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Gerund and Infinitive – nach Verben (Übungsvideo)

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Die Autor/-innen
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Jacqueline Frank
Gerund and Infinitive – nach Verben (Übungsvideo)
lernst du im 5. Lernjahr - 6. Lernjahr

Beschreibung Gerund and Infinitive – nach Verben (Übungsvideo)

Dies ist ein Übungsvideo zu den Themen "Gerundium" und "Infinitivkonstruktionen". Es wird kurz wiederholt, nach welchen Verben welche Verbform stehen muss. Danach gibt es 10 Übungen, in denen du Sätze vervollständigst und dich für eine der beiden Verbformen entscheiden musst. Die Sätze werden dir helfen, dein Wissen über das Gerundium und Infinitivkonstruktionen zu verbessern.

8 Kommentare

8 Kommentare
  1. Hallo Lino4ka 1,
    Listen findest du auf unserer Plattform in den Videos selbst. Schau dafür gerne auch noch einmal ins Erklärvideo, das ich dir bereits verlinkt habe: https://www.sofatutor.com/englisch/videos/gerund-or-infinitive-3?topic=2472
    Herzliche Grüße aus der Redaktion

    Von Kilian Söllner, vor 7 Monaten
  2. gibt es eine komplette Liste womit was man verwendet?

    Von Lino4ka 1, vor 7 Monaten
  3. erkläre doch mal bitte warum das so ist ……… nicht so gut

    Von sea shepherd p., vor etwa einem Jahr
  4. -………–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––------------------------––––––––––––––––––––––––––––––…––––––––––––––––––––––––––––-------------------------–––––––––––––––––––––-----------------------–––––––––––––-----------–––––––––––––--------––––––––––––------–––––––––––------––––––––––––-------––––––––––––-……………………………………………………………………………………………………………………–…––––––––––––––––––––––––––––––………………………………………………………………………–––––––––––––––––––––––––––––––………………………………………………………………………––––––––––––––––––---------

    Von Redaktion. , vor mehr als einem Jahr
  5. nicht so gut

    hallo bin der Jens und arbeite bei Epic Games

    Von Redaktion. , vor mehr als einem Jahr
Mehr Kommentare

Gerund and Infinitive – nach Verben (Übungsvideo) Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Gerund and Infinitive – nach Verben (Übungsvideo) kannst du es wiederholen und üben.
  • Bestimme, nach welchen Verben das Gerund und nach welchen der to-Infinitive kommt.

    Tipps

    Hier zwei Beispiele:

    • I don't deny liking lemon ice cream.
    • We can afford to buy a new car.

    Lösung

    Sowohl Gerunds als auch Infinitives können Objekte von Verben sein. Gerunds sind substantivierte Verben, die aus dem Infinitiv des Verbs + der Endung -ing gebildet werden. Der to-Infinitive ist die Grundform des Verbs, vor der das Wort to kommt. Beides sind also Formen von Verben, die im Satz verschiedene Funktionen einnehmen können. Hinter Verben sind Gerunds und to-Infinitives in der Regel das Objekt des Verbs.

    Es gibt ganz bestimmte Verben, hinter denen wir das Gerundium benutzen, und es gibt ganz bestimmte Verben, hinter denen der to-Infinitive kommt. Diese Verben muss man auswendig lernen. Ein paar wenige Verben können sowohl mit Gerund als auch mit to-Infinitive benutzt werden, zum Beispiel like: I like to drink coffee und I like drinking coffee. Hier gibt es kaum einen Unterschied in der Bedeutung.

    Aber es gibt auch Verben, die mit beidem benutzt werden, und das mit einem großen Bedeutungsunterschied: I forgot paying the bills. oder I forgot to pay the bills. Der erste Satz sagt aus, dass man vergessen hat, dass man die Rechnung bezahlt hat. Der zweite Satz sagt aus, dass man vergessen hat, die Rechnungen zu bezahlen. Auch die Verben, die sowohl mit Infinitives als auch mit Gerunds funktionieren, solltest du nach und nach lernen.

