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Die Zeitformen des Verbs 05:39 min

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Transkript Die Zeitformen des Verbs

Hallo, schön, dass du da bist, denn Pia ist traurig. Ihr ist etwas ganz Blödes passiert. Doch wir haben auch etwas davon. Denn ihre Geschichte eignet sich perfekt, um das Thema dieses Films zu besprechen. Die Zeitformen des Verbs. Was ein Verb ist weißt du oder? Ein Tuwort ist das. Zum Beispiel lachen, machen, spielen, rennen. Ich gehe, du rennst, er flitzt. Ich verlor, du gewannst, er schied wegen Regelverletzung aus. Ich habe hier alle Verben markiert. Und das werde ich auch tun, wenn ich Pias Geschichte aufschreibe. Pia steht vor einem Haufen Scherben. Was ist passiert? Gestern vor dem Einschlafen fiel Pia plötzlich Mamas Geburtstag ein. Und der war schon am nächsten Tag. Dann werde ich ihr morgen einen Kuchen backen, dachte sie und schlief. Heute ist sie ganz früh aufgestanden und hat als erstes nach einer Kuchenplatte gesucht. Beim Herausziehen ist die Platte heruntergefallen. Und wie geht es weiter? Pia plündert ihr Sparschwein, geht zum Laden und kauft ihrer Mama ein anderes Geschenk. Keinen Kuchen, sondern eine neue Kuchenplatte. Pia hofft, dass ihre Mama sich freuen wird. Bevor wir dazu kommen, wie Pias Mama reagiert, schauen wir uns die Verben in der Geschichte an. Sie tauchen in allen möglichen Zeitformen auf. Gegenwart, Vergangenheit, Zukunft. An der Form des Verbs erkennen wir ob die beschriebene Tätigkeit gerade stattfindet, oder schon zurückliegt oder noch stattfinden wird. Nehmen wir doch einige Sätze der Geschichte unter die Lupe. Gestern vor dem Einschlafen fiel Pia plötzlich Mamas Geburtstag ein. Das Verb ist fiel ein. Das ist eine Beugungsform des Verbs einfallen. Dass dieses einfallen in der Vergangenheit geschah, erkennen wir nicht nur an der Zeitangabe gestern, sondern auch an der Form des Verbs fiel ein. Das Verb steht in der Vergangenheitsform und das muss es auch. Denn es fiel Pia ja gestern ein und nicht gerade jetzt. Und auch nicht Morgen. Noch ein Satz. Dann werde ich ihr morgen einen Kuchen backen. Hier haben wir einen ganz neuen Fall. Das Geschehen spielt sich in der Zukunft ab. Schließlich denkt Pia ja an den nächsten Tag. Erstmal wird geschlafen, dann Kuchen gebacken. Werde backen, heißt es also. Das Verb steht in der Zukunftsform. Pia plündert ihr Sparschwein, geht zum Laden und kauft ihrer Mama ein anderes Geschenk. In diesem Satz findet das Geschehen genau jetzt statt. Die Verben plündert, geht und kauft stehen darum in der Gegenwartsform. Und damit haben wir schon drei wichtige Zeitformen durchgespielt. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Ein Verb steht immer in einer bestimmten Zeitform. An dieser Zeitform kann man ablesen ob die Handlung zurückliegt, oder jetzt gerade stattfindet, oder ob sie noch vor uns liegt. Umgekehrt muss man beim Sprechen und vor allem beim Schreiben das Verb in die passende Zeitform bringen. Vergangenheit. Gestern aß ich Kartoffeln. Oder Gegenwart. Heute esse ich Nudeln. Oder Zukunft. Morgen werde ich den ganzen Tag nur Schokolade essen. Du hast jetzt schon viel über Zeitformen von Verben gelernt. Und jetzt schauen wir noch wie Pias Mama auf das unerwartete Geburtstagsgeschenk reagiert. Einverstanden? Die Geschichte geht nämlich gut aus. Pias Mutter betrachtet die Platte und freut sich. Sie ist nämlich viel schöner, als ihre alte Kuchenplatte. Und weil Pias Papa sogar noch eine Torte gekauft hat, ist der Geburtstag gerettet. Pia ist froh, dass sie ihrer Mutter ein schönes Geschenk machen konnte. Alle zusammen genießen jetzt die Torte. Guten Appetit. Tschüss.

48 Kommentare
  1. Das Video war sehr gut. :-)
    Die Aufgaben waren aber ein bisschen zu leicht.

    Von Rebecca F., vor 2 Monaten
  2. VIEL ZU LEICHT

    Von Carl Gustav E., vor 7 Monaten
  3. Es hat viel Spaß gemacht Es zu sehen👍

    Von Chschmidt79, vor 7 Monaten
  4. es war sehr gut.es hat mir sehr geholfen

    Von Sulzi2145, vor 7 Monaten
  5. Super erklärt. Hat mir sehr geholfen.

