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Kommasetzung bei Appositionen und nachgestellten Erläuterungen

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Team Digital
Kommasetzung bei Appositionen und nachgestellten Erläuterungen
lernst du in der 7. Klasse - 8. Klasse

Beschreibung Kommasetzung bei Appositionen und nachgestellten Erläuterungen

Nach dem Schauen dieses Videos wirst du in der Lage sein, Kommas bei Appositionen und nachgestellten Erläuterungen zu setzen.

Zunächst wiederholen wir, was eine Aufzählung ist. Anschließend erklären wir dir, wie du Kommas bei Aufzählungen von gleichrangigen Wörtern und Wortgruppen setzen musst. Abschließend lernst du die Kommaregeln zu mehrteiligen Orts-/Zeit- und Datumsangaben und anderen nachgestellten Erläuterungen. Schließlich zeigen wir dir noch, was du bei der Kommasetzung bei Appositionen beachten musst.

Lerne etwas über die Kommasetzung bei Appositionen und nachgestellten Erläuterungen, indem du Deri und Smillas Logbucheinträge über ihre Zeit auf einer einsamen Insel verfolgst.

Das Video beinhaltet Schlüsselbegriffe, Bezeichnungen und Fachbegriffe wie Kommasetzung, Apposition, nachgestellte Erläuterung, Aufzählung, Konjunktion, Datumsangabe, Ortsangabe, Zeitangabe.

Bevor du dieses Video schaust, solltest du bereits wissen, was eine Aufzählung ist.

Nach diesem Video wirst du darauf vorbereitet sein, weitere Kommaregeln zu lernen.

Transkript Kommasetzung bei Appositionen und nachgestellten Erläuterungen

Kommasetzung bei Appositionen und nachgestellten Erläuterungen. Nach einem tosenden Sturm sind Deri und Smilla auf einer einsamen Insel gestrandet. Alles, was ihnen geblieben ist, sind ein Stift, eine Polaroid-Kamera, ein Taschenmesser, ein Logbuch. In diesem Satz findest du eine Aufzählung der Gegenstände, welche mit Smilla und Deri auf die Insel gespült wurden. Erinnerst du dich an die Kommaregeln für Aufzählungen? Du setzt ein Komma zwischen GLEICHRANGIGE Wörter und Wortgruppen, die NICHT durch Konjunktionen miteinander verbunden sind. Wenn du dir unsicher bist, ob es sich um gleichrangige Wörter oder Wortgruppen handelt, setze ein “und” zwischen die Satzbausteine der Aufzählung: "Alles, was ihnen geblieben ist, sind ein Stift UND eine Polaroid-Kamera UND ein Taschenmesser UND ein Logbuch." Das funktioniert! Also müssen wir an DIESE Stellen ein Komma setzen. Meistens steht zwischen den beiden letzten Satzbausteinen einer Aufzählung ein „und“, ein „sowie“ oder ein “oder”. Stehen in einer Aufzählung die Konjunktionen "und", "oder" und "sowie" musst du an dieser Stelle KEIN Komma setzen. Smilla und Deri beschließen, ihre Zeit auf der Insel im Logbuch zu dokumentieren. Am Freitag, den 19. August, sind wir auf der Insel gestrandet. Fehlt hier nicht ein Komma? Bei Zusätzen, wie z. B. mehrteiligen Orts- bzw. Zeit- oder Datumsangaben, ist das zweite Komma optional. Das ERSTE Komma muss aber IMMER gesetzt werden! Du kannst hier also ein Komma setzen, MUSST du aber nicht. Heute morgen hat Deri eine spannende Entdeckung am Strand gemacht. Die Freunde halten daher im Logbuch fest: Wir haben zwei Seile gefunden, besonders lange Seile, die wir gut gebrauchen können. DAS ist eine sogenannte "nachgestellte Erläuterung". Eine nachgestellte Erläuterung gibt eine Zusatzinformation zu einem vorangegangenen Wort; in diesem Beispiel "Seile". Es ist hier kein Verb enthalten. Meist kannst du nachgestellte Erläuterungen an einer typischen Einleitung - hier durch das Wort "besonders" - erkennen. Häufig wird eine nachgestellte Erläuterung auch mit "also", "das heißt", "und zwar", "nämlich", "zum Beispiel", "beispielsweise" oder "insbesondere", eingeleitet. Wichtig ist, dass vor einer nachgestellten Erläuterung IMMER ein Komma steht! Da es sich bei nachgestellten Erläuterungen fast immer um einen Einschub handelt, wird dieser durch zwei Kommas vom Hauptsatz abgetrennt. Was machen denn Deri und Smilla da? Die beiden scheinen ja total beschäftigt zu sein. Im Logbuch steht: In den letzten beiden Tagen haben wir ein Segel gebaut, und zwar aus Palmenblättern. Erkennst du, wo in diesem Satz ein Komma gebraucht wird? An den Wörtern "und zwar" kannst du sehen, dass es sich HIER um eine nachgestellte Erläuterung handelt. Weil vor einer nachgestellten Erläuterung IMMER ein Komma steht, müssen wir an dieser Stelle eines setzen. Der letzte Logbucheintrag zeigt, dass die beiden Freunde vielleicht schon bald die Insel verlassen können. Heute wurde das letzte Teil, eine Tür, angespült. Hier spricht man von einer Apposition oder Beifügung. Sie besteht in der Regel aus einem Nomen oder einer Nomengruppe, die zusätzliche Informationen liefert und sich auf ein vorangegangenes Nomen bezieht. Wenn die Apposition - wie hier - eingeschoben ist, wird sie mit zwei Kommas abgetrennt. Haben es Smilla und Deri wirklich geschafft, ein Floß zu bauen? Ah Moment - noch schnell die Zusammenfassung! Nach mehrteiligen Orts-/Zeit- oder Datumsangaben ist das zweite Komma optional. Das erste Komma, also das Komma VOR der mehrteiligen Orts-Zeit/- oder Datumsangabe muss allerdings IMMER gesetzt werden! Du kannst dir merken, dass nachgestellte Erläuterungen durch Kommas abgetrennt werden. Du kannst sie anhand bestimmter Einleitewörter erkennen. Auch Appositionen werden durch Kommas abgetrennt. Da hatten die beiden aber einen dramatischen Tag im Schwimmbad.