    Der generelle Bedeutungsunterschied zwischen Gerund und to-Infinitive kann am ehesten damit erklärt werden, dass sich das Gerund in der Regel auf reale Erfahrungen und Handlungen und der Infinitive auf mögliche Erfahrungen und Handlungen bezieht. Der Infinitive beschreibt zudem meistens auch, dass man etwas Bestimmtes tun möchte, er beschreibt eine Absicht: I want to help you. Oder er beschreibt den Grund für etwas: I am here to help you.

    Schreibe dir diese Lösung und die Verben am besten einfach auch nochmal auf, damit du in Zukunft nachschlagen kannst, hinter welchen Verben das Gerund und hinter welchen der to-Infinitive kommt. Denke auch daran, dass dies nur einige Beispiele sind. In Grammatik- oder Vokabelbüchern sowie im Internet findest du noch längere Listen von Verben, hinter denen entweder das Gerund oder der to-Infinitive kommt.

  • Ergänze die Sätze mit den richtigen Gerunds und to-Infinitives.

    Tipps

    Das Gerund endet auf -ing.

    Es gibt bestimmte Verben, hinter denen wir das Gerund benutzen müssen, und solche, hinter denen der to-Infinitive kommt. Sprich die Sätze laut aus und teste so, ob ein to-Infinitive oder das Gerund besser passt.

    Hier ein paar Beispiele für Verben:

    • Verben mit to-Infinitve: aim, want, learn
    • Verben mit Gerund: involve, admit, miss

    Lösung

    Die Verben, die ein Gerund verlangen, und die, die einen to-Infinitive verlangen, solltest du einfach auswendig lernen. Es gibt jedoch bestimmte Satzkonstruktionen, die nur mit einem to-Infinitive oder nur mit dem Gerund funktionieren. Das schauen wir uns gleich einmal anhand der Sätze näher an. Du solltest dir als Hilfe für die Zukunft auf jeden Fall die Verben aufschreiben und notieren, ob dahinter ein Gerund oder ein to-Infinitive kommt.

    • ... keeps talking. – Hier verlangt einfach das Verb keep das Gerund, in diesem Beispiel also talking.
    • ... allow his students to use ... – Dies ist eine Konstruktion, hinter der ein to-Infinitive kommen muss. Das Gerund kann nicht in Konstruktionen mit Verb + Objekt kommen, his students ist jedoch das Objekt in diesem Satz. Hier hast du also neben dem Verb selbst auch den Hinweis in der Satzstruktur, dass du den Infinitive benutzen musst.
    • ... suggests starting ... – Hier verlangt, wie auch im ersten Satz, das Verb einfach das Gerund.
    • ... warns the class not to waste ... – Hier gibt es, wie im zweiten Satz auch, wieder zwei Hinweise, nämlich das Verb warn sowie die Konstruktion des Satzes mit dem Objekt the class. Wenn der Infinitive oder das Gerund negativ ist, dann solltest du die Verneinung vor diese Formen setzen, so wie in diesem Satz: ... not to waste.
    • ... keeps advising. – Hier handelt es sich um ein Verb, das ein Gerund verlangt.
    • ... worried about writing ... – Wenn du einen Satz hast, in dem ein Verb und dahinter eine Präposition kommt, dann solltest du das Gerund und niemals den to-Infinitive benutzen. In diesem Satz steht die Präposition about, dahinter sollte also das Gerund writing kommen.
  • Entscheide, ob in den Sätzen das Gerund oder der to-Infinitve benutzt werden muss.

    Tipps

    Sprich als Hilfe die Sätze auch einmal laut mit beiden Formen aus. Was klingt besser?

    Es gibt bestimmte Verben, hinter denen nur ein Gerund stehen kann, und manche, hinter denen nur ein to-Infinitive kommen kann.