    Von Mohamedj39, vor 7 Monaten
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Die Zeitformen des Verbs Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Die Zeitformen des Verbs kannst du es wiederholen und üben.

  • Welche Zeitformen gibt es? Beschreibe.

    Tipps

    Achte auf die Zeitangaben in den Beispielsätzen.
    Sie verraten dir oft die Zeitform, um die es geht.

    Verben in der Zukunftsform beschreiben eine Handlung, die noch nicht geschehen ist.

    Lösung

    Verben können in allen möglichen Zeitformen auftauchen.
    In dieser Aufgabe kam das Verb essen in allen drei Zeitformen vor.

    1. Gestern ich Kartoffeln. So lautet die Vergangenheitsform des Verbs essen. Die Handlung liegt zurück, denn sie hat gestern stattgefunden.
    2. Heute esse ich Nudeln. So lautet die Gegenwartsform des Verbs essen. Die Handlung passiert jetzt gerade.
    3. Morgen werde ich den ganzen Tag nur Schokolade essen. So lautet die Zukunftsform des Verbs essen. Die Handlung hat noch nicht stattgefunden. Die Schokolade wird erst morgen gegessen.
  • Welche Zeitform besitzen die Verben? Bestimme sie.

    Tipps

    Achte auf die Zeitangaben, die im Satz stehen.

    Zeitangaben verraten dir, ob etwas schon passiert ist, jetzt gerade passiert oder noch nicht geschehen ist.

    Hier siehst du ein paar Zeitangaben:
    gestern, vor ein paar Wochen (Vergangenheit)
    heute, jetzt (Gegenwart)
    morgen, in einem Jahr (Zukunft)

    Ich werde morgen meine Hausaufgaben machen.

    Dieser Satz ist in der Zukunftsform geschrieben.

    Lösung

    Verben werden auch Tuwörter genannt.
    Im Satz steht jedes Verb in einer bestimmten Zeitform.
    Manchmal kannst du an den Zeitangaben ablesen, in welcher Zeitform das Verb steht.

    • Verben in der Gegenwartsform beschreiben, was gerade passiert. Passende Zeitangaben sind zum Beispiel heute oder jetzt. Hier siehst du einen Beispielsatz: Pia plündert ihr Sparschwein.
    • Verben in der Vergangenheitsform beschreiben, was schon passiert ist. Passende Zeitangaben sind beispielsweise gestern oder vor ein paar Wochen. Hier siehst du einen Beispielsatz: Gestern vor dem Einschlafen fiel Pia plötzlich Mamas Geburtstag ein.
    • Verben in der Zukunftsform beschreiben Handlungen, die noch geschehen werden. Passende Zeitangaben sind zum Beispiel morgen oder in einem Jahr. Hier siehst du einen Beispielsatz: Dann werde ich ihr morgen einen Kuchen backen.
  • Zu welchem Verb gehören die Sätze? Ordne zu.

    Tipps

    Jedes Verb kann in den drei Zeitformen auftauchen.
    Dafür wird das Verb in seiner Form verändert.

    Hier siehst du ein Beispiel:
    Ich gestern ein Brötchen. (Vergangenheit)
    Aber auch heute esse ich wieder etwas. (Gegenwart)
    Was werde ich morgen essen? (Zukunft)

    Manche Verben werden in der Beugungsform aufgespalten:
    Gestern fiel mir eine gute Idee ein.
    Das gebeugte Verb fiel ein kommt von dem Verb einfallen.

    Lösung

    Die Zeitform des Verbs beschreibt, wann eine Handlung stattfindet. Das Verb verändert dazu seine Form.
    Diese veränderte Form eines Verbs wird auch Beugungsform genannt.

    Sieh dir ein Beispiel an:
    Ich male ein Bild.
    Der Satz steht in der Gegenwartsform. In diesem Satz kommt das gebeugte Verb male vom Verb malen.
    Wenn du den Satz in der Vergangenheitsform schreibst, dann sieht er so aus:
    Ich malte ein Bild.
    Siehst du, wie sich das Verb verändert hat? Aus male wird malte. Das Verb malte steht in der Vergangenheitsform.

    Manche Verben werden in der Beugungsform aufgespalten:
    Mir fiel etwas ein.
    In diesem Satz kommt das gebeugte Verb fiel ein von dem Verb einfallen.

  • In welcher Zeitform stehen die Verben? Bestimme.

