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Vergangenheitsformen: Perfekt und Präteritum - Wiederholung 04:09 min

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Transkript Vergangenheitsformen: Perfekt und Präteritum - Wiederholung

Hallo du! Schön, dass wir uns heute sehen. Wie du siehst, sitzt Teo gerade in seinem Zimmer. Ich glaube, er hat Probleme mit zwei Sätzen. Und was sind das für Begriffe? Perfekt und Präteritum. Die hören sich ja komisch an! Aber um genau die geht es heute. Machst du mit? Dann los! Im Deutschen gibt es drei Vergangenheitsformen. Die erste Vergangenheit, die auch Präteritum genannt wird, die zweite Vergangenheit, die man auch das Perfekt nennt und die dritte Vergangenheit - dazu wird auch Plusquamperfekt gesagt. Wir beschäftigen uns heute aber nur mit zwei Vergangenheitsformen, nämlich mit dem Präteritum und dem Perfekt, weil wir sie am häufigsten benötigen. Die erste Vergangenheit, also das Präteritum, drückt Dinge aus, die in der Vergangenheit abgeschlossen wurden. Manchmal können diese Dinge auch vor sehr langer Zeit geschehen sein. Du verwendest das Präteritum häufig für Erzählungen oder Berichte.

Die Ägypter lebten damals. Letztes Jahr flogen wir nach Amerika.

Die zweite Zeitform ist das Perfekt. Man sagt auch vollendete Gegenwart dazu. Mit dem Perfekt drückt man eine Handlung aus, die zwar vergangen ist, die aber noch einen Bezug zur Gegenwart hat. Das Perfekt verwendest du oft beim mündlichen Erzählen.

Beispiel: Ich habe getrunken. Er ist gelaufen.

Fällt dir hier etwas auf? Genau, beim Perfekt wird ein Hilfsverb verwendet. Hilfsverben im Perfekt sind „haben“ und „sein“. Damit du das noch besser auseinanderhalten kannst, habe ich dir verschiedene Sätze mitgebracht.

Pia lief durch den Park. Die Antwort ist: Präteritum

Teo hat seinen Turnbeutel vergessen. Die Antwort ist: Perfekt

Pia ging letzte Woche reiten. Die Antwort ist: Präteritum

Teo ist heute schwimmen gegangen. Die Antwort ist: Perfekt.

Alles klar? Nochmal in Kurzfassung: Die erste Vergangenheitsform heißt: Präteritum. Sie wird ohne Hilfsverb gebildet. Zum Beispiel:

Ich ging. Ich machte. Ich lachte. Ich rannte.

Die zweite Vergangenheitsform heißt: Perfekt oder auch vollendete Gegenwart. Sie wird mit den Hilfsverben haben oder sein gebildet. Zum Beispiel:

Ich bin gegangen. Ich habe gemacht. Ich habe gelacht. Ich bin gerannt.

Aah, ich glaube Teo weiß jetzt auch, was es mit Präteritum und Perfekt auf sich hat und worin die Unterschiede liegen. Das ist gar nicht so einfach. Aber achte doch mal darauf, wenn du sprichst oder schreibst. Mir hat es heute sehr viel Spaß gemacht. Vielleicht bis bald. Tschüs!

48 Kommentare
  1. Aha!

    Von Duanyaqing, vor etwa 2 Monaten
  2. Hallo Lcontador,
    bei der Aufgabe 4 musst du immer das Verb, das in Klammern steht, in die Vergangenheit setzen. Dabei musst du entscheiden, ob das Perfekt oder das Präteritum passt. Das kannst du auch an den Lücken erkennen. Ich hoffe, das hilft dir.
    Viele Grüße aus der Redaktion

    Von Alicia v. L.C., vor 7 Monaten
  3. ich habe nicht der 4 wastande

    Von Lcontador, vor 7 Monaten
  4. Hallo melik berk k.,
    die Geschwindigkeit kannst du rauf- oder runterstellen. Dazu klickst du in der schwarzen Anzeigeleiste unter dem Video auf das Tachosymbol (zwischen Zeitangabe und Lautstärkeregler) und wählst eine neue Geschwindigkeit aus. Ich hoffe, das hilft dir weiter!
    Viele Grüße aus der Redaktion

    Von Alicia v. L.C., vor 8 Monaten
  5. rede ein bischen langsam

    Von melik berk k., vor 8 Monaten
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Vergangenheitsformen: Perfekt und Präteritum - Wiederholung Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Vergangenheitsformen: Perfekt und Präteritum - Wiederholung kannst du es wiederholen und üben.

  • Was weißt du über die Zeitformen Präteritum und Perfekt? Vervollständige.

    Tipps

    Wenn ein Ereignis noch andauert, dann ist es noch nicht beendet.

    Zum Beispiel: Ich habe vor einer Stunde angefangen das Bild zu malen und bin immer noch nicht fertig.

