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Säugetiere – Ernährung und Gebiss 06:22 min

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Transkript Säugetiere – Ernährung und Gebiss

Hallo! Hast Du schon mal einen Menschen mit solchen Eckzähnen gesehen? Oder einen mit solchen Vorderzähnen? Nein, denn das menschliche Gebiss sieht anders aus. Es ist an die Art der Ernährung angepasst. Es gibt aber Säugetiere mit spitzen, langen Eckzähnen und solche mit stark vergrößerten Vorderzähnen. Welche Tiere das sind und warum sie genau diese Art von Gebiss brauchen, lernst Du in diesem Video. Unter den Säugetieren gibt es zum Beispiel Pflanzenfresser, Raubtiere, Nagetiere und Insektenfresser. Wir wollen uns zuerst das Gebiss von Nagetieren ansehen. Nagetiere wie das Eichhörnchen, der Biber oder das Murmeltier sind vorwiegend Pflanzenfresser. Sie fressen Beeren, Nüsse, Samen und oft auch die Rinde von Bäumen. Deshalb haben Nagetiere vier ausgeprägte Vorderzähne. Diese Vorderzähne heißen auch Nagezähne und sind ziemlich scharf. Die Nagezähne sind gebogen und haben keine Wurzel. Damit können sie auch harte Nüsse knacken oder Baumrinde abschaben. Deshalb wachsen die Zähne immer wieder nach. Das ist auch wichtig, denn das nagen nutzt die Zähne ab. Wenn sie nicht nachwachsen würden, hätten Nagetiere irgendwann nur noch Zahnstümpfe anstelle der Vorderzähne. Die Form der Backenzähne ist von Nagetier zu Nagetier ganz verschieden. Auf jeden Fall dienen die Backenzähne dazu, das Futter zu zermahlen. Interessant ist, dass die Eckzähne bei Nagetieren gänzlich fehlen. Diese brauchen sie einfach nicht. Im Gegenteil: Hätten Nagetiere Eckzähne, würden diese die Mahlbewegung stören. Neben den Nagetieren gibt es noch weitere große Gruppen. Viele Säugetiere sind zum Beispiel reine Pflanzenfresser. Viele davon sind Wiederkäuer, wie das Schaf, die Kuh oder das Reh. Wiederkäuer heißt, dass die Nahrung nach dem kauen geschluckt und verdaut wird, dann aber wieder hochgewürgt wird. Die Tiere kauen die Nahrung dann ein zweites Mal, bevor sie sie wieder schlucken. Wichtig ist, dass die Nahrung zu Brei zerkleinert wird. Dazu braucht ein Tier natürlich starke Backenzähne. Hier siehst du das Gebiss eines Rehs. Die Backenzähne sind breit und rau. Damit zermahlen und zerraspeln sie die Nahrung gründlich. Wiederkäuern fehlen im Oberkiefer Schneide- und Eckzähne. Stattdessen befindet sich dort eine feste Hornplatte. Mithilfe der Zangenbewegung von Hornplatte und unteren Schneidezähnen lassen sich Grashalme gut abrupfen. Wie Du sicher weißt, essen Raubtiere am liebsten Fleisch. Denk zum Beispiel an Katzen oder Luchse. Bei Räubern ist es wichtig, dass sie die Beute gut festhalten können. Sieh Dir mal das Gebiss eines Luchses an. An den Ecken haben sich vier Zähne ganz besonders herausgebildet: die Fangzähne. Die Backenzähne sind bei Raubtieren stark zurückgebildet. Fleisch kann nämlich auch gut verdaut werden, ohne dass es vorher fein zermahlen werden muss. Aber es gibt auch Raubtiere, die nicht nur Fleisch essen. Zum Beispiel der Dachs. Der Dachs ist ein Allesfresser und frisst neben Regenwürmern und Schnecken auch Beeren, Pilze und Eicheln. Sein Gebiss hat von allen Gebisstypen etwas. Dachse haben Eckzähne, aber auch breite Backenzähne zum zermahlen der pflanzlichen Kost. Und dann gibt es noch die Insektenfresser, zum Beispiel Igel, Maulwurf oder Spitzmaus. Insektenfresser haben meist 44 Zähne. Damit sind sie die Säugetiere mit den meisten Zähnen. Hier siehst du ein Igelgebiss. Die Zähne sind relativ gleichförmig. Nur die Eckzähne sind oft ausgeprägter. Damit kann der Igel zum Beispiel gut Käfer und Schecken festhalten. Zudem besitzen Zähne von Insektenfressern spitze Höcker, mit denen etwa die Panzer von Käfern aufgebrochen werden können. Wie Du gesehen hast, sind die Arten von Gebissen perfekt an die Ernährung der Tiere angepasst. Pflanzenfresser brauchen ein anderes Gebiss als Raubtiere und Insektenfresser ein anderes als Nagetiere. Und wie ist das beim Menschen? Nimm einen Spiegel und schau in Deinen Mund. Weißt Du, was Du für ein Gebiss hast? Richtig. Menschen sind Allesfresser. Tschüss und bis zum nächsten Mal.

