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Stammbaum des Menschen

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Stammbaum des Menschen
lernst du in der 11. Klasse - 12. Klasse - 13. Klasse

Stammbaum des Menschen Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Stammbaum des Menschen kannst du es wiederholen und üben.
  • Beschreibe das „Multiregionale Modell der Menschwerdung".

    Tipps

    Das Wort multiregional beschreibt bereits den Grundsatz des Modells.

    Als Genfluss bezeichnet man in der Evolutionsbiologie den Austausch genetischen Materials zwischen zwei Populationen einer Art.

    Lösung

    Das Multiregionale Modell der Menschwerdung besagt, dass sich der moderne Mensch, der Homo sapiens, unabhängig voneinander in Afrika, Europa und Asien entwickelt hat. Zwischen den Populationen gab es demnach einen intensiven Genfluss, also eine starke Vermischung, welche dazu führte, dass der Homo sapiens heute nur noch eine einzige Art bildet.

  • Ordne die unterschiedlichen Mitglieder der Gattung Homo chronologisch ein.

    Tipps

    Die verschiedenen Arten haben sich jeweils aus der vorangegangenen Art entwickelt. Am Ende der Entwicklungskette steht der moderne Mensch, der Homo sapiens.

    Lösung

    Aus den Vormenschen, den Australopitecinen, entwickelte sich zunächst der Homo habilis. Aus dieser Menschenart ging der Homo ergaster hervor. Aus ihm entwickelte sich wiederum der Homo heidelbergesis. Dieser ist der direkte Vorfahre des modernen Menschen Homo sapiens.

  • Beschreibe die mitochondriale Vererbung.

    Tipps

    Die Informationen der mitochondrialen DNA kann in der Forschung genutzt werden, um herauszufinden, wann sich Populationen voneinander getrennt haben.

    Lösung

    Die Mitochondrien der eukaryotischen Zellen tragen eigene DNA. Die Vererbung dieser DNA erfolgt ausschließlich maternal, also nur durch die Mutter. Diese mitochondriale DNA wird auch mt-DNA genannt. Da sie nur von der Mutter vererbt wird, unterliegt diese DNA keinerlei genetischer Rekombination. Veränderungen in der mt-DNA sind somit immer auf Mutationen zurückzuführen.

  • Bestimme, der menschlichen Evolution entsprechend, die richtige Reihenfolge der Schädel.

    Tipps

    Betrachte die Anteile des Gesichtsschädels und des Hirnschädels. Je fortgeschrittener die Entwicklung des Menschen ist, desto mehr nimmt der Anteil des Gesichtsschädels ab und der Anteil des Hirnschädels zu.

    Lösung

    Betrachtet man den Schädel der Australopithecinen, so fällt auf, dass die Kieferpartie noch stark ausgeprägt ist und der Gesichtsschädel im Vergleich zum Hirnschädel sehr groß ist.

    Die Australopithecinen lebten vor ca. 3 Millionen Jahren in Afrika. Der Schädel des Homo erectus weist schon ein deutlich flacheres Schädeldach und eine weniger stark ausgeprägte Kinnpartie auf. Der Homo erectus lebte vor etwas 1,5 Millionen Jahren. Betrachtet man vergleichend den Schädel des Homo neanderthalensis, so fällt auf, dass der Schädel nochmals flacher wird und die Überaugenwülste abnehmen. Dieser Schädel ähnelt dem Schädel des Homo sapiens schon sehr. Der Neanderthaler entwickelte sich parallel zum Homo sapiens, starb allerdings vor 30.000 Jahren aus. Der Schädel des Homo sapiens sapiens ist der Schädel des heute lebenden Menschen. Insbesondere der Hirnschädel, also der Bereich, in dem sich das Gehirn befindet, hat sich im Laufe der Evolution vergrößert. Dies hängt damit zusammen, dass das Hirnvolumen im Laufe der Evolution immer mehr zugenommen hat.

  • Beschreibe die „Out of Africa"-Hypothese.

    Tipps

    Bei dieser Hypothese geht es um die Verbreitung des heutigen Menschen, beginnend in Afrika. Wie ist die korrekte lateinische Bezeichnung für den modernen Menschen?

    Lösung

    Die „Out of Africa"-Hypothese besagt, dass sich der erste Homo sapiens in Afrika entwickelt hat und sich von dort weiter in die ganze Welt verbreitet hat. Dieses Modell wird durch die räumliche und zeitliche Verbreitung von Fossilien gestützt.

  • Entscheide, welche Reihenfolge die verwandtschaftliche Beziehung von Mensch und Affe richtig widerspiegelt.

    Tipps

    Sexualdimorphismus beschreibt das Phänomen, dass sich männliche und weibliche Individuen einer Art deutlich in Aussehen und Verhalten unterscheiden. Die Angaben in dieser Tabelle beziehen sich auf die Größe der männlichen und weiblichen Individuen.

    Untersuche, in wie vielen Merkmalen sich die Affenarten vom Menschen unterscheiden.

    Je mehr Übereinstimmungen bezüglich der gezeigten Merkmale, desto ähnlicher sind sich Mensch und Affe.

    Lösung

    Du weißt bereits, dass der Schimpanse der nächste Verwandte des Menschen ist. Die DNA von Mensch und Schimpanse stimmen zu 98,6% überein. Dies spiegelt sich auch in der gezeigten Tabelle wieder.

    • Die meisten Merkmalsübereinstimmungen finden sich bei Mensch und Schimpanse. Es lässt sich bezüglich der Eigenschaften, die in der Tabelle aufgelistet sind, nur ein Unterschied in der Gangart feststellen. Der Schimpanse bewegt sich im Knöchelgang vorwärts, der Mensch nutzt den aufrechten Gang, um sich fortzubewegen. Mensch und Schimpanse unterscheiden sich also bezüglich der vier Merkmale, die in der Tabelle dargestellt sind, nur in einem Merkmal.
    • Gorilla und Mensch unterscheiden sich schon in zwei Merkmalen: in der Gangart und dem Sexualdimorphismus. Gorillamännchen sind größer als die Weibchen, während sich Menschen unterschiedlichen Geschlechts bezüglich der Größe nicht unterscheiden.
    • Noch unähnlicher ist dem Menschen der Orang-Utan. Er unterscheidet sich in drei der dargestellten Merkmale vom Menschen.
    • Am unähnlichsten ist dem Menschen der Gibbon. Die Gibbons gehören nicht zur Familie der Hominidae (=Menschenaffen), sondern bilden eine eigene Familie.

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