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Transkript Das Hausschwein und seine Bedeutung für den Menschen

Das Hausschwein und seine Bedeutung für den Menschen

Hallo! Schuhe aus Leder, ein Pinsel aus Schweineborsten, ein Brot mit Schmalz und ein saftiges Kotlett. Normale Alltagsgegenstände, aber woher stammen als diese Produkte? In jedem steckt ein Teil vom Schwein. In diesem Video wollen wir uns die Abstammung, die Haltung und die Bedeutung des Hausschweins für Menschen näher ansehen.

Seit über 5000 Jahren hält sich der Mensch Schweine. Wer früher ein Schwein hatte, konnte sich glücklich schätzen. Daher kommt der Ausdruck „Schwein gehabt!“. Heute ist das Hausschwein eines der wichtigsten Nutztiere überhaupt. Das Hausschwein stammt vom Wildschwein ab.

Im Unterschied zu seiner Wildform ist der Körper des Hausschweins länger, die Schnauze und der Kringelschwanz sind jedoch kürzer. Ist das Wildschwein noch mit einem dicken Fell überzogen, schimmert beim Hausschwein die rosa Haut durch die Borsten. Hausschweine wälzen sich aber ebenso wie ihre wilden Verwandten gerne im Schlamm. Durch das Suhlen werden sie lästiges Ungeziefer los.

Und auch das Hausschwein durchwühlt, genau wie das Wildschwein, mit seiner Schnauze gerne die Erde auf der Suche nach leckeren Wurzeln oder Kleingetier wie Würmern und Engerlingen. Schweine sind Allesfresser. Das erkennt man schon an ihrem Gebiss. Mit den flachen Backenzähnen lässt sich pflanzliche Nahrung gut zermahlen. Die Eckzähne erinnern an Raubtiere; damit zerreissen sie fleischliche Kost.

Schweine sind sehr gesellige Tiere, am liebsten leben sie in Herden. Die wilden männlichen Schweine, die Eber, stoßen aber nur in der Paarungszeit zu der Herde.

Hausschweine werden aber oft in Intensivhaltung gemästet. Das bedeutet viele Schweine auf engen Raum. Sie drängen sich dann um die automatisierten Futtertröge. Häufig werden Schweine auch in engen Einzelboxen gehalten, die kaum Bewegungsmöglichkeiten mehr bieten. Auf diese Weise kann ein Maximum an Schweinefleisch bei einem Minimum an Aufwand gewonnen werden.

Die Böden dieser Ställe haben Spalten, durch die Kot und Urin durchfällt und in großen Behältern aufgefangen wird. Schweine in Intensivhaltung sind sehr anfällig für Krankheiten und werden deshalb oft vorsorglich mit Medikamenten wie Antibiotika gefüttert. Rückstände dieser Medikamente finden sich später noch im Fleisch, das wir essen.

Die natürliche Schweinehaltung ist deutlich artgerechter. Die Schweine haben dabei genügend Auslauf und die Ställe sind hell und trocken. Dies fördert natürlich auch die Fleischqualität.

Viele Teile des Schweins sind verwertbar. Aus den Rippenstücken werden Kotletts. Weiter hinten sitzt das Filet und der Schinkenspeck. Aus dem Fett, das vorallem am Bauch sitzt, wird unter anderem Schmalz gewonnen. Für viele sind die Innereien des Schweins eine besondere Delikatesse. Auch die Borsten werden verwendet - daraus macht man Naturborstenpinsel. Die Haut wird zu Leder verarbeitett, das vielseitig eingesetzt werden kann. Die Aussscheidungen der Schweine - also der Kot und der Urin - werden als natürlicher Dünger auf die Felder aufgebracht. Bei einem Schwein ist auch wirklich fast alles für den Menschen verwertbar. Vielleicht ist es auch deshalb eines der wichtigsten Nutztiere.

Du hast gelernt, dass das Hausschwein ein Allesfresser ist, vom Wildschwein abstammt und für den Menschen heute eines der wichtigsten Nutztiere überhaupt darstellt. An einer intensiven Haltung leiden nicht nur die Schweine, auch die Fleischqualität nimmt ab. Natürlich gehaltene Schweine haben genügend Bewegungsmöglichkeit und helle, trockene Ställe.

Tschüss und bis zum nächsten Mal!

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1 Kommentar
  1. Default

    Das Video selbst und die Textversion unterscheiden sich stark.

    Von Sandra Nimmervoll, vor mehr als einem Jahr