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Flexion – Deklination und Konjugation

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Team Digital
Flexion – Deklination und Konjugation
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse - 7. Klasse

Beschreibung Flexion – Deklination und Konjugation

Nach dem Schauen dieses Videos wirst du den Unterschied von Deklination und Konjugation verstehen.

Zunächst lernst du, was Flexion bedeutet. Anschließend zeigen wir dir, welche Wortarten dekliniert und welche Wortarten konjugiert werden. Abschließend lernst du, nach welchen grammatischen Kategorien du Wörter flektieren kannst.

Lerne etwas über Flexion, indem du Smilla und Deris neuen Nachbarn, ein unglaublich cooles Krokodil, kennenlernst.

Das Video beinhaltet Schlüsselbegriffe, Bezeichnungen und Fachbegriffe wie Flexion, flektiere, beugen, grammatische Kategorien, Tempus, Person, Numerus, Genus verbi, Genus, Kasus, Verben, Nomen, Artikel, Pronomen, Adjektive, Numeralien, konjugieren, deklinieren, Konjugation, Deklination, flektierbar.

Bevor du dieses Video schaust, solltest du bereits die unterschiedlichen Wortarten kennen und wissen, was Genus (verbi), Person und Numerus, Tempus, sowie Kasus ist.

Nach diesem Video wirst du darauf vorbereitet sein, Wörter richtig zu beugen.

Transkript Flexion – Deklination und Konjugation

Flexion. Deklination und Konjugation. Vor Kurzem ist ein ziemlich cooler Nachbar in den Stadtpark eingezogen. Smilla und Deri sind bereits große Fans. Deri bestaunt den neuen Nachbarn. Wenn wir uns in diesem Satz das Verb "bestaunt" und das Nomen "Nachbarn" mit seinem dazugehörigen Artikel und Adjektiv ansehen, stellen wir fest, dass diese gebeugt sind. "Gebeugt"? Man spricht von gebeugten Wörtern, wenn diese nach bestimmten grammatischen Kategorien verändert wurden. Der Fachbegriff für Beugung ist "Flexion". "Beugen" wird auch "flektieren" genannt. Man unterscheidet zwei Arten der Flexion. Konjugation und Deklination. Verben werden KONJUGIERT. Nomen, Artikel, Pronomen, Adjektive und Numeralien werden DEKLINIERT. Nicht flektierbar, also nicht veränderlich, sind Adverbien (wie z. B. morgens), Präpositionen (wie z. B. auf), Konjunktionen (wie z. B. weil) und Interjektionen (wie z. B. Igitt!). Aber was genau bewundern Deri und Smilla denn jetzt an ihrem neuen Nachbarn? Sie bewundern die coole Sonnenbrille des Krokodils. Schauen wir uns zuerst Artikel, Adjektiv und Nomen dieses Beispiels an. Wir haben gelernt, dass Deklination die Formveränderung von Nomen, Artikeln, Pronomen, Adjektiven und Numeralien meint. Die Nomen, Artikel und Adjektive können wir jetzt nach Genus (grammatisches Geschlecht), also maskulin/feminin/neutral, Numerus (also die Anzahl Singular oder Plural), und Kasus (Fall) untersuchen. Erinnerst du dich an die vier Fälle? Sie heißen: Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ. Der erste Fall