Die abgeschlossenen Sätze verstärken den Eindruck, dass die unterschiedlichen Fakten keinen Zusammenhang aufweisen und wahllos aufgezählt werden. Das lyrische Ich beobachtet teilnahmslos und wertet Informationen nicht emotional. Zugunglücke und Schnupfen stehen formal gleichwertig nebeneinander.

Der Eindruck der Entfremdung des lyrischen Ichs von den Geschehnissen kommt auch durch sprachliche Gestaltung zustande. Die Verdinglichung der Dachdecker weist darauf hin, dass keinerlei persönliche Betroffenheit vorhanden ist. Ebenso wäre denkbar, dass sich das lyrische Ich so stark von Emotionen abgrenzt, weil es die Fakten sonst nicht ertragen könnte. Indem es sprachlich Gegenstände aus Menschen macht, wird deren Tod als weniger bedrohlich empfunden. Aus dem gleichen Grund könnten die Meere hupfen. Die offensichtlichste Abgrenzung des lyrischen Ichs von den Vorgängen siehst du an dem Einschub, auch Parenthese genannt, liest man in Vers 4.

Im Gegensatz zu den beschriebenen bedrohlichen Inhalten steht auch der klare strukturelle Aufbau des Gedichts. Dahinter könnte die Absicht des Autors stehen, den wertlosen Schutz einer äußeren Form im Angesicht ernsthafter Bedrohungen zu zeigen.

Kannst du noch mehr Zusammenhänge zwischen Sprache, Inhalt und Form finden? Wichtig ist dabei immer, dass du deine Analyse immer gut am Text belegst.

Nachdem du gründlich mit dem Text gearbeitet hast, solltest du auch auf literaturgeschichtliche Zusammenhänge eingehen. Für unser 1911, also während der Epoche des Expressionismus, veröffentlichtes Beispiel könntest du zum Beispiel auf die große Unsicherheit der Menschen zu dieser Zeit eingehen, die unter anderem durch schnellen technischen Fortschritt verursacht wurde. Diese Art von Bezügen zum Entstehungshintergrund, der Entstehungszeit und eventuell der Biographie des Autors solltest du jedoch erst machen, wenn du das Gedicht ausreichend aus sich selbst heraus interpretiert hast. Dafür hast du jetzt alles, was du brauchst und kannst direkt mit einer eigenen Analyse loslegen.

11 Kommentare
  1. Hallo Masudkhan205,
    es ist vielleicht ein wenig schlecht zu erkennen, aber die 2. Strophe besteht tatsächlich aus 3 Sätzen:

    „Der Sturm ist da, die wilden Meere hupfen
    An Land, um dicke Dämme zu zerdrücken.
    Die meisten Menschen haben einen Schnupfen.
    Die Eisenbahnen fallen von den Brücken.“
    Viel Spaß weiterhin beim Schauen unserer Videos.
    Liebe Grüße aus der Redaktion

    Von Carolin Kasper, vor 5 Monaten
  2. Es sind 2 Sätze (2:20-2:30)

    Von Masudkhan205, vor 5 Monaten
  3. mir fehlt eine Zusammenfassung

    Von Timmi100905, vor 9 Monaten
  4. Hallo Ish Med,
    vielen Dank für deinen Hinweis dazu.
    Viele Grüße aus der Redaktion

    Von Alicia v. L.C., vor 12 Monaten
  5. Mir fehlte auch die Zusammenfassung

    Von Ish Med, vor 12 Monaten
  1. Top Video. Auch das davor; das mit der Einleitung.
    Weiter so!!

    Von Tilmay K., vor etwa einem Jahr
  2. Mir fehlte hier eine Zusammenfassung

    Von Nicowald, vor mehr als einem Jahr
  3. extrem gute Ausführung der Erklärung

    Von Dorothee Buehrig, vor fast 2 Jahren
  4. Danke, das Video hat mir sehr geholfen, war vorher ausgangs los und jetzt verstehe ich es.

    Von Sandra Hofmann, vor mehr als 2 Jahren
  5. Vielen Dank für das positive Feedback. Zu dem Video gibt es auch neue Übungen, um das Wissen gleich zu festigen und anzuwenden.

    Beste Grüße
    Die Deutschredaktion

    Von René Perfölz, vor mehr als 4 Jahren
  6. Richtig gut erklärt, informativ und interessant gemacht.

    Von Felina98, vor mehr als 4 Jahren
Mehr Kommentare

Eine Gedichtinterpretation schreiben – Hauptteil Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Eine Gedichtinterpretation schreiben – Hauptteil kannst du es wiederholen und üben.

  • Nenne die wichtigsten Arbeitsschritte, die der Hauptteil einer Gedichtinterpretation enthalten muss.

