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Lernblockaden überwinden – wie du Neues frustfrei lernst

Lernblockaden sind Hindernisse, die das Lernen erschweren können. Ursachen können komplexe Themen, verpasste Erklärungen im Unterricht oder Prüfungsangst sein. Erfahre, wie man Lernblockaden überwinden kann, indem man zwischen dem fokussierten und dem diffusen Denkmodus wechselt. Interessiert? Das und vieles mehr findest du im folgenden Text!

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in nur 12 Minuten?
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    Unsere Videos erklären Ihrem Kind Themen anschaulich und verständlich.

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    Mit Übungen und Lernspielen festigt Ihr Kind das neue Wissen spielerisch.

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    Hat Ihr Kind Fragen, kann es diese im Chat oder in der Fragenbox stellen.

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Team Digital
Lernblockaden überwinden – wie du Neues frustfrei lernst
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse - 7. Klasse - 8. Klasse - 9. Klasse - 10. Klasse - 11. Klasse - 12. Klasse - 13. Klasse

Lernblockaden überwinden – wie du Neues frustfrei lernst Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Lernblockaden überwinden – wie du Neues frustfrei lernst kannst du es wiederholen und üben.
  • Ordne die Bilder dem passenden Denkmodus zu.

    Tipps

    Mit dem fokussierten Denkmodus können wir besonders gut Aufgaben und Aufgabentypen lösen, die wir schon kennen.

    Das Brett vor dem Kopf ist natürlich nur eine Metapher. Aber sie beschreibt den Zustand ganz gut, in dem man sich befindet, wenn man lange Zeit konzentriert versucht, eine neue Augabe zu lösen, aber einfach nicht auf die richtige Lösung kommt.

    Das Gehirn am Schreibtisch probiert gerade angestrengt, eine Matheaufgabe zu lösen.

    Lösung

    Wer kennt diese Situation nicht: Man sitzt am Schreibtisch vor seinen Hausaufgaben und das neue Thema will einfach nicht in den Kopf rein. Man hat das berühmte Brett vor dem Kopf.

    Der Grund dafür ist der fokussierte Denkmodus. Er ist besonders hilfreich, wenn man alte Aufgaben übt oder Aufgaben eines bekannten Types löst. Durch ihn können wir solche Aufgaben besonders genau und schnell lösen.

    Versuchen wir allerdings, eine neue Aufgabe zu lösen, führt der fokussierte Denkmodus häufig zu einer Lernblockade. Man kommt einfach nicht weiter. Eigentlich ist das auch ganz logisch, denn man versucht etwas Neues mit einer alten Strategie zu lösen. Dabei findet man nicht immer zum Ziel.

    Dagegen hilft nur der diffuse Denkmodus. In ihm werden nun alle Teile unseres Gehirns genutzt und neue Strategien gesucht. Das Praktische daran ist, dass man am besten in den diffusen Denkmodus kommt, wenn man rein gar nichts tut und sich entspannt.

  • Gib Tipps wieder, die dir beim Überwinden einer Lernblockade helfen können.

    Tipps

    Beim konzentrierten Arbeiten befindet sich unser Gehirn im fokussierten Denkmodus.

    Wenn wir uns entspannen oder Sport treiben, wechselt unser Gehirn in den diffusen Denkmodus. Dieser Modus ist besonders hilfreich für das Lösen neuer Aufgaben.

    Lösung

    Eine Lernblockade ensteht häufig, wenn man sehr verbissen versucht, ein neues Thema zu verstehen. Zeitdruck und Stress verstärken das Problem. In so einem Fall neigt man dazu, sich noch stärker in das Thema zu vertiefen. Allerdings kommt man auf diese Weise nur selten weiter.

    Der Grund dafür ist der fokussierte Denkmodus, der für neue Aufgaben und Themen nicht geeignet ist. Bei einer Lernblockade helfen Entspannung und Sport, denn so wechselt man in den diffusen Denkmodus. In diesem Denkmodus können alle Teile des Gehirns zur Ermittlung der Lösung genutzt werden.

    Im fokussierten Denkmodus wird nur ein spezieller Hirnbereich genutzt, die anderen Gehirnbereiche arbeiten nun nicht aktiv. Um auch andere Hirnbereiche anzusprechen, ist es hilfreich, das Thema aus einer neuen Perspektive zu betrachten oder es mal mit einer anderen Erklärung zu probieren.

  • Erkläre, wie du deine Pausen am besten gestalten kannst, um den diffusen Denkmodus zu nutzen.

    Tipps

    Überlege nochmal, was man vermeiden sollte, wenn man in den diffusen Denkmodus wechseln möchte.

    Beim Lesen ist unser Gehirn hoch konzentriert.

    Lösung

    Lernpausen sind wichtig, denn nur auf diese Weise kann dein Gehirn neue Themen richtig verarbeiten. So kannst du dir besser merken, was du gelernt hast. Zudem helfen dir Pausen, in den diffusen Denkmodus zu kommen. In diesem Zustand kann dein Gehirn Lösungen für neue Probleme finden.

    Insgesamt eignen sich Aktivitäten in einer Pause, bei denen wir uns nicht konzentrieren müssen. Am besten machen wir also Dinge, die uns leicht von der Hand gehen und Spaß machen. Das hilft zu entspannen und nach der Pause kann man wieder viel konzentrierter an die Arbeit gehen. Vielleicht wird man während der Pause ja sogar von einem Geistesblitz getroffen.

  • Erkläre, was in Lenas Gehirn passiert, nachdem sie einen Geisteblitz hatte.

    Tipps

    Während des diffusen Denkmodus findet das Gehirn nur die benötigten Bereiche im Gehirn.
    Erst im fokussierten Denkmodus werden neue Verbindungen aufgebaut.

