30 Tage kostenlos testen

Überzeugen Sie sich von der Qualität unserer Inhalte.

Das Handy als Tor zur Welt

Du möchtest schneller & einfacher lernen?

Dann nutze doch Erklärvideos & übe mit Lernspielen für die Schule.

Kostenlos testen
Bewertung

Ø 4.6 / 12 Bewertungen

Die Autor*innen
Avatar
Team Interaktiv
Das Handy als Tor zur Welt
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse - 7. Klasse - 8. Klasse - 9. Klasse - 10. Klasse - 11. Klasse - 12. Klasse - 13. Klasse

Grundlagen zum Thema Das Handy als Tor zur Welt

Inhalt

Was ist ein Handy? – einfach erklärt

Die Frage „Was ist ein Handy?“ ist gar nicht so einfach zu beantworten. Die heutigen Smartphones können ein Arbeitsgerät, ein Spielzeug, ein Lexikon, ein Navigationsgerät und vieles mehr sein. Doch das ursprüngliche Handy war in erster Linie als ein Kommunikationsmittel zu verstehen und wurde vor allem zum Telefonieren verwendet. Erst später entwickelte sich das Handy zu einem Multi-Media-Gerät, das wir heutzutage auch als Smartphone bezeichnen.
Jedes dieser Geräte hat jedoch ähnliche technische Voraussetzungen und durchlief im Laufe der Jahre viele Entwicklungsschritte. Es kommt also darauf an, was du mit deinem Handy machst. Im Folgenden erfährst du, wie ein Handy technisch funktioniert und wie es entstanden ist.

Seit wann gibt es Handys und was versteht man unter einem Smartphone?

Die Idee, auch unterwegs erreichbar zu sein, gab es bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Neben Telefondiensten in Zügen wurden ab 1946 Autotelefone verbaut. Diese Telefone waren noch sehr teuer, groß und wenig verbreitet. Mit der Zeit wurde die Technologie immer besser sowie die Netzverbindungen wurden weiter ausgebaut.
1983 brachte Motorola schließlich das Handy auf den Markt, was heute als „Mutter aller Handys“ gilt. Es kostete damals umgerechnet etwa 7 000 Euro. Zehn Jahre später wurde das erste Smartphone, das gleichzeitig auch das erste Touchscreenhandy war, auf den Markt gebracht. Es kostete umgerechnet etwa 1 000 Euro.
Handys wurden danach schnell besser und günstiger. Heute gibt es schätzungsweise bereits über sieben Milliarden Handys auf der Welt (Stand 2022) und sie sind aus unserer modernen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken.

Wie funktioniert ein Handy?

Handys funktionieren ähnlich wie ein Computer. Sie haben ein Betriebssystem, Programme und Apps, die verschiedene Funktionen ermöglichen. Ein Handy sendet Funksignale, die über das Mobilfunknetz weitergeleitet werden.
Ein Handy hat eine oder mehrere SIM-Karten, die je mit einer Telefonnummer verbunden sind – deiner Handynummer. Auf dem Bild siehst du, wie das Mobilfunknetz funktioniert.

Wie funktioniert das Mobilfunknetz?

Wofür braucht man ein Handy?

Was sind die Vorteile von einem Handy? Manche Menschen würden darauf antworten: Es gibt keine. Man braucht Handys gar nicht. Sie sind unnötig und können gefährlich sein. Andere können sich keine Stunde ihres Lebens mehr ohne ihr Handy vorstellen. Die meisten Menschen liegen irgendwo dazwischen. Jugendliche in Deutschland nutzen ihr Smartphone durchschnittlich mehr als sechs Stunden am Tag (Stand 2021).

Welche Funktionen hat ein Handy und was kann man alles mit einem Handy machen?

