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Mikroskop – Aufbau und Handhabung 04:42 min

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Transkript Mikroskop – Aufbau und Handhabung

Hallo. Heute möchte ich euch ein Thema vorstellen, welches in der Biologie eines der wichtigsten Grundvoraussetzung ist, um sie überhaupt zu verstehen. Das Mikroskop, sein Aufbau und seine Handhabung.

Mit einem Mikroskop ist es möglich, unseren Sehwinkel wesentlich zu vergrößern, damit wir sehr kleine Dinge, wie einzelne Zellen von Pflanzen, sehen können. Da sich die Brechkraft von Auge und Linse addieren, können Objekte näher an das Auge herangeführt werden. Dadurch entsteht ein größeres Bild auf der Netzhaut. Durch das Hintereinanderschalten von mehreren Linsen lässt sich die Vergrößerung weiter steigern. So wird ein Objekt, hier die Zahl 8, von weiter weg nur klein auf die Netzhaut reflektiert. Wenn man allerdings näher ans Auge geht, verschwimmt das Objekt. Dies liegt an unserem relativ festen Sehwinkel. Mithilfe von optischen Geräten, wie Lupen und Mikroskopen, ist es möglich, den Sehwinkel zu vergrößern, wodurch das Bild auf der Netzhaut ebenfalls vergrößert wird.

Also nun zum Aufbau des Mikroskops. Hier ein Lichtmikroskop, da diese in der Schule am häufigsten gebraucht werden. Dieser vergrößernde optische Apparat besteht aus zwei Linsensystemen, dem Objektiv und dem Okular. Das heißt, an diesen beiden Stellen befinden sich die Linsen. Hier haben wir drei verschiedene Objektive an einem sogenannten Objektivrevolver, der zum Verstellen dient. Das Stativ ist rein zur Stabilisation des Mikroskops da.

Unterhalb des Objekttisches befindet sich der Kondensor, ein System aus Hilfslinsen mit einer Blende. Er dient zur Regelung der Bildhelligkeit und einer möglichst gleichmäßigen Ausleuchtung. Ein Untersuchungsobjekt, das auf dem Objekttisch befestigt ist, wird von unten her durchstrahlt, mithilfe einer Lichtquelle. Das Objektiv erzeugt im Tubus ein vergrößertes Zwischenbild des Objektes: die Primärvergrößerung. Dies wird vom Okular, dem zweiten Linsensystem, wie von einer Lupe nochmals vergrößert, auch Sekundärvergrößerung genannt. Diese sehen wir dann durch das Okular. Mit Grob- und Feintrieb lässt sich die Entfernung zwischen Objekttisch und Objektiv so verändern, dass im Auge eine scharfe Abbildung entsteht.

Man kann also nun zusammenfassend kurz sagen: Das Produkt der Vergrößerung von Objektiv und Okular ergibt die Gesamtvergrößerung des Mikroskops. Nicht jeder Mensch sieht allerdings das Gleiche durch das selbe Mikroskop. Entscheidend für die Leistungsfähigkeit des Gerätes ist sein Auflösungsvermögen. Es hängt von der Qualität der Linse und von der Art der Lichtquelle ab. Außerdem muss jeder Einzelne das für sich sichtbare Bild scharf stellen, denn wir alle haben unterschiedliche Augen mit verschiedenen Sehstärken. Zum Schluss erkläre ich euch noch mal den Aufbau und die Handhabung an einem echten, allerdings sehr einfachen Mikroskop. Die Lichtquelle befindet sich unterhalb des Objekttisches. Blende und der Kondensor sind im Objekttisch eingebaut. Fein- und Grobtrieb befinden sich befestigt am Stativ und oben am Tubus. Wenn man auf dem Objekttisch ein Objekt befestigt, wird dies von unten beleuchtet. Durch die Linsen in den Objektiven entsteht im Tubus die Primärvergrößerung. Im Okular wird wiederum durch Linsen die Sekundärvergrößerung gezeigt, die wir durch das Okular sehen können.

Ich hoffe, ihr seid nun sicherer, wenn es um das Mikroskopieren geht. Denn dies ist ein Bereich in der Biologie, der nicht wegzudenken ist. Durch Mikroskope wissen wir, was Zellen sind, wie sie aufgebaut sind und vieles mehr. Auch in Zukunft wird man noch vieles durch das Mikroskop lernen können. Ich freue mich schon auf das nächste Mal. Tschüss.

