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Sprachvarianten des Deutschen: Umgangssprache, Gruppensprache, Fachsprache, Dialekte

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Deutsch-Team
Sprachvarianten des Deutschen: Umgangssprache, Gruppensprache, Fachsprache, Dialekte
lernst du in der 12. Klasse - 13. Klasse

Sprachvarianten des Deutschen: Umgangssprache, Gruppensprache, Fachsprache, Dialekte Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Sprachvarianten des Deutschen: Umgangssprache, Gruppensprache, Fachsprache, Dialekte kannst du es wiederholen und üben.
  • Nenne Beispiele für Gruppensprachen.

    Tipps

    Unter einer Gruppensprache versteht man eine Sprachvarietät, die nur von einer bestimmten Gruppe von Menschen gesprochen wird.

    Lösung

    Richtig sind die Jugendsprache, die Fachsprache und die Kiezsprache. Alle drei Varianten werden nur von einer bestimmten Gruppe von Menschen gesprochen, die ihr Alter (Jugendsprache), ihr Beruf (Fachsprache) oder ihr Wohnort (Kiezsprache) verbindet.

  • Erläutere, worin sich Standard- und Umgangssprache voneinander unterscheiden.

    Tipps

    Standard- und Umgangssprache unterscheiden sich vor allem nach dem Kontext, in dem sie gebraucht werden: Die Standardsprache soll von allen verstanden werden können und ist deshalb klar geregelt. Die Umgangssprache kann hingegen variieren.

    Lösung

    Die Standardsprache ist die überregionale Sprachvarietät des Deutschen. Sie wird auch als Hochsprache bezeichnet und hat verbindliche Regeln für die Rechtschreibung und Grammatik und eine einheitliche Lautung. Da sie für alle verständlich ist, wird sie vor allem in schriftlichen Arbeiten und im öffentlichen Bereich, zum Beispiel in der Schule, in den Nachrichten oder in politischen Reden, verwendet.

    Die Umgangssprache dagegen ist weniger verbindlich. Sie wird vor allem im Mündlichen und im privaten Schriftverkehr benutzt. Sie kann außerdem regional unterschiedliche Merkmale aufweisen.

  • Erkenne, um welche Sprachvarietät es sich handelt.

    Tipps

    Regionale Abweichungen von der üblichen Bezeichnung entstehen vor allem in der Umgangssprache und bei Dialekten.

    Lösung

    Bei der gesuchten Sprachvarietät handelt es sich um den Dialekt, da jeder der Begriffe ein anderes, regionales Wort für Brötchen ist: Im Norden Deutschlands sagt man Rundstück oder Bömmel, im Raum Berlin/Brandenburg ist Schrippe üblich, während die Leute im Süden Semmel oder Weck dazu sagen. Je nach Region unterscheidet sich der Wortschatz also ziemlich deutlich. Die deutschlandweit verständliche Bezeichnung Brötchen ist die standardsprachliche Variante.

  • Ordne den Hörbeispielen die jeweils richtige Sprachvarietät des Deutschen zu.

    Tipps

    Hör die alle Hörbeispiele ein- oder zweimal an, bevor du dich entscheidest.

    Die Standardsprache soll in ganz Deutschland verständlich sein, sie wirst du also vermutlich am leichtesten erkennen können.

    Die Jugend- und Fachsprache gehören jeweils zu den Gruppensprachen, die also nur von einer bestimmten Gruppe von Sprechern verwendet werden. Die Fachsprache erkennt du daran, dass Fachwissen in einem bestimmten Gebiet, zum Beispiel in Medizin oder Jura, verwendet wird.

    Lösung
    1. Die Standardsprache soll überregional verstanden werden und ist daher in Lautung und in Schreibung einheitlich. Das richtige Hörbeispiel ist also „Das tut mir leid - ich weiß es leider nicht.“
    2. Die Variante der Umgangssprache ist hingegen mehr auf den mündlichen Gebrauch ausgerichtet: „Oh, ‘tschuldigung. Weiß ich nich so genau“.
    3. Die Jugendsprache war auch leicht zu erkennen, oder? Hierzu gehört das Hörbeispiel „Mmmh, sorry Alter, kein Plan.“
    4. Zur Fachsprache gehört das Beispiel „Das entzieht sich dem Kenntnisstand unseres Mandanten.“ Das Wort Mandanten stammt aus dem juristischen Fachbereich.
    5. Die Varietät Dialekt war hier mit einem Beispiel aus dem Berlinerischen vertreten: „Nee, ‘tschuldijung, dit weeß ick och nich.“
  • Gib die deutschen Dialektgruppen von Nord nach Süd wieder.

    Tipps

    Du kannst dich beim Sortieren auch meist an der aktuellen Bezeichnung der Regionen Deutschlands orientieren.

    Lösung

    Die deutschen Dialekte lassen sich in drei große Gruppen einteilen:

    1. Die niederdeutschen Dialekte, zu denen zum Beispiel das Westniederdeutsche gehört, liegen im Norden Deutschlands.
    2. Mitteldeutsch wird in Mittel- bzw. Ostdeutschland gesprochen. Hierzu zählt zum Beispiel das Thüringische.
    3. Die oberdeutschen Dialekte werden vor allem in Süddeutschland gesprochen. Beispiele dafür sind Bairisch und Ostfränkisch. Das Bairische ist dabei regional südlicher einzuordnen als das Ostfränkische.

  • Erläutere die Entstehung der deutschen Dialektregionen.

    Tipps

    Dialekte unterscheiden sich nicht nur durch den Wortschatz, sondern auch durch verschiedene Lautkombinationen. Diese sind im Laufe der Geschichte entstanden und sorgen dafür, dass sich die deutschen Dialekte in ihren Merkmalen voneinander unterscheiden. Wenn du dir die Veränderungen im Lautbestand der Beispielwörter machen und Apfel ansiehst, merkst du ganz schnell, was sich verändert hat.

    Lösung

    Der Lautwandel ist dafür verantwortlich, dass sich die deutschen Dialekte voneinander unterscheiden. Diese Dialekte sind historisch vom gleichen Wortschatz entstanden, haben aber ein unterschiedliches Lautinventar entwickelt. So wurde aus /k/ beispielsweise /ch/, wie von germanisch maken zu neuhochdeutsch machen. Aus /p/ wurde /pf/, wie von germanisch appel zu neuhochdeutsch Apfel.

    Am größten ist der Unterschied dabei zwischen Nord- und Süddeutschland, weil die norddeutschen Dialekte nicht alle Veränderungen durchlaufen haben, die die süddeutschen Dialekte mitgemacht haben. In den norddeutschen Dialekten ist /p/ zum Beispiel nicht zu /pf/ geworden, deshalb sagt man hier auch heute noch Appel statt Apfel.

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