Moderne Handys haben viele Funktionen. Die Tabelle gibt dir eine Übersicht:

Bereiche Funktionen
Kommunikation - Anrufe
- Videoanrufe
- E-Mails
- SMS und Chatnachrichten
- Soziale Netzwerke/Social Media
Unterhaltung - Musik hören
- Videos und Filme schauen
- Spiele spielen
Information - Googeln
- News/Nachrichten lesen
- Blogeinträge lesen
Organisatorisches - Kalender
- Onlinebanking
- Navigation
Konsum - Essen bestellen
- Kleidung kaufen
- Zahlungspflichtige Apps und Spiele

Was muss man bei einem Handy beachten?

Das Handy hat viele positive Seiten und kann unser Leben bereichern und einfacher machen. Wie so oft im Leben musst du dafür jedoch das richtige Maß finden und aufpassen, dass du dich nicht nur noch mit deinem Handy beschäftigst.

Das Handy und deine Gesundheit

Viele Forschende sind sich einig, dass es ungesund ist, zu viel Zeit am Handy zu verbringen. Die Gründe dafür sind vielfältig und individuell verschieden. In der Tabelle findest du einige Gründe und Möglichkeiten, ihnen entgegenzuwirken:

Welche gesundheitsschädlichen Effekte kann eine übermäßige Handynutzung haben? Was kannst du dagegen tun?
Verspannungen oder Rückenprobleme - Regelmäßige Positionswechsel
- Eine Handyhalterung verwenden
trockene oder schmerzende Augen - Häufige Pausen
- Nutzung des Dark Mode
Gefühl von Einsamkeit - Die eigene Kommunikation nicht auf soziale Netzwerke und Chatnachrichten beschränken
- Freund*innen treffen
- Deinen Hobbys nachgehen
Stress und Unruhe - Siehe FOMO im nächsten Absatz

Diese Tipps können negative Auswirkungen nur verringern, nicht verhindern. Am wichtigsten ist es daher, deine eigene Handynutzung zu reflektieren und auf dich zu achten. In diesem Video kannst du noch mehr über das Handy und seine Nachteile erfahren. Wenn du Hilfe brauchst oder dich traurig fühlst, kannst du dich an eine Person deines Vertrauens oder eine Beratungsstelle, zum Beispiel den Nummer gegen Kummer e. V., wenden. Das ist nicht peinlich, sondern ganz normal.

FOMO – fear of missing out

fear of missing out ist Englisch und bedeutet „Angst, etwas zu verpassen“. Viele Menschen schauen deshalb alle paar Minuten auf ihr Handy und schalten es in der Nacht nicht auf lautlos. Nutzende von sozialen Netzwerken können rund um die Uhr aktiv sein – neue Posts oder Nachrichten können deshalb ständig auftauchen. Oft verleitet das dazu, möglichst schnell darauf reagieren zu wollen.
Wenn du das Gefühl hast, etwas zu verpassen, sobald du dein Handy aus der Hand legst, kann es dir helfen, deine Benachrichtigungen auszustellen und dir ein Zeitlimit für die Handynutzung zu setzen.

Die meisten Menschen vergleichen sich zudem mit Bildern, die sie in sozialen Netzwerken sehen. Es kann passieren, dass dir dieser Vergleich ein schlechtes Gefühl gibt und dich in deinem Selbstwertgefühl beeinträchtigt. Versuche, dir bewusst zu machen, dass Bilder sowie Videos in sozialen Netzwerken oft bearbeitet sind und meist nicht der Realität des alltäglichen Lebens entsprechen. Achte darauf, welche Posts dich glücklich machen und welche dir ein schlechtes Gefühl geben. Folge nur Profilen oder Influencerinnen und Influencern, deren Beiträge dir ein gutes Gefühl vermitteln.

Auch solltest du dir stets bewusst sein, dass Blogs, Artikel und Posts im Internet die persönliche Meinung der Autorin oder des Autors wiedergeben. Das bedeutet: Das Geschriebene ist oft nicht wissenschaftlich belegt. Es können trotzdem gute Texte sein, die du gerne liest. Doch du solltest nicht alles glauben, was du an Informationen bekommst. Prüfe im Zweifelsfall immer nach, ob du noch andere Quellen findest, die die Aussage belegen. Du wirst im Internet auch sogenannte Fake News finden – Beiträge, die absichtlich Falschaussagen machen. In diesem Video Was sind Fake News? erfährst du mehr darüber.

