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Transkript Sinne und Sinnesorgane

Hallo. Da bin ich wieder, eure Sabine Blumenthal. Heute geht es um unsere Sinne und die Sinnesorgane. Täglich sind wir vielfältigen Reizen ausgesetzt. So hören wir die Töne einer Flöte, wir sehen eine Blume und riechen ihre Duftstoffe. Ein Apfel ist lecker und schmeckt sehr gut. Wir sehen Feuer und Eis und fühlen heiß und kalt. Mit Sinneszellen und freien Nervenendigungen nimmt unser Körper all diese Informationen aus der Umwelt auf. In diesem Video bekommst du einen Überblick über unsere Sinne und die verschiedenen Reize, die auf ganz bestimmte Sinneszellen unseres Körpers wirken. Du erfährst, welche Energieformen die jeweiligen Sinneszellen erregen und welche Sinneswahrnehmungen durch diese Reize ausgelöst werden. Für das Verständnis dieses Themas benötigst du keine besonderen Vorkenntnisse. Allerdings ist dieses Video hier eine notwendige Voraussetzung für alle folgenden Themen, in denen ich dir den Bau und die Funktion unserer Sinnesorgane eingehender erkläre. Unsere Sinne und die Sinnesorgane helfen uns, uns in unserer Umwelt zu orientieren. Mit unseren Sinnen erfassen wir, was in der Welt um uns herum vor sich geht, aber auch Vorgänge in unserem Körperinneren nehmen wir mit ihnen wahr. Eine besonders wichtige Aufgabe haben dabei die Sinneszellen. Sie sind darauf spezialisiert, bestimmte Reize aufzunehmen und anschließend in Erregungen umzuwandeln. Man nennt die Sinneszellen auch Rezeptoren. Nun rede ich hier andauernd von Reizen. Was sind denn überhaupt Reize? Als Reize bezeichnen wir alles, was aus der Umwelt oder auch dem Inneren unseres Körpers auf uns einwirkt und dabei in der Zelle, die den Reiz aufnimmt, eine elektrische Spannungsänderung hervorruft. Diese elektrische Spannungsänderung bezeichnen wir als Erregung. An bestimmten Stellen unseres Körpers können die Sinneszellen besonders konzentriert vorkommen. Umgeben von Schutz- und Hilfseinrichtungen bilden sie die Sinnesorgane. Jedes Sinnesorgan ist aufgrund seiner spezialisierten Sinneszellen für einen ganz bestimmten Reiz besonders empfindlich, so das Auge für Licht; das Ohr für Schall; die Nase für Geruchsstoffe und die Zunge beispielsweise für Geschmacksstoffe. Im Folgenden versuche ich dir mithilfe dieser Tabelle, einen Überblick über unsere Sinne zu geben. Dabei gehört zu jedem Sinn die Energieform, die zur Auslösung des Reizes führt, die spezifische Reizart, die eine Erregung auslöst, die für diesen Sinn typischen Sinneszellen und die Orte, an denen die Reizaufnahme erfolgt und schließlich die nach der Verarbeitung des Reizes entstehende Wahrnehmung. Lichtenergie sendet Licht, oder auch optische Reize, an die Lichtsinneszellen in der Netzhaut des Auges. Die Verarbeitung der optischen Reize führt zur Wahrnehmung von Hell-Dunkel-Unterschieden, zu Farben-, Bewegungs- und Bildsehen, sowie zur Wahrnehmung des räumlichen Sehens. Man nennt diesen Sinn auch den Gesichtssinn. Das Sinnesorgan für diesen Sinn sind natürlich die Augen. Mechanische Energie in Form von Luftschwingungen erzeugt Schall und löst damit akustische Reize aus. Diese Reize werden von den Hörsinneszellen in der Schnecke des Innenohres aufgenommen und weitergeleitet. Nach der Verarbeitung der akustischen Reize im Hörzentrum des Gehirns nehmen wir verschiedene Tonhöhen und Lautstärken wahr. Diesen Sinn bezeichnen wir als Gehörsinn und das Sinnesorgan für den Gehörsinn sind unsere Ohren. In chemische Energie ausgelöste chemische Reize erregen die Riechsinneszellen im Riechfeld der Nasenschleimhaut. Diese Erregungen werden ins Geruchszentrum des Gehirns weitergeleitet und dort