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Sexualhormone

Erfahre, wie Sexualhormone in der Pubertät deine Körperveränderungen und Emotionen beeinflussen. Finde heraus, welche Hormone wo produziert werden und welche Rolle sie für Wachstum, Entwicklung und Sexualität spielen. Interessiert? Das und mehr erfährst du im folgenden Text!

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Die Autor*innen
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Team Digital
Sexualhormone
lernst du in der 7. Klasse - 8. Klasse - 9. Klasse - 10. Klasse

Sexualhormone Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Sexualhormone kannst du es wiederholen und üben.
  • Definiere, was Hormone sind.

    Tipps

    Drei der Aussagen sind korrekt.

    Sexualhormone bewirken unter anderem das Wachstum der Brüste und den Menstruationszyklus bei Frauen.

    Schon kleine Schwankungen im Hormonhaushalt können große Veränderungen herbeiführen.

    Lösung

    Hormone sind körpereigene biochemische Botenstoffe, die für viele Veränderungen im Körper verantwortlich sind. Hormone können bereits in kleinsten Mengen wirken.
    Östrogene und Androgene wie Testosteron zählen zu den Sexualhormonen und bewirken zahlreiche Veränderungen während der Pubertät.

  • Nenne typische Veränderungen durch Sexualhormone bei Mädchen und Jungen während der Pubertät.

    Tipps

    Drei der Begriffe sind dem männlichen und drei dem weiblichen Geschlecht zuzuordnen.

    Ein breites Becken ist notwendig, damit eine Geburt stattfinden kann.

    Beim Stimmbruch verändert sich die Stimme merklich und wird in der Regel tiefer.

    Lösung

    Die Geschlechtshormone haben einen großen Einfluss auf den Körper während der Pubertät. Bei Jungen wird durch Testosteron unter anderem der Bartwuchs und das Muskelwachstum gefördert. Außerdem kommt es zum Stimmbruch.
    Bei Mädchen sind typische Veränderungen durch Sexualhormone die Verbreiterung des Beckens, das Brustwachstum und das Einsetzen des Menstruationszyklus.

  • Erkläre die Produktion der Sexualhormone.

    Tipps

    Die Eierstöcke und die Hoden sind Geschlechtsdrüsen.

    Testosteron wird auch als männliches Sexualhormon bezeichnet.

    Lösung

    Während der Pubertät passieren viele Veränderungen. Verantwortlich dafür sind die Sexualhormone.
    Die Hypophyse, eine Drüse im Gehirn, schüttet Hormone aus, die bewirken, dass in den Geschlechtsdrüsen Sexualhormone produziert werden. Bei Frauen sind das die Eierstöcke und bei Männern die Hoden.
    Die typisch weiblichen Sexualhormone sind Östrogene und die männlichen Androgene wie das Testosteron.
    Sexualhormone führen unter anderem zu einer Reifung der Keimzellen. Das sind Eizellen bei Frauen und Spermien bei Männern.

  • Beschreibe die Regulation von Sexualhormonen.

    Tipps

    Hypophysenhormone wirken auf die Geschlechtsdrüsen.

    Androgene und Östrogene sind Sexualhormone.

    Lösung

    Sind viele Androgene bzw. Östrogene im Blut, so wird die Produktion von Hypophysenhormonen gehemmt. Dadurch gibt es weniger Hypophysenhormone, die sonst die Produktion von Sexualhormonen in den Geschlechtsdrüsen bewirken.
    Dadurch werden weniger Östrogene und Androgene produziert und deren Menge im Blut sinkt. Bei einer geringen Menge an Östrogenen und Androgenen im Blut steigt wiederum die Menge an produzierten Hypophysenhormonen.

  • Fasse zusammen, was du über die Sexualhormone gelernt hast.

    Tipps

    Drei der Aussagen sind richtig.

    Die Hypophyse ist eine Drüse im Gehirn und produziert Hypophysenhormone.

    Lösung

    Östrogene und Androgene wie Testosteron zählen zu den Sexualhormonen und bewirken zahlreiche Veränderungen in der Pubertät.
    Östrogene und Androgene werden sowohl im männlichen als auch im weiblichen Körper produziert. Die Mengenverhältnisse, in denen sie produziert werden, unterscheiden sich jedoch je nach Geschlecht. Östrogene werden daher auch als weibliche und Androgene als männliche Sexualhormone bezeichnet.
    Die Produktion der Sexualhormone in den Geschlechtsdrüsen wird durch Hypophysenhormone beeinflusst, die in der Hypophyse produziert werden. Die Hypophyse ist eine Drüse des Gehirns.

  • Erkläre, welche Probleme in der Pubertät auftreten können.

    Tipps

    Beginn und Ende der Pubertät sind bei jedem Menschen individuell unterschiedlich.

    Hormone sind Botenstoffe im Körper und haben einen Einfluss auf zahlreiche Prozesse im Körper.

    Viele Probleme, die in der Pubertät auftreten, sind nicht von Dauer sondern gehen vorüber.

    Lösung

    Die Pubertät ist für viele Menschen keine ganz einfache Zeit. Es verändert sich sehr viel im Körper. Diese Veränderungen werden von Hormonen herbeigeführt, die einen Einfluss auf zahlreiche Vorgänge in unserem Körper haben. Sie haben auch einen großen Einfluss auf unsere Psyche und viele Menschen erleben ein Gefühlschaos, wenn sie in der Pubertät sind. Das ist kein seltenes Phänomen und manche sagen, dass in der Pubertät die Hormone verrückt spielen. Man ist damit also nicht allein und muss auch nicht allein durch das Gefühlschaos hindurch. Sich Hilfe zu holen und über Probleme zu sprechen, ist sehr wichtig.
    Auch körperlich kann es zu Problemen kommen, die manchmal ebenso belastend sein können. Häufig kommt es in der Pubertät zu Hautproblemen oder Akne. Bei starken Problemen sollte man mit einer Ärztin oder einem Arzt sprechen. In der Regel geht die Akne aber nach einiger Zeit von selbst wieder weg.
    Manchmal wäre es wohl schön, die Pubertät einfach abbrechen zu können. Das ist aber nicht möglich, denn die Prozesse können nicht aktiv beeinflusst oder beendet werden. Das ist aber auch gut so, denn zu dieser Zeit passieren wichtige Dinge im Körper. Auch wenn die Zeit oft sehr anstrengend sein kann, bringt sie viele spannende Veränderungen mit sich und die Probleme sind meist nicht von Dauer.