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Team Wissenswelt
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Grundlagen zum Thema Erklären mit Modellen

Inhalt

Erklären mit Modellen – Kugelteilchenmodell – Chemie

Hast du dich schon mal gefragt, warum Tee im heißen Wasser schneller zieht als im kalten Wasser? Um das zu erklären, hilft man sich in der Chemie mit sogenannten Modellen aus. Diese Modelle sind Abbilder der Welt und mit ihnen lassen sich Sachverhalte und Naturerscheinungen anschaulicher erklären. Ein sehr bekanntes Modell in der Chemie ist das Kugelteilchenmodell. Aber was ist ein Kugelteilchenmodell? Und was erklärt das Kugelteilchenmodell? Das wollen wir uns in diesem Text genauer anschauen.

Was ist das Kugelteilchenmodell? – Definition und Erklärung

Das Kugelteilchenmodell ist ein stark vereinfachtes Modell. Es geht davon aus, dass Stoffe aus kleinen, massiven, unteilbaren Kugeln aufgebaut sind. Diese Kugeln sind feste Teilchen, die so klein sind, dass wir sie nicht sehen können. Dabei gilt, dass Teilchen eines Stoffes die gleiche Größe und Masse haben und Teilchen unterschiedlicher Stoffe sich in ihrer Größe und Masse unterscheiden. Die Teilchen sind dabei in ständiger Bewegung, weil Anziehungskräfte zwischen ihnen wirken.

Was sich alles mithilfe des Kugelteilchenmodells erklären lässt schauen wir uns in den folgenden Abschnittten an einfachen Beispielen genauer an.

Volumenreduktion beim Mischen von Wasser und Alkohol

Wird das gleiche Volumen an Wasser $(\ce{H2O})$ und Ethanol $(\ce{C2H5OH})$ miteinander vermischt, verringert sich das Gesamtvolumen der Mischung. Sowohl Wasser als auch Ethanol bestehen aus Molekülen. Ein Ethanolmolekül besteht dabei aus mehr Atomen als das Wassermolekül. Allerdings sind die Wassermoleküle viel größer als die Ethanolmoleküle. Beim Mischen der beiden Flüssigkeiten wird das Volumen geringer, weil die kleinen Ethanolmoleküle zwischen die großen Wassermolekülen passen.

Im folgenden Bild kannst du dieses Phänomen der Volumenverkleinerung erklärt mithilfe des Kugelteilchenmodells sehen:

Kugelteilchenmodell Wasser und Ethanol (Abbildung Kugelmodell)

Aggregatzustände und das Kugelteilchenmodell

Im festen Aggregatzustand sind die Atome fest an einen Ort gebunden und zu einer dichten Packung angeordnet. Die Teilchen schwingen auf ihren Plätzen hin und her – sie bewegen sich insgesamt aber nur sehr wenig. Feste Stoffe besitzen eine hohe Dichte.

Dagegen sind die Teilchen in dem flüssigen Aggregatzustand locker angeordnet. Sie berühren sich noch, aber die Bewegung der Teilchen ist stärker. Sie gleiten sozusagen aneinander vorbei.

Im gasförmigen Aggregatzustand berühren sich die Teilchen dagegen nicht mehr. Die Teilchen bewegen sich mit hoher Geschwindigkeit durch den Raum. Gase haben eine sehr geringe Dichte. Zwischen den gasförmigen Teilchen gibt es Zwischenräume.

Teilchen im Kugelmodell fest flüssig gasförmig
Geschwindigkeit der Teilchen langsam schnell sehr schnell
Bewegung der Teilchen schwingen hin und her gleiten bzw. fließen aneinander vorbei Bewegung mit hoher Geschwindigkeit durch den ganzen Raum
Dichte sehr hoch mittel sehr gering
Anordnung der Teilchen dicht verpackt locker, Teilchen berühren sich aber noch keine Berührung, große Zwischenräume

Was erklärt das Kugelmodell? Aggregatzustände

Wärmebewegung

Gasteilchen benötigen mehr Platz und besitzen größere Zwischenräume (Ausdehnung bei Wärme). Das kann man leicht an einem einfachen Experiment verdeutlichen:

Werden zehn Milliliter flüssiges Butan $(\ce{CH(CH3)3})$ erhitzt, bilden sich mehr als 2000 Milliliter Butangas.