12 Kommentare
  1. Hallo Yinran Zhang,
    es freut uns, dass dir das Video geholfen hat!
    Da sowohl der Igel als auch die Fledermaus Insekten fressen, sind die Gebisse ähnlich, allerdings nicht gleich, aufgebaut. Je nach Ernährungsweise sind selbst bei den verschiedenen Fledermausarten die Gebisse sehr unterschiedlich gestaltet. Beste Grüße aus der Redaktion

    Von Tatjana Elbing, vor 10 Monaten
  2. Ho ho ho! Ich frisst alles!!!! Ok, nein genug gescherzt. Danke! Es hat mich geholfen. Ich wollte fragen, ob Fledermaus die gleiche Gebiss wie Igel hat? Danke! Das Video war Gut! Danke!

    Von Yinran Zhang, vor 10 Monaten
  3. super

    Von Pchourbaji, vor 10 Monaten
  4. super video

    Von A Savchenko, vor 10 Monaten
  5. Basstscho

    Von Pumpkin P., vor 11 Monaten
  1. Gutes Video, ich suche aber nach einem detailierteren gesucht. Danke trotzdem ;-D

    Von Miro Vwch, vor mehr als einem Jahr
  2. cool!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Von Bärchen Bruno, vor mehr als einem Jahr
  3. da vidio ist super !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Von Simone V., vor fast 2 Jahren
  4. Bestes Video was ich kenne !!!

    Von Luis H., vor etwa 2 Jahren
  5. Richtig cooles Video

    Von Leo Pager, vor mehr als 2 Jahren
  6. hatte alles richtig coole Aufgabe

    Von Mayla Reuter, vor fast 3 Jahren
  7. Gut

    Von Mailbox 3, vor fast 3 Jahren
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Säugetiere – Ernährung und Gebiss Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Säugetiere – Ernährung und Gebiss kannst du es wiederholen und üben.

  • Bestimme verschiedene Ordnungen und Unterordnungen der Säugetierklassen.

    Tipps

    Die Kuh ist sehr lange mit dem Kauen beschäftigt.

    Eichhörnchen freuen sich im Herbst über die vielen Nüsse.

    Lösung

    Das Eichhörnchen, der Biber und auch der Hase sind allesamt Nagetiere. Sie haben sehr ausgeprägte Vorderzähne, mit denen sie auch harte Rinden oder die Schale von Nüssen problemlos knacken können.

    Schafe und Rinder gehören zu den Pflanzenfressern und werden als Wiederkäuer bezeichnet. Bei diesen Tieren ist der Magen unterteilt in Pansen, Netz-, Blätter- und Labmagen. Gras ist wegen der Zellulose schwer verdaulich. Mithilfe von Bakterien wird die Nahrung vorverdaut und portionsweise wieder hochgewürgt, langsam zerkaut und erneut hinuntergeschluckt.

    Die Insektenfresser wie Igel und Maulwurf ernähren sich von Insekten und besitzen 44 Zähne!

    Die Raubtiere wie die Katze und der Dachs besitzen Fangzähne, um ihre Beute festhalten zu können.

  • Bestimme den Aufbau der verschiedenen Gebisse.

    Tipps

    Dem Hasen fehlen Eckzähne völlig und das ist auch gut so, denn diese würden seine Mahlbewegung beim Kauen stören.

    Der Luchs muss seine Beute festhalten können. Dabei helfen ihm die Fangzähne.

    Lösung

    Gebiss der Raubtiere: Die Eckzähne des Raubtiergebisses sind sehr kräftig ausgebildet. Einige Backenzähne sind zu Reißzähnen umgewandelt. Ihr Gebiss ähnelt ein wenig dem der Insektenfresser, aber sie besitzen weniger Zähne als diese.

    Gebiss der Insektenfresser: Sie besitzen die meisten Zähne (44 Stück). Häufig sind die Eckzähne deutlich größer als die übrigen Zähne. Die Zähne besitzen oft spitze Höcker.

    Gebiss der Nagetiere: Bei ihrem Gebiss sind die Schneidezähne (=Nagezähne) sehr ausgeprägt. Sie sind lang und leicht gebogen. Die Nagezähne haben keine Wurzel und können immer wieder nachwachsen. Zwischen den Schneidezähnen und den Backenzähnen liegt eine breite Zahnlücke.

