30 Tage kostenlos testen

Überzeugen Sie sich von der Qualität unserer Inhalte.

Säugetiere – Ernährung und Gebiss

Bewertung

Ø 4.2 / 115 Bewertungen

Die Autor*innen
Avatar
Bio-Team
Säugetiere – Ernährung und Gebiss
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse

Grundlagen zum Thema Säugetiere – Ernährung und Gebiss

Inhalt

Nahrung und Gebiss verschiedener Säugetiere

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass das Gebiss von Eichhörnchen ganz anders aussieht als das von Hunden? Oder dass das Gebiss von Rindern sich z. B. stark von dem Gebiss eines Löwen unterscheidet? Obwohl sie alle Säugetiere sind, haben sie unterschiedliche Gebisse. Auch die Menschen gehören zu den Säugetieren und sicherlich hast du schon einmal bemerkt, dass Menschen ein ganz anderes Gebiss als andere Säugetiere haben. Der Aufbau des Gebisses hat sich an die Ernährungsgewohnheiten – man unterscheidet zwischen Pflanzen- , Alles- und Fleischfressern – der jeweiligen Säugetiere angepasst.

Welches Gebiss haben Säugetiere?

Das ursprüngliche Säugetiergebiss besteht aus Schneidezähnen, Eckzähnen und Backenzähnen. Durch die Spezialisierung auf bestimmte Nahrung kam es im Laufe der Evolution zu Anpassungen des Gebisses. So kann man verschiedene Gebisstypen bei Säugetieren unterscheiden. Im Folgenden wollen wir uns das Nagetiergebiss, das Wiederkäuergebiss, das Insektenfressergebiss und das Raubtiergebiss anschauen.

Das Gebiss von Nagetieren

Bestimmt hast du schon einmal ein Eichhörnchen oder einen Biber gesehen. Genauso wie das Murmeltier sind Eichhörnchen und Biber Nagetiere und ernähren sich überwiegend von Pflanzen – deshalb werden sie auch als Pflanzenfresser bezeichnet. So fressen sie z. B.  Beeren, Nüsse, Samen oder Baumrinden. Das ist auch der Grund dafür, dass Nagetiere vier ausgeprägte Vorderzähne haben, die sogenannten Nagezähne. Die Nagezähne sind gebogen und haben keine Wurzel. Dennoch sind sie sehr scharf, damit die Nagetiere auch harte Nüsse knacken oder Baumrinde abschaben können. Das ständige Knacken und Abschaben ist eine große Belastung für die Zähne. Doch wusstest du, dass die Zähne wieder nachwachsen? Würden die Zähne nicht nachwachsen, dann hätten die Nagetiere irgendwann nur noch Zahnstümpfe anstelle ihrer Vorderzähne.
Die Anzahl der Backenzähne unterscheidet sich von Art zu Art. Ihre Funktion ist das Zermalmen des Futters.
Ist dir schon einmal aufgefallen, dass Nagetiere keine Eckzähne haben? Der Grund dafür ist ganz einfach: Sie brauchen diese nicht – Eckzähne würden sogar viel eher bei der Mahlbewegung stören.

Gebiss von Nagetieren

Das Gebiss von Wiederkäuern

Viele Säugetiere sind reine Pflanzenfresser und wie der Name schon verrät, ernähren sie sich von Pflanzen. Unter Pflanzenfressern sind viele Wiederkäuer, wie z. B. Schafe, Kühe und Rehe. Doch was ist das Besondere an Wiederkäuern? Wiederkäuer schlucken und verdauen ihre Nahrung nach dem Kauen, doch würgen die Nahrung wieder hoch. Dann kauen sie die Nahrung ein zweites Mal und schlucken sie wieder. Näheres zur Verdauung von Wiederkäuern findest du in dem Video Das Rind.
Durch ihre starken Backenzähne wird die Nahrung zu Brei zermahlen. Die Backenzähne sind daher breit und rau. Sie besitzen keine Schneide- und Eckzähne im Oberkiefer, dafür aber eine feste Hornplatte. Durch die Hornplatte und die unteren Schneidezähne wird eine Zangenbewegung möglich, durch die Pflanzenfresser Grashalme gut rupfen können.

Gebiss von Pflanzenfressern

Das Gebiss von Insektenfressern

Eine weitere Gruppe bilden die Insektenfresser, wie z. B. Igel, Maulwürfe oder Spitzmäuse. Mit ihren 44 Zähnen gehören sie zu den Säugetieren mit den meisten Zähnen.
Die Zähne von Insektenfressern sind relativ gleichförmig. Lediglich die Eckzähne sind oft ausgeprägter, damit z. B. Käfer und Schnecken gut festgehalten werden können. Damit Insektenfresser beispielsweise die Panzer von Käfern aufbrechen können, besitzen ihre Zähne zusätzlich spitze Höcker.