    Hier noch zwei Beispiele:

    • I did enjoy playing football today.
    • I don't care to play football today.

    Lösung

    Die beste Methode, um zu wissen, wann du ein Gerund und wann du den to-Infinitive benutzen solltest, ist zu wissen, hinter welchen Verben wir das eine oder das andere benutzen. Das Gerund deutet in der Regel auf reale Erfahrungen oder Handlungen hin. Hinter Präpositionen und hinter Konstruktionen mit have, spend oder waste wie have fun, spend time, waste money sollte auch das Gerund kommen.

    Der to-Infinitive bezieht sich in der Regel auf mögliche Erfahrungen oder Handlungen. Außerdem zeigt er die Absicht oder den Grund für etwas an: I like to assist you. oder His mother came to assist him.

    Während das logisch klingen mag, ist die Benutzung des to-Inifinitves sowie des Gerunds häufig an ganz bestimmte Verben gebunden, wir können uns also in der Regel nicht aussuchen, welches von beiden wir benutzen. Du solltest die Verben, mit denen entweder Gerund oder to-Infinitve benutzt werden, deshalb schlichtweg lernen. Es gibt auch ein paar Ausnahmen, bei denen wir, ohne großen Bedeutungsunterschied, beides benutzen können oder auch solche, bei denen es einen großen Bedeutungsunterschied gibt. Dazu gleich noch ein klein wenig mehr. Hier zunächst die Verben aus der Aufgabe, bei denen immer nur entweder Gerund oder der to-Infinitive benutzt werden kann. Du kannst sie dir abschreiben:

    Gerund

    • practise
    • consider
    • suggest
    to-Infinitive
    • want
    • decide
    • hesitate
    • manage
    Ein paar Wörter wie forget, regret, stop oder try können sowohl mit to-Infinitive als auch mit Gerund benutzt werden, nur dass sich je nach Benutzung die Bedeutung sehr stark verändert. In dieser Aufgabe war dies beim Wort stop der Fall. Das Gerund ist hier im Sinnzusammenhang richtig, da Dennis und sein Freund die Handlung des Trainings, die sie ausführen, nicht unterbrechen sollen, und der Trainer sie auffordert, weiter zu machen. Der Satz könnte aber, grammatikalisch auch richtig, lauten You shouldn't stop to train ... In diesem Fall würde es bedeuten, dass der Trainer die Jungs auffordert, nicht das zu beenden, was sie gerade tun, oder anzuhalten, um zu trainieren. Das würde im Kontext der Geschichte jedoch wenig Sinn machen.

  • Bilde Sätze mit Gerund oder dem to-Infinitive.

    Tipps

    Sprich die beiden Alternativen mit dem davorstehenden Verb laut aus: Was klingt besser?

    Vergiss beim to-Infinitive nicht, dass auch das to dazugehört.

    Hier zwei Beispiele:

    • I beg you to stop singing.
    • We will finish climbing to the mountain top.

    Lösung

    Generell kannst du am Hauptverb, dem Main Verb, im Satz erkennen, ob du dahinter das Gerund oder den to-Infinitive benutzen solltest. Es gibt einige Verben, hinter denen nur das Gerund stehen kann, und einige, hinter denen nur der to-Infinitive benutzt werden darf. Hinter manchen Verben kann auch beides mit gleicher Bedeutung benutzt werden, zum Beispiel love, hate, continue oder cease (aufhören). Es gibt jedoch auch Verben, hinter denen beides benutzt werden kann, wobei sich in Abhängigkeit von der Verwendung des Gerunds oder des to-Infinitives die Bedeutung verändert: forget, go on, remember, stop, try, regret.