verarbeitet. Wir nehmen verschiedene Geruchsqualitäten wahr, wie beispielsweise würzig, faulig, blumig oder auch brenzlig. Diesen Sinn bezeichnen wir als Geruchssinn und das Sinnesorgan dafür ist unsere Nase. Ebenfalls durch chemische Energie ausgelöste chemische Reize erregen die Sinneszellen in unserem Mund, nämlich in den Geschmacksknospen der Zunge und des Gaumens. Nach der Verarbeitung im Gehirn nehmen wir verschiedene Geschmacksqualitäten wahr. Daher ist dieses der Geschmackssinn und das zugehörige Sinnesorgan ist unsere Zunge. Die Sinne für das Sehen, das Hören, das Riechen und das Schmecken haben wir nun erklärt. Doch es gibt noch andere wichtige Sinne, wenn auch nicht jedem dieser Sinne ein spezielles Sinnesorgan zugeordnet werden kann. Wenn du im Freizeitpark mit der Achterbahn fährst, dann löst mechanische Energie Lage- und Bewegungsänderungen deines Körpers aus. Diese mechanischen Reize erregen die Sinneszellen in deinem Innenohr, ganz speziell die Lagesinneszellen im Vorhof und die Bewegungssinneszellen in den Bogengängen. Durch die Verarbeitung dieser Reize kannst du die Lage deines Körpers, deine Körperhaltung, aber auch die Bewegung deines Körpers wahrnehmen. Dieser Sinn ist der Gleichgewichtssinn und das dazugehörige Sinnesorgan ist unser Innenohr. Thermische Energie ist verantwortlich für Wärme und Kälte, aber auch für Temperaturveränderungen. Diese Temperaturreize erregen Sinneszellen und freie Nervenendigungen in der äußeren Haut und in der Schleimhaut. Wenn diese Temperaturreize im Gehirn verarbeitet werden, dann können wir Temperaturunterschiede und Temperaturveränderungen wahrnehmen, sowie Wärme und Kälte empfinden. Daher heißt dieser Sinn auch Temperatursinn. Wenn du dich stößt, dann löst mechanische Energie Druck und Berührung aus. Das sind mechanische Reize, die die Sinneszellen und freie Nervenendigungen in deiner Haut und den inneren Organen erregen. Wird diese Erregung verarbeitet, dann kannst du diesen Druck und die Berührung wahrnehmen. Bei sehr starkem Druck empfindest du auch Schmerz. Dieser Sinn wird als Druck- und Berührungssinn bezeichnet, manchmal auch als Schmerzsinn. Doch Schmerzen können auch von anderen Sinnen, nämlich bei Überbeanspruchung empfunden werden. Fassen wir nun das Wichtigste noch einmal zusammen: Sinnesorgane sind spezielle Organe zur Aufnahme bestimmter Reize. Sie bestehen aus zahlreichen Sinneszellen, die von Schutz- und Hilfseinrichtungen umgeben sein können. Beispiele für Sinnesorgane sind: das Auge, die Nase oder das Ohr. Sinneszellen, oder auch Rezeptoren, sind Zellen, die auf die Aufnahme bestimmter Reize spezialisiert sind. Schließlich hast du heute alle deine Sinne kennengelernt. Sinne nehmen mithilfe spezieller Sinnesorgane und Sinneszellen Eindrücke, also Reize, aus der Umwelt oder auch aus dem Körperinneren auf. Alle diese Sinne helfen uns, uns in unserer Umwelt gut orientieren zu können. Na, das war ja ganz schön viel heute. Hast du alles verstanden? Dann tschüss, bis zum nächsten Mal.

Informationen zum Video
5 Kommentare
  1. Default

    gut erklärt

    Von Ma Elsner, vor 11 Monaten
  2. Default

    Sehr gut, vielen Dank für Deine sehr gut erklärten und gut verständlichen Videos - bist echt ne Erleichterung beim Lernen für mich:)

    Von Mandeep B., vor 11 Monaten
  3. Default

    Naja geht besser. Aber gut hat mir trotzdem ein bisschen geholfen

    Von Myriamhaas, vor mehr als einem Jahr
  4. Default

    Sie haben mir sehr geholfen.
    Danke!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Von M Walch, vor fast 2 Jahren
  5. Default

    Super Video, alles sofort verstanden!

    Von Gerrit Mauch, vor etwa 2 Jahren