    Tipps

    Achte auf Zeitangaben im Satz.
    Sie helfen dir dabei, die Zeitform herauszufinden.

    Die Zukunftsform besteht aus zwei Verben.
    Eines der Verben ist dabei die gebeugte Form vom Verb werden:

    • ich werde
    • du wirst
    • er/sie/es wird
    • wir werden
    • ihr werdet
    • sie werden

    Das Treffen zwischen Klaus und Teo liegt in der Vergangenheit.

    Lösung

    Verben können in allen möglichen Zeitformen in einem Satz auftauchen.

    Wenn die Handlung schon passiert ist, dann stehen die Verben in der Vergangenheitsform. Dabei werden sie gebeugt. Zum Beispiel:

    • treffen - traf
    • lernen - lernte
    In der Gegegenwartsform stehen die Verben, wenn die Handlung gerade passiert.
    • Das erzählt Teo seiner Freundin Pia.
    Handlungen, die erst noch passieren werden, liegen in der Zukunft. Die Zukunftsform besteht aus zwei Verben.
    • werden + Grundform eines Verbs
    Hier siehst du ein Beispiel:
    • Denn Pia wird mitkommen.
    Wird ist hier die gebeute Form von werden und mitkommen steht in der Grundform.

  • Wo befinden sich die Verben in dem Text? Zeige.

    Tipps

    Verben schreibt man immer klein, egal in welcher Zeitform sie stehen.

    Verben werden auch Tuwörter genannt.
    Mit Verben beschreibst du eine Handlung.
    Sie sagen dir, was eine Person, ein Tier oder ein Gegenstand macht.

    Manche Verben haben hier zwei Teile, die zusammengehören.

    Lösung

    Verben beschreiben eine Handlung und können in allen Zeitformen vorkommen.
    Du schreibst Verben immer klein, außer sie stehen am Anfang eines Satzes.

    In Pias Geschichte kannst du Verben in allen drei Zeitformen finden.

    Verben, die in der Gegenwart stehen, beschreiben, was jetzt gerade passiert.
    In der Geschichte findest du das Verb plündert. Pia plündert ihr Sparschwein in diesem Moment.

    Verben, die in der Vergangenheit stehen, beschreiben, was bereits geschehen ist.
    In der Geschichte findest du das Verb ist aufgestanden.
    Das ist also bereits in der Vergangenheit passiert.

    Verben, die in der Zukunftsform stehen, beschreiben, was noch passieren wird.
    Das Verb werde backen steht in der Zukunftsform, denn das plant Pia für den kommenden Tag.

    Verben bestehen nicht immer nur aus einem Wort, sie können auch aus zwei Wörtern bestehen.

  • In welcher Zeitform stehen die Sätze? Bestimme.

    Tipps

    Suche in jedem Satz zuerst das Verb.
    An der Verbform kannst du die Zeitform erkennen.

    Achte auf Zeitangaben.
    Auch sie helfen dir dabei, die Zeitform herauszufinden.

    Die Zukunftsform besteht aus zwei Verben.
    Eines der Verben ist dabei die gebeugte Form des Verbs werden.

    So sehen die gebeugten Formen von werden aus:

    • ich werde
    • du wirst
    • er/sie/es wird
    • wir werden
    • ihr werdet
    • sie werden

    Lösung

    In dieser Aufgabe solltest du herausfinden, in welcher Zeitform die Sätze geschrieben wurden.
    Die Verben in dem Text verraten dir, welche Zeitform vorliegt.
    Außerdem helfen dir Zeitangaben wie bald, früher, heute oder letztes Jahr.

    Die Zukunftsform besteht aus zwei Verben.

    • werden + Grundform eines Verbs
    Hier siehst du die Beispiele aus der Aufgabe:
    • Dieses Bild wird der Künstler bald verkaufen.
    • Schon morgen wird er noch mehr malen.
    Das Verb werden steht hier in der gebeugten Form wird. Es begleitet die Verben verkaufen und malen. Sie stehen in der Grundform.

    Da der Geburtstag von Lena heute ist, stehen diese Sätze in der Gegenwartsform:

    • Lena hat heute Geburtstag.
    • Sie feiert ihren Geburtstag mit einer großen Party.
    • Viele Leute kommen.
    Wenn sie zurück an ihren letzten Geburtstag denkt, dann spricht sie in der Vergangenheitsform. Lenas letzter Geburtstag ist schon lange vorüber.
    • Letztes Jahr waren 30 Gäste da.
    Auch der Maler hat seine Bilder schon lange nicht mehr.
    • Er hat schon früher solche Bilder gemalt und für viel Geld verkauft.