    Tipps

    Eine mögliche Deutung des Gedichts bekommst du durch die Kombination verschiedener Analysepunkte. Erinnerst du dich, welche Ergebnisse man verknüpfen kann?

    In der Einleitung formulierst du in der Regel bereits eine erste Deutung des Gedichts, die dann durch Analyseergebnisse bestätigt oder verworfen wird.

    Am Ende des Hauptteils kannst du dich auf Kontexte des Gedichts beziehen, z.B. inwiefern die Inhalte oder die Form mit den allgemeinen Merkmalen einer Epoche übereinstimmen oder nicht.

    Lösung

    Es gibt fünf wichtige Aspekte im Hauptteil einer Gedichtinterpretation:

    1. Zunächst schaust du dir allgemeine formale Merkmale des Gedichts genauer an, wie Stophenform, Anzahl der Verse, Reimschema etc. Alternativ könnte man auch mit den Inhalten anfangen, das heißt, bestimmte Motive heraussuchen oder wiederholt auftretende Begriffe markieren.
    2. Danach wird die Sprache genauer in den Blick genommen, das sind zum Beispiel Metaphern, Vergleiche, sprachliche Bilder etc.
    3. Anschließend kannst du den Inhalt des Gedichts erschließen. Dabei solltest du, wenn möglich, darauf achten, dass Form, Sprache und Inhalte in Bezug zueinander analysiert werden. Das heißt zum Beispiel, dass formale Merkmale ohne inhaltliche Bedeutung aus der Analyse rausfallen. Ebenso würdest du Inhalte unerwähnt lassen, wenn sie mit den Ergebnissen der formalen Analyse keinen Zusammenhang bilden.
    4. Die in der Einleitung genannte Deutungshypothese muss am Ende wieder aufgegriffen und entweder bestätigt oder widerlegt werden.
    5. Am Ende des Hauptteils kannst du dich auf Kontexte des Gedichts beziehen, z. B. auf die Literaturgeschichte, das heißt konkret: Epochenmerkmale, Wissen über den Autor oder die Autorin oder gesellschaftliches Wissen.
    Wenn alle diese Punkte in dem Hauptteil vorkommen, ist er vollständig.

  • Bestimme die Merkmale des Hauptteils einer Gedichtinterpretation.

    Tipps

    Einleitung und Schluss des Aufsatzes sollten ungefähr ein Drittel der Gedichtinterpretation bilden.

    In dem Hauptteil zerlegst du das Gedicht in seine Bestandteile, um deren Funktion zu bestimmen. Erinnerst du dich, wie dieser Prozess noch genannt wird?

    Lösung
    • Im Hauptteil der Gedichtinterpretation analysierst du sprachliche und formale Merkmale und setzt sie in Bezug zu den Inhalten eines Gedichts. Diesen Prozess nennt man auch Interpretation oder Deutung. Die Analyse- und Interpretationsergebnisse beziehst du dann auf die Deutungshypothese aus der Einleitung.
    • Der Hauptteil bildet mit zwei Dritteln den größten Abschnitt deines Aufsatzes.
    • In einem zusammenhängenden Text, also nicht in Stichpunkten, werden formale und inhaltliche Merkmale miteinander verknüpft.
  • Bestimme, welche Analyseelemente zu Form und welche zu Sprache gehören.

    Tipps

    Überlege noch einmal, inwiefern Sprache und Form auseinander gehalten werden können.

    Auch die Sprache ist in gewisser Weise ein formales Merkmal. In diesem Fall meint man mit Form aber die Struktur oder den Rahmen von Gedichten.

    Zur Kategorie Sprache gehören unter anderem auch Metaphern, Bilder, die Verwendung bestimmter Adjektive etc.

    Lösung

    Zur Form gehören folgende sechs Begriffe, da sie dem Gedicht einen formalen Rahmen geben:

    • Strophenanzahl
    • Versanzahl
    • Versmaß, auch genannt Metrum,
    • Reimschema, zum Beispiel Kreuzreim oder umarmender Reim,
    • Zeichensetzung, also Punkte, Kommata, Fragezeichen und so weiter.
    Am besten fängst du bei der Analyse eines Gedichts auch immer mit diesen formalen Merkmalen an und machst dir entsprechende Notizen. Durch die Erarbeitung bekommst du bereits einen Überblick, über das, was du schreiben wirst.

    Zur Sprache gehören folgende fünf Begriffe, da sie entweder sprachliche Bilder bezeichnen oder sich auf die sprachliche Gestaltung eines Gedichts beziehen:

    • Satzbau, also zum Beispiel parataktisch oder hypotaktisch,
    • Vergleich, ein rhetorisches Mittel, das an wie oder als erkennbar ist,
    • Enjambement, die Fortführung eines Gedankengangs über zwei oder mehr Verse,
    • Personifikation, ein rhetorisches Mittel, das nicht-lebendigen Dingen menschliche Eigenschaften zuschreibt,
    • und Verständlichkeit.

