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Wortarten II – Präposition, Adverb, Konjunktion, Interjektion

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Team Digital
Wortarten II – Präposition, Adverb, Konjunktion, Interjektion
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse

Grundlagen zum Thema Wortarten II – Präposition, Adverb, Konjunktion, Interjektion

Inhalt

Die Einteilung der Wortarten

Präpositionen, Konjunktion oder Adverb… Alle diese Begriffe hast du bestimmt schon einmal gehört. Aber was haben sie gemeinsam? Richtig! Sie bezeichnen unterschiedliche Wortarten. In der deutschen Sprache unterscheidet man sogar zwischen elf verschiedenen Wortarten.

Die Wortarten im Deutschen

Beim genaueren Hinsehen stellt man fest, dass sich diese Wortarten in zwei große Gruppen einteilen lassen: Es gibt Wortarten, die sich nicht verändern können, also die nicht flektierbaren Wortarten. Daneben gibt es die flektierbaren Wortarten. Diese passen sich an einen Satz an.

Nicht flektierbare (unveränderbare) Wortarten Flektierbare (veränderbare) Wortarten
Präpositionen
Adverbien
Konjunktionen
Interjektionen
Partikeln
Nomen
Artikel
Pronomen
Adjektive
Verben
Numeralien

Was bedeutet nicht flektierbar?

Ein anderes Wort für flektierbar ist beugbar. Ein Wort zu flektieren bzw. zu beugen bedeutet, es in seiner grammatischen Form zu verändern. Ist ein Wort also nicht flektierbar, bedeutet das, dass es sich nicht verändern lässt – egal, in welchem Satz es steht. Einfach erklärt muss diesem Wort also keine Endung angehängt oder es auf andere Weise verändert werden, damit es grammatisch in den Satz passt. Im Gegensatz dazu lassen sich die flektierbaren Wortarten konjugieren bzw. deklinieren.

Welche Wortarten kann man nicht flektieren?

Welche Wortarten nicht flektierbar sind und was die jeweilige Wortart auszeichnet, erfährst du im Folgenden.

Präpositionen

Präpositionen werden auch als Verhältniswörter bezeichnet, denn sie geben die Beziehung zwischen Personen oder Dingen an.

Wegen des Sturms saß der Waschbär seit vier Tagen ohne Futter auf dem Dach.

Es gibt verschiedene Arten von Präpositionen:

Art Bezieht sich auf … Beispiele
kausale Präposition den Grund aufgrund, trotz, wegen
lokale Präposition den Ort bzw. die Richtung in, hinter, auf, neben, unter
temporale Präposition die Zeit vor, seit, während, bis
modale Präposition die Art und Weise ohne, mit, statt

Präpositionen stehen meist vor einem Nomen und bestimmen den Kasus des nachfolgenden Wortes oder der Wortgruppe.

  • wegen des Sturms (verlangt den Genitiv)
  • auf dem Dach (verlangt den Dativ)

Adverbien

Adverbien informieren über die genauen Umstände eines Geschehens und werden deshalb auch als Umstandswörter bezeichnet. Sie erklären also, wann, wo, wie und warum etwas passiert.

Deshalb hat der Waschbär heute oben auf dem Dach besonders großen Hunger.

Auch Adverbien lassen sich in verschiedene Arten einteilen:

Art Informieren genauer über… Beispiele
Kausaladverbien den Grund deshalb, daher
Lokaladverbien den Ort dort, hier, oben, überall
Temporaladverbien die Zeit immer, heute, gestern
Modaladverbien die Art und Weise gern, besonders, nur

Adverbien lassen sich leicht mit Adjektiven verwechseln – denk daran, dass Adverbien unveränderbar sind. Adjektive hingegen zählen zu den flektierbaren Wortarten und können somit ihre Form verändern.

Konjunktionen

Konjunktionen sind Bindewörter, denn sie verknüpfen Wörter, Wortgruppen oder ganze Sätze und stellen somit Zusammenhänge her.

Kim wurde auf den Waschbären aufmerksam, nachdem er ein Tapsen über ihrem Zimmer gehört hatte. Ihre Mutter sah auf dem Dach nach, weil der Sohn Angst hatte.

