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Überwinterungsstrategien – Winterruhe, Winterschlaf & Winterstarre

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Team Digital
Überwinterungsstrategien – Winterruhe, Winterschlaf & Winterstarre
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse

Überwinterungsstrategien – Winterruhe, Winterschlaf & Winterstarre Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Überwinterungsstrategien – Winterruhe, Winterschlaf & Winterstarre kannst du es wiederholen und üben.
  • Gib an, warum Tiere Überwinterungsstrategien benötigen.

    Tipps

    Zwei der Antworten sind richtig.

    Lösung

    Im Winter sind die Bedingungen für Tiere schwieriger: Dadurch, dass es kälter wird, müssten sie mehr Energie aufwenden, um sich warm zu halten.

    Die verfügbare Energie hängt aber auch von der angebotenen Nahrung ab, wovon im Winter weniger vorhanden ist.

    Die Wirbeltiere reagieren hierauf mit verschiedenen Überwinterungsstrategien.

  • Beschreibe die verschiedenen Überwinterungsstrategien der Tiere.

    Tipps

    In den Beschreibungen auf der rechten Seite finden sich die Begriffe „Ruhe“, „Schlaf“ und „Starre“ aus den Bezeichnungen wieder.

    Achtung: Das Verb „schlafen“ kommt in zwei der Beschreibungen vor.

    Lösung

    Es gibt verschiedene Arten von Überwinterungsstrategien:

    • Bei der aktiven Überwinterung gibt es kaum physiologische Veränderungen im Vergleich zu den restlichen Jahreszeiten. Die Tiere stellen sich auf das verringerte Nahrungsangebot im Winter um und legen als Vorbereitung bereits im Spätsommer Fettvorräte an.
    • Bei der Winterruhe wird die Zeit, die geschlafen und geruht wird, enorm gesteigert. Der Unterschlupf wird nur selten zur Aufnahme von Nahrung verlassen. Das erleichtert, dass die Tiere ihre Körpertemperatur halten können. In dieser Phase sind die Atemfrequenz und der Herzschlag leicht abgesenkt.
    • Bei dem Winterschlaf schlafen die Tiere den gesamten Winter durch. Die Energie stammt ausschließlich aus Fettreserven. Damit die Reserven ausreichen, werden der Herzschlag und die Atemfrequenz stark reduziert. Auch die Körpertemperatur sinkt stark. Sie ist aber immer noch höher als die Umgebungstemperatur.
    • Bei der Winterstarre fällt das Tier bei tiefen Temperaturen in einen Zustand der Starre. Es wird keine Nahrung mehr aufgenommen. Das Tier ist in diesem Zustand vollständig bewegungsunfähig. Die Atemfrequenz und der Herzschlag sind auf ein Minimum reduziert.

    Ein weiterer Umgang mit den kalten Temperaturen und geringen Futtervorkommen im Winter ist die Strategie der Zugvögel, die in Regionen fliegen, welche wärmer sind und mehr Futter bieten.

  • Gib an, welche Überwinterungsstrategien die jeweiligen Tiere verfolgen.

    Tipps

    Ein Kobel ist ein kugelförmiges Nest bestimmter Säugetierarten.

    Drei Textelemente gehören zu dem Eichhörnchen. Den restlichen Tieren müssen je zwei Elemente zugeordnet werden.

    Lösung

    Rehe überwintern aktiv. Dabei ist ihr Nahrungsangebot stark eingeschränkt. Sie ernähren sich im Winter hauptsächlich von Gräsern, Knospen sowie Blättern von Brom- und Himbeeren.

    Eichhörnchen begeben sich in die Winterruhe. Hierfür haben sie im Herbst bereits Nüsse und Samen in Verstecken untergebracht. Sie verlassen ihr Nest, den sogenannten Kobel, nur selten, um die Nahrung aus den angelegten Verstecken zu holen.

    Fledermäuse halten Winterschlaf. Im Sommer ernähren sie sich hauptsächlich von Insekten, die im Winter kaum zu finden sind. Sie verbringen daher den gesamten Winter in ihren Winterquartieren und schlafen.

