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Kommasetzung bei Infinitiv mit zu

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Team Digital
Kommasetzung bei Infinitiv mit zu
lernst du in der 7. Klasse - 8. Klasse

Beschreibung Kommasetzung bei Infinitiv mit zu

Nach dem Schauen dieses Videos wirst du in der Lage sein, Kommas bei Infinitivgruppen zu setzen.

Zunächst zeigen wir dir Beispiele von Infinitivgruppen. Anschließend erklären wir dir die Kommaregeln zu Infinitivgruppen. Abschließend lernst du, wann du das Komma bei Infinitivgruppen weglassen kannst.

Lerne etwas über die Kommasetzung bei Infinitivgruppen, indem du Deri und Smilla auf ihrem Seeabenteuer begleitest.

Das Video beinhaltet Schlüsselbegriffe, Bezeichnungen und Fachbegriffe wie Infinitiv mit zu, Infinitiv, Infinitivgruppe, Komma, um, ohne, statt, anstatt, Konjunktion.

Bevor du dieses Video schaust, solltest du bereits wissen, was ein Infinitiv ist.

Nach diesem Video wirst du darauf vorbereitet sein, weitere Kommaregeln zu lernen.

Transkript Kommasetzung bei Infinitiv mit zu

Seit einiger Zeit schippern Deri und Smilla übers Meer, um fremde Länder zu entdecken. Sie können es kaum erwarten endlich… was zum ...? Ihr Schiff steckt mitten im Meer auf einer Sandbank fest! Wie können sie sich nur schnellstmöglich befreien? Sie beschließen verschiedene Rettungsmöglichkeiten zu durchdenken. Denn die beiden lieben es, Pläne zu schmieden. Diese beiden Sätze haben etwas gemeinsam. Beide enthalten einen Infinitiv (also die Grundform eines Verbs) mit „zu“. Aber warum trennt HIER ein Komma die Infinitivgruppe vom Hauptsatz und DORT nicht? Dazu schauen wir uns die „Kommasetzung bei Infinitiven mit zu“ einmal genauer an. Deri hat bereits eine zündende Idee: Er will einen Ballon aufblasen, um sich aus der Lage zu befreien. In diesem Beispielsatz wird die Infinitivgruppe mit der unterordnenden Konjunktion „um“ eingeleitet. Aufgepasst! Eine Infinitivgruppe sieht zwar auf den ersten Blick aus wie ein normaler Nebensatz, allerdings enthält eine Infinitvgruppe keine finite Verbform, sondern eine INfinite Verbform. Du kannst dir merken, dass Infinitivgruppen, die mit „um“, „ohne“, „statt“, „anstatt“, „außer“ und „als“ eingeleitet werden, durch ein Komma vom Hauptsatz abgetrennt werden. Ein Ballon soll das Schiff befreien? Smilla hat eine viel bessere Idee! Ein Riesenkraken könnte ihr Schiff von der Sandbank zurück ins Wasser heben. Aber Smillas Idee, einen Riesenkraken um Hilfe zu bitten, findet Deri unsinnig. Auch hier kannst du sehen, dass die Infinitivgruppe durch Kommas vom Hauptsatz abgetrennt ist. Die Infinitivgruppe „einen Riesenkraken um Hilfe zu bitten“ bezieht sich auf das Nomen „Idee“. Ist die Infinitivgruppe von einem Nomen abhängig, muss sie durch ein oder mehrere Kommas abgetrennt werden. Um das Schiff zu befreien, will Deri schwere Geschütze auffahren. Er bevorzugt es, einen Raketenantrieb zu installieren. Kannst du erkennen, auf welches Wort sich die Infinitivgruppe bezieht? Einen Rakentenantrieb zu installieren ist das, was Deri bevorzugt. Weil das Bezugswort „es“ auf die Infinitivgruppe verweist, wird auch hier ein Komma gesetzt. Merke dir, dass du Infinitvgruppen immer dann durch ein Komma abtrennst, wenn im Hauptsatz ein Bezugswort wie z.B. „es“, „daran“ oder „das“ steht. Wie du siehst, werden Infinitivgruppen also fast immer durch Kommas abgetrennt. Im Beispielsatz vom Anfang gab es allerdings KEIN Komma. An DIESER Stelle KANNST, musst du aber kein Komma setzen, weil sich die Infinitivgruppe auf kein vorangegangenes Nomen bezieht. Manchmal können Kommas sinnvoll sein, um die Gliederung eines Satzes zu verdeutlichen. So kannst du den Satz leichter lesen. Insbesondere dann, wenn Infinitivgruppen sehr lang sind oder wenn sie am Anfang des Satzes stehen. Bevor wir herausfinden, ob Smilla und Deri ihren Kurs fortsetzen können, schauen wir uns nochmal die gelernten Kommaregeln an. Du trennst Infinitivgruppen mit einem Komma vom Hauptsatz ab, wenn sie mit einer unterordnenden Konjunktion wie „um“, „ohne“, „statt“, „anstatt“, „außer“ oder „als“ eingeleitet werden. Außerdem muss ein Komma gesetzt werden, wenn sich eine Infinitivgruppe auf ein Nomen des Hauptsatzes bezieht. Es gibt hinweisende Wörter wie z. B. „es“, „daran“ oder „das“, die dir zeigen, dass du die Infinitivgruppe mit einem Komma vom Hauptsatz abtrennen solltest. Alle anderen Infinitvgruppen KÖNNEN, MÜSSEN aber nicht durch Kommas abgetrennt werden. Oh wow, da hat Deri aber eine ziemlich große Rakete vorbereitet… ob das mal gut geht. War wohl doch keine Sandbank. Jetzt brauchen Deri und Smilla einen neuen Plan...

