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To-do-Listen – wie man den Überblick behält 02:54 min

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Transkript To-do-Listen – wie man den Überblick behält

Hausaufgaben, Fußballtraining, Musikunterricht, im Haushalt helfen, Freunde treffen und und und. Bei so vielen Aktivitäten ist es völlig normal, dass du wichtige Sachen vergisst oder einfach nicht mehr hinterherkommst. Aber wie kann man da den Überblick behalten? Am besten machst du dir einmal pro Woche eine Liste mit den Aktivitäten und Aufgaben, die du im Laufe der Woche erledigen willst. Schreibe dir daraus jeden Tag eine Liste mit Aufgaben, die du auch wirklich an dem Tag schaffen kannst. Am besten erstellst du dir die tägliche Liste immer abends bevor du schlafen gehst. Aber warum immer abends? So stehst du am nächsten Morgen auf und bist schon innerlich darauf eingestellt, was heute ansteht. Ein anderer toller Nebeneffekt dieser täglichen Liste ist, dass du so Platz schaffst in deinem Arbeitsgedächtnis. Dein Arbeitsgedächtnis ist der Ort, in dem aktuelle Aufgaben bearbeitet werden. Anders als ein Langzeitgedächtnis hat es aber leider nun Grenzen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass man nur ca. vier verfügbare Plätze hat, die besetzt werden können. Oft denkt man den ganzen Tag an Dinge, die man noch machen muss. Dafür verbrauchen wir diese knapp bemessenen Plätze. Wenn du dir eine Liste schreibst, verschiebst du so die Aufgaben aus dem Arbeitsgedächtnis auf diese Liste. So hast du wieder mehr Platz für die wirklich wichtigen Dinge und dein Kopf ist frei. Ich zeige dir mal eine von meinen Listen. Die meisten meiner Aufgaben sind prozessorientiert, wie zum Beispiel “die Mathearbeit korrigieren” oder “Spanisch üben”. Das heißt, ich kann sie nicht auf einmal erledigen. Ich nehme mir aber jeden Tag ein bisschen Zeit, um daran weiter zu arbeiten. Oft benutze ich hierfür die Pomodoro-Technik. Einfach den Timer auf 25 Minuten stellen und ein paar Klassenarbeiten korrigieren. Ich habe mir auch noch ein paar andere Aktivitäten auf die Liste geschrieben, wie zum Beispiel staubsaugen oder laufen gehen. Nach einer Lernsession freue ich mich manchmal darauf, nicht mehr rumsitzen zu müssen, sondern eine geistig nicht so anspruchsvolle Aufgabe zu machen. Ein bisschen Abwechslung ist wichtig und hilft dabei, motiviert zu bleiben. Wer möchte, kann sich seine Liste natürlich ein bisschen ausschmücken, aber das ist Geschmackssache. Jetzt noch ein letzter Tipp: „se wörst först.” Was soll das denn bedeuten? Ach so: „the worst first.” Ja, also das bedeutet: Mach die Aufgaben zuerst, die dir am unangenehmsten erscheinen. Am besten sogar, direkt nach dem Aufstehen oder wenn du aus der Schule kommst. Denn sobald du diese Aufgabe von deiner Liste streichen kannst, kann der Tag nur noch besser werden. Also, viel Spaß beim Listen schreiben und:  Abhaken nicht vergessen!

To-do-Listen – wie man den Überblick behält Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video To-do-Listen – wie man den Überblick behält kannst du es wiederholen und üben.

  • Gib an, wann du deine To-Do-Listen schreiben solltest.

    Tipps

    Schreibe deine To-Do-Liste so, dass du am nächsten Morgen direkt weißt, was du an diesem Tag erledigen willst.

    Lösung

    Am besten erstellst du dir deine tägliche To-Do-Liste immer abends, bevor du schlafen gehst. Du schreibst dann die Liste für den kommenden Tag.
    So stehst du am nächsten Morgen auf und bist schon innerlich darauf eingestellt, was heute ansteht. Außerdem ist es ein angenehmes Gefühl, alles aufzuschreiben und ohne einen Gedanken an den nächsten Tag einzuschlafen. Alles Wichtige steht ja auf deiner To-Do-Liste und du musst an nichts mehr denken.

  • Beschreibe, wie man die eigenen To-Do-Listen am besten schreibt.

    Tipps

    Du kannst nicht jeden Tag gleich viele Aufgaben erledigen.
    Es kommt darauf an, wie viel Zeit du für die einzelnen Aufgaben brauchst.

    Lösung

    Wenn du dir einen Überblick über deine Aufgaben und Aktivitäten machen willst, dann sind To-Do-Listen genau das Richtige!
    Wie das genau funktioniert, hast du in dieser Aufgabe angegeben.

    • Am Wochenende schreibst du dir eine große Liste mit allen Aufgaben und Aktivitäten, die du in der kommenden Woche erledigen willst.
    Diese Liste hilft dir, die einzelnen To-Do-Listen zu schreiben.
    • Aus dieser Liste schreibst du dir jeden Abend eine To-Do-Liste. Überlege, was du am nächsten Tag erledigen willst. Wie viel Zeit hast du? Wenn du lange in der Schule bist, nimm dir lieber weniger vor. An manchen Tagen schaffst du sechs Aufgaben, an anderen vielleicht nur eine. Nimm dir nur so viel vor, wie du auch wirklich erledigen kannst.
    Alles klar? Dann ran an die To-Do-Listen!

