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Flexion – Deklination, Konjugation, Komparation 06:09 min

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Transkript Flexion – Deklination, Konjugation, Komparation

Hallo! Ich bin's, Luise und ich wünsche euch viel Spaß mit diesem Video! In diesem Video geht es um die Flexionsmöglichkeiten. Flexion, das heißt so viel wie Biegung oder Beugung. Flexionsmöglichkeiten in der Grammatik sind die Änderung der Form eines Wortes. Die Flexion ist ein wichtiges Merkmal einer Wortart. In der deutschen Sprache gibt es 3 verschiedene Flexionsmöglichkeiten. Es gibt 1. die Deklination 2. die Konjugation und 3. die Komparation. Ich werde jede einzelne in diesem Video an Beispielen erklären, damit ihr wisst, was diese Begriffe bedeuten. Fangen wir mit der Deklination an. Die Deklination ist die Beugung des Substantivs. Sie beinhaltet auch die Beugung seiner Stellvertreter - beispielsweise Pronomen - seiner Begleiter und die Beugung von Adjektiven. Substantive können in einen bestimmten Kasus oder Numerus gebeugt werden. Kasus heißt auch Fall. Es gibt 4 verschiedene Fälle, den Nominativ, den Genitiv, den Dativ und den Akkusativ und es gibt den Plural und den Singular. Ich nenne euch Beispielsätze, in denen die Substantive in einem bestimmten Kasus stehen. In unserem 1. Beispiel geht es um das Substantiv "die Suppe". Im Nominativ heißt es: Die Suppe war salzig. Im Genitiv: Die Köchin der Suppe war verliebt. Und im Dativ: Der Suppe sah man es nicht an. Im Akkusativ: Die Gäste mochten die Suppe sehr. Und jetzt das 2. Beispiel. In unserem 2. Beispiel geht es um das Substantiv "der Koch". Im Nominativ: Der Koch ist krank. Im Genitiv: Der Sohn des Kochs ist auch krank. Und im Dativ: Dem Koch wurde ein Medikament verschrieben. Im Akkusativ: Der Kellner hat den Koch angesteckt. Und jetzt zum Numerus. Im Singular heißt es: der Koch, und im Plural: die Köche. Im Singular heißt es: die Suppe, und im Plural: die Suppen.  Die 2. Flexionsmöglichkeit ist die Konjugation. Die Konjugation ist die Beugung des Verbs. Wenn ich ein Verb beuge, dann kann ich dadurch die Person und die Zahl ausdrücken oder das Tempus, also die Zeit oder den Modus, was die Aussageweise ist oder den Genus, das ist die Handlungsrichtung. Damit es einfacher zu verstehen ist, an 2 Beispielen: Das 1. Beispielverb ist "kochen". Kochen in der 1. Person Singular und in der 1. Person Plural. In der 1. Person Singular ist kochen: Ich koche, in der 1. Person Plural: Wir kochen. Kochen im Präsens, also in der Gegenwart, heißt: Ich koche, kochen im Präteritum, also in der Vergangenheit, heißt: Ich kochte. Außerdem kann ich ausdrücken, wie etwas wirklich ist oder was ich mir wünsche. Das kann man im Indikativ oder im Konjunktiv ausdrücken. Im Indikativ heißt es: Ich koche und im Konjunktiv: Ich hätte gekocht. Außerdem kann ein Verb im Aktiv oder im Passiv stehen. Aktiv, das ist die Tatform, also etwas wird aktiv getan oder Passiv, die Leideform. "Ich koche" ist Aktiv, "Ich wurde gekocht" ist Passiv. Das ist natürlich Quatsch, wir kochen natürlich niemanden. Nehmen wir einfach das Beispiel: Ich wurde bekocht. Unser Verb im 2. Beispiel ist "essen". Essen in der 1. Person Singular ist: Ich esse, in der 1. Person Plural: Wir essen, im Präsens: Ich esse und im Präteritum: Ich aß. Im Indikativ heißt es: Ich esse. Im Konjunktiv: Ich hätte gegessen. Im Aktiv heißt es: Ich esse. Und im Passiv: Etwas wurde gegessen. Die 3. Flexionsmöglichkeit ist die Komparation. Die Komparation ist die Steigerung des Adjektivs in 3 Stufen. Die 1. ist die Grundstufe. Diese wird auch Positiv genannt. Die 2. ist die Vergleichsstufe, die auch Komparativ genannt wird und die 3. Stufe ist die Höchststufe oder der Superlativ. Die Komparation in 2 Beispielen. Das 1. Beispiel ist das Adjektiv "klein". Im Positiv heißt es: klein, im Komparativ: kleiner und im Superlativ: am kleinsten. Am Beispiel "schnell". Im Positiv heißt es: schnell, im Komparativ: schneller und im Superlativ: am schnellsten. Das waren die 3 Flexionsmöglichkeiten. Zu jeder einzelnen Flexionsmöglichkeit gibt es auch ein eigenes Video. Schaut auch dort rein! Übrigens, Wörter die man nicht verändern kann, nennt man nicht flektierbare Wörter und Wörter, die sich verändern lassen sind flektierbar.  Ich hoffe, euch hat dieses Video gefallen und wir sehen uns beim nächsten Mal! Eure Luise

