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Menstruation – der weibliche Zyklus (Basiswissen)

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Sabine Blumenthal
Menstruation – der weibliche Zyklus (Basiswissen)
lernst du in der 9. Klasse - 10. Klasse

Beschreibung Menstruation – der weibliche Zyklus (Basiswissen)

In diesem Video erfährst du, welche Hormone den Ablauf des Menstruationszyklus der Frau steuern. Dazu werden die einzelnen Phasen des Menstruationszyklus parallel zu den ausgeschütteten und für die Menstruation verantwortlichen Hypophysen- und Eierstockhormonen dargestellt. In diesem Zusammenhang wird besonders die Entwicklung der Eizelle in den Eierstöcken der Frau bis zum Einnisten in der Gebärmutter betrachtet sowie die Veränderungen bestimmter Hormone, die sich gegenseitig verstärken oder negieren. Entscheidend für einen störungsfreien Ablauf des weiblichen Zyklus ist das Verhältnis und die Wechselwirkung der unterschiedlichen Hormone, die dir hier in Ansätzen beschrieben werden.

Transkript Menstruation – der weibliche Zyklus (Basiswissen)

Hallo, da bin ich wieder, eure Sabine Blumenthal. Im heutigen Video geht es um den weiblichen Zyklus. Du kennst den weiblichen Zyklus schon als Menstruationszyklus. Du weißt schon aus der 7. oder 8. Klasse, was dabei im Eierstock und in der Gebärmutter abläuft. Eine reife Eizelle wird vom Eierstock ausgestoßen, wandert durch den Eileiter, bis in die Gebärmutter. Wird sie nicht befruchtet, dann stirbt sie ab und wird zusammen mit einem großen Teil der Gebärmutterschleihaut abgestoßen und durch die Scheide abgegeben. Sehen wir uns die am Ablauf dieses Zyklus beteiligten Hormone etwas genauer an. Du lernst in diesem Video die Hormone kennen, die für den Ablauf der einzelnen Phasen des weiblichen Zyklus verantwortlich sind. Natürlich löst die Ausschüttung von Hormonen bestimmte Veränderungen und Vorgänge in den Eierstöcken und in der Gebärmutter aus. Was genau da passiert, erfährst du ebenfalls in diesem Video. Was solltest du schon wissen? Es ist von großem Vorteil, wenn du den Ablauf des weiblichen Zyklus bereits kennst. Außerdem solltest du schon wissen, was Hormone sind und wie sie im menschlichen Körper wirken. Schauen wir uns nun die einzelnen Phasen des Menstruationszyklus mal etwas genauer an. Die hormongesteuerten Vorgänge in den Eierstöcken und in der Gebärmutter laufen dabei parallel, also gleichzeitig, ab. Hier siehst du die am Menstruationszyklus beteiligten Organe in einer schematischen Darstellung. Das Orangene hier außen ist die Muskelschicht der Gebärmutter. Hier siehst du die beiden Eileiter und das Gelbe hier sind die Eierstöcke. Der Hohlraum der Gebärmutter ist mit einer sehr gut durchbluteten dünnen Schleimhaut ausgekleidet und hier am Übergang zwischen Gebärmutter und Gebärmutterhals befindet sich der dicke Schleimpropfen. Bei meinen Erklärungen gehe ich von einer durchschnittlichen Zykluslänge von  28 Tagen aus, auch wenn natürlich Zykluslängen von 26 oder 30 Tagen völlig normal sind. Einen Zyklus beginnt man meist mit dem 1. Tag der Menstruation zu zählen. Die 1. Phase beginnt also mit dem 1. Tag der monatlichen Regelblutung. Während dieser Blutung wird eine nicht befruchtete, abgestorbene Eizelle zusammen mit der abgestoßenen, dicken Schicht der Gebärmutterschleimhaut und etwas Blut durch die Scheide abgegeben. Meist dauert das ungefähr 5 Tage. Während dieser 5 Tage beginnt die Hypophyse, das ist die Hirnanhangdrüse, das follikelstimulierende Hormon FSH auszustoßen. Dieses Hormon bewirkt das Wachstum eines Follikels im Eierstock. Nach 5 Tagen ist die Regelblutung beendet. In den folgenden Tagen stößt die Hypophyse vermehrt FSH aus. Was im Eierstock zum weiteren Wachstum und zur Reifung eines Follikels führt. Die Vorgänge in den folgenden Tagen werden von verschiedenen Hormonen gesteuert. Die Hypophyse stößt