Du kannst zwischen zwei Gruppen von Konjunktionen unterscheiden:

Nebenordnende Konjunktionen Unterordnende Konjunktionen
Sie verbinden gleichrangige Wörter und Wortgruppen, verknüpfen Hauptsätze:

und, oder, aber, sowie, denn, sondern
Sie ordnen einen Nebensatz unter einen Hauptsatz:

weil, da, während, als, nachdem, dass

Interjektionen

Auch Interjektionen gehören zu den nicht flektierbaren Wortarten. Es handelt sich dabei um Ausrufewörter. Mit ihnen drückt man meist eine Emotion aus und sie stehen fast immer am Anfang oder am Ende eines Satzes.

Oh, was ist denn das? Wow, ein riesiger Waschbär sitzt auf unserem Dach! Oje, der arme Kerl. Der Waschbär ist gerettet, hurra!

Partikeln

Auch die Partikeln sind unveränderbar. Diese Wortart umfasst alle nicht flektierbaren Wörter, die nicht den Präpositionen, Konjunktionen oder Adverbien zugeordnet werden können. Ein Partikel wird meist in der gesprochenen Sprache verwendet und bildet kein Satzglied, was bedeutet, dass du es nicht erfragen kannst. Sie haben zum Beispiel die Funktion, eine Aussage zu verstärken bzw. abzuschwächen, einen bestimmten Grad anzugeben oder die Sprache lebendiger zu gestalten.

Der Waschbär war außerordentlich abgemagert, denn er hatte ja kaum etwas gegessen.

Hat dir diese Erklärung zu den nicht flektierbaren Wortarten geholfen? Weitere Übungen und Videos dazu findest du bei sofatutor!

Häufig gestellte Fragen zum Thema nicht flektierbare Wortarten

Was bedeutet nicht flektierbar?
Was sind nicht flektierbare Wortarten?
Welche Wortarten sind nicht veränderbar?

Transkript Wortarten II – Präposition, Adverb, Konjunktion, Interjektion

Wortarten. Smilla und Deri wollen heute im Wald übernachten. Bevor es dunkel wird, müssen sie ihr Zelt aufstellen. Wegen des Windes sucht Deri einen geschützten Platz hinter einem Felsen. Innerhalb einer Stunde hat er das Zelt ohne große Mühe aufgestellt. Die Wörter "wegen", "hinter", "innerhalb" und "ohne" sind Präpositionen. Präpositionen bezeichnen Beziehungen zwischen Personen, Dingen und Erscheinungen. Bei "wegen" handelt es sich z. B. um eine Beziehung des Grundes: es ist eine KAUSALE Präposition. "Hinter" gibt hingegen die Beziehung zu einem Ort an. Es ist eine LOKALE Präposition. "Innerhalb" beschreibt eine Beziehung der Zeit und wird deshalb auch TEMPORALE Präposition genannt. Die Präposition "ohne" nutzt man, um eine Beziehung zur Art und Weise auszudrücken. Sie heißt auch MODALE Präposition. Präpositionen sind unveränderbar und stehen meist mit einem Fall. Auf "wegen" folgt z. B. der Genitiv "des Windes". Oh nein, was hat Deri denn da gemacht?! Deris Freundin Smilla hilft jederzeit gern. Deshalb zeigt sie ihm, an welchen Stellen er das Zelt überall befestigen sollte. Die Wörter "jederzeit", "gern", "deshalb" und "überall" sind Adverbien. Adverbien beschreiben die genauen Umstände einer Handlung und werden daher auch Umstandswörter genannt. Adverbien treten in einem Satz oft als adverbiale Bestimmungen auf. In diesem Satz handelt es sich bei "jederzeit" um ein Temporaladverb. "Gern" ist ein Modaladverb. Das Adverb "deshalb" zählt zu den Kausaladverbien. "Überall" ist ein Lokaladverb. Genauso wie Präpositionen sind auch Adverbien in der Regel nicht veränderbar, also NICHT flektierbar. Eine Ausnahme bilden die Adverbien "gern", "sehr", "bald", "wohl" und "oft". Diese lassen sich steigern. Das Zelt muss gut befestigt werden, denn in der Nacht soll ein Sturm aufziehen. Deri braucht Hilfe von Smilla, weil er noch nie ein Zelt aufgestellt hat. Die Wörter "denn" und "weil" sind Konjunktionen. Konjunktionen verknüpfen Wörter, Wortgruppen oder ganze Satzteile miteinander. Daher weden sie auch Bindewörter genannt. "NEBENordnende Konjunktionen wie "denn" verbinden - wie in unserem Fall - zwei HAUPTSÄTZE. Eine UNTERordnende Konjunktion wie "weil" verbindet einen untergeordneten Nebensatz mit einem übergeordneten Hauptsatz und leitet den Nebensatz ein. Man kann Konjunktionen auch anders in Gruppen einteilen. Wenn man sich die Bedeutung der Konjunktionen anschaut, wären "denn" und "weil" somit kausale Konjunktionen, da mit ihnen ein Grund oder eine Ursache ausgedrückt wird. Andere Kategorien von Konjunktionen sind unter anderem: Konditionale Konjunktionen wie "falls", "wenn" oder "sofern", Konsekutive Konjunktionen wie "sodass", "als dass" oder "um...zu", oder Temporale Konjunktionen, wie "während", "nachdem" oder "bevor". Hurra, die beiden können es sich im Zelt gemütlich machen. Das Wort "hurra" ist eine Interjektion. Interjektionen sind Wörter, die Empfindungen, Willens- oder Bewertungshaltungen des Sprechers oder der Sprecherin ausdrücken. Sie werden auch Ausrufewörter genannt. "Hurra" steht z. B. für Freude. Meist werden Interjektionen VOR oder NACH einem Satz eingeworfen, sie stehen also eher selten ZWISCHEN einzelnen Satzgliedern. Es gibt viele unterschiedliche Arten von Interjektionen. Du nutzt vielleicht häufig Gesprächswörter wie "okay", "mh" oder "genau". Auch Grußwörter wie "hallo", "hi" oder "huhu" zählen zu den Interjektionen. Außerdem gehören Inflektive wie "seufz", "gähn" oder "grins" und Nachahmungen wie "peng", "miau" oder "boing" dazu. Die genannten Wortarten Präposition, Adverb, Konjunktion und Interjektion sind alle NICHT flektierbar. Sie können also NICHT an unterschiedliche grammatische Kategorien angepasst werden. Oh! Hier wohnt wohl schon jemand.