    Unabhängig von den Verben gibt es jedoch auch bestimmte grammatikalische Konstruktionen, hinter denen nur der to-Infinitive oder nur das Gerund stehen kann. Der to-Infinitive kann nur hinter einer Konstruktion stehen, in der hinter dem Main Verb das Objekt des Satzes folgt. Hinter einer Präposition kann dagegen nur das Gerundium stehen. Schauen wir uns jetzt die einzelnen Gerunds und to-Infinitives aus der Geschichte an und gucken, warum hier das eine oder andere benutzt werden musste:

    • ... enjoys listening ...enjoy verlangt das Gerund, es kann nicht mit to-Infinitive benutzt werden.
    • ... wants to play ...want verlangt den to-Infinitive, es kann nicht mit Gerund benutzt werden.
    • ... refuses Emily's wish to listen ...refuses verlangt den to-Infinitive. Zudem ist dies eine Konstruktion, in der das Objekt hinter dem Main Verb refuse folgt. Hinter dem Objekt des Satzes kann nur der to-Infinitive folgen. Hier gab es also zwei Hinweise auf den to-Infinitive, nämlich das Verb und den Satzbau.
    • ... mind trying ...mind verlangt das Gerund.
    • ... seem to get ...seem verlangt den to-Infinitive.
    • ... fail to hear ...fail verlangt den to-Infinitive.
    • ... care one bit to share ...care verlangt den to-Infinitive. Außerdem folgt hinter dem Main Verb care ein Objekt, hinter dem nur ein to-Infinitive stehen kann.
    • ... wants to share ...want verlangt den to-Infinitive.
    • ... stop arguing ...stop kann entweder mit Gerund oder to-Infinitive benutzt werden, jedoch mit unterschiedlicher Bedeutung. Tracy und Emily haben bereits gestritten und hören jetzt damit auf – das wird mit dem Gerund ausgesagt. Der to-Infinitve hätte ausgesagt, dass sie irgendeine andere Tätigkeit oder irgendwo anhalten, um dann zu streiten. Das hätte nicht zum Rest der Geschichte gepasst.
    • ... look forward to sharing ... – Hier erkennst du vor allem an der Präpositon to, dass das Gerund kommen muss.

  • Nenne die Sätze, in denen das Gerund richtig benutzt wurde.

    Tipps

    Es gibt nur bestimmte Verben, hinter denen das Gerund kommen kann.

    Konstruktionen, in denen das Objekt des Satzes hinter dem Verb kommt, können nicht mit Gerund benutzt werden.

    Hier zwei Beispiele:

    • Just keep talking. Das Verb keep verlangt das Gerund.
    • They warned the students not to play football in the street. Hier kann das Gerund nicht benutzt werden, da direkt hinter dem Verb ein Objekt kommt. Diese Konstruktion funktioniert nur mit dem to-Infinitive.

    Lösung

    Damit du weißt, ob du ein Gerundium im Satz benutzen kannst, musst du auf bestimmte Wörter achten. Das Gerund kann nur hinter bestimmten Verben aber auch Adjektiven, Präpositionen oder Substantiven kommen. Bei dieser Übung kam es nur hinter Verben.

    In dieser Übung konntest du neben dem Verb auch an der Satzkonstruktion erkennen, dass in den zwei falschen Sätzen kein Gerund sondern ein to-Infinitive hätte eingesetzt werden müssen. Das Gerund wurde in diesen Sätzen also falsch benutzt. Wir können es nicht benutzen, wenn hinter dem Verb zunächst das Objekt des Satzes kommt, so wie es in den beiden Sätzen der Fall war:

    • ... allow his students ...
    • ... wants the class ...
    the class und his students sind jeweils das Objekt des Satzes, hier hätte man also einen to-Infinitive statt des Gerunds einsetzen müssen.

    Das Verb keep sowie das Verb interested mit der Präposition in verlangen beide das Gerund. Diese Sätze waren also richtig. Schreibe dir ruhig auf, dass diese beiden Verben beziehungsweise das Verb mit der Präposition nach einem Gerund verlagen.