  • Entscheide, wie Bezüge zur Literaturgeschichte sinnvoll in den Hauptteil eingebaut werden können.

    Tipps

    Bevor man Bezüge zu Kontexten herstellt, sollte man das Gedicht selbst analysieren.

    Bezüge zur Literaturgeschichte werden nur insofern hergestellt, als dass sie sinnvoll für die Interpretation des Gedichts erscheinen.

    Lösung
    • Die ganze Epoche muss im letzten Teil des Hauptteils nicht dargestellt werden, stattdessen kann man sich auf Aspekte konzentrieren, die die Interpretation sinnvoll bereichern oder im Widerspruch zur eigenen Deutung stehen.
    • Wichtig ist in jedem Fall, das Gedicht erst aus sich selbst heraus zu interpretieren und dann einen Bezug zur Literaturgeschichte zu ziehen.
    • Zur Literaturgeschichte gehören unter anderen die Entstehungszeit, der Entstehungshintergrund und Informationen zur Biografie des Autors. Auch Wissen zum gesellschaftlichen Kontext kann hier angeführt werden.
    • Raten ist in diesem Fall nicht von Vorteil. Dann kann man die Information zu Literaturgeschichte auf das beschränken, was man weiß, und die Epoche weglassen.
  • Erläutere den Aufbau der Deutung des Inhalts.

    Tipps

    Versuche, dich an die Formel zur Deutung zu erinnern.

    Überlege, was meistens über dem Gedicht steht. Gibt es dir einen Hinweis auf die Deutung des Gedichts?

    Eine Deutungshypothese erweist sich in der Regel als wahr oder falsch. Was sollte man also tun?

    Lösung

    Zur Deutung des Inhalts kommt man in einer Gedichtinterpretation wie folgt:

    1. Wenn formale und sprachliche Beobachtungen mit inhaltlichen Aussagen verknüpft werden, kann eine Deutung erschlossen werden. Nur die Kombination aller Teile führt dich zu einem Analyseergebnis. Zum Beispiel werden dabei das Metrum eines Verses mit einer Metapher in Verbindung gebracht. Eine besondere formale Betonung unterstützt häufig die sprachliche Ebene.
    2. Der Titel und seine Aussage geben immer einen Hinweis auf den Inhalt. Auch die inhaltliche Gliederung oder der sogenannte rote Faden und handelnde oder beobachtende Personen, wie zum Beispiel das lyrische Ich, sollten zur Deutung beitragen.
    3. Eine Deutungshypothese sollte bereits in der Einleitung formuliert worden sein oder kann auch in der Aufgabenstellung stehen. Diese hat auch einen bestimmten Zweck: Sie dient der Orientierung. In der Regel sollte sie einen bis zwei Sätze umfassen.
    4. Am Ende der Analyse sollte sie bestätigt oder widerlegt werden. Das geschieht im Verlauf deiner Analyse. Du erkennst dann, ob deine Deutungshypothese stimmt oder nicht und formulierst das knapp im Anschluss an den Hauptteil.
    5. In der Beispielinterpretation zu dem Gedicht Weltende von Jakob van Hoddis wurde sie bestätigt.

  • Zeige, in welcher Reihenfolge eine Deutungshypothese zum Gedicht Weltende bestätigt werden kann.

    Tipps

    Beginne mit der Einordnung des Titels.

    Gehe von der Deutung der ersten Strophe zur Deutung der zweiten.

    Das lyrische Ich und seine Beobachtungen sollten nach der formalen Betrachtung der zweiten Strophe folgen.

    Lösung

    Die Bestätigung der Deutungshypothese könnte wie folgt aussehen:

    1. Zunächst solltest du den Titel in einen Zusammenhang bringen. Dieser bestätigt die Vermutung eines Katastrophenszenarios.
    2. In der ersten Strophe kommt ein Sturm auf, der auch der Reihenfolge getreu genannt werden sollte.
    3. Die Abtrennung der ersten und zweiten Strophe erfolgt klar durch das unterschiedliche Reimschema und die Zeichensetzung.
    4. Die zweite Strophe folgt mit einer fortgeschrittenen Flut, die sich zerstörerisch auswirkt. Auch andere Dinge, wie Schnupfen und fallende Eisenbahnen, unterstreichen das Szenario.
    5. Die Betrachtung des lyrischen Ichs zeigt, dass es als teilnahmsloser Beobachter auftritt und Geschehnisse wie Zugunglücke mit Schnupfen gleichstellt.
    6. Ein möglicher Grund der Teilnahmslosigkeit könnte sein, dass das lyrische Ich die Katastrophe nicht ertragen kann.
    Wenn die Teile in dieser Reihenfolge stehen, entsteht eine schlüssige Bestätigung der Deutungshypothese.