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Säugetiere – Anpassung an den Lebensraum 06:09 min

Textversion des Videos

Transkript Säugetiere – Anpassung an den Lebensraum

Hallo. Hast du dich schon mal gefragt, warum Braunbären braun sind und Eisbären weiß? Oder weißt du, warum Fledermäuse so große Ohren und Maulwürfe einen spindelförmigen Körper haben? In diesem Video geht es um die Angepasstheit von Säugetieren an ihren Lebensraum. Anhand von einigen Beispielen wirst du sehen, was das bedeutet. Wie alle Lebewesen sind auch Säugetiere optimal an ihren Lebensraum, ihre Lebensbedingungen und ihre Nahrungsvorlieben angepasst, zum Beispiel der Maulwurf. Sein Körper ist spindelförmig und seine Nase läuft spitz zu. Das ist die ideale Körperform, um unterirdische Gänge anzulegen und sich durch diese hindurch zu schieben. Die Vorderbeine eines Maulwurfs liegen seitlich und haben sich zu richtigen Grabwerkzeugen entwickelt. Damit lockert er in Windeseile die Erde und gräbt in nur einer Nacht dutzende Tunnel. Sein Fell ist schmutzabweisend und besitzt keinen Strich. Er kann sich also ohne Probleme vorwärts wie rückwärts durch seine Gänge bewegen. Der Maulwurf ist perfekt an seinen Lebensraum angepasst. Sein Sehsinn ist unterentwickelt, denn im Tunnel ist es dunkel. Sinnesorgane, die die Tiere nicht brauchen, um zu überleben, entwickeln sich nämlich zurück. Gehör, Tast- und Geruchssinn des Maulwurfs sind dafür umso besser ausgebildet. Auch die Fledermaus ist perfekt an ihre Umwelt angepasst. Fledermäuse jagen in der Abenddämmerung und nachts. Zur Orientierung in der Dunkelheit stoßen Fledermäuse für Menschen unhörbare Ultraschalllaute aus. Diese werden von Gegenständen und Beutetieren zurückgeworfen. Die großen Ohren der Fledermäuse fangen die Reflexionen wieder auf. So wissen Fledermäuse genau, was sich vor ihnen befindet, wie zum Beispiel ein leckeres Insekt. Fledermäuse sehen sozusagen mit ihren Ohren. Damit sind sie perfekt für die Jagd im Dunkeln ausgerüstet. Die Liste von Anpassungen von Säugetieren an ihren Lebensraum könnten wir hier beliebig fortführen, denn jedes Säugetier ist auf seine Weise perfekt an seinen Lebensraum angepasst. Aber wie kommt das? Ein Beispiel: Braunbären sind braun. Die Farbe seines Fells tarnt ihn in Wäldern optimal. Sie leben unter anderem in unseren Breiten und da das pflanzliche Nahrungsangebot in unseren Wäldern groß ist, fressen Braunbären nicht nur Fleisch, sondern vor allem Früchte oder Beeren. Diese lassen sich mit ihren flachen Backenzähnen gut zermahlen. Der Braunbär ist perfekt angepasst. Der Eisbär ist ein Verwandter des Braunbären. Er lebt in der nördlichen Polarregion. Sein Fell ist dichter und vor allem ist es weiß. Die Schnauze des Eisbären ist länger und die Backenzähne sind nicht flach, sondern zackig. Der Eisbär ist somit perfekt an seine Umwelt angepasst. Das dicke, weiße Fell wärmt nicht nur, es hat genau die richtige Tarnfarbe für das Leben im Schnee. Die lange Schnauze enthält ein noch viel sensibleres Geruchsorgan als beim Braunbären. Da Beute am Nordpol rar ist, müssen Eisbären ihre Beute, zum Beispiel Robben, aus weiter Entfernung wittern können. Seine zackigen Backenzähne passen damit gut zum Fressen der Beute. Mahlzähne wie der Braunbär sie hat, braucht der Eisbär nicht. Somit können allein Eisbären aufgrund ihrer Angepasstheit in Schneeregionen überleben. Denn Braunbären können wegen ihrer Mahlzähne weder Robben fressen, noch können sie sich wegen ihres dunklen Fells tarnen und Beute jagen. Umgekehrt wäre es genauso. Eisbären können sich mit ihrem hellen Fell im dunklen Wald weder tarnen, noch können sie die pflanzliche Nahrung mit ihren zackigen Backenzähnen zermahlen. Dadurch haben sich in so vielen Jahren die Eisbären in den Schneeregionen durchgesetzt und die Braunbären in Wäldern. Genauso wie Maulwürfe unter der Erde in ihren Tunnel und Fledermäuse in dunklen Höhlen. Nach diesem Prinzip sind alle Anpassungen im gesamten Tier- und Pflanzenreich entstanden: die Ohren der Fledermaus, das Fell der Bären, die Körperform des Maulwurfs und, und, und. Sie alle sind perfekt an ihren Lebensraum angepasst. Tschüss.

