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Transkript Die Feldmaus – Lebensraum und Verhalten

Hallo! Wenn du über Wiesen oder abgeerntete Felder gehst, dann ist sie nur 10 Zentimeter von dir entfernt - und doch bekommst du sie nur sehr selten zu Gesicht: Die Feldmaus. In diesem Video erfährst du mehr über das Aussehen und die Lebensweise dieses Nagetiers. Und wir verraten dir auch, wie Feldmäuse den Fortbestand ihrer Art sichern, obwohl sie vielen Feinden wie Fuchs, Bussard und Eule zum Opfer fallen.

Aussehen und Lebensraum

So sieht eine Feldmaus aus. Sie wird bis zu 12 Zentimeter lang, ihr Fell ist braun und an der Unterseite grau. Der vier Zentimeter lange Schwanz ist nackt.

Feldmäuse bewohnen offene Felder und Wiesen, aber auch Gärten und Böschungen. Während sie im offenen Gelände nach Nahrung suchen, liegt ihre Behausung unter er Erde. Nur 10 bis 20 Zentimeter unter der Erde läuft ihr weit verzweigtes Gangsystem. Der Wohnkessel liegt etwas tiefer und besitzt mehrere Ausgänge.

Da Feldmäuse keinen Winterschlaf halten, müssen sie Vorräte für den Winter anlegen. Die Vorratskammer ist ein blinder Gang. Dort sammelt jede Feldmaus bis zu eineinhalb Kilo Nahrung für den Winter.

Ernährungsweise

Feldmäuse ernähren sich von Körnern, Wurzeln und Halmen. Sie sind also Nagetiere. Das kann man auch am Schädelskelett sehen. Es weist die typischen Merkmale eines Nagetiers auf: Die Schneidezähne sind lang und scharf und zwischen Vorderzähnen und Mahlzähnen ist eine Lücke. Die Eckzähne fehlen.

Feinde und Vermehrung

Feldmäuse haben eine Vielzahl von Feinden: Greifvögel wie der Bussard gehören genauso dazu wie der Fuchs, die Katze oder die Eule. Obwohl Feldmäuse von diesen Tieren häufig gefressen werden, ist ihre Art keineswegs in Gefahr. Ihre Arterhaltungsstrategie besteht in ihrer rasanten Vermehrung.

Feldmäuse sind schon mit einem Alter von 13 Tagen geschlechtsreif. Nach einer Tragezeit von einer Woche werden bis zu 6 Junge geboren. Weibchen können alle 20 Tage schwanger werden. Die Vermehrungsfähigkeit von Feldmäusen ist also enorm und wirkt den hohen Verlusten durch Feinde entgegen.

Unter besonders günstigen Umständen kann es bei Feldmäusen auch zu Massenvermehrungen kommen. Günstige Umstände bedeutet vorallem ein Überangebot an Nahrung, was durch großflächige Landwirtschaft begünstigt wird. Die resultierenden Mäuseplagen schädigen die Ernte der Bauern in hohem Maße.

Mäuseplagen kommen allerdings höchstens alle paar Jahre vor und vor allem bei Monokulturen, also bei riesigen Feldern auf denen nur eine einzige Pflanzenart angebaut wird. Dort, wo die Landwirtschaft kleinflächig und abwechslungsreich gehalten wird, kommen Mäuseplagen nur sehr selten vor.

Zusammenfassung

Die Feldmaus ist ein Nagetier, sie lebt von Körnern und Gräsern. In ihrem unterirdischen Bau sammelt sie Nahrung für den Winter. Die Vermehrungsfähigkeit von Feldmäusen ist sehr hoch und verhindert das Aussterben der Art. Wenn du das nächste Mal über eine Wiese gehst, dann denk dran: Die Feldmaus ist nicht weit... Tschüss und bis zum nächsten Mal.

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