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Flexion im Deutschen 08:45 min

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Transkript Flexion im Deutschen

Guten Tag, liebe Lernende. In diesem Lehrvideo geht es um die “Flexion”. Das kommt von dem lateinischen Wort “flectere”, etwas beugen. Wenn man es zu stark beugt, auch etwas brechen, also etwas teilen, etwas verändern. Und das ist der zehnte Abschnitt des Großthemas Syntax, also Satzbau. Als einprägsame Definition sollte uns hier für Flexion diese kleine Wortgruppe genügen. Flexion ist nichts anderes als der geregelte Formänderungsansatz von Wörtern. Wörter können durch alles Mögliche geändert werden, in ihrer Form geändert werden und dieses Mögliche soll in diesem Video also deutlich gemacht werden. Was alles gehört zur Flexion? Es betrifft, um auch mal die Wortarten zu nennen, die davon ausgeschlossen sind, nur sieben der zehn Wortarten im Deutschen. Die Konjunktion, die Interjektion und die Präposition sind von Formänderungen nicht betroffen. Die Konjunktion als Bindewort und oder aber, bleibt immer und und aber, es sei denn, sie werden substantiiert, aber dann sind es ja keine Konjunktionen mehr. Gefühlswörter bzw. Sprechblasen haben nur ihre Funktion in dem Dazwischengeworfenen und können also nicht durch irgendetwas geändert werden. Und Präpositionen haben ihren unveränderlichen Charakter daher, dass sie also vor dem Veränderbaren stehen, sozusagen das sind, was also immer bleibt. Nah, an, bei, zu, um oder so etwas, genau wie die Konjunktionen, kann das also substantiiert werden, aber dann handelt es sich ja nicht mehr um eine Präposition. Vorgestellten Wörter bleiben auch unveränderbar. Wir sprechen hier von sieben verschiedenen Wortarten, die gebeugt werden können. Und diese Formänderung erfolgt nach Kategorien. Ich habe das hier mit dem Buchstaben “K” abgekürzt. Und die Kategorien, um die es sich handelt, hier immer umkreist. Drei fehlen noch bei der Komparation, da komme ich dann dazu, wenn ich bei der Komparation bin. Kommen wir zuerst zur Formänderung des Verbes. Die Formänderung des Verbes erfolgt nach fünf Kategorien. Diese fünf Kategorien heißen Person, Numerus, genus verbi, Tempus und Modus. Wir können das hier auf diesem Bild auch deutlich ersehen. Ich habe das nicht mehr auf die Tafel bekommen, deswegen habe ich das auf ein Extra-Blatt geschrieben. Bei der Person sehen wir, dass das drei in der Einzahl gibt und drei in der Mehrzahl, angezeigt durch den Bindestrich. Ich, du und dann er, sie, es. Erste, zweite und dritte Person. Und genauso die Pluralform wir, ihr und sie. Erste, zweite und dritte Person. Numerus sind dann Singular, beziehungsweise Plural, oder Einzahl und Mehrzahl. Wenn wir hoch in die Person gehen, erste Person Einzahl wäre also ich, zweite Person Einzahl du, dritte Person Einzahl er, sie oder es. Dann kommen wir zum genus verbi. Genus verbi ist die Handlungsrichtung des Verbes. Die kann also entweder aktiv sein, also dass das Verb direkt etwas ausdrückt, dass direkt etwas getan wird oder passiv, dass ausgedrückt wird, dass mit dem Subjekt etwas getan wird. Also das Subjekt nicht selbst aktiv ist, sondern das Subjekt eben passiv ist, weil mit ihm etwas getan wird. Sozusagen ist da ein anderes Subjekt, das etwas ausübt oder ein Objekt, was auf das Subjekt einwirkt. Schließlich haben wir Tempus. Im Deutschen gibt es sechs Tempi. Mehrzahl von Tempus, Tempi. Präsens für Gegenwart. Die abgeschlossene Gegenwartshandlung ist der Perfekt mit habe. Präteritum, wenn etwas in der Vergangenheit stattfand. Plusquamperfekt, wenn etwas in der abgeschlossenen Vergangenheit stattfand. Ich war abgereist, zum Beispiel, oder ich war betroffen. Das sind also Dinge, die in der Vergangenheit abgeschlossen sind. Futur als Zukunftsform, ich werde kommen. Und Futur II eine im Deutschen von vielen selten benutzte Form. Mutter fragt: „Wann kommst du morgen nach Hause?