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Wie haben sich Vögel entwickelt? 03:01 min

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Transkript Wie haben sich Vögel entwickelt?

Trotz ihrer Vielfalt gehen alle Vögel auf die gleichen Vorfahren zurück, eine Gruppe von Dinosauriern, die man Theropoda nennt. Theropoda besaßen sehr unterschiedliche Körpergrößen, vom großen Spinosaurus mit einer Länge von bis zu 13 Metern bis hin zu viel kleineren Dinosauriern wie dem drei Meter langen Saurornithoides. Sie besaßen jedoch einige Gemeinsamkeiten. Sie alle waren Zweibeiner. Sie liefen auf zwei Beinen und ihre vorderen Gliedmaßen waren vom Boden abgehoben. Eine ähnliche Zweibeinigkeit findet man auch bei heutigen Vögeln wie dem Wegekuckuck. Viele Theropoda besaßen Federn. Epidexipteryx nutzte seine dekorativen Schwanzfedern wohl, um Rivalen zu bedrohen und Paarungspartner anzuziehen. Es ist wahrscheinlich, dass sich Federn zunächst zur Isolierung entwickelten, um den Theropoda zu helfen, ihre Körperwärme zu halten und ihre Eier auszubrüten. Die Flugfähigkeit kam später hinzu. Über die genaue Entstehung des Vogelfluges liegt noch vieles im Unklaren, aber Funde von Fossilien von Microraptoren unterstützen eine Theorie. Mit langen, aerodynamischen Federn an allen vier Beinen glitt der Microraptor wohl auf der Jagd nach Beute von Baum zu Baum. Dieses Gleiten war vermutlich eine Vorstufe zur vollständigen Flugfähigkeit. Die ersten Vögel haben diesen gefiederten Reptilien wohl sehr ähnlich gesehen. Später haben sich dann die bezahnten Kiefer zu leichten Schnäbeln entwickelt, während Veränderungen im Aufbau des Skeletts aus Vögeln wahre Meister im Fliegen machten. Wenngleich Theropoda wie der Spinosaurus schon lange ausgestorben sind, leben ihre Nachkommen noch immer.