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Geschlechtsorgane des Mannes (Basiswissen) 05:55 min

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Transkript Geschlechtsorgane des Mannes (Basiswissen)

In diesem Film geht es um die männlichen Geschlechtsorgane, um deren Entwicklung und Funktionen in der Pubertät von Jungen. Die Pubertät ist eine wichtige Entwicklungsphase zwischen Kindheit und Erwachsensein. Bei Jungen beginnt sie meist zwischen dem elften und zwölften Lebensjahr. Sie tritt also ein bis zwei Jahre später als bei Mädchen ein. Die Vorbereitung auf die Pubertät beginnt allerdings viel früher. Schon im Alter von ungefähr acht Jahren schüttet das Gehirn Hormone aus. Sie gelangen über die Blutbahn zu den Keimdrüsen, den Hoden. Dort stimulieren die Hormone die Produktion des Sexualhormons Testosteron. Es veranlasst den Körper, männliche Geschlechtsmerkmale zu entwickeln. Die Nebennieren bilden ebenfalls Sexualhormone. Sie sind später für das Wachstum der Schambehaarung verantwortlich. Sexualhormone regen auch die Talgdrüsen an. Pickel entstehen, weil sich Bakterien einnisten können. Mit dem Eintritt in die Pubertät, also mit ungefähr elf Jahren, wachsen zunächst die Hoden. Jungen erleben nun einen kräftigen Wachstumsschub. Ihre Schultern werden im Verhältnis zum Körper breiter und eckiger. Die Schamhaare sprießen. Der Penis wird größer. Achselhaare, Körperhaare und Oberlippenflaum beginnen zu wachsen. Auch der Kehlkopf wächst. Allmählich wird die Stimme tiefer. Der Stimmbruch setzt ein. Mit circa 16 Jahren beginnt der Bartwuchs. Zwischen dem zwölften und fünfzehnten Lebensjahr werden zum ersten Mal Spermien in den Hoden gebildet. Der Junge erlebt den ersten Samenerguss. Ab dann ist er geschlechtsreif und kann Kinder zeugen. Nach jedem Samenerguss reifen erneut Millionen von Spermien heran. Spermien werden während des ganzen Lebens eines Mannes gebildet. Das hat zur Folge, dass ein Mann sein ganzes Leben lang zeugungsfähig ist. Produktionsstätte der Spermien sind die zwei Hoden, ein Drüsenpaar. Jeder Hoden ist in etwa 250 keilförmige Läppchen untergliedert, durch die sich jeweils zwei bis vier Hodenkanälchen ziehen. Die Stammzellen in den Wänden der Hodenkanälchen sind die Spermienfabriken. Hormone stimulieren die Samenproduktion. Zunächst regen Follikelreifungshormon und Luteinisierungshormon aus der Hypophyse die Zellen der Hodenkanälchen dazu an, Testosteron zu bilden. Testosteron gibt das Signal für die Produktion von Spermien in erstaunlichen Mengen. Bis zu zwölf Billionen Samenzellen kann ein Mann in seinem Leben bilden. Ein Spermium gehört zu den kleinsten Zellen des menschlichen Körpers. Sein Kopfteil enthält den Zellkern, der Mittelteil liefert die Energie für die Fortbewegung des Schwanzendes. Aus jedem Hoden wandern Spermien in die angrenzenden Nebenhoden, wo sie heranreifen und gespeichert werden. Hier bleiben die Samen über Wochen befruchtungsfähig. Die Hoden liegen im Hodensack außerhalb des Körpers, da die Spermien zum Überleben eine niedrigere Temperatur als der übrige Körper benötigen. Der Hodensack wirkt als Temperaturregler. Bei Wärme entspannt er sich und hält die Hoden vom Körper entfernt, bei Kälte zieht er sich zusammen, die Hoden werden näher an den Körper herangebracht. So wird eine optimale Aufbewahrungstemperatur für die Samen gewährleistet. Jeder Hoden hängt mit seinen Nebenhoden an einem Samenstrang. Im Samenstrang verlaufen die Samenleiter, Nerven und Blutgefäße. Er führt durch den Hodensack nach oben in das Körperinnere, bis er dann neben der Blase wieder abwärts verläuft. Der Samenstrang durchzieht verschiedene Drüsen: die Vorsteherdrüse, auch Prostata genannt und die Samenbläschen. Die Drüsen geben Flüssigkeiten hinzu, die die Spermien beweglich machen. Aus der Harnblase führt der Harnleiter heraus. Im Bereich der Prostata vereinigen sich die beiden Samenleiter mit der Harnröhre zur Harnsamenröhre. Diese führt, umgeben von Schwellkörpern, durch den Penis nach außen. Die im Penis liegenden Schwellkörper sind stark durchblutet. Bei geschlechtlicher Erregung ist die Blutzufuhr gesteigert und das Blut staut sich in den Adern. Das ansonsten schlaffe Glied richtet sich auf und wird steif. Eine Erektion. Die Spermien werden in Richtung Penis gedrückt. Sie vermischen sich auf diesem Weg mit Sekreten aus den Drüsen, die die Spermien nähren und aktivieren. Die Mischung aus Spermien und diesen Flüssigkeiten wird Samenflüssigkeit oder Sperma genannt. Schließlich tritt das Sperma am vorderen Teil des Glieds, der Eichel, durch eine Öffnung aus. Das nennt man Ejakulation.