“ Sohn sagt: „Ich komme um drei“. Aber eigentlich hätte er sagen müssen: „Ich werde um drei nach Hause gekommen sein“, weil er ja angibt, dass in der Zukunft etwas für ihn abgeschlossen sein wird. So, dann haben wir Modus. Modus gibt es drei, drei Modi. Modus eins Indikativ, die Wirklichkeitsform: Ich gehe. Modus zwei, die Möglichkeitsform oder Konjunktiv: Ich ginge oder ich würde gehen. Und Möglichkeitsform Modus drei, die Befehlsform, der Imperativ von imperare: Geh! Wenn der eine zum anderen sagt: „Geh!“, „Geh hinaus“ oder so in der Art. Und schließlich haben wir die Kasi. Die Kasi, Kasus, Mehrzahl von Kasi. Die betreffen jetzt das Verb nicht mehr, sondern nur die Deklination und da haben wir die vier Fälle im Deutschen. Jeweils mit Numerus, Einzahl oder Plural. Der Wer-Fall, Nominativ. Der Wes-Fall, Genitiv oder Genitiv. Der Wem-Fall als das nähere Objekt und der Wen-Fall, der Akkusativ, als das fernere Objekt. Gut. Zeigen wir uns nochmal das Verb „ich lebe“ auf und stellen fest, wenn ich also „ich lebe“ jetzt bestimmen sollte, so muss ich feststellen, dass ich erste Person Einzahl ist, Singular, Person, also erste, Numerus Singular, genus verbi, die Handlungsrichtung. Könnte auch Konjunktiv sein, aber nehmen wir jetzt mal an, das ist der Indikativ aktiv ist. Könnte von der Form her auch „ich würde leben“ in der alten Form sein „ich lebe“. Ist auf jeden Fall Präsens als Tempus, die Gegenwartsform. Haben wir das bestimmt. Gut. Zwei Kategorien treffen auf die Deklination zu. Der Numerus, den wir auch schon bei der Konjugation haben, deswegen habe ich ihn hier nicht nochmal umkreist. Und der Kasus, also die Frage, ob es sich um Nominativ, Genitiv, Dativ oder Akkusativ handelt. Das ist also hier bei der Deklination der Fall. Und schließlich, was oft vergessen wird, die Komparation gehört also auch zur Flexion. Die Komparation umfasst drei Kategorien, eigentlich nur zwei, aber die dritte nehmen wir mal mit dazu, nämlich die Grundform. Bei Adverbien oder Adjektiven, sagen wir mal schön, die Grundform ist schön, wissen wir nicht, ob es ein Adverb-, oder in dem Fall muss es ein Adverb sein. Schön wird ja dann Adjektiv. Also die Grundform ist dann der Positiv. Und dann haben wir als zweite Form den Komparativ, wenn also etwas gesteigert wird, schöner. Und die dritte Form ist dann der Superlativ, das dritte K, die dritte Kategorie, und das wäre dann am schönsten. Also mit „ST“ und „am“ gebeugt wird dann dieses Wort und so zum Superlativ, also zur dritten Form. Gut, ich fasse nochmal kurz zusammen: Flexion umfasst das Regelwerk der Formänderungen, was alles wodurch geändert werden muss oder geändert werden kann. Es gibt insgesamt neun Kategorien, fünf davon treffen auf das Verb zu: Person, Numerus, genus verbi, Tempus und Modus. Zwei treffen auf die Deklination zu: der Kasus und der Numerus. Und drei treffen auf die Komparation zu: Positiv, Komparativ und Superlativ und betreffen nur die Wortarten Adverb und Adjektiv. Drei Wortarten sind von der Flexion ausgenommen, die Konjunktion, das Bindewort, das Gefühlswort, die Interjektion und das vorgestellte vor Nomen, die Präposition. Alles andere wird flektiert.