Gebiss von Insektenfressern

Das Gebiss von Raubtieren

Sicherlich weißt du, dass Raubtiere am liebsten Fleisch fressen. Beispiele hierfür sind Luchse oder auch Löwen. Wie es der Name schon verrät, sind Raubtiere Räuber. Es ist wichtig, dass sie ihre gefangene Beute gut festhalten können.
Dazu haben Raubtiere vier ausgeprägte Eckzähne – die Fangzähne. Die Backenzähne dagegen sind sehr stark zurückgebildet. Das liegt daran, dass das Fleisch nicht fein zermahlen werden muss, bevor es verdaut wird.

Gebiss von Raubtieren

Das Gebiss von Allesfressern

Jedoch gibt es auch Raubtiere, die nicht nur Fleisch fressen, wie z. B. der Dachs. Der Dachs ist ein Allesfresser – er frisst Regenwürmer und Schnecken sowie Beeren, Pilze und Eicheln, aber auch kleine Tiere wie Mäuse. Sein Gebiss ist nicht eindeutig abgrenzbar, da es von allen Gebisstypen etwas hat. So hat das Allesfressergebiss spitze Eckzähne ähnlich denen eines Raubtiers. Die scharfen Schneidezähne ähneln denen eines Nagetiers. Ein Allesfressergebiss besitzt aber auch breite Backenzähne wie die eines Wiederkäuers, um pflanzliche Kost zermahlen zu können.
Auch der Mensch hat ein Gebiss eines Allesfressers.

Zusammenfassung – Ernährung und Gebiss von Säugetieren

Unter den Säugetieren gibt es Pflanzen-, Alles- und Fleischfresser. Die Gebissart ist dabei auf die Nahrung des Säugetiers spezialisiert. So besitzen z. B. Pflanzenfresser ein ganz anderes Gebiss als Fleischfresser. Und Insektenfresser wiederum ein anderes als Allesfresser, weil sich ihre Nahrung stark voneinander unterscheidet. Betrachtet man die Gebisse der Säugetiere im Vergleich, so hat ein jedes Besonderheiten. Diese sind in der folgenden Tabelle zusammenfassend dargestellt.

Besondere Merkmale
Nagetiergebiss
  • keine Eckzähne
  • lange, nachwachsende Nagezähne
  • Wiederkäuergebiss
  • keine Schneide- und Eckzähne im Oberkiefer, sondern Hornplatte
  • breite Backenzähne
  • Insektenfressergebiss
  • spitze Höcker auf Zähnen
  • recht gleichförmige Zähne
  • Raubtiergebiss
  • große Fangzähne
  • zurückgebildete Backenzähne
  • Allesfressergebiss
  • vereint Merkmale unterschiedlicher Gebissarten
  • In dem zugehörigen Video lernst du, welche verschiedenen Gebissarten Säugetiere haben. Du wirst sehen, dass die Art des Gebisses von der Ernährung der Säugetiere abhängt.
    Nagetiere brauchen ein anderes Gebiss als Raubtiere. Pflanzenfresser brauchen wiederum andere Zähne als Insektenfresser. Je nachdem, wie sich ein Säugetier ernährt, sind bestimmte Zähne mehr oder weniger ausgebildet. Auch zum Thema Nahrung und Gebiss verschiedener Säugetiere gibt es interaktive Übungen und Arbeitsblätter. Du kannst dein neu gewonnenes Wissen also direkt testen.