40 Kommentare

40 Kommentare
  1. Einfach direkt verstanden

    Von Seif , vor 21 Tagen
  2. Ich finde es ist sehr hilfreich

    Von Mimi, vor etwa einem Monat
  3. Ich habe es einfach geguckt. LOL.

    Von Sihua, vor 2 Monaten
  4. Ich liebe diese Filme

    Von Studienkreis.De Nutzer F459fcb4 B4a3 88e0 6e3e 8f51e0c9369b, vor 7 Monaten
  5. Ich finde es super ich hab field gelernt was ich forher gar nicht kante aber das mit den fachbegriffen hat mich etwas Dutch ein andere gemacht und ich muste erst mall alles in meinem Gehirn speichern war aber trotzdem super gemacht und hat mir sehr geholfen

    Von Nele, vor 7 Monaten
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Wortarten II – Präposition, Adverb, Konjunktion, Interjektion Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Wortarten II – Präposition, Adverb, Konjunktion, Interjektion kannst du es wiederholen und üben.
  • Zeige Beispiele für die folgenden Wortarten auf.

    Tipps

    Eine Antwort passt nicht!

    Adverbien nennt man auch Umstandswörter.

    Konjunktionen werden auch Bindewörter genannt.

    Interjektionen wie z. B. juchhu nennt man auch Ausrufewörter.

    Lösung

    Präpositionen bezeichnen Beziehungen zwischen Personen, Dingen und Erscheinungen. Es gibt verschiedene Arten von Präpositionen (lokal, kausal, temporal, modal).

    Adverbien (Umstandswörter) beschreiben die genauen Umstände einer Handlung und treten häufig als adverbiale Bestimmungen (lokal, kausal, temporal, modal) auf. Beispiele für Adverbien sind u. a. lange, endlich, fast.

