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Geschlechtskrankheiten – Chlamydien, Syphilis & Co 03:13 min

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Transkript Geschlechtskrankheiten – Chlamydien, Syphilis & Co

Krankheiten, die durch sexuellen Kontakt von einer Person auf eine andere übertragen werden können, nennt man sexuell übertragbare Krankheiten. Es gibt viele verschiedene sexuell übertragbare Krankheiten. Einige lassen sich heilen, andere nicht. Werden sie nicht behandelt, können manche Langzeitfolgen haben – oder sogar zum Tod führen. Sexuell übertragbare Krankheiten können sich leicht und schnell ausbreiten, da die Erkrankten oft keine Symptome zeigen. Das bedeutet, dass man normalerweise nicht erkennen kann, ob jemand eine Geschlechtskrankheit hat. Vielleicht wissen es Betroffene nicht einmal selbst. Dann haben sie möglicherweise weiter sexuelle Kontakte und stecken andere an, ohne es überhaupt zu wissen. Weltweit steigen die Ansteckungsraten vieler sexuell übertragbarer Krankheiten an. „Hier hat noch einer einen Tripper. Und noch einer. Hier hat jemand HIV, Syphilis, Syphilis, Chlamydien, noch mal Chlamydien, Chlamydien, Chlamydien, Chlamydien …“ Genitale Chlamydien-Infektionen werden von kleinen Bakterien, den Chlamydien, verursacht, die durch Sperma oder Vaginalflüssigkeit übertragen werden können. Bei mehr als zwei Drittel der infizierten Frauen treten keine offensichtlichen Symptome auf, weswegen man auch von der „stillen Krankheit“ spricht. Bleiben die Infektionen unbehandelt, können Chlamydien die Eileiter beschädigen, was zu einer Beckenentzündung und Unfruchtbarkeit führen kann. Bei Männern können sie zu einer Hodenentzündung und zu einer Schädigung der Spermien führen. Wenn sie aber diagnostiziert und rechtzeitig behandelt werden, lassen sich Chlamydien-Infektionen leicht mit Antibiotika heilen. Das trifft nicht auf HIV-Infektionen zu, da es sich dabei um eine Virusinfektion handelt, die nicht geheilt werden kann. Viele Menschen tragen das HI-Virus in sich, ohne es zu wissen, und verbreiten es deswegen. Es greift das Immunsystem an, bis dieses schließlich in vielen Fällen seine Funktion einstellt, was zu Symptomen führen kann, die man Acquired Immune Deficiency Syndrome oder zu Deutsch „Erworbenes Immunschwächesyndrom“ nennt: AIDS. HIV kann, ebenso wie alle anderen Erreger sexuell übertragbarer Krankheiten, durch Kontakt der Geschlechtsorgane übertragen werden. Der einzige Schutz sind Kondome, eine physische Barriere, die Körperflüssigkeiten davon abhält, sich zu mischen, und so verhindert, dass Bakterien und Viren weitergegeben werden. Da die Zahl der sexuell übertragbaren Krankheiten weltweit ansteigt, war es nie wichtiger, sichere Sexualpraktiken und eine regelmäßige Gesundheitsvorsorge anzuregen.