    Transkript Säugetiere – Ernährung und Gebiss

    Hallo! Hast Du schon mal einen Menschen mit solchen Eckzähnen gesehen? Oder einen mit solchen Vorderzähnen? Nein, denn das menschliche Gebiss sieht anders aus. Es ist an die Art der Ernährung angepasst. Es gibt aber Säugetiere mit spitzen, langen Eckzähnen und solche mit stark vergrößerten Vorderzähnen. Welche Tiere das sind und warum sie genau diese Art von Gebiss brauchen, lernst Du in diesem Video. Unter den Säugetieren gibt es zum Beispiel Pflanzenfresser, Raubtiere, Nagetiere und Insektenfresser. Wir wollen uns zuerst das Gebiss von Nagetieren ansehen. Nagetiere wie das Eichhörnchen, der Biber oder das Murmeltier sind vorwiegend Pflanzenfresser. Sie fressen Beeren, Nüsse, Samen und oft auch die Rinde von Bäumen. Deshalb haben Nagetiere vier ausgeprägte Vorderzähne. Diese Vorderzähne heißen auch Nagezähne und sind ziemlich scharf. Die Nagezähne sind gebogen und haben keine Wurzel. Damit können sie auch harte Nüsse knacken oder Baumrinde abschaben. Deshalb wachsen die Zähne immer wieder nach. Das ist auch wichtig, denn das nagen nutzt die Zähne ab. Wenn sie nicht nachwachsen würden, hätten Nagetiere irgendwann nur noch Zahnstümpfe anstelle der Vorderzähne. Die Form der Backenzähne ist von Nagetier zu Nagetier ganz verschieden. Auf jeden Fall dienen die Backenzähne dazu, das Futter zu zermahlen. Interessant ist, dass die Eckzähne bei Nagetieren gänzlich fehlen. Diese brauchen sie einfach nicht. Im Gegenteil: Hätten Nagetiere Eckzähne, würden diese die Mahlbewegung stören. Neben den Nagetieren gibt es noch weitere große Gruppen. Viele Säugetiere sind zum Beispiel reine Pflanzenfresser. Viele davon sind Wiederkäuer, wie das Schaf, die Kuh oder das Reh. Wiederkäuer heißt, dass die Nahrung nach dem kauen geschluckt und verdaut wird, dann aber wieder hochgewürgt wird. Die Tiere kauen die Nahrung dann ein zweites Mal, bevor sie sie wieder schlucken. Wichtig ist, dass die Nahrung zu Brei zerkleinert wird. Dazu braucht ein Tier natürlich starke Backenzähne. Hier siehst du das Gebiss eines Rehs. Die Backenzähne sind breit und rau. Damit zermahlen und zerraspeln sie die Nahrung gründlich. Wiederkäuern fehlen im Oberkiefer Schneide- und Eckzähne. Stattdessen befindet sich dort eine feste Hornplatte. Mithilfe der Zangenbewegung von Hornplatte und unteren Schneidezähnen lassen sich Grashalme gut abrupfen. Wie Du sicher weißt, essen Raubtiere am liebsten Fleisch. Denk zum Beispiel an Katzen oder Luchse. Bei Räubern ist es wichtig, dass sie die Beute gut festhalten können. Sieh Dir mal das Gebiss eines Luchses an. An den Ecken haben sich vier Zähne ganz besonders herausgebildet: die Fangzähne. Die Backenzähne sind bei Raubtieren stark zurückgebildet. Fleisch kann nämlich auch gut verdaut werden, ohne dass es vorher fein zermahlen werden muss. Aber es gibt auch Raubtiere, die nicht nur Fleisch essen. Zum Beispiel der Dachs. Der Dachs ist ein Allesfresser und frisst neben Regenwürmern und Schnecken auch Beeren, Pilze und Eicheln. Sein Gebiss hat von allen Gebisstypen etwas. Dachse haben Eckzähne, aber auch breite Backenzähne zum zermahlen der pflanzlichen Kost. Und dann gibt es noch die Insektenfresser, zum Beispiel Igel, Maulwurf oder Spitzmaus. Insektenfresser haben meist 44 Zähne. Damit sind sie die Säugetiere mit den meisten Zähnen. Hier siehst du ein Igelgebiss. Die Zähne sind relativ gleichförmig. Nur die Eckzähne sind oft ausgeprägter. Damit kann der Igel zum Beispiel gut Käfer und Schecken festhalten. Zudem besitzen Zähne von Insektenfressern spitze Höcker, mit denen etwa die Panzer von Käfern aufgebrochen werden können. Wie Du gesehen hast, sind die Arten von Gebissen perfekt an die Ernährung der Tiere angepasst. Pflanzenfresser brauchen ein anderes Gebiss als Raubtiere und Insektenfresser ein anderes als Nagetiere. Und wie ist das beim Menschen? Nimm einen Spiegel und schau in Deinen Mund. Weißt Du, was Du für ein Gebiss hast? Richtig. Menschen sind Allesfresser. Tschüss und bis zum nächsten Mal.