wird auch "Wer-Fall" genannt, denn du erfragst ihn mit "wer oder Was?" Der zweite Fall heißt "Wessen-Fall". Der dritte Fall wird mit "wem?" erfragt. Den vierten und letzten Fall entdeckst du mit der Frage " wen oder was?". WEN oder WAS bewundern sie? Die coole Sonnenbrille. "Die coole Sonnenbrille" steht im Akkusativ. WESSEN coole Sonnenbrille bewundern sie? Die des Krokodils. "Des Krokodils" steht im Genitiv. Merke, dass bei der Deklination von Nomen der dazugehörige Artikel ebenfalls dekliniert werden muss und das Nomen in bestimmten Fällen eine Endung bekommt. Und auch das Adjektiv passt sich in Kasus, Numerus und Genus an das Bezugswort an. Smilla und Deri finden EINE Sache an ihrem Krokodilnachbarn besonders cool: Ihm scheint einfach alles egal zu sein. Wem scheint einfach alles egal zu sein? Ihm. Wie wurde das Pronomen 'ihm' hier dekliniert? Das Personalpronomen es (das Krokodil) wurde in den Dativ dekliniert. Das Genus ist weiterhin neutral. Der Numerus bleibt der Singular. Deri und Smilla sind im Kroko-Fieber! Smilla bastelt ein Krokodilposter. In unserem Beispiel ist "bastelt" ein konjugiertes Verb. Wir wissen bereits, dass Konjugation die Formveränderung von Verben meint. Ein Verb zu konjugieren heißt, es aus dem Infinitv (der Grundform) in die Personalform zu setzen. Die Konjugation von Verben ist durch unterschiedliche Merkmale bestimmt: Person und Numerus, Tempus, also in welcher Zeitform das Verb steht, Genus verbi (Handlungsart), also ob der Satz im Aktiv oder Passiv steht, und Modus, die Aussageweise. "Bastelt" steht in der dritten Person Singular, denn der Infinitv "basteln" wurde an das Subjekt des Satzes "Smilla" angepasst. Außerdem steht das Verb im Präsens, der Gegenwart. Die Handlungsart ist das Aktiv. Als Modus lässt sich der Indikativ bestimmen. Zur Erinnerung: Andere mögliche Modi sind neben dem Indikativ, der Konjunktiv I (auch indirekte Redewiedergabe) "sie bastele" oder "sie bastle", der Konjunktiv II (die Irrealität) "sie bastelte", der Ersatzkonjunktiv "sie würde basteln", und der Imperativ "Bastele!" bzw. "Bastle!". Smilla freut sich. Das Poster ist bereits erstellt. Der Infinitiv "erstellen" wurde auch hier konjugiert, also in eine Personalform gesetzt. "Ist erstellt" steht in der 3. Person Singular. Die Zeitform ist das Präsens. Außerdem handelt es sich um einen Passivsatz. Als Modus lässt sich der Indikativ bestimmen. Wie lange das Kroko-Fieber der beiden Freunde wohl anhält? Schauen wir nochmal das Wichtigste zum Thema "Flexion" an. Im Deutschen werden Wortarten nach bestimmten grammatischen Kategorien flektiert, also gebeugt. Dabei werden Verben nach Person und Numerus, Tempus, Genus verbi und Modus KONJUGIERT und Nomen, Artikel, Pronomen, Adjektive und Numeralien nach Genus, Numerus und Kasus DEKLINIERT. Alle anderen Wortarten sind NICHT flektierbar. Oh, das Krokodil ist auch ein Fan: ein SUPERfan von Deri und Smilla.