35 Kommentare
  1. Gut , kurz und verständlich!😁👍👍👍

    Von John/Aimee M., vor 2 Tagen
  2. Ich fand es gut

    Von Livia D., vor 26 Tagen
  3. Cool

    Von Livia D., vor 26 Tagen
  4. Kurz aber gut gemacht

    Von Pikachu, vor 10 Monaten
  5. Hallo Leon Z., 
    danke für den Hinweis. Wir bestücken die Videos nach und nach mit interaktiven Übungen. Natürlich streben wir eine möglichst hohe Abdeckung an. Beste Grüße aus der Redaktion

    Von Tatjana Elbing, vor 11 Monaten
  1. Gut .Aber die Übung ist ein bisschen kurz !!!(:

    Von Leon Z., vor 11 Monaten
  2. Es war gut war aber kurz egal war voll cool 👍😯

    Von Petra Loetzerich74, vor 12 Monaten
  3. cool

    Von Mario D., vor etwa einem Jahr
  4. Es war sseeehhhrrr kurz

    Von Davinia P., vor etwa einem Jahr
  5. Ok

    Von EMILY B., vor etwa einem Jahr
  6. Gutes Video :)

    Von A Volberg, vor etwa einem Jahr
  7. Ich finde dass das Video gut war aber sehr kurz 😿

    Von Katy Lou, vor etwa einem Jahr
  8. Tolles Video

    Von Nicowald, vor mehr als einem Jahr
  9. Super Video habe eine 1 Geschrieben

    Von Nicowald, vor mehr als einem Jahr
  10. die Übung ist sehr kurz und damit konnte ich nicht richtig üben ansonsten ist es aber gut

    Von jenna W., vor fast 2 Jahren
  11. warum gibt es nur eine Übungsaufgabe, die nicht mal wichtig ist? zum Üben braucht man mehrere Aufgaben. Videos finde ich auch bei google.

    Von Oalfandi, vor fast 2 Jahren
  12. Super verständliches Video!
    Vielen Dank! :-)

    Von Fatima B., vor fast 2 Jahren
  13. hilft mir morgen bei der arbeit sehr sehr gut erklärt danke!

    Von Davin F., vor etwa 2 Jahren
  14. Mega gut erklärt

    Von Simone Schillo, vor etwa 2 Jahren
  15. Das Arbeitsblatt hätte man besser machen könnte.Aber ansonsten...Gut

    Von Ole E., vor etwa 2 Jahren
  16. COOL!!!! 😎

    Von Stefanie Zeitz, vor etwa 2 Jahren
  17. gut erklärt

    Von Autoexperte Erik, vor mehr als 2 Jahren
  18. hat mir gut geholen
    DANKE

    Von Schilling Elena, vor etwa 3 Jahren
  19. Es war gut aber nur eine Azfgabe

    Von Weinbrenner, vor etwa 3 Jahren
  20. gut erklärt

    Von Fim Huebner, vor etwa 3 Jahren
  21. bitte mach weiter so weil es hilft meinem kind sehr viel

    Von Songuel Yapici, vor mehr als 4 Jahren
  22. rofl danke

    Von Fionabrockmann, vor fast 5 Jahren
  23. was willst du mit deinem naja es war sehr hilfreich

    Von Ina10, vor etwa 5 Jahren
  24. Naja

    Von Bahar Tajdini, vor fast 6 Jahren
  25. cool

    Von Heja B., vor fast 6 Jahren
  26. Super

    Von Maurice Filor, vor etwa 6 Jahren
  27. sehr gut erklärt, sie haben mir echt geholfen! ;-)

    Von Richardrolfsspecial, vor fast 7 Jahren
  28. sehr nice thats nice. im englisch thats not nice xD

    Von Carlosbaby, vor etwa 7 Jahren
  29. gut

    Von Carlosbaby, vor etwa 7 Jahren
  30. Vielen Dank für das Video :)

    Von Nohi1984, vor etwa 8 Jahren
Mehr Kommentare

Mikroskop – Aufbau und Handhabung Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Mikroskop – Aufbau und Handhabung kannst du es wiederholen und üben.