  • Entscheide, ob du den Satz mit Gerund oder to-Infintive übersetzen musst.

    Tipps

    Benutze als Grundlage für die Übersetzung nur die Verben aus den Klammern am Ende der Absätze. Aus ihnen sollst du den to-Infinitive oder das Gerund bilden – je nachdem, was in die Lücken passt.

    Hinter bestimmten Adjektiven, Redewendungen, Substantiven oder Verben sowie in bestimmten Satzstellungen wird entweder das Gerund oder der to-Infinitive benutzt. Schaue, welche dieser Wortarten vor den Lücken stehen und ob dazu das Gerund oder der to-Infinitive besser passt.

    Hinter Konstruktionen mit Verben plus Objekt oder bestimmten Fragewörtern kann nur der Infinitiv kommen:

    • I have never learned how to make tea properly.
    Hinter Präpositionen kann nur das Gerund kommen:
    • I am crazy about going to the fair today.

    Bei manchen Wörtern kann sowohl das Gerund als auch der to-Infinitive benutzt werden. Manchmal kann man sie austauschen, teilweise verändert sich jedoch die Bedeutung.

    Lösung

    Um natürliches und richtiges Englisch sprechen zu können, müssen wir wissen, wann das Gerundium und wann der Infinitiv vorkommt. Wenn das Gerund oder der Infinitiv nicht ohnehin Subjekt des Satzes sind, können wir uns an bestimmten Wörtern oder Konstruktionen im Satz orientieren, um herauszufinden, welches die richtige Lösung ist. In den meisten Fällen bleibt uns nichts anderes übrig, als zu lernen, hinter welchen Verben, Substantiven, Adjektiven oder Redewendungen das Gerund oder der Infinitiv kommt.

    Inhaltlich ist die Unterscheidung zwischen Gerund oder to-Infinitive häufig eher vage. Mit Gerunds beschreibt man normalerweise eine reale Handlung oder Erfahrung, mit to-Infinitives mögliche Handlungen oder Erfahrungen sowie Absichten oder Gründe für etwas. Um sicherzugehen, dass du beides richtig anwedest, solltest du dich deshalb an den Wörtern orientieren, die entweder Gerund oder Infinitive verlangen – oder auch beides fordern können.

    Schauen wir uns zunächst die Gerunds und to-Infinitives aus der Aufgabe an, um einige der üblichen Konstruktionen zu besprechen:

    • ... don't know how to start ... – Es gibt einige Verben, die, in Verbindung mit bestimmten Fragewörtern, den to-Infinitive verlangen. Hier handelt es sich um so eine Konstruktion. Neben know gehören zu diesen Verben zum Beispiel ask, learn, remember und noch ein paar mehr. Die Fragewörter, die hinter diesen Verben kommen können, sind how, if, what, where, whether.
    • ... famous for baking... / ... reason for coming ... / ... tired of standing ... – Hinter Präpositionen wie to, about, at oder for muss stets das Gerundium benutzt werden. Präpositionen können hinter bestimmten Substantiven, zum Beispiel bei reason for, way of oder waste of, stehen oder bei Adjektiven wie angry about, interested in oder eben tired of.
    • ... can't help making ...can't help ist eine Verbkonstruktion, hinter der immer das Gerund kommt.
    • ... crazy to think ...crazy ist ein Adjektiv, hinter dem stets ein to-Infinitive kommt.
    • ... presuaded my parents to sell ... / ... made an arrangement to meet ... – Bestimmte Verben, zum Beispiel persuade, help oder teach und noch einige mehr, können zusammen mit einem Objekt und einem to-Infinitive benutzt werden. Hinter einem Objekt kommt immer der to-Infinitive. Wenn also das Objekt im Satz direkt hinter dem Main Verb kommt, dann sollte dahinter der to-Infinitive benutzt werden.
    • ... had no interest in selling ... – Dieser Satz ist ein wenig kniffeliger. Zwar kommt hinter dem Main Verb had zunächst ein Objekt, hinter dem normalerweise der to-Infinitive kommt, aber dann kommt eine Präposition – und hinter Präpositionen müssen wir stets das Gerund benutzen.
    • ... choice between fighting ... or waiting ... – Das Substantiv choice mit der Präposition between verlangt das Gerund. Hier wurden zwei Gerunds benutzt, da between auf zwei Dinge hinweist. Die beiden Gerunds in den Teilsätzen wurden mit der Konjunktion or verknüpft.
    • ... tried to stop ...try gehört, neben zum Beispiel stop oder remember, zu den Wörtern, hinter denen sowohl der to-Infinitive als auch das Gerund kommen kann, jedoch mit unterschiedlicher Bedeutung. Die Benutzung des to-Infinitives an dieser Stelle bedeutet, dass sie versucht haben, den Kauf aufzuhalten, dies jedoch nicht erfolgreich war. Stopping in diesem Zusammenhang hätte darauf hingedeutet, dass sie über längere Zeit immer wieder Versuche unternommen haben, den Verkauf zu stoppen und ihn vielleicht auch vorübergehend gestoppt haben, aber dies letztlich auch nicht erfolgreich war.
    • ... start doing / to do ... / ... love speaking / to speak ... – Es gibt einige Verben, hinter denen sowohl Gerund als auch to-Infinitive ohne eine große Bedeutungsänderung benutzt werden können. Neben start und love gehören hierzu zum Beispiel continue, hate oder begin. Der Infinitiv deutet noch ein wenig stärker darauf hin, dass man etwas, aus welchem Grund auch immer, gerade nicht tun kann: I love to speak English ... but I don't do it because I am afraid I will make a mistake.
    Dies sind einige der Fälle, in denen du Gerund oder to-Infinitive oder gar beides benutzen kannst. Wenn dir manche Dinge noch nicht so ganz einleuchten, dann solltest du dich nochmal über die Themen Verbs, Adjectives, Nouns oder bestimmte Redewendungen mit Infinitive sowie mit Gerund informieren. Dazu gehört auch das Thema Infinitive ohne to, was in dieser Aufgabe nicht vorkam.

    Hier findest du abschließend noch einmal die deutsche Geschichte:

    Ich weiß gar nicht genau, wie ich anfangen soll. Unsere Stadt war für eine lange Zeit berühmt dafür, den größten Käsekuchen aller Zeiten gebacken zu haben. Die Käsekuchen waren der Grund, warum Touristen in unsere Stadt gekommen sind. Meine Familie hat die Käsekuchenbäckerei über Jahrhunderte besessen. Als ein Kind in dieser Familie kann ich nicht anders, als fast jeden Tag einen Kuchen zu machen. Vielleicht war ich verrückt zu denken, dass dies für immer so weitergeht. Vor einigen Wochen kam ein Mann von der größten Kuchenfabrik in der Gegend, der meine Eltern davon überzeugte, unsere Bäckerei zu verkaufen. Meine Eltern und der Mann verabredeten sich, sich in seiner Fabrik zu treffen. Ich war überzeugt, dass meine Eltern kein Interesse daran hatten, die Bäckerei zu verkaufen. Aber der Mann von der Fabrik sagte, dass sie die Wahl hätten, gegen seine große Firma zu kämpfen oder zu warten und Däumchen zu drehen. Das war natürlich eine Drohung. Meine Eltern versuchten, das Geschäft in letzter Minute zu stoppen – vergebens. Aber wenn ich ganz ehrlich bin, wurde es mir auch lästig, den ganzen Tag in der Backstube zu stehen. Vielleicht werde ich jetzt anfangen, etwas anderes zu tun als zu backen. Ich liebe es, Englisch zu sprechen. Vielleicht sollte ich für ein paar Jahre nach Großbritannien gehen?

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