  • Bestimme die Vorteile von To-Do-Listen.

    Tipps

    Das Arbeitsgedächtnis ist ein Teil von deinem Gehirn.

    In unserem Arbeitsgedächtnis werden alle aktuellen Aufgaben bearbeitet.
    Im Arbeitsgedächtnis gibt es aber nur begrenzten Platz.

    Lösung

    To-Do-Listen sind eine gute Sache. Sie helfen dir, einen Überblick über deine Aufgaben zu gewinnen und entlasten dein Arbeitsgedächtnis.
    Das Arbeitsgedächtnis ist ein Ort in deinem Gehirn. Hier werden aktuelle Aufgaben bearbeitet. Wenn du also daran denkst, dass du nachher noch das Katzenklo sauber machen wirst, dann spielt sich dieser Gedanke in deinem Arbeitsgedächtnis ab.
    Aber da gibt es einen Haken: Im Arbeitsgedächtnis gibt es nur begrenzten Platz. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen gehen davon aus, dass man nur ungefähr vier verfügbare Plätze hat. Das Arbeitsgedächtnis ist in der Animation als weißes Regal dargestellt.

    Kennst du das, wenn man den ganzen Tag denkt, dies und das muss ich noch erledigen? So verbrauchen wir die knapp bemessen Plätze in unserem Arbeitsgedächtnis. Wer clever ist, schreibt sich eine To-Do-Liste. So werden die Aufgaben aus dem Arbeitsgedächtnis auf diese Liste verschoben und es wird nur noch ein Platz besetzt.

  • Zeige die Vorteile und Nachteile von To-Do-Listen.

    Tipps

    Du kannst drei Nachteile finden.

    Lösung

    Sina kennt sich wirklich aus mit To-Do-Listen.
    Ein großer Nachteil von klassischen To-Do-Listen ist tatsächlich, dass man dafür viel Papier verbraucht. Jeden Tag eine Liste und die Wochenübersicht machen zusammen acht Zettel pro Woche! Das ist nicht gerade umweltfreundlich. Du kannst stattdessen bereits benutztes Papier wiederverwenden, indem du deine Listen auf die Rückseite schreibst. Oder du benutzt eine To-Do-Listen-App auf dem Computer oder Smartphone. Es gibt inzwischen viele Möglichkeiten, To-Do-Listen digital zu erstellen und abzuspeichern. So vermeidest du auch, dass in deinem Zimmer lauter Listen herumliegen und du kannst deine Wochenübersicht nicht verlieren.

    Was ist für dich die bessere Art der To-Do-Liste: auf recyceltem Papier oder auf dem Handy? Probier es doch einfach mal aus!

  • Gib an, mit welcher Aufgabe Alex beginnen soll.

    Tipps

    Weißt du noch: „The worst first!“

    Mathe und Spanisch sind die Lieblingsfächer von Alex.

    Lösung

    Da hat Alex sich ja einiges vorgenommen!
    Wenn du morgens oder am Nachmittag mit der Arbeit an deiner To-Do-Liste startest, dann gilt: „The worst first!“
    Das ist Englisch und bedeutet: Das Schlimmste zuerst!
    Du beginnst also immer mit der Aufgabe, auf die du am wenigsten Lust hast. Sehen wir uns die To-Do-Liste von Alex an. Je kleiner die Zahl, desto weniger Lust hat er darauf. Wir suchen also die Aufgabe mit der kleinsten Zahl. Und das ist:

    Fahrradreifen aufpumpen (2).

    Mit dieser Aufgabe sollte Alex also anfangen, denn danach kann der Tag nur besser werden!

  • Beschreibe die Aufgaben auf der To-Do-Liste.

    Tipps

    Prozessorientierte Aufgaben kann Martin nicht auf einmal erledigen. Er muss mehrere Tage daran arbeiten.

    Für das Forschungsprojekt soll Martin protokollieren, wie seine Tomatenpflanze auf dem Balkon wächst.

    Auf Martins To-Do-Liste gibt es zwei prozessorientierte Aufgaben und drei geistig weniger anspruchsvolle Aufgaben.

    Für das Referat braucht Martin eine Stunde. Den größten Teil hat er sich schon mit seiner Lehrerin zusammen überlegt.

    Lösung

    Jetzt weiß Martin Bescheid. Die prozessorientierten Aufgaben auf seiner To-Do-Liste sind:

    • Forschungsprojekt Pflanzenwachstum
    • Englischvokabeln üben
    Diese Aufgaben kann Martin nicht auf einmal erledigen. Er nimmt sich jeden Tag ein bisschen Zeit, um daran weiter zu arbeiten. Dafür nutzt er die Pomodoro-Technik: Er stellt sich den Timer auf 25 Minuten und nutzt die Arbeitszeit für seine Aufgaben.
    Diese Aufgaben sind geistig weniger anspruchsvoll:
    • Spaziergang mit Hund
    • Geschirrabwasch
    • Zimmer aufräumen
    Nach einer intensiven Lernzeit kann es richtig entspannend sein, aufzustehen und den Kopf auszuschalten. So bleibt Martin motiviert. Wer hätte gedacht, dass Geschirrabwasch Spaß machen kann?!