    Gebiss der Pflanzenfresser: Ihre Backenzähne sind sehr breit und rau. Im Oberkiefer fehlen Schneide- und Eckzähne, dafür befindet sich dort eine feste Hornplatte.

  • Bestimme, welche Nahrung zu dem jeweiligen Gebiss passt.

    Tipps

    Die Maus ist ein Beutetier und wird mit Fangzähnen festgehalten.

    Allesfresser wie das Schwein oder der Dachs, besitzen Mahlzähne mit vielen Höckern.

    Die Nüsse haben eine harte Schale, die erst geknackt werden muss.

    Lösung

    Die Katze gehört zu den Raubtieren. Ihr Gebiss kannst du an den beiden Fangzähnen gut erkennen. Mit diesen Zähnen hält sie ihre Beute fest.

    Die Nagetiere wie zum Beispiel das Eichhörnchen besitzen ausgeprägte Vorderzähne, die dem Nagen dienen. Eckzähne fehlen ganz und die Backenzähne sind zum Mahlen der Nahrung da.

    Das Gebiss von Rindern kann man leicht an der Hornplatte erkennen. Diese liegt im Oberkiefer. Mithilfe dieser Hornplatte und den unteren Schneidezähnen können sie Gras gut abrupfen.

    Es gibt auch Säugetiere wie das Schwein oder den Dachs, die sowohl tierische als auch pflanzliche Nahrung fressen. Ihr Gebiss zeichnet sich durch die vielhöckrigen Backenzähne aus.

  • Erkläre den Gebissaufbau der Meeressäugetiere.

    Tipps

    Barten bestehen aus Keratin. Im Maul eines Bartenwals befinden sich bis zu 600 solcher Hornplatten.

    Lösung

    Ein Blauwal braucht täglich 4-8 Tonnen Plankton! Diese große Nahrungsmenge nimmt er ganz ohne Zähne zu sich. Der Blauwal zählt wie der Buckelwal oder der Zwergwal zu den Bartenwalen. Sie haben im Maul Barten anstelle von Zähnen. Das sind längliche Hornplatten, die wie ein Filter wirken. Das im Wasser befindliche Plankton bleibt einfach daran hängen!

    Anders ist dies bei den Zahnwalen. Sie besitzen gleichförmige Zähne. Ihre Beute schlucken sie im Ganzen herunter. Zu den Zahnwalen zählen die Delfine und auch der Orca. Die Anzahl der Zähne ist sehr unterschiedlich. Delfine können bis zu 100 Zähne besitzen und ein Pottwal hat nur 28.

  • Beschreibe die Besonderheiten einiger Säugetiergebisse.

    Tipps

    Beim Menschen findet der Zahnwechsel horizontal statt.

    Wildschweine ernähren sich sowohl von Insekten als auch von Pilzen.

    Lösung

    Beim Wildschwein krümmen sich die Eckzähne im Ober- und Unterkiefer aufwärts. Dies ist vor allem bei den männlichen Tieren der Fall. Diese Hauer, wie man die Eckzähne im Oberkiefer auch nennt, dienen vor allem dem Imponieren. Wildschweine sind Allesfresser und ernähren sich von Insekten, Wurzeln und Pilzen.

    Die Elefanten sind reine Pflanzenfresser. Ihre Schneidezähne sind zu Stoßzähnen umgewandelt. Die Stoßzähne dienen ihnen zum Graben zum Beispiel nach Wasser und auch als Waffe im Kampf. Der Zahnwechsel findet bei ihnen vertikal statt, das bedeutet, der jeweils hintere Zahn rutscht eine Stelle nach vorne.

  • Beschreibe den Aufbau der Zähne.

    Tipps

    Der Zahnschmelz ist die härteste Substanz des Körpers.

    Die Zahnwurzel bildet das Versorgungszentrum.

    Das Dentin wird auch als Zahnbein bezeichnet.

    Lösung

    Der Aufbau des Zahns ist beispielsweise beim Hund genauso wie bei uns Menschen. Er besteht aus drei Schichten: dem Zahnschmelz, dem Zahnbein und dem Wurzelbereich.

    Der Zahnschmelz bildet die äußere Schicht des Zahns und ist sehr fest. Es folgt das Dentin (=Zahnbein), dies ist eine knochenähnliche Substanz. Der Wurzelkanal, auch Pulpa genannt, besteht aus Blut- und Lymphgefäßen.

    Übrigens haben auch Hunde und Katzen Milchzähne. Der Zahnwechsel beginnt bei ihnen meist ab dem 4. Lebensmonat.