6 Kommentare

6 Kommentare
  1. Sehr Gut

    Von Moritz Dose, vor etwa 23 Stunden
  2. gut erklärt

    Von Marlene-Clara, vor 10 Tagen
  3. war gut erklärt und vorallem lustig

    Von R Rottinghaus, vor 2 Monaten
  4. Sehr schön erklärt! : )

    Von S Biener, vor 2 Monaten
  5. ;-)

    Von Ninio, vor 4 Monaten
Mehr Kommentare

Kommasetzung bei Infinitiv mit zu Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Kommasetzung bei Infinitiv mit zu kannst du es wiederholen und üben.
  • Bestimme die Konjunktionen, vor denen das Komma bei Infinitivgruppen gesetzt werden muss.

    Tipps

    Achtung: Hier haben sich zwei nebenordnende Konjunktionen eingeschlichen.

    Die Konjunktion „oder“ verbindet zwei Hauptsätze miteinander.

    Ein Beispielsatz mit einer der Konjunktionen ist:

    Deri entspannt auf der Couch, anstatt Smilla beim Malern zu helfen.

    Lösung

    Präge dir folgenden Satz ein:
    → Wird die Infinitivgruppe mit „um“, „ohne“, „statt“, „anstatt“, „außer“ oder „als“ eingeleitet, dann musst du ein Komma setzen.

  • Gib an, warum hier ein Komma vor der Infinitivgruppe steht.

    Tipps

    Jede Markierung kannst du einmal einsetzen.

    Erinnerst du dich an die sechs unterordnenden Konjunktionen „außer“, „als“, „statt“, „anstatt“, „um“ und „ohne“?

    Ein Beispiel, in dem sich die Infinitivgruppe auf ein Nomen bezieht, ist:

    • Deris Wunsch, einmal mit Smilla auf den Mond zu fliegen, geht in diesem Sommer in Erfüllung.
    Lösung

    In drei Fällen musst du ein Komma vor Infinitivgruppen setzen.