12 Kommentare
  1. Hallo Ines Baumeister,
    vielen Dank für den Kommentar. Das Genus bzw. grammatische Geschlecht ist eng mit dem Nomen verbunden. Normalerweisen werden die 3 Genera im Deutschen durch die bestimmten Artikel der, die oder das angezeigt.
    Im Video wird sich jedoch auf die grammatischen Kategorien des Verbs bezogen, daher ist Genus Verbi ganz richtig. Aktiv und Passiv werden in der Fachsprache die beiden Genera Verbi (Einzahl = Genus Verbi) genannt.
    Beste Grüße aus der Redaktion

    Von Carolin Kasper, vor 11 Monaten
  2. Es heißt das Genus.

    Von Ines Bauermeister, vor 11 Monaten
  3. WarumwirddieLeertasteblockiert?

    Von Elias L., vor etwa einem Jahr
  4. Der Verfasser hat Hunger:)

    Gut erklärt

    Von Arazhul Hd, vor mehr als einem Jahr
  5. supper video :-)

    Von Laetizia S., vor mehr als 2 Jahren
  1. Hab es sofort verstanden. Danke

    Von Nakaluhi, vor etwa 4 Jahren
  2. das war mega hilfreich danke <3<3<3

    Von Belsurinmobiliaria, vor mehr als 4 Jahren
  3. Vielen Dank für eure Kommentare. Wir freuen uns, dass euch das Video gefällt.

    Beste Grüße
    Die Deutschredaktion

    Von René Perfölz, vor mehr als 4 Jahren
  4. Sie machen das sehr gut.
    Andere führen jemanden irre.Bei anderen bezweifle ich die Kompotenz.
    Man sollte Ihren Tätigkeitsfeld vergrößern .

    Von Murat N., vor etwa 5 Jahren
  5. Sehr schön!

    Von Madame Wormuth, vor etwa 6 Jahren
  6. Total gut!!!!!!!!!!!

    Von Obstbau Winkler, vor mehr als 6 Jahren
  7. super erklärt!!!

    Von Elisa Brisco, vor fast 7 Jahren
Mehr Kommentare

Flexion – Deklination, Konjugation, Komparation Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Flexion – Deklination, Konjugation, Komparation kannst du es wiederholen und üben.

  • Gib Flexionsmöglichkeiten an.

    Tipps

    Das Wort Deklination stammt von dem lateinischen Wort declinatio ab, was so viel wie Abbiegung bedeutet.

    Schaue dir den folgenden Satz genau an.

    • Sie sollte die Komposition einer neuen Oper fertigstellen.
    Kannst du erkennen wie das Wort Komposition in diesem Satz gebraucht wird?

    Lösung

    Im Deutschen gibt es drei Flexionsmöglichkeiten:

    • Deklination, die Beugung des Substantivs.
    • Komparation, die Steigerung des Adjektivs in drei Stufen.
    • Konjugation, die Beugung des Verbs.
    Eine Komposition ist ein musikalisches Werk. Bei dem Wort Destillation handelt es sich um, einen chemischen Vorgang, bei dem flüssige Stoffe durch Verdampfung voneinander getrennt werden.

  • Vervollständige die Merksätze zu den Flexionsmöglichkeiten.

    Tipps

    Ein Beispiel für die Deklination ist:

    • Der Opa backt gerne Kuchen.
    • Der Kuchen des Opas schmeckt am besten.
    • Der kleine Opa ist ganz stolz darauf.

    Ein Beispiel für die Komparation ist:

    • stark - stärker - am stärksten

    Lösung

    Im Deutschen gibt es drei Flexionsmöglichkeiten.

    • Bei der Deklination wird das Substantiv gebeugt. Auch die Stellvertreter, Begleiter und Adjektive müssen dabei gebeugt werden. Zu den Begleitern zählen die unbestimmten und bestimmten Artikel. Stellvertreter können Pronomen sein. Alle Adjektive, die zu dem Substantiv gehören werden ebenfalls gebeugt.
    • Bei der Konjugation wird das Verb gebeugt. Es richtet sich nach Person, Zahl, Tempus, Modus und Genus. Mit Tempus sind alle Zeitformen gemeint. Der Modus meint die Aussageform, also die Art und Weise wie etwas gesagt wird.
    • Bei der Komparation wird das Adjektiv in drei Stufen gesteigert. Die drei Stufen heißen Positiv, Komparativ und Superlativ. Du benutzt die Komparation, wenn du etwas miteinander vergleichen möchtest.
  • Zeige die richtige Form des Wortes im Text auf.

    Tipps

    Vergiss nicht, das der Artikel zum Substantiv auch gebeugt werden muss.

    Achte auf die Person beim Konjugieren des Verbs. Hier ein Beispiel am Wort lesen:

    • ich lese
    • du liest
    • er/sie/es liest
    • wir lesen
    • ihr lest
    • sie lesen

    Adjektive stehen im Superlativ immer mit der Präposition am zusammen.