    16 Kommentare

    16 Kommentare
    1. interesant

      Von Sena, vor 10 Tagen
    2. Hallo Vero Kolo,

      vielen Dank für deinen Kommentar!
      Der Begriff des Fleischfressers umfasst im weiteren Sinne auch das gelegentliche Fressen von Insekten. Der Begriff Fleisch darf in diesem Zusammenhang nicht zu wörtlich genommen werden. Fleischfresser ernähren sich also von anderen Tieren im weitesten Sinne. Würden Katzen sich ausschließlich von Insekten ernähren, würde man sie zur Gruppe der sogenannten "Insektivoren" zählen.
      Nähere Informationen zur Katze findest auch in diesem Video:
      1) https://www.sofatutor.com/biologie/videos/die-katze-ein-schleichjaeger?launchpad=video
      Bei weiteren Fragen schau auch gerne einmal in unserem Chat vorbei. Dort sind wir immer montags-freitags zwischen 17:00-19:00 Uhr für dich da.
      Viel Spaß beim weiteren Lernen!
      Dein Sofatutor

      Von Laura S., vor etwa einem Jahr
    3. Ich verstehe nicht warum wenn Katzen Fleischfresser sind essen sie auch bsw. Insekten?

      Von Vero Kolo, vor etwa einem Jahr
    4. Ich verstehe eins nicht wenn Menschen allesfresser sind warum können wir nicht Harte Nüsse aufbrechen?

      Von Kravtsova Antonina, vor mehr als einem Jahr
    5. Hallo Yinran Zhang,
      es freut uns, dass dir das Video geholfen hat!
      Da sowohl der Igel als auch die Fledermaus Insekten fressen, sind die Gebisse ähnlich, allerdings nicht gleich, aufgebaut. Je nach Ernährungsweise sind selbst bei den verschiedenen Fledermausarten die Gebisse sehr unterschiedlich gestaltet. Beste Grüße aus der Redaktion

      Von Tatjana Elbing, vor fast 3 Jahren
    Mehr Kommentare

    Säugetiere – Ernährung und Gebiss Übung

    Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Säugetiere – Ernährung und Gebiss kannst du es wiederholen und üben.
    • Bestimme den Aufbau der verschiedenen Gebisse.

      Tipps

      Dem Hasen fehlen Eckzähne völlig und das ist auch gut so, denn diese würden seine Mahlbewegung beim Kauen stören.

      Der Luchs muss seine Beute festhalten können. Dabei helfen ihm die Fangzähne.

      Lösung

      Gebiss der Raubtiere: Die Eckzähne des Raubtiergebisses sind sehr kräftig ausgebildet. Einige Backenzähne sind zu Reißzähnen umgewandelt. Ihr Gebiss ähnelt ein wenig dem der Insektenfresser, aber sie besitzen weniger Zähne als diese.

      Gebiss der Insektenfresser: Sie besitzen die meisten Zähne (44 Stück). Häufig sind die Eckzähne deutlich größer als die übrigen Zähne. Die Zähne besitzen oft spitze Höcker.

      Gebiss der Nagetiere: Bei ihrem Gebiss sind die Schneidezähne (=Nagezähne) sehr ausgeprägt. Sie sind lang und leicht gebogen. Die Nagezähne haben keine Wurzel und können immer wieder nachwachsen. Zwischen den Schneidezähnen und den Backenzähnen liegt eine breite Zahnlücke.

      Gebiss der Pflanzenfresser: Ihre Backenzähne sind sehr breit und rau. Im Oberkiefer fehlen Schneide- und Eckzähne, dafür befindet sich dort eine feste Hornplatte.

    • Bestimme, welche Nahrung zu dem jeweiligen Gebiss passt.

      Tipps

      Die Maus ist ein Beutetier und wird mit Fangzähnen festgehalten.

      Allesfresser wie das Schwein oder der Dachs, besitzen Mahlzähne mit vielen Höckern.

      Die Nüsse haben eine harte Schale, die erst geknackt werden muss.

      Lösung

      Die Katze gehört zu den Raubtieren. Ihr Gebiss kannst du an den beiden Fangzähnen gut erkennen. Mit diesen Zähnen hält sie ihre Beute fest.

      Die Nagetiere wie zum Beispiel das Eichhörnchen besitzen ausgeprägte Vorderzähne, die dem Nagen dienen. Eckzähne fehlen ganz und die Backenzähne sind zum Mahlen der Nahrung da.

      Das Gebiss von Rindern kann man leicht an der Hornplatte erkennen. Diese liegt im Oberkiefer. Mithilfe dieser Hornplatte und den unteren Schneidezähnen können sie Gras gut abrupfen.

      Es gibt auch Säugetiere wie das Schwein oder den Dachs, die sowohl tierische als auch pflanzliche Nahrung fressen. Ihr Gebiss zeichnet sich durch die vielhöckrigen Backenzähne aus.

    • Beschreibe die Besonderheiten einiger Säugetiergebisse.

      Tipps

      Beim Menschen findet der Zahnwechsel horizontal statt.

      Wildschweine ernähren sich sowohl von Insekten als auch von Pilzen.