    Konjunktionen (Bindewörter) verknüpfen Wörter, Wortgruppen oder ganze Satzteile miteinander. Man kann sie auf verschiedene Art und Weise in Gruppen einteilen. Entweder in

    • nebenordnende Konjunktionen (verbinden gleichwertige Sätze, z. B. zwei Hauptsätze) und unterordnende Konjunktionen (verbinden z. B. untergeordneten Nebensatz mit übergeordneten Hauptsatz)
    oder man teilt sie auf der Bedeutungsebene ein:
    • kausale (weil), konditionale (wenn), konsekutive (um ... zu) sowie temporale Konjunktionen (bevor).
    Interjektionen (Ausrufewörter) sind Wörter, die Empfindungen, Willens- oder Bewertungshaltungen des Sprechers oder der Sprecherin ausdrücken. Autsch drückt beispielsweise Schmerz aus. Es gibt u. a. Gesprächswörter (okay), Grußwörter (hey), Inflektive (seufz) und Nachahmungen (peng).

  • Benenne die Funktion des fett markierten Wortes.

    Tipps

    In die Sätze des ersten Bildes musst du ausschließlich Präpositionen einsetzen.
    Die vier markierten Wörter beim zweiten Bild sind Adverbien.

    • temporal = Zeit
    • lokal = Ort
    • modal = Art und Weise
    • kausal = Grund
    • Wann ...? Wie lange ...? Wie oft ...? (modal)
    • Wo ...? Woher ...? Wohin ...? (lokal)
    • Wie ...? (modal)
    • Warum ...? (kausal)
    Lösung

    In dieser Aufgabe konntest du nicht nur üben, die Wortarten Präposition als auch Adverb zu erkennen, sondern darüber hinaus auch die verschiedenen Arten von Präpositionen und Adverbien unterscheiden.

    Präpositionen beschreiben Beziehungen zwischen Personen, Dingen und Erscheinungen. Sie lassen sich wie folgt einteilen:

    • kausale Präposition (z. B. aufgrund)
    • lokale Präposition (z. B. unter)
    • temporale Präposition (z. B. nach)
    • modale Präposition (z. B. abzüglich)

    Kausal bedeutet, dass sich hier auf den Grund (Warum ...?) bezogen wird, lokal auf den Ort (Wo ...?) temporal auf die Zeit (Wann ...?) und modal auf die Art und Weise (Wie ...?).

    Bei Adverbien, welche die genauen Umstände einer Handlung beschreiben, unterscheidest du genauso:

    • Kausaladverb (z. B. dadurch)
    • Lokaladverb (z. B. oben)
    • Temporaladverb (z. B. hier)
    • Modaladverb (z. B. vergebens)

  • Entscheide, um welche Wortart es sich handelt.

    Tipps

    Beginne mit der Wortart, mit der du dich am besten auskennst.

    Präpositionen bezeichnen Beziehungen zwischen Personen, Dingen und Erscheinungen.
    Adverbien (z. B. ziemlich) gehen auf die Umstände einer Handlung ein.
    Konjunktionen (z. B. und) verknüpfen Wörter, Wortgruppen oder ganze Satzteile miteinander.

    Interjektionen drücken Empfindungen, Willens- oder Bewertungshaltungen aus, z. B. juchhu (Ausruf der Freude).

    Wenn du dir die Satzanfänge genau anschaust, solltest du die meisten der Interjektionen finden. Arten der Interjektionen sind u. a. Gesprächswörter (hm), Grußwörter (hallo), Inflektive (seufz) und Nachahmungen (peng).

    Lösung

    Um diese Aufgabe lösen zu können, musstest du bereits die nicht flektierbaren Wortarten: Präposition, Adverb, Konjunktion und Interjektion kennen und wissen, welche Funktion die jeweilige Wortart erfüllt. Du musstest dir also dein Wissen über die genannten Wortarten in Erinnerung rufen, damit du sie jeweils identifizieren konntest. Wenn du dir noch ein wenig unsicher warst, konnte es außerdem hilfreich sein, dir ein paar Beispiele zu den jeweiligen Wortarten zu notieren, um diese als Hilfe zu verwenden.

    Bezüglich der Präpositionen musstest du dich daran erinnern, dass diese Beziehungen zwischen Personen, Dingen und Erscheinungen bezeichnen. Du unterscheidest zwischen kausalen (trotz), temporalen (seit), lokalen (in) und modalen (mit) Präpositionen.

    Adverbien (Umstandswörter) gehen dagegen auf die Umstände einer Handlung ein. Auch sie unterscheidest du nach Kausaladverbien (deshalb), Temporaladverbien (letztens), Lokaladverbien (drinnen) sowie Modaladverbien (äußerst).