12 Kommentare

12 Kommentare
  1. Richtig gut erklärt

    Von Salma Baliz, vor 3 Monaten
  2. Eine Frage .... ist es Klasse 7 ?

    Von Ronihussein00, vor 3 Monaten
  3. Finde es ein bisschen leise!

    Von Nicola Morganti, vor 4 Monaten
  4. vielen Dank für die Erklärung hat mir sehr geholfen

    Von Sweetplaygirl87, vor 4 Monaten
  5. Sehr gut erklärt!

    Von Europemom1, vor 5 Monaten
Mehr Kommentare

Flexion – Deklination und Konjugation Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Flexion – Deklination und Konjugation kannst du es wiederholen und üben.
  • Vervollständige die fehlenden Informationen.

    Tipps

    Flexion ist der Fachbegriff für Beugung.

    Im folgenden Satz wird lieben konjugiert:
    Sie liebt ihre verschmuste Katze.
    Wir lieben unsere verschmuste Katze.

    Um welche Wortart handelt es sich bei lieben?

    Eine Antwort passt nicht.

    Lösung

    Die Begriffe Flexion, Konjugation, und Deklination klingen erst einmal ein bisschen kompliziert? Mit ein wenig Übung ist die Unterscheidung ganz einfach:

    • Der Fachbegriff von Beugung lautet Flexion. Im Deutschen werden bestimmte Wörter flektiert, d. h. sie werden nach bestimmten grammatischen Kategorien verändert.
    Man unterscheidet hierbei zwei Arten der Flexion:

    • Konjugation: Du kannst dir merken, dass Verben (nach Person und Numerus, Tempus, Genus verbi und Modus) konjugiert werden.
    • Deklination: Nomen, Artikel, Pronomen, Adjektive und Numeralien werden dagegen (nach Genus, Numerus und Kasus) dekliniert.
    Alle anderen Wortarten sind nicht flektierbar. Zu den nicht veränderlichen Wortarten gehören Adverbien, Präpositionen, Konjunktionen und Interjektionen.

  • Bestimme, welche Wortarten flektierbar sind und welche nicht. Entscheide dann, anhand welcher Merkmale die Wortarten verändert werden können.

    Tipps

    Ordne zuerst die Wortarten (fett gedruckt) zu. Widme dich dann den grammatischen Merkmalen.

    Nur bei einer Wortart spricht man von Konjugation.

    3 der hier aufgelisteten Wortarten sind nicht flektierbar (also weder konjugierbar noch deklinierbar).

    Wir singen ein fröhliches Lied.

    • wir singen – 1. Person Plural/Präsens/Aktiv/Indikativ
    Wir singen ein fröhliches Lied.
    • ein fröhliches Lied – neutral/Singular/Akkusativ

    Lösung

    Bei dieser Aufgabe musstest du dir dein bereits erlerntes Wissen über Flexion in Erinnerung rufen. Du musstest dich daran erinnern, dass du hier die Konjugation und die Deklination unterscheidest.

    Außerdem musstest du wissen, durch welche Merkmale die Konjugation bzw. Deklination bestimmt ist.

    Bei konjugierten Verben lassen sich folgende Merkmale bestimmen:

    • Person (1./2./3.) und Numerus (Anzahl: Singular/Plural)
    • Tempus (Zeitform, z. B. Präsens, Präteritum, Perfekt, ...)
    • Genus verbi (Handlungsart: Aktiv/Passiv)
    • Modus (Aussageweise: Indikativ, Konjunktiv/Imperativ)
    Nomen, Artikel, Pronomen, Adjektive und Numeralien werden dagegen nach Genus (grammatisches Geschlecht), Numerus (Anzahl) und Kasus (Fall) dekliniert.

    Konjunktionen, Präpositionen, Interjektionen und Adverbien sind nicht flektierbare, also nicht veränderliche, Wortarten.

  • Bestimme, welche Wörter man konjugieren und welche man deklinieren kann.

    Tipps

    Verben sind die einzige Wortart, die man konjugieren kann.

    Verben sind beispielsweise

    • laufen
    • bestaunen
    • scheinen
    • ist
    • ...

    Nomen (z. B. Smilla, Nachbar), Adjektive (cool) oder Pronomen (ihnen, sie) sind nicht konjugierbar. Sie sind deklinierbar.

    Präpositionen (auf) und Konjunktionen (weil) sind weder deklinierbar noch konjugierbar.

    Lösung

    Verben werden im Satz konjugiert (gebeugt). Die Konjugation von Verben ist durch unterschiedliche Merkmale bestimmt:

    • Person und Numerus (Anzahl): Deri bestaunt, Deri und Smilla bestaunen
    • Tempus (Zeit): Deri bestaunt, Deri bestaunte
    • Genus verbi: Deri bestaunt (Aktiv) – Deri wird bestaunt (Passiv)
    • Modus (Aussageweise): Deri bestaunt (Indikativ), Deri bestaunte (Konjunktiv II), Deri würde bestaunen (Ersatzkonjunktiv)
  • Ermittle die fehlenden Informationen.

    Tipps

    Wenn Nomen, Pronomen, Adjektive, Artikel dekliniert werden, dann nach:

    Genus: maskulin/feminin/neutral
    Numerus: Singular/Plural
    Kasus: Nominativ/Genitiv/Dativ/Akkusativ

    Wenn Verben konjugiert werden, dann nach:

    Person und Numerus (Anzahl): 1./2./3. Singular/Plural
    Tempus (Zeitform)
    Genus verbi: Aktiv (Ich baue eine Burg.) oder Passiv (Eine Burg wird gebaut.)
    Modus (Aussageweise): Indikativ, Konjunktiv, Imperativ

    Lösung

    Diese Aufgabe war schon deutlich kniffliger. Du musstest dich bereits mit der Flexion (Beugung) von Wortarten auskennen und wissen, welche Wortarten man konjugiert und welche dekliniert.