$\ce{10 m\ell \quad \underset{Butan}{CH(CH3)3} (l) ->[\Delta T] 2000 m\ell \quad \underset{Butan}{CH(CH3)3} (g)}$

Das liegt am Phänomen der Wärmebewegung: Je höher die Temperatur eines Stoffes ist, desto schneller und stärker ist auch die Bewegung der Teilchen.

Diffusion und das Kugelteilchenmodell

Unter Diffusion wird die Durchmischung unterschiedlicher Teilchen aufgrund der Eigenbewegung verstanden. Die Teilchen im festen, flüssigen und gasförmigen Zustand bewegen sich dabei unterschiedlich schnell. Auch ist, wie weiter oben erklärt, die Bewegung der Teilchen von der Temperatur abhängig. Doch was bedeutet das jetzt?

Du kannst einfach selbst zwei Experimente durchführen: Sprühst du in eine Ecke des Raumes Parfüm, verteilen sich die Duftteilchen schnell im gesamten Raum.

Ein anderes Beispiel ist dir aus dem Alltag sicher bekannt. Wenn du Tee ziehen lässt, dann kannst du beobachten, wie die rote Farbe eines Früchtetees schnell das gesamte Wasser färbt. Aber Achtung: Das geht aufgrund der Wärmebewegung schneller mit heißem Wasser als mit kalten Wasser. Die Abbildung soll dir das verdeutlichen.

Wann entstand das Kugelteilchenmodell? Diffusion Tee

Und was passiert nun, wenn du deinen Tee mit Zucker süßt? Dann nimmst du einen Teelöffel Zucker, gibst ihn in den Tee und – der Zucker ist nicht mehr sichtbar. Aber warum ist das so?

Einfach erklärt, schieben sich Wasserteilchen zwischen die Zuckerteilchen und trennen diese voneinander. Die Struktur des Zuckers zerfällt in seine Einzelteilchen, welche nicht mehr sichtbar sind und sich im Wasser verteilen. Das gleiche Phänomen kannst du mit dem Kugelteilchenmodell auch beim Lösen von Salz in Wasser erklären.

Geschichte des Kugelteilchenmodells

Der Grieche Demokrit hat vor etwa zweitausendvierhundert Jahren, wahrscheinlich als Erster, die These aufgestellt, dass alle Stoffe aus unsichtbaren kleinsten Teilchen bestehen. Diese Teilchen nannten die Griechen dann atomos, was übersetzt unteilbar bedeutet. Aus dieser Vorstellung heraus entwickelten sich mit der Zeit immer neuere Modelle. Eines dieser Modelle ist das Kugelteilchenmodell von John Dalton beziehungsweise das Dalton Atommodell.

Das Video Erklären mit Modellen

In diesem Video werden dir die verschiedenen Aggregatzustände der Stoffe anhand des Kugelteilchenmodells vorgestellt. Die Anordnung der Atome in Stoffen und Stoffgemischen wird dir anschaulich anhand von Modellexperimenten und Computersimulationen veranschaulicht. Du lernst auch den physikalischen Prozess der Diffusion kennen, welcher durch die Eigenbewegung der Teilchen eines Stoffes zustande kommt.

Im Anschluss an das Video und diesen Text findest du Übungsaufgaben und Arbeitsblätter zum Thema Kugelteilchenmodell, um dein erlerntes Wissen zu überprüfen. Viel Spaß!