    1. Die Infinitivgruppe wird mit einer unterordnenden Konjunktion eingeleitet, z. B. „außer“, „als“, „statt“, „anstatt“, „um“ und „ohne“.
    2. Die Infinitivgruppe bezieht sich auf ein Nomen im Hauptsatz.
    3. Bezugswörter im Hauptsatz verweisen auf die Infinitivgruppe, z. B. „damit“, „daran“ und „es“.

  • Deute den Zusammenhang zwischen Bezugswort, Infinitivgruppe und Komma.

    Tipps

    Nicht alle Wörter und Wortgruppen müssen markiert werden!

    Ein Bezugswort kann die Infinitivgruppe ankündigen oder sie im Nachhinein noch einmal aufgreifen.

    Die Infinitivgruppe ist der gesamte Nebensatz rund um das infinite Verb.

    Lösung

    Stehen Bezugswörter vor der Infinitivgruppe, kündigen sie die Infinitivgruppe an.
    Folgt der Hauptsatz mit Bezugswort auf die Infinitivgruppe, dann nehmen sie das Thema noch einmal auf.

    Die Bezugswörter im Überblick: es, daran, das, dies, dafür, damit, darauf.

  • Vervollständige die Sätze.

    Tipps

    Erinnere dich an die drei Regeln (Nomen, Bezugswort, unterordnende Konjunktion), dann weißt du, ob ein Komma gesetzt werden muss oder nicht.

    Nutze für optionale Kommas bitte dieses Zeichen /,

    Nur ein Beispielsatz enthält ein optionales Komma. Bei allen anderen Sätzen muss das Komma gesetzt werden.

    Zwei Satzzeichen bleiben übrig.

    Wenn eine der folgenden Konjunktionen (um, ohne, statt, anstatt, außer, als) die Infinitivgruppe einleitet, muss ein Komma gesetzt werden.

    Lösung

    Für die Kommasetzung bei Infinitivgruppen musst du dir einfach die Signalwörter merken:

    • Nebenordnende Konjunktionen: um, ohne, statt, anstatt, außer, als.
    • Bezugswörter, auf die sich die Infinitivgruppe beziehen kann: es, daran, das, dies, dafür, damit, darauf, so.

  • Gib an, ob ein Komma gesetzt werden muss oder nicht.

    Tipps

    Überprüfe, ob im Hauptsatz ein Nomen oder ein Bezugswort („es, „das“, „daran“) steht.

    Unterordnende Konjunktionen, die ein Komma bei der Infinitivgruppe verlangen, sind beispielsweise „um“, „ohne“, „statt“, „anstatt“, „außer“, „als“.

    Lösung

    Vor Infinitivgruppen muss häufig ein Komma gesetzt werden, aber eben nicht immer. Hier konntest du am Bezugswort „darin“ erkennen, dass ein Komma zwingend ist!

  • Zeige die Regeln zur Kommabildung bei Infinitiven mit „zu“ auf.

    Tipps

    Merke dir diese drei Stichwörter für die Pflichtkommas bei Infinitiven: Konjunktion, Bezugswort, Nomen.

    Bei den optionalen Kommas gibt es

    • meist keinen Bezug zum Hauptsatz und/oder
    • es steht nur der einfache Infinitiv (ohne Erweiterung).

    Lösung

    Jetzt hast du den Überblick über die Kommasetzung bei Infinitiven:

    1. Gibt es einen Bezug zum Hauptsatz (Bezugswort, Nomen) oder eine unterordnende Konjunktion, musst du ein Komma setzen.
    2. Gibt es keinen Bezug zum Hauptsatz und/oder steht ein einfacher Infinitiv (ohne Erweiterung), kannst du ein Komma setzen oder nicht.
    3. Ist das Komma optional, musst du überprüfen, ob das Komma wichtig für die Gliederung des Satzes ist.

    Komma zur Gliederung:
    Wir empfehlen, ihm zu folgen.
    Wir empfehlen ihm, zu folgen.

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