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Jod – Wirkung auf den Körper 01:58 min

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Transkript Jod – Wirkung auf den Körper

Das Wort „Jod“ stammt aus dem Griechischen und heißt übersetzt „Veilchenblau“. Dabei stand die Pflanze nicht Pate für das Element, das ist nämlich dunkelgrau. Vielmehr erinnern die Dämpfe, die das Jod bei Raumtemperatur bildet an die Farbe der Veilchen. Unser Grundwasser und somit auch die Pflanzen sind nahezu jodfrei. Die Folge: mit Obst und Gemüse können wir unseren täglichen Bedarf kaum decken. Wir benötigen etwa 100 bis 200 Mikrogramm Jod täglich, unabhängig vom Alter. Schwangere und stillende Mütter sogar das doppelte. Durchschnittlich nehmen die Deutschen aber nur 83 Mikrogramm pro Tag auf. Das Problem: Jod ist lebensnotwendig und der Körper kann es nicht selbst produzieren. Die Bildung des Schilddrüsenhormons zum Beispiel, das bei uns Menschen die körperliche Entwicklung regelt, hängt vom Jod ab. Eine zweite wichtige Funktion des Schilddrüsenhormons: die Regulation des Energiehaushalts und der Körpertemperatur. Deshalb werden wir bei Jodmangel müde und antriebslos, können uns nicht konzentrieren, frieren häufig und nehmen auf Dauer auch zu. Jodmangel vermeiden kann man nur mit der richtigen Ernährung und das heißt in diesem Fall in erster Linie mit Seefisch. 100 Gramm Schellfisch zum Beispiel decken den Tagesbedarf. Auch jodiertes Speisesalz kann viel zu einem ausgewogenen Jodhaushalt beitragen, aber dazu ist etwa ein Teelöffel Salz pro Tag nötig. Deshalb vielleicht lieber mal wieder japanisch essen, denn Sushi enthält nicht nur gesunden, rohen Fisch. Durch die Verpackung in grüne Meeresalgen gibt es nochmal eine große Portion Jod extra.