11 Kommentare
  1. gut

    Von Kob 1, vor 6 Monaten
  2. XD XP

    Von Nadine Hilbrich, vor 8 Monaten
  3. Hallo 2marquardts,
    ohne dein Arbeitsheft zu kennen, kann ich dir leider nicht weiterhelfen. Evtl. meinst du die Prostata. Im Video zu sehen bei 4:35. Bitte beschreibe dein Problem genauer. Gerne kannst du dich auch an den Hausaufgaben-Chat wenden, der von Montag bis Freitag zwischen 17-19 Uhr für dich da ist.
    Ich hoffe, dass wir dir weiterhelfen können.
    Liebe Grüße aus der Redaktion

    Von Tatjana Elbing, vor 9 Monaten
  4. Im Arbeitsheft fehlt etwas unter der Harnblase?was ist das?

    Von 2marquardts, vor 9 Monaten
  5. ahhhh

    Von Niliguenyilmaz, vor mehr als einem Jahr
  1. 😆

    Von Yatisi610, vor mehr als einem Jahr
  2. War aussfürlich danke :)

    Von Silke Hoefler, vor mehr als einem Jahr
  3. Gut

    Von Alexianikita31, vor fast 2 Jahren
  4. Das Video war sehr aufschlussreich DANKE!

    Von Sarah Weispfennig, vor mehr als 3 Jahren
  5. Hat mir auch sehr geholfen...

    Von Tim H., vor mehr als 3 Jahren
  6. Das Video hat mir sher geholfen vielen dank

    Von Silvia Haase, vor etwa 4 Jahren
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Geschlechtsorgane des Mannes (Basiswissen) Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Geschlechtsorgane des Mannes (Basiswissen) kannst du es wiederholen und üben.

  • Beschreibe den Weg eines Spermiums von seiner Entstehung bis zum Verlassen des Körpers.

    Tipps

    Das Hodensack ist auch ein Temperaturregulator.

    Das Wort Ejakulation kommt aus dem Lateinischen (lat.: eiaculari) und bedeutet wörtlich übersetzt „auswerfen“.

    Lösung

    Die Hoden bilden mit Erreichen der Geschlechtsreife Tag für Tag Spermien bis ans Lebensende.
    Der Hodensack wirkt thermoregulierend und kann sich z. B. bei Kälte zusammenziehen.
    Der Samenleiter befindet sich im Samenstrang, der von den Hoden und Nebenhoden bis zur Prostata (Vorsteherdrüse) verläuft.
    Die Prostata gibt den Spermien Flüssigkeit hinzu.
    Das Sperma tritt bei der Ejakulation aus der Öffnung der Eichel aus.