10 Kommentare
  1. 😁

    Von Ulniverkauf, vor 23 Tagen
  2. Es war so Krass😉😊😃😏😄😇👍💝💝💝💝💘💕💜💙💛💚💞👯💟💓❤

    Von Ashaar, vor etwa einem Jahr
  3. Krasse App .

    Von Fynn S., vor fast 2 Jahren
  4. Cool gemacht

    Von Nadine F., vor etwa 2 Jahren
  5. 🤩

    Von Nadine F., vor etwa 2 Jahren
  1. Sehr gut erklärt

    Von Daviscompany, vor mehr als 2 Jahren
  2. Ich komme noch nicht so klar

    Von Sven Salomo, vor etwa 3 Jahren
  3. Warum kann man due pbunhen nicht wiederholen

    Von Atlas Mountain, vor etwa 3 Jahren
  4. Es hat mir ok geholfen

    Von Elektro Langhammer, vor mehr als 3 Jahren
  5. Ein gutes Video

    Von Maximilian M., vor fast 5 Jahren
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Säugetiere – Anpassung an den Lebensraum Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Säugetiere – Anpassung an den Lebensraum kannst du es wiederholen und üben.

  • Ergänze den Infotext zur Anpassung des Maulwurfs.

    Tipps

    Wenn du durch einen dunklen Raum läufst, dann tastest du dich langsam vor.

    Wenn du einen Hund streichelst, dann streichst du ihm vom Kopf aus über den Rücken. Damit folgst du dem Strich seines Fells.

    Lösung

    Der Maulwurf ist spindelförmig und besitzt ein Fell ohne Strich. Dadurch kann er sich optimal in seinen engen Tunnelsystemen vor und zurück bewegen. Seine großen Vorderextremitäten kann er wie Schaufeln als Grabwerkzeuge verwenden. Er schaufelt die Erde links und rechts an seinem Körper vorbei. Da es ohnehin sehr dunkel unter der Erde ist, besitzt der Maulwurf auch nur sehr unterentwickelte Augen. Tast-, Gehör- und Geruchssinn sind dafür besonders gut ausgeprägt.

  • Gib an, ob die Aussagen zur Anpassung von Säugetieren richtig sind.

    Tipps

    Die Rückbildung der Augen beim Maulwurf hatte keinerlei Folgen für das Leben des Maulwurfs. Er lebte ohnehin unter der Erde und die unterentwickelten Augen beeinträchtigen ihn nicht. Deshalb blieben die Augen des Maulwurfs unterentwickelt.

    Um zu überleben, muss man perfekt an seinen Lebensraum angepasst sein.

    Lösung

    Fledermäuse haben große Ohren und nutzen Ultraschalllaute, um sich zu orientieren. Ihre Augen sind damit nicht mehr nötig und ebenso wie beim Maulwurf sehr unterentwickelt. Braunbären und Eisbären sind nah miteinander verwandt. Ihre unterschiedliche Erscheinung ist eine Anpassung an ihren Lebensraum, ihre Lebensbedingungen und ihre Nahrungsvorlieben. So hat der Braunbär ein braunes Fell, um sich im Wald zu tarnen, und flache Backenzähne, um Beeren oder andere Früchte des Waldes fressen zu können. Der Eisbär hat hingegen ein weißes Fell und zackige Backenzähne.

  • Beschreibe den Braun- und den Eisbären.

    Tipps

    Pflanzen gibt es nur sehr selten in den Polargebieten.

    Das Fell eines Tieres sollte am besten an die Umgebung angepasst sein, damit sich das Tier tarnen kann.

    Spitze Backenzähne wären ungeeignet, um Beeren zu fressen.

    Lösung

    Der Braunbär lebt in Waldregionen und ist mit seinem braunen Fell perfekt im Wald getarnt und damit an seinen Lebensraum angepasst. Außerdem gibt es im Wald Beeren, welche der Braunbär mittels seiner flachen Backenzähne prima zerkleinern kann.

    Der Eisbär kann diese Beeren nicht fressen. Er besitzt zackige Backenzähne und frisst damit hauptsächlich Fleisch. Mit seinem weißen Fell kann er sich ausgezeichnet im Schnee tarnen. Die Tarnung braucht er weniger, um sich vor anderen Feinden zu verstecken. Er benötigt die Tarnung, um sich an seine Beute heranzuschleichen. Mit seiner gut ausgeprägten Nase kann er seine Beute bereits aus großer Entfernung orten. Damit ist der Eisbär perfekt an seinen Lebensraum, die Polargebiete, angepasst.

  • Bestimme Beispiele zur Anpassung von Lebewesen.

    Tipps

    Beim Maulwurf sind die Augen unterentwickelt, da er diese nicht mehr benötigt. Auch andere Organe können vollständig zurückentwickelt werden.

    Ausreichend Nahrung ist nicht das ganze Jahr über vorhanden. Eichhörnchen vergraben beispielsweise Nüsse, die sie in Jahreszeiten mit wenig Nahrung wieder ausgraben und fressen.