11 Kommentare

11 Kommentare
  1. haha das ende war sehr luschtick

    Von David, vor 3 Monaten
  2. Tolles Video! Die Geschichten sind immer lustig und es macht Spaß die Videos anzuschauen.

    Von Stella, vor 4 Monaten
  3. Hallo Josefineotte95,
    danke für deine Frage. In der Tat ist es so, dass zwischen dem Wochentag und dem Datum zwingend ein Komma stehen muss, das schließende Komma hinter dem Datum aber nicht notwendig ist. Das zweite Komma kann, muss aber nicht gesetzt werden.
    Beispiel:
    Leni hält am Montag, dem/den 5. März[,] ihren Vortrag.
    Danke für den anderen Hinweis zum Akkusativ und Dativ.
    Viele Grüße aus der Redaktion

    Von Carolin Kasper, vor 6 Monaten
  4. Muss man nicht immer zwei Kommas setzen, wenn die Datumsangabe als Einschub im Satz steht?
    Und es wäre sicher hilfreich noch zu sagen, dass der Artikel im Dativ wie auch im Akkusativ stehen kann.

    Ich habe am Montag, dem 19. Oktober, einen Termin.
    Ich habe am Montag, den 19. Oktober, einen Termin.

    Von Josefineotte95, vor 6 Monaten
  5. Man kann Aufgabe drei leider nicht richtig lösen, weil die Antwortmöglichkeiten und die Antworten nicht übereinstimmen.

    Von Maximilian K., vor 7 Monaten
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Kommasetzung bei Appositionen und nachgestellten Erläuterungen Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Kommasetzung bei Appositionen und nachgestellten Erläuterungen kannst du es wiederholen und üben.
  • Bestimme verschiedene Satzbausteine, die Einfluss auf die Kommasetzung haben.

    Tipps

    Eine Apposition besteht in der Regel aus einem Nomen oder einen Nomengruppe und liefert weitere Informationen zu einem vorangegangenen Nomen.

    Nachgestellte Erläuterungen werden oft von typischen Worten eingeleitet.

    Lösung

    Es gibt verschiedene Bausteine innerhalb eines Satzes, bei denen Kommaregeln eine Rolle spielen. Die Elemente einer Aufzählung werden zum Beispiel mit Kommas getrennt, wenn keine Konjunktion wie und oder oder dazwischen steht.

    Wenn du den Baustein eines Satzes erkennst und die passende Kommaregel kennst, kannst du Kommas also viel sicherer setzen.

  • Definiere unterschiedliche Begriffe aus der Grammatik, bei denen Kommaregeln eine wichtige Rolle spielen.

    Tipps

    Konjunktionen sind Bindewörter wie und oder oder.

    Eine Nachgestellte Erläuterung ist zum Beispiel:

    • Pommes rot-weiß, also Pommes mit Ketchup und Mayo, mag ich am liebsten.

    Eine Apposition ist zum Beispiel:

    • Der Zauberer, ein echter Meister seines Fachs, zeigt uns die verblüffendsten Tricks.
    Lösung

    Bei dieser Aufgabe musstest du verschiedene Kommaregeln mit bestimmten Begriffen aus der Grammatik zusammenführen. Für jeden dieser Begriffe gilt eine andere Kommaregel.

