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Xanthine – beliebte Wachmacher 02:01 min

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Transkript Xanthine – beliebte Wachmacher

Wachmacher begrüßen uns beinahe jeden Tag, besonders bekannt Teein und Koffein. Diese sogenannten Xanthine können, in Maßen genossen, viel für unser Wohlbefinden tun. Seit fast 500 Jahren ist die Wirkung der Xanthine bekannt. Das Teein steckt in niedriger Dosierung in Tees, viele Menschen vertragen es besser als das Koffein im Kaffee. Allerdings ist auch der Effekt des Teeins nicht ganz so stark wie der des Koffeins. Xanthine wirken zwar aufputschend, aber nicht euphorisierend. Frauen vertragen übrigens etwas mehr davon als Männer, ihr Körper baut die Xanthine um 25 Prozent schneller ab. Trotzdem Vorsicht, die Wirkung kann abhängig machen. Zuviel Xanthine beeinträchtigen außerdem die Feinmotorik. Die Hände werden zittrig. Schwangere, Stillende und Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollten sie nur in Maßen genießen. Am verträglichsten ist immer noch das Matein. Der Matetee, in Südamerika ein Grundnahrungsmittel, soll neben seiner anregenden Wirkung auch noch Mineralien und viele B-Vitamine enthalten. Die Indianer sagten ihm sogar blutreinigende und verjüngende Wirkung nach. Die müdigkeitsverzögernde Wirkung der Xanthine erklärt unter anderem auch die erhöhte Leistungsfähigkeit bei intensiver körperlicher Arbeit und Ausdauersport. Deshalb sind diese Aufputschmittel auch in vielen Sport- und Fitnessdrinks enthalten. Xanthine stecken in den Blättern und Beeren der Teepflanzen, in Kaffee- und Kakaobohnen und in den Blättern des Matebaums. Also, ist es mal wieder richtig trüb, kann eine Tasse aromatischen schwarzen Tees Tristesse und Müdigkeit mit einem Schluck davon spülen.