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Benjamin Britten 04:18 min

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Transkript Benjamin Britten

Im November 1913 wird in Lowestoft in England Benjamin Edward Britten geboren. Er gilt als der größte englische Komponist dieses Jahrhunderts. Schon seine Jugend verbringt er in Kontakt mit der Musik. Mit fünf Jahren spielt er bereits Klavier und Violine und komponiert auch schon kleine Stücke. Er gewinnt ein Stipendium und tritt in das Royal College of Music in London ein. Dort ist vor allem Frank Bridge sein Lehrmeister. Noch vor Abschluss seines Studiums komponiert Britten eine Simple Simphony. 1937 erringt er mit den Variationen über ein Thema von Frank Bridge großen Erfolg bei den Salzburger Festspielen. Britten tritt damit in die erste Reihe der europäischen Musiker. Nach einem Aufenthalt in den Vereinigten Staaten widmet er sich hauptsächlich der Komposition von Opern. Eines seiner Hauptwerke ist die lyrische Oper “Peter Grimes“ mit einem Prolog und drei Akten. Im Juni 1945 uraufgeführt, wird “Peter Grimes“ in London und dann auf der ganzen Welt sofort ein Erfolg. Die Handlung spielt in einem Fischerdorf und zeigt, dass Umwelt und Natur stärker sind als der Einzelne. Der einsam lebende Peter Grimes wird so lange gehetzt, bis er freiwillig im Meer den Tod sucht. Die Klangbilder und der dramatische Sinn sind so stark wie noch nie zuvor bei einem englischen Komponisten. Das außergewöhnliche theatralische Talent Brittens und seine Gabe, die Höhepunkte mit einer meist glücklichen Intuition musikalisch zu unterstreichen, machen aus ihm einen erfolgreicheren Opern- als Konzertkomponisten. Auch die Opern “Der Raub der Lucrezia“ und “Billy Budd“ zeigen die Raffinesse seiner musikalischen Empfindung sowie die Beherrschung aller technischen und stilistischen Elemente. Im Jahr 1947 gründet Britten mit anderen die “English Opera Group”, die Vereinigung einer beschränkten Zahl von Sängern und Musikern, deren künstlerische Leitung er übernimmt. Damit beginnt eine neue Theatertradition in England. Zur gleichen Zeit widmet sich Britten einer intensiven Konzertätigkeit, sowohl als Dirigent wie auch als Pianist. Gegen die Regel, dass der Komponist zumeist ein schlechter Interpret seines eigenen Werkes sei, dirigiert Britten alle Uraufführungen selbst und zeigt sich als empfindsamer Ausführer der eigenen Musik. Es gelingt ihm, eine perfekte Einheit zwischen Sängern und Orchester herzustellen. Anlässlich der Krönung von Elizabeth II zur Königin von England, schreibt er das Werk “Gloriana“, welches das Verhältnis zwischen Elizabeth I und dem Grafen von Essex zum Inhalt hat. Als nächstes folgt ein Werk nach einem Text von Henry James, das den Titel “Turn of the Screw“, Drehung der Schraube, trägt. Es wird in Venedig uraufgeführt. Bereits in der ganzen Welt berühmt mit vielen Ehren und Titeln, darunter dem englischen Order of Merit bedacht, arbeitet Britten bis zuletzt intensiv an seiner Musik. Es entstehen zahlreiche Meisterwerke, die Musik nach Shakespeares “Sommernachtstraum“, “Tod in Venedig“ nach der Novelle von Thomas Mann und das Kriegsrequiem für die Einweihung der neuerbauten Kathedrale von Coventry. Benjamin Britten stirbt im Dezember 1976 in Aldeburgh, jener Stadt, in der seine Oper “Peter Grimes“ spielt.