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Das Eisberg-Modell 03:47 min

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Transkript Das Eisberg-Modell

Moderator: Das Eisbergmodell. Im Berufsleben arbeiten wir mit den unterschiedlichsten Menschen zusammen, mit Kollegen, Vorgesetzten oder Kunden. Nicht immer sind uns die Menschen sympathisch, aber wir müssen mit ihnen klarkommen, zumindest auf einer Arbeitsebene. Dafür ist es wichtig, dass wir gut miteinander reden können. Denn manchmal kommt bei unserem gegenüber nicht das an, was wir meinen oder wir verstehen Botschaften anders, als sie gedacht waren. Chef: Die Konserven haben wir immer anders immer anderes aufgestapelt. Moderator: Immer, wenn wir reden, kommunizieren wir auf zwei Ebenen. Einer Sachebene und einer Beziehungsebene. Auf der Sachebene vermittelt der Chef Fakten und Sachverhalte. Es geht darum, was gesagt wird. Auf der Beziehungsebene geht es darum, WIE wir etwas sagen. Denn wir kommunizieren nicht nur über Worte, sondern auch mit Gestik, Mimik und unserer Körperhaltung. Nonverbale Kommunikation nennt man das. Experten gehen davon aus, dass wir beim Reden überwiegend von nonverbalen Botschaften beeinflusst werden. Das sogenannte Eisbergmodell macht das deutlich. Bei einem Eisberg sieht man zunächst nur die Spitze, das ist die Sachebene. Nur die Fakten sind sichtbar! Die Sachebene ist aber nur ein ganz kleiner Teil der Botschaft und macht etwa zehn bis 20 Prozent aus. Der größte Teil ist unter der Wasseroberfläche verborgen, die Beziehungsebene, also der Teil der Botschaft, der nicht bewusst wahrgenommen wird. Es geht um Gefühle, Meinungen oder Vorurteile. Diese Kommunikation findet überwiegend nonverbal, also ohne Worte statt. Wir schauen uns mal an, wie Paul die Botschaft seines Chefs wahrnimmt. Er schaut auf dessen Körperhaltung und glaubt, sein Chef ist unzufrieden mit ihm. Die Botschaft kommt bei ihm also auf der Beziehungsebene an, und zwar negativ. Dabei hat der Chef die Aussage rein sachlich gemeint, ohne jeden Hintergedanken. Ein und derselbe Satz kann somit unterschiedlich verstanden werden. Was kann Paul also tun, damit so ein Missverständnis nicht auftritt? Nur ein gutes Echolot und eine sorgfältige Navigation schützen uns davor, am Eisberg zu kentern. Paul braucht also viel Aufmerksamkeit und ein gutes Gespür für die verborgene Beziehungsebene. Um die Situation zu klären, können ihm folgende Methoden helfen: Zunächst einmal sollte er genau zuhören und seine Gefühle und Vorurteile erst mal zurückstellen. Auch auf die Körpersprache des anderen sollte er achten. Das hat ihn in DIESEM Fall aber eher verwirrt. Deshalb sollte er vor allem eines: Nachfragen, wie der Chef den Satz gemeint hat. Paul: Verstehe ich Sie richtig, dass Sie den Konservenstapel vorher besser fanden? Chef: Nein, deine Variante gefällt mir wirklich gut, weiter so! Moderator: Der Chef kann also auch etwas für eine bessere Kommunikation tun. Er sollte besser auf seine Körpersprache achten, sich klar ausdrücken und er sollte sich Zeit nehmen und keinen Druck ausüben. Na dann, freie Fahrt voraus!

2 Kommentare
  1. Sie haben mir sehr gut geholfen,Vielen Dank.

    Von Elisabeth V., vor mehr als 2 Jahren
  2. Ich mag es

    Von Siano10, vor mehr als 2 Jahren