15 Kommentare
  1. Default

    schlechte Tonqualität

    Von Arazhul Hd, vor 6 Monaten
  2. 3

    Hallo Zein,
    es tut uns leid, dass dir dieses Video nicht weiterhelfen konnte. Schau doch mal auf diese Übersichtsseite: https://www.sofatutor.com/deutsch/grammatik/wortarten/verben. Hier findest du viele nützliche Infos und andere Videos rund um das Thema Verben.
    Ich hoffe, das hilft dir weiter.
    Viel Spaß weiterhin beim Schauen unserer Videos.
    Liebe Grüße aus der Redaktion

    Von Carolin Kasper, vor 8 Monaten
  3. Default

    😧😥😣

    Von Zein M., vor 8 Monaten
  4. Default

    Sehr schlecht, bild auch sclecht ,aber SORRY

    Von Zein M., vor 8 Monaten
  5. 3

    Hey,
    I suggest you just watch a video that you are interested in or you chose a topic of a subject that deals with content of our next exam. Furthermore you can always do exercises of topics you don't feel confident with yet. Skill comes with practice :)
    Kind regards from sofatutor

    Von Carolin Kasper, vor 9 Monaten
  1. Default

    I have no clue on how to proceed
    when I am done with the video about
    Flexion .

    Von Karersee2000, vor 9 Monaten
  2. 3

    Hey Karersee2000,
    which topics or videos exactly are you looking for?
    Best regards from sofatutor

    Von Carolin Kasper, vor 9 Monaten
  3. Default

    Ich habe nicht verstanden .
    Konnten Sie vielliecht auf English wiederholen?

    Oder am besten eine Liste den Themen
    verbunden mit die website Adresse mir geben?

    Von Karersee2000, vor 9 Monaten
  4. 3

    Hallo Karersee2000,
    du kannst dich ganz einfach durch die Plattform navigieren, indem du mit der Maus über das Wort "Fächer" ganz oben fährst, dann weiter zu "Deutsch" gehst und dann die Klassenstufe anklickst, die du brauchst. Du kannst natürlich auch deinen konkreten Suchbegriff ganz oben in der Suchleiste eintippen, um direkt auf das gewünschte Video zu gelangen.
    Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.
    Liebe Grüße aus der Redaktion

    Von Carolin Kasper, vor 9 Monaten
  5. Default

    Ich bin mit der Flexion im Deutschen fertig.
    Wohin soll Ich wenden um die Stunden der
    erste Klasse zu folgen ?

    Von Karersee2000, vor 9 Monaten
  6. 3

    Hallo Icechristine,
    vielen Dank für dein Feedback. Es gibt Adverbien, die gesteigert werden können wie bald - eher - am ehesten oder oft - öfter - am öftesten.
    Beste Grüße aus der Redaktion und viel Spaß weiterhin beim Schauen unserer Videos.

    Von Carolin Kasper, vor 11 Monaten
  7. Default

    Das Adverb ist doch auch unflektiebar

    Von Icechristine, vor 11 Monaten
  8. 39365122 646c 4781 9ec8 ec21df03d649

    Ich ferstehe nicht und warum ist es so grau 😳😳😦😦😦😐😐😐😫😫😫😩😩😩😏😒😞😔😟😕🙁☹️😣😖😫😩😤😠😡

    Von Enderauge 3 D Oder Arazhul Hd, vor etwa einem Jahr
  9. Default

    ganz gut

    Von N Kaden, vor etwa einem Jahr
  10. Default

    sehr schlecht sorry

    Von Tbra, vor mehr als einem Jahr
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