    Lösung

    In der deutschen Sprache gibt es die Vergangenheitsformen Präteritum, Perfekt und Plusquamperfekt. Die Zeitform Plusquamperfekt wird am seltensten verwendet.

    Ich habe vorhin Saft getrunken. Dieser Satz steht im Perfekt. Das kannst du daran erkennen, dass du nicht nur ein Verb im Satz finden kannst, sondern zwei Verben: habe und getrunken. Das Verb haben steht als Hilfsverb in dem Satz und getrunken ist das veränderte Verb.

    Letztes Jahr flogen wir nach Amerika. Dieser Satz steht im Präteritum. Das kannst du daran erkennen, dass du nur ein Verb im Satz finden kannst. Das liegt daran, dass du kein Hilfsverb brauchst, um das Präteritum zu bilden.

  • Welche Sätze stehen im Präteritum? Nenne sie.

    Tipps

    Das Präteritum wird ohne Hilfsverb gebildet.

    Lösung

    Das Präteritum wird ohne ein Hilfsverb gebildet.

    Ich habe über deinen Witz gelacht. In diesem Satz findest du aber ein Hilfsverb, nämlich das Verb haben. Der Satz steht nicht im Präteritum, sondern im Perfekt.

    Die drei restlichen Sätze haben kein Hilfsverb. Sie stehen alle in der Vergangenheitsform Präteritum.

  • Welche Zeitform ist die Richtige? Entscheide.

    Tipps

    Das Perfekt beschreibt Dinge, die vor kurzer Zeit geschehen sind oder immer noch passieren.

    Zwei Sätze sind richtig.

    Lösung

    Vor ungefähr 66 Millionen Jahren starben die Dinosaurier aus. Das heißt, du würdest über ein Ereignis schreiben, dass vor langer Zeit geschehen ist. Deshalb ist die Vergangenheitsform Präteritum die richtige Zeitform für einen solchen Text.

    Vor vielen Millionen Jahren sah die Erde ganz anders aus als heute. Dieser Satz ist im Präteritum geschrieben. Das erkennst du daran, dass es um die Vergangenheit geht und kein Hilfsverb genutzt wird. Das Verb sehen steht hier im Präteritum und lautet sah.

  • Welche Verbform passt in den Text? Bilde die Verbform.

    Tipps

    Du musst das Verb an die Zeitform und an die Person anpassen. Die Personen sind im Text fett markiert.

    Das Präteritum vom Verb kommen siehst du in diesem Satz:

    Mein Freund kam zu spät zur Schule.

    Lösung

    Damit das Verb in den Satz passt, musst du das Verb nicht nur an die Zeitform, sondern auch an die Person anpassen.

    Wenn du in einem Satz zwei Lücken siehst, dann musst du das Perfekt bilden. Dazu brauchst du das Hilfsverb sein oder haben und das veränderte Verb. So machst du das zum Beispiel in diesem Satz: Ich habe sie im Tierheim gefunden. Das Hilfsverb ist hier haben und das veränderte Verb heißt gefunden.

    Wenn du in einem Satz eine Lücke siehst, dann musst du das Präteritum bilden. Dazu brauchst du kein Hilfsverb. So machst du das zum Beispiel in diesem Satz: Er turnte fast täglich auf der Gardinenstange herum.

    Frage dich, wer in dem Satz etwas tut. So kannst du herausfinden, an welche Person du das Verb anpassen musst.

  • Welche Zeitform wird genutzt – Perfekt oder Präteritum? Bestimme.

    Tipps

    Das Perfekt wird mit einem Hilfsverb gebildet. Das Präteritum wird ohne Hilfsverb gebildet.

    Lösung

    Das Perfekt wird immer mit einem Hilfsverb gebildet. Als Hilfsverb werden die Verben sein oder haben genutzt. Wenn du in einem Satz das Hilfsverb sein oder haben und ein verändertes Verb findest, dann steht der Satz in der Zeitform Perfekt.

    Zum Beispiel: Teo hat Saft getrunken.
    Hier ist das Hilfsverb haben und das veränderte Verb getrunken.

    Das Präteritum wird ohne Hilfsverb gebildet. Es beschreibt Ereignisse, die vor langer Zeit geschehen sind.

  • Welche Zeitform wird genutzt? Bestimme.

    Tipps

    Das Perfekt besteht immer aus einem Hilfsverb und einem veränderten Verb.
    Du musst dann also zwei Verben markieren.

    Das Präteritum des Hilfsverbs sein lautet war.

    Hier siehst du ein Beispiel:
    Ich war sehr aufgeregt.

    Achtung: Ein markierbares Verb steht im Präsens.

    Lösung

    Das Perfekt wird mithilfe von einem Hilfsverb und einem veränderten Verb gebildet. Das heißt, du findest zwei Verben in einem Satz.

    Das Präteritum wird ohne ein Hilfsverb gebildet. Du findest also ein Verb in einem Satz.

    Das Präteritum des Hilfsverbs sein lautet war. Beispielsätze hierfür sind:
    „Der Saft war lecker." oder „Du warst fleißig."