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Persönlichkeiten aus der Kunst

Die französische Kunst hält viele spannende Geschichten für dich bereit.

Persönlichkeiten aus der französischen Kunst

Frankreich ist ein Land der Kunst und der Künstler. Sicherlich hast du schon einmal vom berühmten Museum Louvre in Paris gehört - oder vielleicht warst du sogar schon dort? Bestimmt würdest du dort einige Bilder der Künstler finden, die du jetzt kennen lernen wirst.

Claude Lorrain

Das genaue Geburtsdatum von Claude Lorrain ist unbekannt. Fest steht aber, dass der Künstler im Jahr 1600 in Lothringen geboren wurde. Zu dieser Zeit baute und malte man in ganz Europa im Stil des Barock. Hast du schon einmal ein Bild vom Schloss Versailles gesehen? Das Prunkschloss des Königs Louis XIV. ist das beste Beispiel für ein Bauwerk des Barock. Auch Claude Lorrain malte in diesem Stil. Der Franzose lebte bereits mit 13 Jahren in Rom, wo er für den italienischen Maler Agostino Tassi arbeitete. Er spezialisierte sich später auf das Malen von Landschaften, in die er Szenen aus der antiken Geschichte, der Bibel und der Mythologie integrierte.

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Besonders wichtig waren ihm dabei harmonische Farbnuancen. Er verbrachte viele Stunden damit, die Variationen des Sonnenlichts zu studieren. Zu seinen Kunden gehörten Papst Urban VIII sowie König Philipp IV von Spanien, für dessen Palast er mehrere Landschaftsbilder malte. Claude Lorrain starb am 23. November 1682 in Rom.

Auguste Rodin

Auguste Rodin hat einmal gesagt: Il n'y a qu'une seule beauté, celle de la vérité qui se révèle. („Das Schöne in der Kunst ist nur die ausdrucksvolle Wahrheit.“)

Vielleicht kannst du dieses Zitat im Hintergrund behalten, wenn du dir die Werke des Bildhauers und Zeichners Auguste Rodin ansiehst. Geboren wurde er wurde am 12. November 1840 in Paris. Dreimal bewarb er sich als junger Mann an der Kunstakademie in Paris, wo er Bildhauerei studieren wollte. Leider hatte er kein Glück und wurde jedes Mal abgewiesen. Dies konnte ihn jedoch nicht aufhalten: Er arbeitete einfach ohne offizielle Ausbildung weiter. Genau wie sein Vorbild, der italienische Bildhauer Michelangelo, war auch Rodin ein Perfektionist. Immer wieder überarbeitete und korrigierte er seine detaillierten Werke. Sein Ziel war es, die reine Wahrheit darzustellen. Mit seinen Arbeiten läutete Auguste Rodin das Zeitalter der modernen Plastik und Skulptur ein. Sein bekanntestes Werk hast du bestimmt schon einmal gesehen: Die Skulptur „Der Denker“ ist weltberühmt. An seinem größten Werk, „Das Höllentor“, arbeitet er ganze 37 Jahre lang, ohne es je fertigzustellen. Rodin starb am 17. November 1917 in Meudon, einer kleinen Stadt in der Nähe von Paris. In beiden Städten können Kunstliebhaber heutzutage dem Bildhauer gewidmete Museen besuchen.

Rodin

Marcel Duchamp

Dr dritte im Bunde,Marcel Duchamp wurde am 28. Juli 1887 in der Normandie geboren. Kunst spielte in seiner Familie eine große Rolle, denn drei seiner Brüder waren ebenfalls Maler. Duchamp orientierte sich anfangs an den Werken Toulouse-Lautrecs und Bonnards. Auch der Fauvismus und Kubismus inspirierten ihn zu seinen Gemälden. Schon bald verzichtet er ganz auf traditionelle Methoden und kreiert sein berühmtestes Werk: „Die Braut, von den Junggesellen entkleidet“. Später stellt er den Kunstbegriff immer mehr in Frage. Seine „Ready Mades“ sind alltägliche Gegenstände, wie beispielsweise ein Urinal, die er auswählte und zum Kunstobjekt ernannte. Dies machte Marcel Duchamp zu einem wichtigen Mitbegründer der Konzeptkunst. Sein Leben verstand er als kreative Auseinandersetzung mit der Welt. Dieses Verständnis trieb ihn sogar so weit, dass er sich von 1928 bis 1933 ausschließlich mit dem Schachspiel beschäftigte und Teil der französischen Nationalmannschaft wurde. Er starb am 2. Oktober 1968 in Neuilly-sur-Seine, einem Vorort von Paris.

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Et voilà, jetzt kennst du ein paar wichtige französische Künstler! Merke dir ihre Namen und schau mal, ob du beim nächsten Museumsbesuch das eine oder andere ihrer Werke ausfindig machen kannst.