    Im Gegensatz zu den Säugetieren sind Amphibien wie Frösche wechselwarm. Dies bedeutet, dass sich ihre Körpertemperatur immer der Umgebungstemperatur anpasst. Das führt dazu, dass ihre Körper im Winter in den Zustand der Winterstarre verfallen. In diesem Zustand sind sie vollständig bewegungsunfähig.

  • Erläutere, warum es verschiedene Anpassungsstrategien an den Winter gibt und worin sie sich unterscheiden.

    Tipps

    Nur zwei der Aussagen sind korrekt.

    Eichhörnchen sind ein typisches Beispiel für Tiere, die sich in Winterruhe begeben.

    Lösung

    Die Überwinterungsstrategien der Tiere sind vor allen Dingen wegen der kalten Temperaturen und dem begrenzten Nahrungsangebot notwendig.
    Die Einschränkungen unterscheiden sich je nach Ernährungsweise. So finden Rehe weiterhin Knospen, Gräser oder Beeren. Fledermäuse hingegen finden keinerlei Insekten mehr.

    Bei den Säugetieren gibt es drei Überwinterungsstrategien: aktives Überwintern, Winterruhe und Winterschlaf. Bei den wechselwarmen Tieren gibt es nur die Winterstarre.

    Die jeweilige Überwinterungsstrategie ist auf der Artebene festgelegt, sodass sich ein einzelnes Reh nicht spontan und individuell dafür entscheiden kann, Winterschlaf zu machen.

    Es stimmt zudem nicht, dass die Tiere während des Winterschlafs regelmäßig aufstehen, um Nahrung aus vorher angelegten Vorräten zu holen. Dieses Verhalten ist jedoch typisch für die Winterruhe.

    Auch stimmt nicht, dass Amphibien während der Winterstarre extrem heiße Temperaturen produzieren. Das Gegenteil ist der Fall: Ihre Körpertemperatur passt sich der Umgebungstemperatur an.

  • Stelle die Unterschiede in der Aktivität der verschiedenen Überwinterungsstrategien dar.

    Tipps

    Während der Winterstarre wird die Stoffwechselaktivität der Tiere auf ein Minimum heruntergefahren. Daher kann man ein Tier in Winterstarre leicht mit einem toten Tier verwechseln.

    Während der Winterruhe verlassen die Tiere gelegentlich ihren Unterschlupf, um Nahrung aufzunehmen.

    Während des Winterschlafs bleibt die Stoffwechselaktivität stark eingeschränkt erhalten.

    Beim aktiven Überwintern bewegen sich die Tiere weiterhin regelmäßig und suchen aktiv nach Nahrung.

    Lösung

    Am aktivsten sind die Tiere bei der aktiven Überwinterung. Hierbei bewegen sie sich weiterhin regelmäßig und suchen aktiv nach Nahrung.
    Bei der Winterruhe bewegen sich die Tiere kaum, außer um gelegentlich Nahrung aufzunehmen.
    Beim Winterschlaf sind die Tiere die gesamte Periode über in einem Ruhezustand mit einer stark reduzierten Stoffwechselaktivität.
    Bei der Winterstarre wird die Stoffwechselaktivität auf ein Minimum reduziert. Die Körper der Tiere erstarren.

  • Bestimme die Überwinterungsstrategien der dargestellten Tierarten.

    Tipps

    Jeweils zwei der Bilder gehören zu einer Überwinterungsstrategie.

    Der Siebenschläfer verbringt ganze sieben Monate in seiner unterirdischen Höhle. Was er dort macht, verrät sein Name.

    Braun- und Waschbären verlassen manchmal ihre Winterquartiere, um Nahrung aufzunehmen.

    Reptilien wie Schlangen und Schildkröten sind wechselwarme Tiere.

    Lösung

    Die dargestellten Tiere haben verschiedene Überwinterungsstrategien:

    • Das Wildschwein und der Fuchs überwintern aktiv.
    • Der Braunbär und der Waschbär begeben sich in Winterruhe.
    • Der Igel und der Siebenschläfer halten Winterschlaf.
    • Reptilien, zu denen auch Schildkröten und Schlangen gehören, sind wechselwarme Tiere und verfallen in die Winterstarre.