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Word choice

Für jede Textform gibt es eine gewisse Ausdrucksweise, die durch die Wortwahl bestimmt wird. Du kannst entweder *Formal English*, *Standard English*, oder *Colloquial Englisch* verwenden, um deinen Texten Bedeutung zu verleihen.

Die richtige Wortwahl treffen

Mit Sicherheit ist es schwieriger für dich, einen Brief deiner Tante Sally aus England zu verstehen, als die Textnachrichten deiner Freunde aus dem Ausland. Warum ist das so? Genauso wie im Deutschen, kann man sich auch im Englischen auf unterschiedliche Art und Weise ausdrücken. Das muss nicht unbedingt heißen, dass sich Texte inhaltlich voneinander unterscheiden. Eine andere Wortwahl (word choice) reicht bereits, um für einen völlig anderen Tonfall zu sorgen:

  • Hi, Thomas! I can’t believe you landed the interview in Dublin! I’m so stoked for you!! Way to go, mate! I tell you, this job offer is as safe as the Bank of England!
  • My dear Thomas, I was very happy to receive your letter and the good news about your job interview in Dublin! I am so proud of your achievement and I am hoping to be able to congratulate you on your new position soon.

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Oftmals gibt bereits die Textsorte die word choice vor. Du musst dementsprechend formal (förmlich), standard oder colloquial (umgangssprachlich) English wählen.

  • Formal English kommt mündlich heutzutage eher selten vor. Du findest es aber in Zeitungsartikeln und Magazinen.
  • Standard English ist die normale oder auch neutrale Art sich auszudrücken. Es handelt sich hierbei um das Englisch, welches du in deinem Schulbuch lesen kannst.
  • Unter Colloquial English, auch Informal English genannt, fällt alles, was man als Slang oder Umgangssprache bezeichnen würde. Du nutzt es am ehesten bei Freunden und Gleichaltrigen.

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Formal English, Standard English, Colloquial English

Besonders für Textanalysen ist es wichtig zu erkennen, in welchem Stil der Autor (narrator) schreibt. Dabei spielt die Wortwahl (word choice) eine entscheidende Rolle. Verwendet er zum Beispiel einen förmlichen Tonfall, kannst du untersuchen, was er damit erreichen will. Außerdem sagt die Wahl der Wörter auch sehr viel über Nebenbedeutungen (underlying meanings) oder Konnotationen (connotations) des Textes aus.

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Meistens kannst du für ein englisches Wort verschiedene Synonyme (synonyms) oder Redewendungen (idioms) finden, die entweder eher formal oder eher colloquial sind:

“schwanger sein”: to be pregnant

  • formal = to be with child
  • colloquial = to have a bun in the oven

Typisch für Colloquial English sind auch phrasal verbs. Bei der Aussprache (pronunciation), wird oft die Präposition (preposition) betont:

  • We have to go shopping because we have run out of chocolate! - Wir müssen einkaufen gehen, weil wir keine Schokolade mehr haben!

Im Standard English findest du hingegen viele prepositional phrases. Du erkennst sie daran, dass sie eine Präposition (preposition), aber kein Verb besitzen:

  • In my opinion - Meiner Meinung nach
  • At last - Zuletzt

Jetzt weißt du über die Bedeutsamkeit der word choice Bescheid. Um dich in Zukunft gewählt auszudrücken, oder um deinen Texten einen bestimmten Tonfall zu verleihen, solltest du deine Wortwahl stets bedenken und gezielt einsetzten. Dann steht dir auch nichts mehr im Weg und du kannst die Macht der Worte ausschöpfen und genauso vielsagende Geschichten verfassen wie deine Lieblingsautoren! Let's start writing!

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