vermehrt FSH aus, was zum weiteren Wachsen des Follikels im Eierstock führt. Gleichzeitig wird ein 2. Hormon von der Hypophyse ausgeschüttet. Es ist das LH, luteinisierende Hormon. Dieses Hormon bewirkt, dass die Eizelle im heranwachsenden Follikel ebenfalls wächst und reift. Der wachsende Follikel selbst bildet nun ebenfalls Hormone, die Follikelhormone oder auch Östrogene. Die Östrogene bewirken Veränderungen in der Gebärmutter. Sie sorgen dafür, dass die dünne Schleimhautschicht innerhalb der nächsten 2 Wochen auf ihre 4-fache dicke heranwächst. Somit ist sie ein guter Nährboden für eine befruchtete Eizelle. Die Östrogene beeinflussen außerdem, wie viel FSH und LH von der Hypophyse ausgeschüttet werden. Wenn dann die Mengen von FSH und LH ein ganz bestimmtes Verhältnis zueinander erreicht haben, dann kommt es zum Eisprung. Und damit sind wir bei der 3. Phase. Der 14. Zyklustag ist erreicht. Jetzt platzt der Follikel und gibt die reife Eizelle in den Eileiter ab. Die Körpertemperatur der Frau steigt zu diesem Zeitpunkt um etwa 0,5 °C an. An diesem Tag ist auch die Konzentration an Östrogenen im Körper der Frau am höchsten. Mit dem 15. Tag beginnt die 4. Phase des Zyklus. Da der Follikel geplatzt ist, geht die Östrogenkonzentration in den folgenden Tagen sehr stark zurück. Der entleerte Follikel bildet sich unter dem Einfluss des LH um. Fettreiche Zellen wachsen in den Bläschenraum ein. Der so entstandene Gelbkörper produziert nun die Gelbkörperhormone, die Progesterone. Diese Progesterone führen zu einem weiteren Anwachsen der Gebärmutterschleimhaut. Es werden Nährstoffe gespeichert und die Gebärmutter bereitet sich auf das Einnisten einer befruchteten Eizelle vor. Gleichzeitig hemmen die Progesterone die Ausschüttung von FSH und LH in der Hypophyse. Erinnere dich, FSH und LH sorgen für das Wachstum und die Reifung eines Follikels im Eierstock. Fehlen diese Hormone, dann kann kein neuer Follikel heranwachsen. Ist die Eizelle befruchtet worden, dann ist das ja auch nicht nötig, denn der Körper der Frau bereitet sich nun auf das Austragen eines Kindes vor. Wurde die Eizelle jedoch nicht befruchtet, dann beginnt nun die 5. Phase des Menstruationszyklus. Der Gelbkörper bildet sich zurück, die Eizelle stirbt ab und der Gelbkörper verkümmert und damit geht auch die Progesteronkonzentration stark zurück. Es ist ja kein Gelbkörper mehr da, der Progesterone bilden könnte. In der dicken Gebärmutterschleimhaut reißen die feinen Äderchen und die obersten Schleimhautschichten lösen sich ab. Wenn die Progesteronkonzentration am geringsten ist, beginnt der Zyklus von Neuem. Die Muskeln der Gebärmutter ziehen sich zusammen und die abgestorbene, unbefruchtete Eizelle wird mit dem abgestoßenen Schleimhautschichten durch die Scheide abgegeben. Gleichzeitig beginnt wieder die Ausschüttung von FSH und LH in der Hypophyse. Ein Follikel wächst heran, eine Eizelle reift, Östrogene werden produziert, die Gebärmutterschleimhaut wird aufgebaut. Bei einem bestimmten Verhältnis von FSH und LH erfolgt der Eisprung. Die Körpertemperatur der Frau steigt an. Zum Abschluss wieder eine kurze Zusammenfassung: Der Menstruationszyklus der Frau wird von verschiedenen Hormonen gesteuert. Das follikelstimulierende Hormon FSH und das luteirisierende Hormon LH sind Hypophysenhormone. Sie bewirken Wachstum und Reifung von Follikel und Eizelle sowie zum richtigen Zeitpunkt den Eisprung. Östrogene und Progesterone sind Eierstockhormone. Sie sorgen für das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut. Die Progesterone verhindern außerdem die Ausschüttung von FSH und LH, wenn eine befruchtete Eizelle sich in der Gebärmutter eingenistet hat. Nur wenn alle Hormone zur richtigen Zeit und in der richtigen Menge ausgeschüttet werden, kann der weibliche Zyklus störungsfrei ablaufen. Alles klar für heute? Dann tschüss, bis zum nächsten Mal.

