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Antioxidationsmittel in Lebensmitteln 01:55 min

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Transkript Antioxidationsmittel in Lebensmitteln

Zu Hause kann man Zitronensaft zu Hilfe nehmen, damit zum Beispiel angeschnittene Äpfel nicht braun werden. Das Vitamin-C der Zitrone, die Ascorbinsäure, wirkt hier als natürliches Antioxidationsmittel. Dieser Stoff verhindert den chemischen Prozess der Oxidation. Auch die Nahrungsmittelindustrie nutzt diesen Effekt. Die Mehrzahl der hier eingesetzten Antioxidationsmittel sind mit natürlichen Substanzen identisch. Sie werden jedoch überwiegend synthetisch hergestellt. Eingesetzt zum Beispiel in Apfelmus verzögern sie eine Reaktion des Luftsauerstoffes mit den Inhaltsstoffen und schützen somit vor Verderb. Verwendet werden hierfür unter anderem die Ascorbinsäure oder das Vitamin E. Sie werden zum Beispiel auch Margarine beigefügt, um zu verhindern, dass die Fette schnell ranzig werden. Unproblematisch sind die naturidentischen Antioxidationsmittel, weil sie der Körper kennt. Schwieriger sind die künstlichen Antioxidantien, wie zum Beispiel die Gallate, die können bei empfindlichen Menschen zu Magenschmerzen führen oder bei Asthmatikern zu allergischen Reaktionen. Gallate mit E310 bis E312 in der Liste der Zusatzstoffe deklariert, dürfen deshalb nur in begrenzter Menge verwendet werden, ebenso die Antioxidationsmittel mit den Nummern E320 und E321. Diese reichern sich im Fettgewebe an und können indirekt die Aufnahme wichtiger Substanzen wie Vitamin D verhindern. Künstliche Antioxidationsmittel befinden sich zum Beispiel in Kartoffel-Instant-Erzeugnissen, ebenso sind sie in Brühwürfeln, Kaugummi und diversen Knabbereien enthalten. Für Baby und Kleinkindnahrung sind sie nicht zugelassen.