      Lösung

      Beim Wildschwein krümmen sich die Eckzähne im Ober- und Unterkiefer aufwärts. Dies ist vor allem bei den männlichen Tieren der Fall. Diese Hauer, wie man die Eckzähne im Oberkiefer auch nennt, dienen vor allem dem Imponieren. Wildschweine sind Allesfresser und ernähren sich von Insekten, Wurzeln und Pilzen.

      Die Elefanten sind reine Pflanzenfresser. Ihre Schneidezähne sind zu Stoßzähnen umgewandelt. Die Stoßzähne dienen ihnen zum Graben zum Beispiel nach Wasser und auch als Waffe im Kampf. Der Zahnwechsel findet bei ihnen horizontal statt, das bedeutet, der jeweils hintere Zahn rutscht eine Stelle nach vorne.

    • Beschreibe den Aufbau der Zähne.

      Tipps

      Der Zahnschmelz ist die härteste Substanz des Körpers.

      Die Zahnwurzel bildet das Versorgungszentrum.

      Das Dentin wird auch als Zahnbein bezeichnet.

      Lösung

      Der Aufbau des Zahns ist beispielsweise beim Hund genauso wie bei uns Menschen. Er besteht aus drei Schichten: dem Zahnschmelz, dem Zahnbein und dem Wurzelbereich.

      Der Zahnschmelz bildet die äußere Schicht des Zahns und ist sehr fest. Es folgt das Dentin (=Zahnbein), dies ist eine knochenähnliche Substanz. Der Wurzelkanal, auch Pulpa genannt, besteht aus Blut- und Lymphgefäßen.

      Übrigens haben auch Hunde und Katzen Milchzähne. Der Zahnwechsel beginnt bei ihnen meist ab dem 4. Lebensmonat.

    • Bestimme verschiedene Ordnungen und Unterordnungen der Säugetierklassen.

      Tipps

      Die Kuh ist sehr lange mit dem Kauen beschäftigt.

      Eichhörnchen freuen sich im Herbst über die vielen Nüsse.

      Lösung

      Das Eichhörnchen, der Biber und auch der Hase sind allesamt Nagetiere. Sie haben sehr ausgeprägte Vorderzähne, mit denen sie auch harte Rinden oder die Schale von Nüssen problemlos knacken können.

      Schafe und Rinder gehören zu den Pflanzenfressern und werden als Wiederkäuer bezeichnet. Bei diesen Tieren ist der Magen unterteilt in Pansen, Netz-, Blätter- und Labmagen. Gras ist wegen der Zellulose schwer verdaulich. Mithilfe von Bakterien wird die Nahrung vorverdaut und portionsweise wieder hochgewürgt, langsam zerkaut und erneut hinuntergeschluckt.

      Die Insektenfresser wie Igel und Maulwurf ernähren sich von Insekten und besitzen 44 Zähne!

      Die Raubtiere wie die Katze und der Dachs besitzen Fangzähne, um ihre Beute festhalten zu können.

    • Erkläre den Gebissaufbau der Meeressäugetiere.

      Tipps

      Barten bestehen aus Keratin. Im Maul eines Bartenwals befinden sich bis zu 600 solcher Hornplatten.

      Lösung

      Ein Blauwal braucht täglich 4-8 Tonnen Plankton! Diese große Nahrungsmenge nimmt er ganz ohne Zähne zu sich. Der Blauwal zählt wie der Buckelwal oder der Zwergwal zu den Bartenwalen. Sie haben im Maul Barten anstelle von Zähnen. Das sind längliche Hornplatten, die wie ein Filter wirken. Das im Wasser befindliche Plankton bleibt einfach daran hängen!

      Anders ist dies bei den Zahnwalen. Sie besitzen gleichförmige Zähne. Ihre Beute schlucken sie im Ganzen herunter. Zu den Zahnwalen zählen die Delfine und auch der Orca. Die Anzahl der Zähne ist sehr unterschiedlich. Delfine können bis zu 100 Zähne besitzen und ein Pottwal hat nur 28.

    30 Tage kostenlos testen
    Mit Spaß Noten verbessern
    und vollen Zugriff erhalten auf

    2.230

    sofaheld-Level

    3.746

    vorgefertigte
    Vokabeln

    10.811

    Lernvideos

    44.101

    Übungen

    38.759

    Arbeitsblätter

    24h

    Hilfe von Lehrer*
    innen

    laufender Yeti

    Inhalte für alle Fächer und Klassenstufen.
    Von Expert*innen erstellt und angepasst an die Lehrpläne der Bundesländer.

    30 Tage kostenlos testen

    Testphase jederzeit online beenden