7 Kommentare

7 Kommentare
  1. Das Video ist sehr gut und verständlich erklärt. Vielen Dank!

    Von Noemi C., vor 4 Monaten
  2. Hallo Stefanie B.,
    Vielen Dank für deinen Kommentar! Schön, dass dir unser Video gefallen hat.
    Nun zu deiner Frage: Ja, einige Frauen haben während ihrer Periode, besonders an den ersten 1-3 Tagen des Zyklus, Regelschmerzen. Diese resultieren aus krampfartigem Zusammenziehen der Gebärmutter. Die Unterleibsschmerzen sollten immer genauestens beobachtet werden. Am Besten spricht man regelmäßig mit seinem Frauenarzt/ seiner Frauenärztin über die Symptome, vor allem wenn es zu Veränderungen der Regelschmerzen kommt, z.B. wenn sie schlimmer werden oder länger anhalten als normalerweise.

    Ich hoffe, ich konnte dir deine Frage so gut es geht beantworten. Der Gynäkologe ist bei weiteren Fragen zu diesen Symptomen aber immer der bessere Ansprechpartner.
    Viel Spaß beim weiteren Lernen!
    Dein Sofatutor

    Von Laura S., vor etwa einem Jahr
  3. Ich hätte eine Frage ! Stimmt es das man werdenden des Zyklus unteribschmerzen hat ist das schlimm ??? Aber das Video Wunde sehr gut erklärt 😊🤔

    Von Stefanie B., vor etwa einem Jahr
  4. danke für diese informative Video hat mir sehr gut gefallen ;D

    Von Benedikt E., vor mehr als 3 Jahren
  5. Sehr gut erklärt. Danke sehr

    Von Mandeep B., vor mehr als 6 Jahren
Mehr Kommentare

Menstruation – der weibliche Zyklus (Basiswissen) Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Menstruation – der weibliche Zyklus (Basiswissen) kannst du es wiederholen und üben.
  • Benenne die am Menstruationszyklus beteiligten Organe.

    Tipps

    Kannst du dich an den Weg der Eizelle erinnern?

    Die Gebärmutterschleimhaut wird auch Uterusschleimhaut genannt.

    Ein anderes Wort für Vagina ist Scheide.

    Lösung

    Der Eierstock befindet sich am Beginn des Eileiters. Von dort gelangen die Eizellen über den Eileiter in den Uterus. Der Uterus wird innen von einer Schleimhaut ausgekleidet, die während des Menstruationszyklus dicker wird. Außen wird der Uterus von einer dicken Muskelschicht umgeben. An den Uterus schließt sich nach unten die Vagina an.

  • Ordne den an der Menstruation beteiligten Hormonen ihre jeweilige/n Hauptaufgabe/n zu.