Transkript Erklären mit Modellen

Peter benötigt einhundert Milliliter verdünnten Alkohol. Er vermischt fünfzig Milliliter Alkohol mit fünfzig Milliliter Wasser, die Mischung hat aber überraschenderweise nicht wie zu erwarten ein Volumen von einhundert Milliliter, es befinden sich nur etwa fünfundneunzig Milliliter im Gefäß. Wie kann sich das Volumen beim Mischen der Flüssigkeiten verringern? Zur Klärung dieser Frage machen wir einen Modellversuch. Nehmen wir fünfzig Milliliter Erbsen als Stellvertreter für den Alkohol und fünfzig Milliliter Senfkörner anstelle des Wassers. Jetzt vermischen wir beide und sehen auch hier, dass das Volumen der Mischung kleiner ist als das erwartete Volumen von einhundert Milliliter, das Modell Erbsen und Senfkörner verhält sich also genau so wie Wasser und Alkohol. Schaut euch die Mischung von Erbsen und Senfkörnern einmal genauer an und findet einer Erklärung für die Volumenverringerung beim Modellversuch. Modelle sind Abbilder unserer Welt, sie geben nur bestimmte Elemente der Wirklichkeit wieder, andere blenden sie für uns aus und stellen so die Welt vereinfacht dar. In der Wissenschaft dienen uns Modelle, um Sachverhalte und Naturerscheinungen besser zu verstehen und erklären zu können. Weder Erbsen noch Senfkörner sind Flüssigkeiten, aber sie veranschaulichen, was während des Mischens passieren könnte. Da die kleineren Senfkörner in die Lücken zwischen den Erbsen passen, können sie diese Zwischenräume teilweise ausfüllen, dadurch verringert sich das Gesamtvolumen der Mischung. Wenn man sich Alkohol und Wasser aus unterschiedlich großen Kugeln aufgebaut denkt, kann man so das geringere Volumen nach dem Mischen erklären. Schon relativ früh haben sich Wissenschaftler Gedanken darüber gemacht, wie die Welt um uns herum aufgebaut sein könnte. Der Grieche Demokrit behauptete vor etwa zweitausendvierhundert Jahren, wahrscheinlich als Erster, dass alle Stoffe aus für unsere Augen unsichtbaren kleinsten Teilchen aufgebaut seien. Er machte folgendes Gedankenexperiment: Wenn man einen Stoff immer weiter zerkleinert, erreicht man irgendwann eine Grenze, bei der diese Stoffteilchen nicht weiter zerteilt werden können. Diese Teilchen nannten die antiken Griechen „atomos“, übersetzt heißt das so viel wie „unteilbar“. Aus dieser noch recht einfachen Vorstellung heraus entwickelten sich mit der Zeit immer neuere Modelle, um den Aufbau der Stoffe zu verstehen. Eines dieser Modelle ist das Kugelteilchenmodell. Dieses geht von folgenden Überlegungen aus: Alle Stoffe bestehen aus kleinsten, kugelförmigen und festen Teilchen, die wir nicht sehen können. Die Teilchen eines Stoffes haben die gleiche Größe und Masse, Teilchen unterschiedlicher Stoffe unterscheiden sich in ihrer Größe und Masse. Die Teilchen sind in ständiger Bewegung. Zwischen den Teilchen wirkt eine Anziehungskraft. Dieses Modell sagt uns nicht, wie die kleinsten Teilchen wirklich aussehen, aber es kann recht gut einige Beobachtungen erklären. Öffnet jemand in einer Ecke eines Raumes ein Parfumfläschchen, dauert es nicht lange und wir können den Duft im ganzen Raum riechen. Das Parfum muss demnach durch den Raum gewandert sein. Ähnlich ist es mit Farbe, die sich von ganz alleine gleichmäßig im Wasser verteilt, auch wenn sich das Wasser selbst nicht bewegt. Das Kugelteilchenmodell geht davon aus, dass sich die kleinsten Teilchen ständig in Bewegung befinden, die Parfumteilchen stoßen deshalb ständig gegeneinander. Zwischen ihnen wirkt zwar eine Anziehungskraft, sind die Stöße aber stark genug, entfernen sie sich voneinander. Die Parfumteilchen stoßen zudem mit den Teilchen der Luftgase zusammen, dadurch können sie sich im Laufe der Zeit gleichmäßig im ganzen Raum verteilen. Diesen Vorgang bezeichnen wir als Diffusion. Mithilfe des Kugelteilchenmodells können die Übergänge zwischen den Aggregatzuständen der Stoffe recht gut veranschaulicht werden. In einem Feststoff sind die Teilchen an einen Ort gebunden und dabei regelmäßig und dicht angeordnet. Sie schwingen auf ihren Plätzen hin und her, bewegen sich also nur wenig. In Flüssigkeiten ist die Bewegung der Teilchen hingegen stärker, die Anordnung ist lockerer und nicht so dicht. Trotzdem bleiben die Teilchen in Kontakt, sie können aber aneinander vorbeigleiten und somit fließen. In Gasen bewegen sich die Teilchen sehr stark und schnell, sie haben keine regelmäßige Anordnung mehr. Viel mehr gibt es große Zwischenräume zwischen den Teilchen. Beim Erhitzen von zehn Milliliter flüssigen Butans bilden sich mehr als zweitausend Milliliter Butangas. Die Temperatur eines Stoffes und die Bewegung seiner kleinsten Teilchen stehen in direktem Zusammenhang: Je größer die Temperatur eines Stoffes ist, desto schneller und stärker ist die Bewegung der Teilchen, und umgekehrt. Die Bewegung der Stoffteilchen bezeichnet man deswegen auch als Wärmebewegung. Löst man in einem Glas Wasser Salzkristalle, scheinen diese zu verschwinden. Der Geschmack des Wassers beweist aber, dass das Salz im Wasser vorhanden ist. Lässt man das Glas stehen und das Wasser verdunsten, bilden sich wieder Salzkristalle. Dieses Phänomen wollen wir mit dem Teilchenmodell anschaulich erklären. Als Beispiel lösen wir ein farbiges Salz in Wasser auf. Wir sehen einen farbigen Salzkristall, weil er sich aus einer unheimlich großen Zahl von Teilchen zusammensetzt. Kommt dieses Gefüge aus Salzteilchen mit Wasser in Kontakt, schieben sich einzelne Wasserteilchen zwischen die Salzteilchen und trennen diese voneinander. Die herausgelösten einzelnen Salzteilchen verteilen sich gleichmäßig im Wasser. Da die einzelnen Teilchen so klein sind, dass wir sie selbst mit einem Mikroskop nicht sehen können, scheint das Salz beim Lösen zu verschwinden. Findet mithilfe des Kugelteilchenmodells eine Erklärung, warum sich Salz oder Zucker im heißen Wasser schneller lösen können!