    Lösung

    Bei dieser Aufgabe musstest du Verben, Adjektive und Nomen richtig einsetzen.

    • Bei den Verben musstest du vor allem auf die Person und das Tempus achten. Diese Verben sind der Reihe nach einzusetzen: gehe, verbessert, hört, werde, gewinne, beherrsche, kannst, hattest.
    • Die Nomen, die du dekliniert einsetzen solltest, waren: der Wettkampf und das Spiel. Das erste Nomen den Wettkämpfen steht im 4. Fall (Akkusativ), Maskulin und in der Mehrzahl. Das zweite Nomen das Spiel steht im 4. Fall (Akkusativ), Neutrum und in der Einzahl.
    • Die Steigerung der Adjektive erfolgt im Komparativ oder Superlativ. Diese Adjektive sind im Komparativ einzusetzen: besser, ehrgeiziger, stärker. Die Adjektive am besten und am schlauesten stehen im Superlativ.
  • Zeige die richtige Definition der Begriffe auf.

    Tipps

    Deklination und Konjugation gehören zu den Flexionsmöglichkeiten.

    Flexion bedeutet Beugung.

    Lösung
    • Die Deklination ist die Beugung des Substantivs. Dabei können nicht nur Substantive dekliniert werden, sondern auch Artikel, Adjektive, Numerale und Pronomen.
    • Der Kasus wird auch als der grammatikalische Fall bezeichnet. Im Deutschen gibt es vier Fälle: Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ.
    • Der Numerus wird auch als die grammatikalische Zahl bezeichnet. Dabei unterscheidet man in Singular (Einzahl) und Plural (Mehrzahl).
    • Die Konjugation ist die Beugung des Verbs. Wenn du die Konjugation bestimmen möchtest, musst du die Person, den Numerus, den Tempus angeben. Du kannst auch das Genus Verbi und den Modus bestimmen.
    • Der Modus wird auch als Aussageweise bezeichnet. Das Verb kann im Indikativ, Imperativ oder Konjunktiv stehen.
    • Das Genus Verbi wird auch als Handlungsrichtung bezeichnet. Das Verb kann im Aktiv oder Passiv stehen.
  • Ordne die Wörter der richtigen Flexionsmöglichkeit zu.

    Tipps

    Bei der Deklination werden auch die Artikel angepasst.

    Lösung

    Die drei Flexionsmöglichkeiten im Deutschen sind: die Deklination, die Konjugation und die Komparation.

    • Bei der Deklination ist es zunächst wichtig, dass hier nicht nur das Substantiv gebeugt wird, sondern auch dazugehörige Stellvertreter, Begleiter oder Adjektive. Diese Wörter samt Begleiter zählen zur Deklination: des Hauses, der Mutter, dem Kind, die Mädchen, ein Hund.
    • Die Konjugation ist die Beugung des Verbs. Hier richtet sich die Konjugation nach Person, Anzahl, Tempus, Genus oder Modus. Die Wörter, die zur Konjugation zählen sind: spielte, sah, isst, kocht, liebt.
    • Mit der Komparation wird das Adjektiv in drei Stufen gesteigert. Die erste Stufe nennt man Positiv, die zweite Komparativ und die dritte Superlativ. Man kann aber auch die Begriffe Grundstufe, Vergleichsstufe und Hochstufe für die drei Stufen verwenden. Folgende Wörter zählen zur Komparation: netter, am süßesten, älter, schlauer, dünner, am größten.

  • Bestimmte die passende deklinierte Form der Wortgruppe der Junge.

    Tipps

    Das Substantiv Junge sieht in den einzelnen Fällen so aus:

    • Nominativ: der Junge
    • Genitiv: des Jungen
    • Dativ: dem Jungen
    • Akkusativ: den Jungen

    Achte auf die Groß- und Kleinschreibung. Satzanfänge werden immer großgeschrieben.

    Lösung

    Bei der Deklination geht es dabei um die Beugung des Substantivs. Es darf nicht vergessen werden, dass bei der Deklination nicht nur das Substantiv an sich gebeugt wird, sondern auch seine Stellvertreter, seine Begleiter und die dazugehörigen Adjektive. Die Deklination von Substantiven wird durch den Kasus, den Numerus und den Genus bestimmt. Zum Kasus gehören vier mögliche Fälle: Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ. Je nach Fall bzw. Kasus verändert sich das Substantiv und dessen Begleiter.

    In der Aufgabe ist das im ersten Satz noch ganz einfach. In dem Satz Der Junge ist sehr glücklich, denn er hat heute Geburtstag. wird das Substantiv Junge und der dazugehörige Artikel der nicht verändert. Anders sieht es bei dem zweiten Satz aus. Dieser verlangt den Genitiv. Die gebeugte Form, die eingesetzt werden muss lautet: des Jungen. Aus der wird des und aus Junge wird durch anfügen der Endung -n, Jungen. Des Jungen ist somit die deklinierte Form.