    Lösung

    Beim Mensch, aber auch bei einigen Menschenaffenarten, die nicht mehr in den Bäumen leben, hat sich der Schwanz zurückgebildet. Der Schwanz war ursprünglich eine Kletterhilfe und ist auf dem Boden überflüssig geworden. Auch die Flügel der Keguelen-Fliegen haben sich zurückgebildet. Sie waren auf der windigen Insel ebenfalls unnötig, beziehungsweise sogar ein Nachteil. Fliegen mit großen Flügeln wurden vom Wind auf das Wasser weggeweht und sind gestorben. Deshalb wurden die Flügel der Keguelen-Fliege im Laufe der Evolution immer kleiner. Der Igel hält im Winter Winterschlaf. Der Grund dafür ist das geringe Nahrungsangebot. Der Igel frisst sich vor dem Winterschlaf eine dicke Speckschicht an, von der er dann in der Winterschlafzeit zehren kann. Viele Fische besitzen einen stromlinienförmigen Körper, da sie sich so mit weniger Kraftaufwand im Wasser fortbewegen können. Diese Energieeinsparung ist ein enormer Vorteil . Genauso wie Tiere können sich Pflanzen an ihren Lebensraum anpassen. Ein Beispiel sind die Kakteenpflanzen. Sie speichern Wasser und tragen Dornen, um sich vor der Austrocknung zu schützen.

  • Ordne die Schädel den passenden Tieren zu.

    Tipps

    Einige Tiere müssen ihre Beute jagen. Das sind die sogenannten Raubtiere. Sie müssen das perfekte Werkzeug haben, um ihre Beute zu fangen und zu zerkleinern.

    Nagetiere besitzen Zähne, die stetig nachwachsen.

    Im Beispiel sind Insektenfresser, Pflanzenfresser, Fleischfresser, Nagetiere und Allesfresser zu sehen.

    Lösung

    Am Beispiel der Bären hast du gesehen, dass sich die Form der Zähne besonders darin unterscheidet, ob ein Tier Pflanzen oder Fleisch frisst. Beim Pferd weißt du, dass es nur Pflanzen frisst. Der Schädel mit den flachen Backenzähnen, wie du sie auch beim Braunbär siehst, gehört zum Pferd. Nagetiere wie das Eichhörnchen fressen auch Pflanzen, jedoch ist deren pflanzliche Nahrung wesentlich härter. Dafür besitzen sie im vorderen Teil des Gebisses lange Nagezähne. Da die Nagezähne sehr beansprucht werden und sich ständig abnutzen, wachsen diese Nagezähne stetig nach. Nun bleiben nur noch der Hund, der Maulwurf und das Schwein. Der Hund ernährt sich von Fleisch, er ist ein Fleischfresser. Eine Besonderheit beim Hund ist aber auch, dass er ein Raubtier ist und sehr ausgeprägte Eckzähne besitzt. Der Schädel mit den gezackten Zähnen und den großen Eckzähnen gehört also zum Hund. Das Schwein ist sowohl Fleisch- als auch Pflanzenfresser. Der Schädel mit flachen und gezackten Zähnen gehört also zum Schwein. Der letzte Schädel gehört zum Maulwurf. Er ernährt sich von Insekten und besitzt durchgehend kleine spitze Zähne, mit denen er die Insektenpanzer oder Schneckenhäuser knacken und anschließend seine Beute fressen kann.

  • Gib an, ob ein Tier eher in einer warmen oder in einer kalten Region vorkommt.

    Tipps

    Große Ohren sind meistens ein Zeichen für warme Regionen.

    Die Fellfarbe kann einen Hinweis auf den Lebensraum geben.

    Lösung

    Der Wüstenfuchs, die große Wüstenspringmaus und der Kaphase kommen in warmen Regionen vor. Der Wüstenfuchs, die große Wüstenspringmaus und auch der Kaphase sind an ihren großen Ohren zu erkennen.

    Wenn dir warm ist, dann kugelst du dich nicht zusammen, sondern du streckst alle viere von dir, um möglichst gut abzukühlen. So ähnlich ist das auch mit den großen abstehenden Ohren bei den Tieren der warmen Regionen.

    In kalten Regionen findet man den Kaiserpinguin, den Schneehasen und den Polarfuchs. Bereits an der Fellfarbe des Schneehasens und des Polarfuchses lässt sich erkennen, dass sie in Regionen vorkommen, in denen viel Schnee liegt und in denen es kalt ist. Sie sind meist „kugelig“ in ihrer Körperform und auch die Körperfortsätze (Ohren, Arme, Beine) sind kurz und liegen nah am Körper.

    Wenn dir kalt ist, kugelst du dich auch zusammen, um nicht auszukühlen. Körperpartien, wie deine Hände, Füße, oder deinen Kopf, schützt du mit Kleidungsstücken vor Auskühlung. So ähnlich ist dies auch bei den Tieren der kalten Regionen.