8 Kommentare

8 Kommentare
  1. Ich fand es ganz gut erklärt

    Von Ori, vor 9 Monaten
  2. Das video war sehr gut erklärt.

    Von Cosi, vor 9 Monaten
  3. Ich find den Ton schlecht sonst ist es ganz ok aber meine Lehrerin hat es mir besser erklärt

    Von Deren T., vor mehr als einem Jahr
  4. Das Video ist nicht super, aber auch nicht unbedingt schlecht.Es ist so nen Mittelding

    Von Luise Gruebchen, vor mehr als einem Jahr
  5. schlecht

    Von Volker Thiemann, vor fast 3 Jahren
Mehr Kommentare

Erklären mit Modellen Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Erklären mit Modellen kannst du es wiederholen und üben.
  • Vervollständige die Aussagen über das Kugel-Teilchen-Modell.

    Tipps

    Die Teilchen eines Stoffes sind immer gleich groß.

    Im festen Aggregatzustand sind die Teilchen zwar an einen Ort gebunden, aber schwingen dennoch durchgängig.

    Schon vor 2.400 Jahren stellte der Grieche Demokrit die Annahme auf, dass alle Stoffe aus für unsere Augen nicht sichtbaren, kleinsten Teilchen bestehen.

    Lösung

    Modelle dienen in der Wissenschaft, um Sachverhalte und Naturerscheinungen besser zu verstehen und zu erklären. Schon vor 2.400 Jahren stellte der Grieche Demokrit die Annahme auf, dass alle Stoffe aus für unsere Augen nicht sichtbaren, kleinsten Teilchen bestehen. Wenn man einen Stoff immer weiter zerkleinert, erreicht man irgendwann eine Grenze, ab der die Stoffteilchen nicht weiter zerteilt werden können. Diese Teilchen nannten die Griechen átomos, was unteilbar bedeutet. Später entwickelte man daraus nach und nach das Kugel-Teilchen-Modell, für das folgende Annahmen gelten:

    • Alle Stoffe bestehen aus kleinsten, kugelförmigen, festen Teilchen, die für unser Auge nicht sichtbar sind.
    • Die Teilchen eines Stoffes sind gleich groß, die von unterschiedlichen Stoffen unterscheiden sich in Größe und Masse.
    • Die Teilchen sind in ständiger Bewegung und zwischen ihnen herrscht eine Anziehungskraft.
  • Beschreibe die Volumenänderung beim Mischen von Alkohol und Wasser anhand eines Modells.

    Tipps

    Modelle sind Abbilder unserer Welt. Sie geben aber nur bestimmte Elemente der Wirklichkeit wieder, andere blenden sie aus und stellen die Wirklichkeit damit vereinfacht da.