    Tipps

    FSH ist die Abkürzung für follikelstimulierendes Hormon.

    Lösung

    FSH sorgt für das Wachstum eines Follikels.
    LH sorgt neben dem Follikelwachstum auch für die Reifung des Eis, löst den Eisprung aus und sorgt für die Bildung des Gelbkörpers.
    Östrogene sind Hormone der Eierstöcke und werden vom Follikel selbst gebildet. Sie sorgen für das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut.
    Progesteron wird erst nach dem Eisprung vom entstandenen Gelbkörper gebildet. Es sorgt für ein weiteres Wachstum der Gebärmutterschleimhaut und verhindert die Ausschüttung von LH und FSH.

  • Beschreibe den Ablauf der ersten drei Phasen des weiblichen Menstruationszyklus.

    Tipps

    Überlege dir, welche Organe die jeweiligen Hormone (LH, FSH und Östrogene) bilden.

    FSH und LH sind Hypophysenhormone.

    FSH bedeutet ausgeschrieben follikelstimulierendes Hormon, damit ist gemeint, dass es das Wachstum des Follikels fördert.

    Lösung

    Der weibliche Menstruationszyklus beginnt am ersten Tag der Monatsblutung. In den ersten fünf Zyklustagen wird die Gebärmutterschleimhaut abgestoßen, da sich keine befruchtete Eizelle eingenistet hat. Die Hypophyse bildet nun FSH, damit ein neuer Follikel heranwächst.

    Die zweite Phase dauert dann vom 6. bis zum 13. Zyklustag. Die Hypophyse schüttet jetzt auch LH aus, damit eine neue Eizelle im Follikel heranreifen kann. Hat der Follikel eine bestimmte Größe erreicht, bildet er Östrogene (Eierstockhormone). Diese sorgen dafür, dass die Gebärmutterschleimhaut wächst und beeinflussen gleichzeitig die Ausschüttung von LH und FSH.

    Erreicht die Konzentration von LH und FSH ein bestimmtes Verhältnis, kommt es zum Eisprung. Dieser findet ungefähr am 14. Zyklustag statt. Die Eizelle wird in den Eileiter abgegeben. Charakteristisch für den Tag des Eisprungs ist, dass die Körpertemperatur der Frau um ca. 0,5 °C steigt und man die höchste Östrogenkonzentration messen kann.

    In der vierten Phase (15.–25. Zyklustag) geht nun die Östrogenkonzentration zurück, weil der Follikel unter dem Einfluss von LH zum Gelbkörper umgebildet wird. Dieser bildet nun Progesteron, das dazu führt, dass die Gebärmutterschleimhaut weiter wächst. Außerdem hemmt Progesteron die Ausschüttung von LH und FSH, damit kein neuer Follikel gebildet werden kann, wenn es zur Befruchtung der Eizelle kommt.

    Kommt es zu keiner Befruchtung der Eizelle, bildet sich in den letzten drei Zyklustagen der Gelbkörper zurück. Damit geht auch die Hemmung von FSH und LH durch Progesteron zurück. Die unbefruchtete Eizelle stirbt ab und wird zusammen mit der abgestoßenen Gebärmutterschleimhaut ausgeschieden. FSH und LH sorgen für das Wachstum eines neuen Follikels und der Zyklus beginnt erneut.

  • Ordne die Hormone dem jeweiligen Diagramm zu.

    Tipps

    In welcher Phase beginnt die Ausschüttung der einzelnen Hormone?

    In welcher Wechselwirkung stehen die Hormone zueinander? Wie beeinflussen sie sich?

    Lösung

    Die Diagramme lassen sich über den Beginn der Hormonproduktion zuordnen.

    FSH wird bereits während der ersten Phase des weiblichen Menstruationszyklus gebildet. Die Kurve beginnt also schon zwischen Tag 1 und 5 anzusteigen. Sie fällt dann nach dem Eisprung um Tag 14 wieder ab, da Progesteron die FSH-Ausschüttung verhindert.

