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Transkript Das Pferd - ein Nutztier im Wandel

Hallo! Sicher hast du schon mal einen Abenteuerfilm geschaut, in dem ein Cowboy gemeinsam mit seinem Pferd als Team durch das Land zieht und für Recht und Ordnung sorgt. Aber hast du dich schon einmal gefragt welche Abstammung das Pferd hat? Und welchen Körperbau hat ein Pferd eigentlich? Antworten auf diese Fragen gibt’s in diesem Video!

Abstammung und Einsatzgebiet

Die Vorfahren der Zuchtpferde sind die Wildpferde. Schon vor 7000 Jahren begann der Mensch, sich diese starken Tiere zunutze zu machen. Er zähmte und züchtete sie und nutzte sie als Zugtiere.

Starke und ruhige Rassen wie der Haflinger waren besonders geeignet, um sie z.B. vor einen Pflug zu spannen. Mit der Erfindung von Maschinen wie dem Traktor verlor das Pferd nach und nach seine Bedeutung als Zugtier. Nur in sehr armen Regionen der Welt wird das Pferd noch als Arbeitstier eingesetzt - bei uns ist das Pferd vor allem Reittier im Pferdesport oder wird bei der Polizei eingesetzt.

Erst in jüngster Zeit hat man den Vorteil von Pferden bei der Waldarbeit wieder entdeckt: Mithilfe von kräftigen Pferden können Baumstämme aus dem Wald gezogen werden ohne dabei den empfindlichen Waldboden oder frisch aufkeimende Baumsprösslinge zu zerstören. Die Waldarbeit mit Pferden nennt man Bäume rücken.

Pferde heute: Bau, Beine und Gangarten

Durch Zucht sind über die Jahrhunderte viele verschiedene Pferderassen entstanden. Kaltblüter sind robuste Arbeitspferde, Warmblüter sind schlank und werden gerne als Reit- und Springpferde eingesetzt, Vollblüter sind besonders tempramentvoll und schnell. Sie werden vor allem als Rennpferde genutzt. Mit der Temperatur des Pferdeblutes haben die Bezeichnungen übrigens nichts zu tun. Schauen wir uns nun den Körperbau der Pferde etwas genauer an.

Pferde können stundenlang laufen ohne zu ermüden. Die Beine sind kräftig, die Knochen äußerst stabil. Da Mittelfußknochen und Fingerknochen gestreckt sind, sind die Beine extra lang. Das ermöglicht einen sehr schnellen Lauf. Außerdem können Pferde damit bis zu zwei Meter hoch und genauso weit springen.

Ein Pferd steht auf der Spitze der einzigen ausgeprägten Zehe - der Mittelzehe - und ist damit ein Zehenspitzengänger. Da ein Pferd auf nur einer Zehe läuft, gehört es zu den Unpaarhufern. Geschützt wird die Zehe von einer robusten Hufe aus Horn. Tiere, die lange Strecken auf harten Untergrund zurücklegen müssen, werden von Menschen zusätzlich mit Hufeisen beschlagen. Das schützt die Hufe.

Pferde kennen grundsätzlich drei Gangarten: Den Schritt, den schnelleren Trab und den sehr schnellen Galopp.

Gebiss und Nahrung des Pferdes

Das Pferd ist ein Pflanzenfresser. Millionen von Bakterien zersetzen im Magen und Darm den Nahrungsbrei. Das Pferd ist allerdings kein Wiederkäuer. Die Nahrung - Gras, Heu oder Hafer - befindet sich also nur einmal im Maul.

Beim Fressen zupft das Pferd das Futter mit seinen nach vorne geneigten Schneidezähne ab. Mithilfe der breiten Backenzähne wird die schwer verdauliche Kost gründlich zerrieben. Dabei helfen die auf den Kronen sitzenden Schmelzfalten. Obwohl der Zahnschmelz sehr hart ist, nutzt er sich im Laufe eines Pferdelebens ab.

An der Abnutzung der Zähne kann ein Pferdekenner deshalb das Alter der Tiere erkennen. Eckzähne besitzt übrigens nur das männliche Pferd, der Hengst. Sie werden deshalb auch als Hengstzähne bezeichnet

Gruppenverhalten und Vermehrung des Pferdes

Das weibliche Pferd heißt Stute. Wildpferde leben in Gruppen, die aus einem Hengst, mehreren Stuten und deren Nachkommen - den Fohlen - bestehen. Eine Stute kann nur einmal im Jahr schwanger werden, da sie fast ein ganzes Jahr den Nachwuchs in ihrem Körper austragen muss, ehe sie das Fohlen - meist im Frühjahr - zur Welt bringt. Pferde können schon nach wenigen Minuten stehen und laufen. Allerdings müssen die Jungtiere noch von der Mutter versorgt werden.

Zusammenfassung

Alle heutigen Zuchtpferde stammen von Wildpferderassen ab. Durch Zucht ist eine Vielzahl von Rassen mit unterschiedlichen Eigenschaften entstanden, die -je nach Temperament- als Arbeits-, Reit- oder Rennpferde eingesetzt werden. Das Pferd ist Zehenspitzengänger und dank seiner langen Beine ganz besonders schnell. Pferde sind Pflanzenfresser. Und wenn du beim nächsten mal also einen Abenteuerfilm mit Pferden schaust, dann kann nun viel über diese faszinierenden Tiere erzählen.Tschüss.

Informationen zum Video
7 Kommentare
  1. Default

    Aber man lernt immer etwas

    Von Physiojavea, vor etwa einem Jahr
  2. Default

    Ich kenne Pferde gut ich Reite schonn seit 5 Jahren

    Von Physiojavea, vor etwa einem Jahr
  3. Foto am 01.01.16 um 17.05

    Super mein Lieblingsvideo auf Sofatutor.

    :D

    Von Idaluzies, vor mehr als einem Jahr
  4. Img 20141006 wa0016

    danke, ich kenn mich zwar sehr gut mit Pferden aus, (ich bin nämlich ein Pferdefan) aber das mit dem Hengstzahn, habe ich auch nicht gewusst!

    Von Leonie E., vor mehr als einem Jahr
  5. Foto am 01.01.16 um 17.05

    Also muss das mit dem Tölt nicht richtig sein

    Von Idaluzies, vor etwa 2 Jahren
  1. Foto am 01.01.16 um 17.05

    Liebe Annabratek
    Da könntest du recht haben :D aber ich glaube das,dass Video von typisch Deutschen Rassen handelt
    Liebe Grüße idaluzies

    Von Idaluzies, vor etwa 2 Jahren
  2. Default

    Eigentlich ist Galopp nicht die schnellste Gangart : der Rennpass und es könnte noch gesagt werden das die meisten Islandpferde noch eine Spezielle Gangart haben besitzen unswar den Tölt! ...

    Von Annabratek, vor mehr als 2 Jahren
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