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Zeitformen verändern Verben: Vergangenheit/Gegenwart/Zukunft

Um auszudrücken, was früher, gestern, heute oder morgen geschieht, werden die Zeitformen Präteritum, Perfekt, Präsens und Futur verwendet. Die Verben werden der jeweiligen Zeitform angepasst.

Wieso gibt es Zeitformen?

Tim spielt sehr gerne Schach. Schon sein Großvater spielte Schach. Tim und seine Mama haben gestern gemeinsam Schach gespielt. Morgen kommt seine beste Freundin Lilli und sie werden auch zusammen Schach spielen.

In jedem dieser Sätze kommt das Verb spielen vor. Aber du hast sicherlich gemerkt, dass es immer anders aussieht: spielt, spielte, haben gespielt, werden spielen. Das liegt an der Verwendung der verschiedenen Zeitformen. Um auszudrücken, was früher, gestern, heute oder morgen geschieht, benutzt du Zeitformen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Schau sie dir hier doch etwas genauer an.

Das Präsens

Die Zeitform der Gegenwart wird Präsens genannt. Du benutzt sie, wenn etwas jetzt geschieht oder etwas immer so ist, also bei zeitlosen Zuständen. Verben enden in der Grundform, auch Infinitiv genannt, immer auf -en. Stellst du die unterschiedlichen Personalpronomen vor das Verb, wird es gebeugt.

Präsens

Tim rechnet gerade eine Matheaufgabe. Er liest sehr gerne Schachbücher.

Das Präteritum

Wenn du von Dingen erzählst, die bereits passiert sind und keinen Bezug zur Gegenwart haben, benutzt du die 1. Vergangenheitsform, das Präteritum. Diese Zeitform begegnet dir häufig in Märchen oder Erzählungen von früher. Kennst du eigentlich schon den Unterschied zwischen schwachen und starken Verben? Schwache Verben wie rechnen bekommen im Präteritum andere Endungen als starke Verben. Starke Verben sind so stark, dass sie ihren Stamm ändern können. Schau dir hierfür das Beispielwort schreiben in der Tabelle an. Präteritum

Tim schrieb seine Mathehausaufgabe in sein Heft. Lilli und er rechneten die Aufgaben im Kopf.

Vergleich Vergangenheit und Gegenwart

Das Perfekt

Auch das Perfekt spricht über Dinge und Handlungen in der Vergangenheit. Ähnlich wie bei dem Präteritum sind sie abgeschlossen, haben jedoch einen Bezug zur Gegenwart. Wenn etwas vor kurzer Zeit geschehen ist, benutzt du diese 2. Vergangenheitsform. Bei der Bildung des Perfekts benötigst du ein Hilfsverb. Du verwendest das Hilfsverb sein häufig bei Verben der Bewegung und bei sein und bleiben. Alle anderen Verben werden mit dem Hilfsverb haben gebildet. Im Perfekt beugst du das aussagende Verb, wie du in der Tabelle erkennen kannst. Bei schwachen Verben ist die Endung -t, bei starken -en.

Perfekt

Tim hat heute in seinem Schachbuch gelesen. Seine Freundin Lilli ist mit ihrem Fahrrad zu ihm gefahren.

Vergangenheitsformen

Jetzt kennst du die wichtigsten Zeitformen der Gegenwart und Vergangenheit. Das Präsens, Präteritum und Perfekt. Fehlt also nur noch die Zukunft. Los geht’s!

Das Futur

Möchtest du etwas über die Zukunft erzählen oder schreiben, verwendest du die Zeitform Futur. Wie beim Perfekt gibt es auch hier ein Hilfsverb. Auf das Hilfsverb werden folgt das aussagende Verb in seiner Grundform, also dem Infinitiv. Wenn du eine Vermutung anstellst oder eine feste Absicht äußerst, nutzt du ebenfalls das Futur.

Futur

Tim wird morgen das nächste Kapitel lesen.

Ohne die Zeitformen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft könntest du nie erzählen, was du gestern, heute oder morgen machst. Ein Glück, dass es sie gibt!