    Die Ausschüttung von LH beginnt etwas später als die Ausschüttung von FSH. Deshalb steigt die Kurve erst um den 5. Zyklustag herum. Die Kurve steigt beim Eisprung stark an und sinkt dann ab. Da LH aber auch noch für die Umwandlung des aufgeplatzten Follikels zum Gelbkörper zuständig ist, fällt die Kurve langsamer ab.

    Östrogene lassen sich daran erkennen, dass sie erst in der zweiten Phase des Menstruationszyklus vorkommen, wenn LH bereits eine gewisse Konzentration erreicht hat. Nach dem Eisprung fällt die Konzentration der Östrogene wieder ab, da der aufgeplatzte Follikel keine mehr bilden kann.

    Da Progesteron erst vom entstandenen Gelbkörper gebildet wird, kann man sein Vorkommen erst in der 4. Phase des Menstruationszyklus sehen. Mit der Rückbildung des Gelbkörpers nimmt die Progesteron-Ausschüttung in der 5. Zyklusphase ab, was gleichzeitig die Ausschüttung von FSH wieder vorbereitet.

  • Stelle den Ablauf des weiblichen Menstruationszyklus dar.

    Tipps

    Erinnere dich an den Aufbau/die Anordnung der Organe, die am Menstruationszyklus beteiligt sind.

    FSH und LH sind Hypophysenhormone.

    Lösung

    Der Menstruationszyklus beginnt mit der Ausscheidung der Gebärmutterschleimhaut und der unbefruchteten Eizelle (also am ersten Tag der monatlichen Regelblutung).
    Die Hypophyse bildet FSH, das für die Reifung eines neuen Follikels sorgt, und LH, das zusätzlich noch die Reifung einer neuen Eizelle bewirkt.
    Hat der Follikel eine bestimmte Größe erreicht, bildet er selbst Östrogene. Diese Hormone bewirken einerseits das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut, andererseits regulieren sie FSH und LH.
    Stehen FSH und LH in einem bestimmten Verhältnis, kommt es dann zum Eisprung.
    Die Eizelle wird in den Eileiter abgegeben. LH bewirkt, dass aus dem aufgeplatzten Follikel der Gelbkörper entsteht. Das in ihm gebildete Progesteron hemmt die FSH- und LH-Ausschüttung.
    Wenn die Eizelle nicht befruchtet wird, bildet sich der Gelbkörper zurück und kann daher kein Progesteron mehr herstellen. Ohne Progesteron wird die Hemmung von FSH und LH aufgehoben und deren erneute Ausschüttung bewirkt das Wachstum eines neuen Follikels. Die Gebärmutterschleimhaut wird abgestoßen und der Zyklus beginnt von neuem.

  • Erläutere, wie die Einnahme der Antibabypille auf den weiblichen Zyklus wirkt.

    Tipps

    Wie wirken Östrogene und Progesteron normalerweise auf den weiblichen Zyklus?

    Wie hängt die Progesteron-Ausschüttung mit der Ausschüttung von LH und FSH zusammen?

    Lösung

    Progesteron hemmt die Ausschüttung von FSH und LH. Ist Progesteron also dauerhaft im Körper vorhanden, bekommt die Hypophyse die Information, dass kein FSH und LH gebildet werden muss. Ohne diese Hormone kommt es aber nicht zum Heranreifen eines neuen Follikels oder einer neuen Eizelle und wenn beide nicht vorhanden sind, kann es keinen Eisprung und somit auch keine Befruchtung geben.

    Östrogene sorgen vor allem für das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut. Sind sie dauerhaft vorhanden, geht der Körper davon aus, dass sich bereits eine Eizelle eingenistet hat, weshalb die Gebärmutterschleimhaut weiterhin verdickt bleiben muss. Dem Körper wird also vorgegaukelt, dass die Frau bereits schwanger ist. In Verbindung mit Progesteron kann und will der Körper keine neuen Follikel bilden.

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