    Für den Versuch brauchen wir dasselbe Volumen an Erbsen, welches wir zuvor an Alkohol genutzt haben.

    Erbsen und Senfkörner sind feste Kugeln.

    Lösung

    Um das Phänomen des geringeren Volumens zu erklären, machen wir einen Modellversuch. Modelle sind Abbilder unserer Welt. Sie geben aber nur bestimmte Elemente der Wirklichkeit wieder, blenden andere aus und stellen die Wirklichkeit damit vereinfacht da. Daher ist es auch gar nicht schlimm, dass Erbsen und Senfkörner nicht flüssig sind.

    Wir vermischen also 50 ml Erbsen als Stellvertreter für den Alkohol und 50 ml Senfkörner als Stellvertreter für das Wasser und stellen auch hier fest, dass das Gesamtvolumen kleiner als 100 ml ist. Das Modell verhält sich also genauso wie die Wirklichkeit und veranschaulicht die folgende Erklärung:

    Die Senfkörner passen in die Lücken und füllen Zwischenräume aus. Das kannst du im Bild sehr gut erkennen. Wenn man sich nun Alkohol und Wasser als unterschiedlich große Kugeln vorstellt, kann man so das geringere Volumen erklären.

  • Gib wieder, welche der Phänomene du mit dem Kugel-Teilchen-Modell erklären kannst.

    Tipps

    Je höher die Temperatur eines Stoffes, desto stärker und schneller ist die Bewegung der Teilchen.

    Im Kugel-Teilchen-Modell gilt: Alle Stoffe bestehen aus kleinsten, kugelförmigen, festen Teilchen, die für unser Auge nicht sichtbar sind.

    Drei der Antworten sind korrekt.

    Lösung

    Modelle helfen der Wissenschaft, Sachverhalte und Naturerscheinungen besser zu verstehen und zu erklären. Beim Kugel-Teilchen-Modell gelten folgende Annahmen:

    • Alle Stoffe bestehen aus kleinsten, kugelförmigen, festen Teilchen, die für unser Auge nicht sichtbar sind.
    • Die Teilchen eines Stoffes sind gleich groß, die von unterschiedlichen Stoffen unterscheiden sich in Größe und Masse.
    • Teilchen sind in ständiger Bewegung und zwischen ihnen herrscht eine Anziehungskraft.
    Daher lassen sich die folgenden Situationen gut erklären:

    1.$~$ Verteilung des Parfumdufts im ganzen Zimmer: Die kleinsten Teilchen des Parfums sind in ständiger Bewegung und stoßen daher gegeneinander. Zwar herrscht auch die Anziehungskraft zwischen den Teilchen, wenn die Energie des Zusammenstoßes allerdings groß genug ist, entfernen sie sich immer weiter voneinander. Außerdem stoßen sie auch noch gegen die Teilchen der Luftgase und verteilen sich so gleichmäßig im Raum. Das nennt man auch Diffusion.

    2.$~$ Konsistenz beim Schmelzen von Eis: Hier haben wir einen Übergang vom festen in den flüssigen Aggregatzustand. Die Unterschiede können wir gut am Kugel-Teilchen-Modell erkennen. Im festen Aggregatzustand befinden sind die Teilchen stets an einem Ort und sind regelmäßig und dicht angeordnet. Dabei schwingen sie an ihren Plätzen hin und her. Bei Flüssigkeiten sind die Teilchen schon mehr in Bewegung und können aneinander vorbeigleiten und daher fließen.

    3.$~$ Tuschfarbe, die sich im Wasser ausbreitet: Die Teilchen der Farbe diffundieren wie beim Parfum.

    Zur Erklärung der anderen Sachverhalte brauchen wir andere Modelle.

  • Erkläre anhand des Teilchen-Modells, wieso sich Salz in warmem Wasser besser löst als in kaltem Wasser.

    Tipps

    Je größer die Temperatur, desto schneller und stärker ist die Bewegung der Stoffteilchen.

    Lösung

    Löst man im Wasser Salzkristalle, scheinen sie zu verschwinden, aber ein Geschmackstest beweist, dass sie vorhanden sind. Diesen Geschmackstest solltest du aber nur machen, wenn es sich um essbare Salze wie Natriumchlorid, auch Kochsalz genannt, handelt. Lässt man das Glas stehen und das Wasser verdunsten, bilden sich erneut Salzkristalle.

