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Kommasetzung bei Infinitiv mit zu

Infinitivsätze mit "zu" im Deutschen sind oft ein Thema der Kommasetzung. Normalerweise setzen wir vor der Infinitivgruppe ein Komma, wenn diese von einer untergeordneten Konjunktion abhängt oder mit einem Nomen verbunden ist. Wenn sie sich auf bestimmte Verben bezieht, entfällt das Komma. Interessiert? Mehr dazu findest du in unserem ausführlichen Text!

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Team Digital
Kommasetzung bei Infinitiv mit zu
lernst du in der 7. Klasse - 8. Klasse

Kommasetzung bei Infinitiv mit zu Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Kommasetzung bei Infinitiv mit zu kannst du es wiederholen und üben.
  • Bestimme die Konjunktionen, vor denen das Komma bei Infinitivgruppen gesetzt werden muss.

    Tipps

    Vier Antworten sind korrekt.

    Achtung: Hier haben sich zwei nebenordnende Konjunktionen eingeschlichen.

    Die Konjunktion oder verbindet zwei Hauptsätze miteinander.

    Ein Beispielsatz mit einer der Konjunktionen ist:

    Deri entspannt auf der Couch, anstatt Smilla beim Malern zu helfen.

    Lösung

    Präge dir folgenden Satz ein:
    → Wird die Infinitivgruppe mit „um“, „ohne“, „statt“, „anstatt“, „außer“ oder „als“ eingeleitet, dann musst du ein Komma setzen.

  • Gib an, warum hier ein Komma vor der Infinitivgruppe steht.

    Tipps

    Jede Markierung kannst du einmal einsetzen.

    Erinnerst du dich an die sechs unterordnenden Konjunktionen „außer“, „als“, „statt“, „anstatt“, „um“ und „ohne“?

    Ein Beispiel, in dem sich die Infinitivgruppe auf ein Nomen bezieht, ist:

    • Deris Wunsch, einmal mit Smilla auf den Mond zu fliegen, geht in diesem Sommer in Erfüllung.
    Lösung

    In drei Fällen musst du ein Komma vor Infinitivgruppen setzen.

    1. Die Infinitivgruppe wird mit einer unterordnenden Konjunktion eingeleitet, z. B. „außer“, „als“, „statt“, „anstatt“, „um“ und „ohne“.
    2. Die Infinitivgruppe bezieht sich auf ein Nomen im Hauptsatz.
    3. Bezugswörter im Hauptsatz verweisen auf die Infinitivgruppe, z. B. „damit“, „daran“ und „es“.

  • Deute den Zusammenhang zwischen Bezugswort, Infinitivgruppe und Komma.

    Tipps

    Nicht alle Wörter und Wortgruppen müssen markiert werden!

    Ein Bezugswort kann die Infinitivgruppe ankündigen oder sie im Nachhinein noch einmal aufgreifen.

    Die Infinitivgruppe ist der gesamte Nebensatz rund um das infinite Verb.

    Lösung

    Stehen Bezugswörter vor der Infinitivgruppe, kündigen sie die Infinitivgruppe an.
    Folgt der Hauptsatz mit Bezugswort auf die Infinitivgruppe, dann nehmen sie das Thema noch einmal auf.

    Die Bezugswörter im Überblick: es, daran, das, dies, dafür, damit, darauf.

  • Vervollständige die Sätze.

    Tipps

    Erinnere dich an die drei Regeln (Nomen, Bezugswort, unterordnende Konjunktion), dann weißt du, ob ein Komma gesetzt werden muss oder nicht.

    Nutze für optionale Kommas bitte dieses Zeichen:

    • [,]

    Nur ein Beispielsatz enthält ein optionales Komma. Bei allen anderen Sätzen muss das Komma gesetzt werden.

    Wenn eine der folgenden Konjunktionen (um, ohne, statt, anstatt, außer, als) die Infinitivgruppe einleitet, muss ein Komma gesetzt werden.

    Lösung

    Für die Kommasetzung bei Infinitivgruppen musst du dir einfach die Signalwörter merken:

    • Unterordnende Konjunktionen: um, ohne, statt, anstatt, außer, als
    • Bezugswörter, auf die sich die Infinitivgruppe beziehen kann: es, daran, das, dies, dafür, damit, darauf, so

  • Gib an, ob ein Komma gesetzt werden muss oder nicht.

    Tipps

    Entscheide zunächst, ob du ein Komma setzen musst und überlege dann, aus welchem Grund.

    Überprüfe, ob im Hauptsatz ein Nomen oder ein Bezugswort („es“, „das“, „daran“) steht.

    Unterordnende Konjunktionen, die ein Komma bei der Infinitivgruppe verlangen, sind beispielsweise „um“, „ohne“, „statt“, „anstatt“, „außer“, „als“.

    Lösung

    Vor Infinitivgruppen muss häufig ein Komma gesetzt werden, aber eben nicht immer. Hier konntest du am Bezugswort „darin“ erkennen, dass ein Komma zwingend ist!

  • Zeige die Regeln zur Kommabildung bei Infinitiven mit „zu“ auf.

    Tipps

    Merke dir diese drei Stichwörter für die Pflichtkommas bei Infinitiven: Konjunktion, Bezugswort, Nomen.

    Bei den optionalen Kommas gibt es

    • meist keinen Bezug zum Hauptsatz und/oder
    • es steht nur der einfache Infinitiv (ohne Erweiterung).

    Lösung

    Jetzt hast du den Überblick über die Kommasetzung bei Infinitiven:

    1. Gibt es einen Bezug zum Hauptsatz (Bezugswort, Nomen) oder eine unterordnende Konjunktion, musst du ein Komma setzen.
    2. Gibt es keinen Bezug zum Hauptsatz und/oder steht ein einfacher Infinitiv (ohne Erweiterung), kannst du ein Komma setzen oder nicht.
    3. Ist das Komma optional, musst du überprüfen, ob das Komma wichtig für die Gliederung des Satzes ist.

    Komma zur Gliederung:
    Wir empfehlen, ihm zu folgen.
    Wir empfehlen ihm, zu folgen.