    Deklination:

    • Genus (maskulin/feminin/neutral)
    • Numerus (Singular/Plural)
    • Kasus (Nominativ/Genitiv/Dativ/Akkusativ)
    Konjugation:
    • Person (1./2./3.) und Numerus (Singular/Plural)
    • Tempus (Zeitform: Präsens, Präteritum, Perfekt, ...)
    • Genus verbi: (Aktiv/Passiv)
    • Modus (Aussageweise: Indikativ, Konjunktiv I/II, Ersatzkonjunktiv/Imperativ)
    Erst mit diesem Wissen konntest du so Schritt für Schritt die passenden Merkmale bestimmen. Präge dir diese noch einmal gründlich ein.

  • Gib an, welche Wortarten flektierbar sind.

    Tipps

    Flektieren ist der grammatische Oberbegriff für Beugung/Biegung und bedeutet nichts anderes als Wörter (anhand grammatischer Kategorien) zu verändern.

    Zu den flektierbaren Wortarten zählen auch Wörter, die man deklinieren oder konjugieren kann.

    Das Wort unter ist eine Präposition und das Wort abends ein Adverb. Sind diese veränderbar?

    Schau dir die fett markierten Wörter an:

    Da ich heute schlimmes Kopfweh habe, ...
    Da mich heute schlimme Kopfschmerzen erwischt haben, ...

    Diese zwei Wortarten sind nicht flektierbar, also nicht veränderlich. Um welche Wortarten handelt es sich?

    Zwei Antworten sind falsch.

    Lösung

    Wie du nun bestimmt schon weißt, gibt es im Deutschen zwei Arten der Flexion: die Konjugation und die Deklination.

    Bei Verben spricht man von Konjugation. Ein Verb zu konjugieren heißt, es aus dem Infinitiv (der Grundform) in die Personalform zu setzen (z. B. Sie liest ein Buch. → Infinitiv: lesen).

    Von Deklination spricht man dagegen bei Nomen, Artikeln, Pronomen, Adjektiven und Numeralien.

    Merke dir, dass bei der Deklination von Nomen der dazugehörige Artikel ebenfalls dekliniert werden muss und das Nomen in bestimmten Fällen eine Endung bekommt. Auch das Adjektiv passt sich in Kasus, Numerus und Genus an das Bezugswort an (z. B. Sie haben einen großen Garten.).

  • Bestimme die Merkmale der markierten Wörter.

    Tipps

    Schau dir die folgenden Beispiele an:

    Ich habe diesen leckeren Kuchen gebacken.
    Genus: maskulin
    Numerus/Anzahl: Singular
    Kasus: Akkusativ

    Der gesamte Kuchen wurde aufgegessen.
    Person und Numerus: 3. Person Singular
    Tempus/Zeitform: Präteritum
    Genus verbi: Passiv
    Modus: Indikativ

    Überlege, mit welcher Frage du den gesuchten Kasus (Fall) erfragst:

    • Nominativ (Wer oder was ...?)
    • Genitiv (Wessen ...?)
    • Dativ (Wem ...?)
    • Akkusativ (Wen oder was ...?)

    Lösung

    Hier musstest du bereits komplett selbstständig die Merkmale der jeweils konjugierten bzw. deklinierten Wörter bestimmen.

    Für diese Aufgabe war es sehr wichtig, dass du die Begrifflichkeiten nicht nur kanntest und verstanden hattest, sondern darüber hinaus auch bereits wusstest, welche Möglichkeiten zu dem jeweiligen Merkmal gehören.

    Daher war es wichtig, Schritt für Schritt und in Ruhe vorzugehen. Wenn du dir teilweise nicht sicher warst, was du bei den Merkmalen der Konjugation (z. B. Genus verbi: Aktiv/Passiv) oder der Deklination (z. B. Kasus: Nominativ/Genitiv/Dativ/Akkusativ) eintragen solltest, war es sinnvoll, noch einmal nachzuschlagen, um dir dies gründlich einzuprägen.

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