  • Prüfe folgende Aussagen über die Pubertät.

    Tipps

    In den weit vom Hoden entfernten Nebennieren wird unter anderem Adrenalin gebildet.

    Lösung

    Der Eintritt in die Pubertät erfolgt nicht bei jedem Menschen zur gleichen Zeit.
    Jungen sind meist 10-14 Jahre, Mädchen meist 9-13 Jahre alt, wenn sie in die Pubertät kommen. Durchschnittlich kommen Mädchen etwa 2 Jahre früher in die Pubertät.

    Während der Pubertät verändert sich der Körper eines Jungen auf vielfältige Art und Weise. Der Körper durchläuft einen Wachstumsschub, die Hoden und der Penis vergrößern sich, die erste Scham- und Achselbehaarung beginnt, ein Bartwuchs tritt ein und die Stimme verändert sich.
    Spermien werden in den - im Hoden befindlichen - Hodenkanälchen produziert und können in den angrenzenden Nebenhoden reifen und gespeichert werden.

  • Benenne die männlichen Geschlechtsorgane.

    Tipps

    Der Schwellkörper wird bei einer Erektion stark durchblutet, wodurch sich der Penis aufrichtet.

    Die Vorhaut bedeckt die Eichel.

    Lösung

    Hoden und Nebenhoden befinden sich im Hodensack, der auch Skrotum genannt wird.
    Über den Samenleiter, der sich im Samenstrang befindet, gelangen die Spermien bis zur Prostata.
    Die Mischung aus Spermien und Drüsenflüssigkeiten (von der Bläschendrüse und der Prostata) wird Sperma genannt.
    Die Harnsamenröhre führt von der Prostata und Harnröhre durch den Penis bis zur Eichel.

  • Ordne den Begriffen die passenden Synonyme zu.

    Tipps

    Du kannst die Synonyme sowohl im Singular als auch im Plural verwenden.

    Du musst nicht alle markierbaren Worte mit einer Farbe markieren.

    Lösung

    Ein Spermium ist gleichbedeutend mit einer Samenzelle oder einem Samenfaden. Die Fachbegriffe eines Spermiums sind Spermatozoon oder Spermatozoid.
    Die Bläschendrüse wird auch Samenblase oder Samenbläschen genannt.
    Die Prostata heißt auf Deutsch auch Vorsteherdrüse.
    Die Samenflüssigkeit, auch Sperma genannt, ist eine Mischung aus Spermien und Drüsenflüssigkeiten.

  • Ordne den Geschlechtsorganen die jeweiligen Funktionen zu.

    Tipps

    Zwei wichtige Drüsen (Bläschendrüse und Vorsteherdrüse) sind an der Produktion von Sperma beteiligt.

    Lösung

    Spermien werden in den Hodenkanälchen produziert.
    In den Nebenhoden können die Spermien reifen und gespeichert werden.
    Während das Sekret der Bläschendrüse Fructose enthält und so die Spermien nährt, wirkt das Sekret der Prostata aktivierend und bewegungsfördernd.
    Bei einer Erektion werden die Schwellkörper durch die Arterien mit Blut versorgt und zeitgleich die ableitenden Venen blockiert. So entsteht in ihnen eine Blutstauung, die zu einer Volumenzunahme, Aufrichtung und Versteifung des Penis führt.

  • Vergleiche die Anatomien des Penis und des Hodensackes.

    Tipps

    Gleiche Wortteile sind ein Hinweis auf eine Zugehörigkeit der Begriffe.

    Samenzellen werden in den Hodenkanälchen gebildet.

    Lösung

    Dem Penis zugehörig sind:

    • Vorhaut
    • Eichel
    • Schwellkörper
    • Harnsamenröhre
    Dem Hodensack zugehörig sind:
    • Hoden
    • Nebenhoden
    • Samenstrang