    Außergewöhnlich ist dabei die Kommasetzung bei mehrteiligen Orts- oder Zeitangaben. Hier kannst du nämlich entscheiden, ob du das zweite Komma setzen möchtest oder nicht. Der Grund dafür: Man kann sagen, im Beispiel Am Donnerstag, dem 3. Oktober war ich einkaufen. sind „Donnerstag“ und „dem 3. Oktober“ zwei gleichrangige Zeitangaben, die aufgezählt werden – und eine Aufzählung endet nicht mit einem Komma.

    Man kann aber auch sagen, im Beispiel Am Donnerstag, dem 3. Oktober, war ich einkaufen. ist „dem 3. Oktober“ eine eingeschobene Ergänzung zu „Donnerstag“ – und ein Einschub wird mit Kommas vom übergeordneten Satz abgetrennt.

  • Arbeite Regeln der Kommasetzung heraus.

    Tipps

    Ein korrektes Beispiel für eine Aufzählung lautet:

    • Am liebsten isst Deri Pommes, Schokokekse, Äpfel und Karotten.

    Ein Beispiel für eine Apposition lautet:

    • Smilla, der beste Kumpel von Deri, hat oft die besten Ideen.
    Lösung

    Hast du die fehlerhaften Regeln entdeckt?

    Bei einer Aufzählung gehört zwischen gleichrangige Wörter und Wortgruppen, die durch eine Konjunktion miteinander verbunden sind, natürlich kein Komma. Konjunktionen wie und oder oder übernimmt die Aufgabe des Kommas.

    Bei einer Apposition ist auch das hintere Komma Pflicht. Es ist die mehrteilige Orts- oder Zeitangabe, bei der man das zweite Komma weglassen darf.

  • Bestimme die Stellen, an die Kommas gehören.

    Tipps

    Appositionen sind Beifügungen, die meist aus einem Nomen oder einer Nomengruppe bestehen und zusätzliche Informationen zu einem vorangegangenen Nomen liefern. Wenn sie eingeschoben sind, werden sie durch Kommas abgetrennt.

    Bedenke: Bei mehrteiligen Orts- oder Zeitangaben gibt es zwei Möglichkeiten bei der Kommasetzung.

    Lösung

    Kommas zu setzen ist gar nicht so schwierig, wenn man die richtigen Kommaregeln kennt und noch ein paar Tricks beachtet.

    Wenn du dir zum Beispiel unsicher bist, wo ein Einschub beginnt und wo er endet, kannst du versuchen, ihn wegzulassen (Weglassprobe). Wenn dann nur noch der vollständige übergeordnete Satz übrig bleibt, hast du deinen Einschub gefunden.

    Lässt du im Beispiel Tim, mein Bruder, und Svea, meine Schwester, haben mit mir im Wasser getobt. die Satzteile „mein Bruder“ und „meine Schwester“ weg, bleibt Tim und Svea haben mit mir im Wasser getobt. übrig – der vollständige Hauptsatz. Die weggelassenen Satzteile sind also Einschübe, die die Nomen „Tim“ bzw. „Svea“ genauer beschreiben.

  • Entscheide, in welchen Sätzen die Kommas korrekt gesetzt sind.

    Tipps

    Bei mehrteiligen Orts- und Zeitangaben ist das zweite Komma freiwillig, das erste muss aber gesetzt werden.

    Bei einer Aufzählung werden die Wörter oder Wortgruppen nur mit Komma getrennt, wenn keine Konjunktionen wie und oder oder zwischen ihnen stehen.

    Lösung

    Und, hast du die fehlerhaften Beispiele entdeckt?

    Bei der mehrteiligen Zeitangabe Nächstes Jahr feiere ich am Mittwoch, dem 12. Oktober(,) meinen Geburtstag. hat das vordere Komma gefehlt. Es muss aber gesetzt werden, während man das zweite Komma auch weglassen könnte.

    In die Aufzählung Am liebsten isst Deri Pommes, Schokokekse, Äpfel und Karotten. ist ein Komma zu viel hineingerutscht. Zwischen „Äpfel“ und „Karotten“ steht das Bindewort und – ein Komma darf hier also nicht gesetzt werden.

  • Vervollständige die Sätze, beachte dabei die dir bekannten Kommaregeln.

    Tipps

    Beachte: Bei mehrteiligen Orts- oder Zeitangaben gibt es zwei Möglichkeiten bei der Kommasetzung.

    Bei Aufzählungen setzt du ein Komma zwischen gleichrangige Wörter und Wortgruppen, die nicht durch Konjunktionen wie und oder oder miteinander verbunden sind.

    Lösung

    Bestimmt hast du die Kommas in diesen Beispielsätzen richtig setzen können.

    Etwas knifflig war hier die Aufzählung. Denke daran, dass bei einer Aufzählung nicht nur einzelne Wörter, sondern beliebig lange Wortgruppen gereiht werden können und dass eine Aufzählung auch eine Mischung aus Einzelwörtern und Wortgruppen enthalten kann.

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