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Reaktionsgeschwindigkeit: Grundlagen 02:38 min

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Transkript Reaktionsgeschwindigkeit: Grundlagen

Einige chemische Reaktionen laufen sehr schnell ab, während andere Minuten brauchen, Stunden, Jahre oder gar Jahrtausende. Die Geschwindigkeit, mit der eine Reaktion abläuft, nennt man Reaktionsgeschwindigkeit. Sie ist ein wichtiger Faktor bei der Herstellung von Chemikalien in Fabriken. Denn sie hat großen Einfluss darauf, wie viel einer Chemikalie man in einer bestimmten Zeit produzieren kann. Die Reaktionsgeschwindigkeit kann man auf zwei Arten bestimmen: Entweder misst man, wie viel von einem bestimmten Produkt in einer bestimmten Zeit produziert wurde, oder man misst, wie viel von einem Edukt in einer bestimmten Zeit umgesetzt wurde. Hier siehst du die Reaktion des Metalls Magnesium mit Salzsäure, bei der Wasserstoff entsteht. Wenn man das entstehende Gas auffängt, kann man das Volumen messen, das in einer bestimmten Zeitspanne entstanden ist. Wie man sieht, bilden sich die Gasbläschen des Wasserstoffs erst ganz schnell, bevor sie allmählich langsamer werden. Das Volumen des Gases kann man gegen die Zeit auftragen. Die Steigung dieser Kurve zeigt die Reaktionsgeschwindigkeit. In diesem Fall steigt die Kurve zunächst steil an und flacht dann ab, was zeigt, dass sich die Reaktion verlangsamt. Je weiter die Reaktion fortschreitet, desto mehr Salzsäure wird umgesetzt, was die Reaktionsgeschwindigkeit reduziert. Die Konzentration ist aber nicht der einzige Faktor, der Einfluss auf die Reaktionsgeschwindigkeit hat. Auch Temperatur und Druck sind Schlüsselfaktoren. Für die Industrie ist es sehr wichtig, diese Reaktionsbedingungen zu verstehen. Sie können durch Vorgänge auf Teilchenebene erklärt werden, die wir mit dem bloßen Auge nicht beobachten können.