    Bezüglich der Konjunktionen musstest du dich daran erinnern, dass diese Wörter, Wortgruppen oder ganze Satzteile miteinander verknüpfen(z. B. oder, und, dass, ...), weshalb sie auch Bindewörter genannt werden.

    Die Interjektionen drücken Empfindungen, Willens- oder Bewertungshaltungen aus. Man unterteilt sie u. a. in Gesprächswörter (hm), Grußwörter (hallo), Inflektive (seufz) und Nachahmungen (peng).

  • Bestimme die Wortarten der fett markierten Wörter.

    Tipps

    Die Wortarten, die du hier einsetzen musst, lauten: Präposition, Adverb, Konjunktion, Pronomen und Interjektion.

    Interjektionen sind zum Beispiel gähn oder autsch.

    Lösung

    Hier musstest du dich noch einmal richtig anstrengen und dein geballtes Wissen über die vier Wortarten (Präposition, Adverb, Konjunktion, Interjektion) abrufen, denn hier wurden auch Wortarten abgefragt, die nicht Teil des Videos waren.

    Es war daher sinnvoll, dir die Definition bzw. Funktion der einzelnen Wortarten in Erinnerung zu rufen, damit du mit der Bestimmung der jeweiligen Wortart beginnen konntest. Um die jeweilige Wortart genauer zu bestimmen, musstest du dich anschließend daran erinnern, in welche Arten sich die jeweilige Wortart unterteilen lässt:

    Präposition:
    Du unterscheidest hier die lokale, modale, kausale und temporale Präposition.

    Adverb:
    Du unterscheidest hier wie folgt: Lokal-, Modal-, Kausal- und Temporaladverb. Hier kam das der Superlativ des modalen Adverbs gern vor – am liebsten sowie das Lokaladverb nirgendwo, welches sich auf den Ort bezieht.

    Interjektion:
    Du unterscheidest sie u. a. wie folgt: Gesprächswörter, Grußwörter, Inflektive und Nachahmungen. In dieser Aufgabe kam schnarch, ein Inflektiv, vor.

    Konjunktion:
    Du kannst sie in kausale (weil), konditionale (wenn),konsekutive (um ... zu) sowie temporale Konjunktionen einteilen. Sie lassen sich aber auch in neben- und unterordnende Konjunktionen einteilen.

  • Bestimme die Grund- und Steigerungsformen der Adverbien.

    Tipps

    Die Grundformen der Adverbien lauten: bald, sehr, gern, wohl und oft.

    Den Superlativ erkennst du an: am ...

    Der Komparativ und der Superlativ des jeweiligen Adverbs ähnlich sich. Sie klingen jedoch meist anders als der dazugehörige Positiv.

    Lösung

    Wie du sicherlich schon weißt, sind Adverbien (Umstandswörter) eigentlich nicht flektierbar, d. h. unveränderlich. Die Adverbien, die in dieser Aufgabe vorkamen, bilden allerdings eine Ausnahme. Sie lassen sich nämlich steigern:

    • gern – lieber – am liebsten
    • sehr – mehr – am meisten
    • bald – eher – am ehesten
    • wohl – besser – am besten
    • oft – öfter – am öftesten
    Du kannst dir außerdem Folgendes merken:
    • Die Grundstufe (gern) nennt man Positiv, die Steigerungsstufe (lieber) Komparativ und die Höchststufe (am liebsten) wird Superlativ genannt.

  • Ermittle die Wortarten.

    Tipps

    Die Adverbien hier kannst du mit den Fragen Wo? oder Wann? erfragen.

    Es passen je drei Wörter zu jeder Kategorie.

    Lösung

    Adverbien (Umstandswörter) beschreiben die genauen Umstände einer Handlung und treten häufig als adverbiale Bestimmungen (lokal, kausal, temporal, modal) auf. Beispiele für Adverbien sind u. a. überall, links.

    Konjunktionen (Bindewörter) verknüpfen Wörter, Wortgruppen oder ganze Satzteile miteinander. Beispiele sind weil, dass.

    Interjektionen (Ausrufewörter) sind Wörter, die Empfindungen, Willens- oder Bewertungshaltungen des Sprechenden ausdrücken. Beispiele sind Aua!, Boah!.

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