    Vergisst man etwas, heißt das nicht, dass man es komplett verlernt hat.

    Lösung

    Wenn man eine Lernblockade gelöst hat, sollte man nicht zu lange warten, seine neuen Ideen anzuwenden. Man sollte also den Geistesblitz am besten direkt nutzen. Denn die Lösung, die man während dem diffusen Denkmodus gefunden hat, vergisst man sehr leicht wieder. Erst durch Anwendung des neuen Wissens wird es gefestigt und kann auch in Zukunft wieder genutzt werden.

    Der Grund dafür sind die neuen neuronalen Verbindungen, die das Gehirn erst durch das Anwenden und Üben bildet. Je öfter diese Aufgabenart geübt wird, desto stärker werden die Verbindungen zwischen den Nervenzellen im Gehirn.

  • Gib Gründe dafür an, während der Lernzeit eine Pause zu machen.

    Tipps

    Leider sieht der Vater Lena immer direkt an, wenn sie lügt.

    Lenas Vater ist übrigens Lehrer für Deutsch. Er hat aber so gar keine Ahnung von Chemie.

    Das Wort konstruktiv meint in etwa das Gleiche wie nützlich. In diesem Beispiel ist die Pause nützlich, um auf die Lösung der Hausaufgabe zu kommen.

    Lösung

    Sehr gut, das hat Lenas Vater überzeugt!

    Nun kann Lena endlich nach draußen. Sie schnappt sich ihr Fahrrad und fährt ein paar Runden um den Block. Mitten in der dritten Runde, als sie so richtig Fahrt aufgenommen hat, fällt es ihr ein. In Windeseile dreht sie um und radelt nach Hause. Eine viertel Stunde später sind die Chemie-Hausaufgaben erledigt. Normalerweise braucht Lena immer Stunden für so etwas.

  • Ermittle Lösungsstrategien für die verschiedenen Ursachen einer Lernblockade.

    Tipps

    Prüfungsangst kann zu einem ernsten Problem werden. Da hilft es, wenn man von anderen unterstützt wird.

    Zeitdruck vermeidet man am besten dadurch, dass man das eigene Lernen gut plant.

    Wenn du ein sogenanntes Brett vor dem Kopf hast, hilft dir der fokussierte Denkmodus nicht mehr weiter.

    Lösung

    Wie du eine Lernblockade löst, wenn sie einmal da ist, hast du im Video gelernt. Mit ein paar Tipps kannst du Lernblockaden sogar schon verhindern, bevor sie entstehen. Es gibt einige Faktoren, die oft zu Lernblockaden führen.

    1. Zeitdruck
    Zeitdruck lenkt vom eigentlichen Problem ab und setzt dich unter Stress. Zeitdruck kannst du am besten verhindern, indem du dir realistische Lernziele für den Tag setzt. Für Arbeiten und Prüfungen kannst du dir einen Lernplan erstellen. Schreibe dir die einzelnen Teilziele auf und arbeite Schritt für Schritt. So behältst du den Überblick und vergisst keine Themen. Am Ende jedes Tages kannst du stolz auf dich sein, wenn du deine Tagesziele erreicht hast.

    2. Angst vor Prüfungen
    Viele Arbeiten und Prüfungen sind sehr wichtig für dich und du möchtest so gut wie möglich sein. Das kann dich unter Druck setzen und löst Stress oder sogar Angst aus. Du brauchst dich dafür aber nicht schämen, das geht jedem mal so. Rede mit Leuten, denen du vertrauen kannst, über das Problem. Sie werden Verständnis zeigen, dich beruhigen und haben vielleicht sogar wertvolle Tipps für dich. Nutze deine Lernpausen, um dich zu entspannen und auf andere Gedanken zu kommen.

    3. Eine ungünstige Lernatmosphäre
    Wenn an deinem Arbeitsplatz viel Zeug liegt, das dich ablenkt, dann kann das eine Lernblockade verstärken. Räume deinen Schreibtisch auf und achte darauf, dass du nur Dinge um dich herum hast, die du zum Lernen benötigst. Das Aufräumen kannst du gleichzeitig als Gelegenheit nutzen, um in den diffusen Lernmodus zu wechseln. Achte auch darauf, dass du dich in deiner Lernumgebung wohlfühlst. Wenn du einen Glücksbringer oder ein Stofftier hast, das dich beruhigt, kannst du es in deiner Nähe platzieren. Du kannst dir auch deine Lieblingsmusik anmachen, wenn du dich damit besser konzentrieren kannst. Um gut zu arbeiten, braucht unser Gehirn übrigens eine Menge Sauerstoff. Eine Runde Stoßlüften kann da Wunder bewirken.

    4. Falscher Denkmodus
    Du weißt jetzt, dass dein Gehirn nicht immer gleich arbeitet. Für neue Probleme und Aufgaben ist der diffuse Denkmodus besonders geeignet. Bei dieser Art des Nachdenkens kannst du auf alle Bereiche deines Gehirns zugreifen. So kannst du kreative Lösungen für neue Probleme finden. Wenn du eine bekannte Aufgabe lösen willst, dann hilft dir der fokussierte Denkmodus weiter. Überlege dir vor der Bearbeitung einer Aufgabe, welcher Denkmodus geeignet ist. Wenn es der diffuse Denkmodus ist, weißt du nun, wie du diese Art des Nachdenkens aktivieren kannst: Leg eine Pause ein, geh eine Runde spazieren oder mach ein bisschen Sport. Egal was – Hauptsache, du kannst dich entspannen und musst dich auf nichts konzentrieren.