Kinder- und Jugendschutz

Über das Internet haben wir die Möglichkeit, mit Menschen in Kontakt zu treten, die wir nicht kennen und über die wir nichts wissen. Es kann passieren, dass Erwachsene das ausnutzen und dich zu etwas verleiten wollen, was gefährlich ist oder du nicht tun möchtest. Treffe dich deshalb niemals mit Fremden aus dem Internet, ohne das mit deinen Eltern oder Erziehungsberechtigten abgesprochen zu haben. Auch wenn du mit einer Person chattest oder telefonierst und du ein komisches Gefühl hast oder dich unwohl fühlst, solltest du das unbedingt einer Person deines Vertrauens erzählen. In diesem Fall kannst und solltest du dich jederzeit an eine Beratungsstelle wenden.

Jetzt hast du einiges über das Handy erfahren. Du weißt, was ein Handy ist, und könntest in der Schule ein Referat über das Handy halten. Nutze dieses Wissen, um mit deinem Handy verantwortungsvoll umzugehen und trotzdem Spaß zu haben.

Quellen zum Text:
ZEIT-ONLINE (2021): Jugendliche mehr als 70 Stunden pro Woche online, Text in: ZEIT-ONLINE. Abgerufen am 13.04.2022.

Transkript Das Handy als Tor zur Welt

Der Austausch von Informationen gehört zu unserem sozialen Leben. Man nennt das Kommunizieren. Wir kommunizieren mit Sprache oder mit Zeichen, zum Beispiel Schriftzeichen. In der Geschichte der Menschen fand die Übertragung von Informationen auf verschiedenste Weise statt. Das funktionierte, aber das braucht heute keiner mehr. Wir haben das Handy. Mit dem Handy, dem Smartphone können wir jederzeit auch über große Distanzen kommunizieren. Wir können telefonieren, also miteinander sprechen oder Informationen per Zeichen mit einer SMS übertragen. Unser Handy bietet weitere Möglichkeiten. Ganz wichtig ist Vielen der Zugang zum Internet. Zu jeder Zeit und überall haben wir Zugriff auf Informationen und Nachrichten aus der ganzen Welt. Durch die Verbindung zum Internet kann das Handy Geschehnisse auf der ganzen Welt widerspiegeln. Aber vor allem spiegelt es eines: Dich selbst. Das Handy ist das Tor in deine Welt. Du liest, was dich anspricht, was dich interessiert, was dich aufregt, was dich unterhält, was du wissen möchtest. Dabei entwickelst du Meinungen und verschaffst dir eine Vorstellung davon, warum die Dinge auf der Welt so sind, wie sie sind. Man nennt das Weltbild. Soziale Netzwerke, Nachrichtendienste, Tageszeitungen, Radio, Blogs, Podcasts, Video Channels, Fernsehen, Filme... Diese Angebote ermöglichen dir einen Blick in die Welt. Durch die Wahl deiner Informationsquellen und die Wahl deiner Freunde in sozialen Netzwerken bekommst du ganz bestimmte Angebote an Informationen und eröffnest dir eine einzigartige Perspektive. Die Informationen, die du bekommst, sind wie einzelne Puzzleteile und du bist es, der sie zu deinem Weltbild zusammensetzt. Dabei übernimmst du eine große Verantwortung für dich selbst.

30 Tage kostenlos testen
Mit Spaß Noten verbessern
und vollen Zugriff erhalten auf

2.590

sofaheld-Level

5.907

vorgefertigte
Vokabeln

10.814

Lernvideos

44.043

Übungen

38.737

Arbeitsblätter

24h

Hilfe von Lehrer*
innen

laufender Yeti

Inhalte für alle Fächer und Klassenstufen.
Von Expert*innen erstellt und angepasst an die Lehrpläne der Bundesländer.

30 Tage kostenlos testen

Testphase jederzeit online beenden