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Erkennen von Stoffgemischen in deiner Umwelt

Stoffgemische bestehen aus mindestens zwei Reinstoffen und werden in homogene und heterogene Gemische unterteilt. Bei homogenen Gemischen sind die Bestandteile nicht erkennbar, während sie bei heterogenen sichtbar sind. Erfahren Sie mehr über Suspension, Emulsion und Legierung. Interessiert? Dies und vieles mehr finden Sie im folgenden Text.

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Team Digital
Erkennen von Stoffgemischen in deiner Umwelt
lernst du in der 7. Klasse - 8. Klasse

Erkennen von Stoffgemischen in deiner Umwelt Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Erkennen von Stoffgemischen in deiner Umwelt kannst du es wiederholen und üben.
  • Beschreibe, was homogene und was heterogene Stoffgemische sind.

    Tipps

    Eine Antwortmöglichkeit ist falsch und bleibt somit übrig.

    „hetero“ = verschiedenartig

    Lösung

    Stoffgemische bestehen aus mindestens zwei Reinstoffen.
    Um Stoffgemische unterscheiden und untergliedern zu können, sind die Aggregatzustände der Komponenten besonders ausschlaggebend. Zudem unterteilt man in homogene Stoffgemische und heterogene Stoffgemische.

    Ein homogenes Stoffgemisch besteht aus Stoffen, die sich gut miteinander vermischen, sodass die einzelnen Bestandteile nicht mehr zu erkennen sind: Es liegt eine Phase vor.
    So ist das zum Beispiel mit Zucker im Tee oder Kaffee: Im richtigen Mischverhältnis ist der Zucker nach dem Umrühren nicht mehr bemerkbar.

    Ein heterogenes Stoffgemisch besteht aus Komponenten, die sich nicht gut vermischen miteinander lassen, sodass die einzelnen Bestandteile erkennbar bleiben: Es liegen mindestens zwei Phasen vor.
    Kippst du ein bisschen Sand in ein Glas Wasser, wirst du auch nach langem Umrühren beide Komponenten gut erblicken können.

  • Benenne die Aggregatzustände der Bestandteile der Stoffgemische.

    Tipps

    Bronze besteht aus zwei Metallen.

    Luft besteht aus verschiedenen Gasen.

    Das Kohlenstoffdioxid im Sprudelwasser sorgt dafür, dass das Wasser „sprudelt“.

    Lösung

    Es gibt zahlreiche Beispiele für Stoffgemische. Sie können aus Stoffen gleicher und unterschiedlicher Aggregatzustände bestehen.
    Bei einem Gemisch aus den Metallen Zinn und Kupfer, also aus festen Stoffen, handelt es sich um Bronze: Die Ausgangskomponenten sind nicht mehr zu erkennen.
    Ein Essig-Öl-Dressing setzt sich neben Wasser aus Essig und Öl zusammen, also aus Flüssigkeiten. Solch ein heterogenes Gemisch nennt man auch Emulsion.
    Luft ist ein homogenes Gemisch aus verschiedenen Gasen. Darin enthalten sind neben Sauerstoff Stickstoff und Kohlenstoffdioxid sowie viele weitere Spurengase.
    Es gibt außerdem homogene Stoffgemische, die aus Stoffen unterschiedlicher Aggregatzustände bestehen. Ein Beispiel dafür ist Salzwasser: Gibst du beim Kochen von Nudeln Salz ins Wasser, löst sich das Salz vollständig und ist nicht mehr zu erkennen. Die entstehende Lösung ist also zusammengesetzt aus einem Feststoff und einer Flüssigkeit.
    Ein Beispiel für ein Gemisch aus einem Gas und einer Flüssigkeit ist mit Kohlenstoffdioxid versetztes Sprudelwasser.

  • Gib Beispiele für die verschiedenen Bezeichnungen der Stoffgemische an.

    Tipps

    Homogene Stoffgemische können aus Komponenten unterschiedlicher Aggregatzustände bestehen.

    Zinn und Kupfer sind Metalle.

    Lösung

    In unserer Umwelt gibt es etliche Stoffgemische. Sie bestehen aus mindestens zwei Reinstoffen. Zudem unterteilen wir sie in homogene Stoffgemische und heterogene Stoffgemische. Anhand der Aggregatzustände der Bestandteile können wir sie unterschiedlich bezeichnen:

    • Mischungen aus mindestens zwei Elementen, von denen mindestens eines ein Metall ist, nennt man Legierungen, egal ob sie homogen oder heterogen sind. Ein Beispiel ist Bronze: Sie besteht aus den Metallen Zinn und Kupfer.
    • Lösungen sind homogene Stoffgemische aus einer Flüssigkeit und einem darin gelösten Stoff. Beispiele sind Salzwasser, Limonade und Sprudelwasser. So wird Sprudelwasser mit dem gasförmigen Kohlenstoffdioxid versetzt.
    • Gasgemische aus verschiedenen Gasen gehören ebenso zu den homogenen Stoffgemischen. Ein Beispiel ist die uns umgebende Luft: Sie ist zusammengesetzt aus Sauerstoff, Stickstoff und weiteren Gasen.
    • Suspensionen sind heterogene Stoffgemische aus einem festen und einem flüssigen Bestandteil. Dazu zählt unter anderem Schlamm aus Sand und Wasser.
    • Emulsionen sind heterogene Stoffgemische aus zwei Flüssigkeiten. Diese lassen sich normalerweise nur schwer miteinander mischen. Beide Flüssigkeiten trennen sich unmittelbar nach dem Mischen wieder. Ein Beispiel sind Salatdressings. Auch Milch ist eine Emulsion: Sie besteht aus Fett und Wasser. Durch sogenannte Emulgatoren sind die zwei Phasen jedoch nicht auszumachen.
    • Ein heterogenes Stoffgemisch aus mehreren Feststoffen nennt man Gemenge. Ein Beispiel ist Granit aus Feldspat, Quarz und Glimmer.
  • Ermittle typische Beispiele für Lösungen, Suspensionen und Emulsionen aus dem Alltag.