    Mit dem Teilchen-Modell können wir dies erklären: Zuerst sehen wir einen festen Salzkristall, der aus vielen kleinsten Teilchen besteht. Um den Versuch genauer verfolgen zu können, kann man auch ein farbiges Salz nutzen. Beim Kontakt mit Wasser schieben sich die Wasser-Teilchen zwischen die Salz-Teilchen und trennen sie. Da die einzelnen Wasser-Teilchen nicht für das menschliche Auge sichtbar sind, scheint es, als wären sie verschwunden. Aber welchen Unterschied macht jetzt die Wassertemperatur?

    Bei höheren Temperaturen bewegen sich die Teilchen schneller und stärker, somit geht der Lösungsvorgang schneller voran. Kühlt man das Wasser hingegen ab, bewegen sich die Teilchen langsamer und auch der Lösungsvorgang läuft sehr langsam ab. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von der Wärmebewegung.

  • Zeige auf, was für die Teilchen im Kugel-Teilchen-Modell gilt.

    Tipps

    Im gasförmigen Zustand bewegen sich die Teilchen schnell durcheinander.

    Lösung

    Modelle sind Abbilder unserer Welt. Allerdings geben sie nur bestimmte Elemente der Wirklichkeit wieder, blenden andere aus, sodass die Welt vereinfacht dargestellt wird. Dabei ist es wichtig, grundlegende Annahmen festzulegen:

    • Alle Stoffe bestehen aus kleinsten, kugelförmigen, festen Teilchen, die für unser Auge nicht sichtbar sind.
    • Die Teilchen eines Stoffes sind gleich groß, die von unterschiedlichen Stoffen unterscheiden sich in Größe und Masse.
    • Die Teilchen sind in ständiger Bewegung und zwischen ihnen herrscht eine Anziehungskraft.
  • Gib an, wie der Sachverhalt im Teilchenmodell aussehen könnte.

    Tipps

    Hier siehst du den Effekt der Wärmebewegung. Je höher die Temperatur eines Stoffes ist, desto schneller und stärker bewegen sich die Teilchen. Daher kann es passieren, dass bei hoher Temperatur der Luftballon platzt.

    Die Diffusion ist ein Prozess, der die Tendenz von Teilchen modelliert, sich gleichmäßig in einem Raum zu verteilen.

    Lösung

    Die folgenden Sachverhalte kannst du mit dem Kugel-Teilchen-Modell erklären:

    1.$~$ Luft im Luftballon: Die Teilchen der Luftgase sind in ständiger Bewegung. Im gasförmigen Zustand herrscht zwar noch die Anziehungskraft, aber die Teilchen im Luftballon bewegen sich frei und schnell durcheinander. Je höher die Temperatur eines Stoffes ist, desto schneller und stärker bewegen sich die Teilchen. Daher kann es passieren, dass bei hohen Temperatur der Luftballon platzt.

    2.$~$ Kugelcluster in einem Salzkristall: In einem Salzkristall sind die Teilchen in einer regelmäßigen Struktur angeordnet und schwingen lediglich auf ihrem Platz.

    3.$~$ Farbe, die sich im Wasser ausbreitet: Hierbei handelt es sich um eine Diffusion. Die Teilchen sind im flüssigen Aggregatzustand in ständiger Bewegung und stoßen daher gegeneinander. Zwar herrscht auch die Anziehungskraft zwischen den Teilchen, doch wenn die Energie des Zusammenstoßes groß genug ist, entfernen sie sich immer weiter voneinander. Außerdem stoßen sie auch noch gegen die Wasser-Teilchen und verteilen sich so gleichmäßig im Glas.

    4.$~$ Schmelzen von Eis: Hier haben wir einen Übergang vom festen in den flüssigen Aggregatzustand. Die Unterschiede können wir gut am Kugel-Teilchen-Modell erkennen. Im festen Aggregatzustand befinden sich die Teilchen stets an einem Ort und sind regelmäßig und dicht angeordnet. Dabei schwingen sie hin und her. Bei Flüssigkeiten sind die Teilchen schon mehr in Bewegung und können aneinander vorbeigleiten und daher fließen.

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