    Tipps

    Jedem Zentralelement müssen zwei Beispiele zugeordnet werden.

    Lösungen sind homogene Stoffgemische aus einer Flüssigkeit mit darin gelösten festen, flüssigen oder gasförmigen Bestandteilen.

    Suspensionen sind heterogene Stoffgemische aus festen und flüssigen Bestandteilen.

    Emulsionen sind heterogene Stoffgemische, die aus zwei Flüssigkeiten zusammengesetzt sind.

    Wein besteht aus Wasser und Alkohol.

    Lösung

    In unserer Umwelt begegnen wir vielen verschiedenen Stoffgemischen. Sie zu sortieren, ist manchmal gar nicht so einfach. Häufig unterscheiden wir sie nach homogenen Stoffgemischen und heterogenen Stoffgemischen sowie nach den Aggregatzuständen.

    Homogene Stoffgemische sind dadurch gekennzeichnet, dass sich ihre Bestandteile gut miteinander vermischen und nur eine Phase erkennbar ist. Beispiele für homogene Stoffgemische sind Lösungen. Dies sind homogene Stoffgemische aus einer Flüssigkeit mit darin gelösten festen, flüssigen oder gasförmigen Bestandteilen.
    Dazu zählen:

    • Limonade
    • Salzwasser
    • Sprudelwasser
    • Wein

    Heterogene Stoffgemische zeichnen sich dadurch aus, dass deren Bestandteile sich nicht gut miteiander vermischen und die verschiedenen Phasen erkennbar bleiben. Dazu gehören Suspensionen und Emulsionen. Suspensionen sind heterogene Stoffgemische aus festen und flüssigen Bestandteilen. Emulsionen sind heterogene Stoffgemische, die aus zwei Flüssigkeiten zusammengesetzt sind.
    Beispiele für Suspensionen sind:

    • Schlamm
    • Pigmentwandfarbe
    • Orangensaft mit Fruchtfleisch
    Beispiele für Emulsionen sind:
    • Salatdressings
    • Mayonnaise
    • Milch

  • Bestimme homogene und heterogene Stoffgemische.

    Tipps

    Ein homogenes Stoffgemisch besteht aus nur einer Phase.

    Bei heterogenen Stoffgemischen sind verschiedene Phasen erkennbar.

    Lösung

    Für homogene Stoffgemische und heterogene Stoffgemische gibt es zahlreiche Beispiele aus dem Alltag.

    Bei homogenen Stoffgemischen ist nur eine Phase erkennbar.

    • Dazu gehören Legierungen, also Stoffgemische aus mindestens zwei Elementen, von denen mindestens eines ein Metall ist. Bronze besteht aus den Metallen Zinn und Kupfer.
    • Genauso zählen dazu Lösungen aus einer Flüssigkeit und einem darin gelösten Stoff, welcher gasförmig, flüssig oder fest sein kann. Beispiele sind Limonade und Sprudelwasser. Letzteres ist Wasser und das darin gelöste Kohlenstoffdioxid.
    • Außerdem zählen Gasgemische aus mehreren Gasen zu den homogenen Stoffgemischen, unter anderem Luft. Diese ist zusammengesetzt aus Stickstoff, Sauerstoff und weiteren Gasen.

    Bei heterogenen Stoffgemischen sind in der Regel mindestens zwei Phasen erkennbar.

    • Ein Beispiel für ein heterogenes Stoffgemisch ist Schlamm, ein Gemisch aus einem Feststoff und einer Flüssigkeit, auch Suspension genannt. Schlamm besteht aus Sand und Wasser.

  • Zeige die Besonderheiten einer Emulsion auf.

    Tipps

    Vier Antwortmöglichkeiten sind richtig.

    Emulsionen sind heterogene Stoffgemische, die aus zwei Flüssigkeiten bestehen.

    Lösung

    Emulsionen sind heterogene Stoffgemische, die aus zwei Flüssigkeiten bestehen. Beide Bestandteile haben also den gleichen Aggregatzustand. Wichtig ist hier, dass sich diese nur schlecht und nicht dauerhaft mischen lassen: Die unterschiedlichen Phasen sind erkennbar.
    Beispiele sind Salatdressings oder andere Saucen, die Öl als Basis haben und eine weitere Flüssigkeit wie Essig. Beide Flüssigkeiten trennen sich nach dem Mischen meist wieder voneinander.
    Werden die Öltröpfchen durch Schütteln fein in der anderen Flüssigkeit verteilt, spricht man von einer Emulsion.
    Auch Milch ist eine Emulsion: Sie setzt sich zusammen aus Fett und Wasser. Durch sogenannte Emulgatoren sind die zwei Phasen jedoch nicht auszumachen.