  • Benenne die Bestandteile des Mikroskops.

    Tipps

    Vielleicht verwechselst du Okular und Objektiv? Das lateinische Wort „oculus“ bezeichnet das Auge. Daher ist das Okular jenes Linsensystem, das dem Auge sehr nahe ist.

    Die Lichtquelle ist bei einigen Mikroskopen im Stativ eingebaut.

    Es gibt einfache Mikroskope mit einer Blenden-Kondensor-Kombination direkt unter oder in dem Objekttisch. Das hier abgebildete Lichtmikroskop ist jedoch anders.

    Lösung

    Ein Lichtmikroskop ermöglicht dir die Untersuchung von Zellen – den Bausteinen des Lebens. Die dafür erforderliche optische Vergrößerung wird durch eine bestimmte Anordnung von Linsen realisiert.
    Das Okular ist auswechselbar und vergrößert wie eine Lupe (z. B. 5-fach).
    Der Tubus ist ein Hohlzylinder, der Okular und Objektiv in der richtigen Position und Entfernung zueinander hält.
    Das Objektiv ermöglicht eine weitere Vergrößerung (z. B. 10-, 40- oder 100-fach).
    Im Objektivrevolver sind verschiedene Objektive verschraubt. Die Gesamtvergrößerung kannst du daher durch das Drehen des Objektivrevolvers verändern.
    Um das Objekt zu sehen, benötigst du Licht. Dieses leuchtet von der Lichtquelle ausgehend durch den Kondensor und die Blende von unten durch das Objekt.
    So wird durch ein Loch im Objekttisch das Objekt von Licht durchleuchtet.
    Die Lichtintensität des mikroskopischen Bildes kann durch die Blende reguliert werden.
    Die gleichmäßige Ausleuchtung des Bildes wird durch den Kondensor eingestellt.
    Du kannst das mikroskopische Bild scharfstellen, indem du den Abstand zwischen Objekt und Objektiv durch den Grob- und Feintrieb veränderst.

  • Ordne den jeweiligen Bestandteilen des Mikroskops die ihnen zugehörigen Funktionen zu.

    Tipps

    Wenn das Bild unscharf erscheint, dann drehe ruhig am Rad.

    Die Gesamtvergrößerung berechnet sich als Produkt aus Okular- und Objektivvergrößerung.

    Der Objektivrevolver hält die verschiedenen Objektive, welche unterschiedliche Primärvergrößerungen im Tubus ermöglichen.

    Lösung

    Zunächst solltest du das Objektiv mit der kleinsten Vergrößerung wählen, wenn du ein Objekt mikroskopierst. Anschließend kannst du mit dem Grob- und Feintrieb ein scharfes Bild einstellen.
    Ist die Gesamtvergrößerung zu gering, drehe am Objektivrevolver, um ein stärker vergrößerndes Objektiv zu wählen.
    Der Tubus hält Okular und Objektiv in der richtigen Position und Entfernung zueinander.
    Alle wichtigen Bestandteile sind am Stativ befestigt, welches Halt und Stabilität gewährleistet.

  • Vervollständige den Text über die Funktionsweise des Mikroskops.

    Tipps

    Pro Linsensystem gibt es eine Vergrößerung. Die Reihenfolge der Vergrößerungen wird durch den Strahlengang des Lichtes – ausgehend von der Lichtquelle – bezeichnet.

    Das Objekt, das du mikroskopisch vergrößern möchtest, legst du auf einen besonderen Tisch, welcher oft Klammern zur Befestigung hat.

    Die erste Vergrößerung entsteht in dem Bauteil des Mikroskops, das als Hohlzylinder beschrieben werden kann.

    Lösung

    Du legst das Objekt auf den Objekttisch.
    Das Licht leuchtet von der Lichtquelle ausgehend durch den Kondensor und die Blende durch das Objekt.
    Danach passiert es zuerst jenes Linsensystem, das dem Objekt am nächsten ist – das Objektiv.
    Dieses erzeugt die erste, sogenannte Primärvergrößerung im Tubus.
    Das Licht strahlt weiter durch den Tubus und schließlich durch das Okular, das wiederum die Sekundärvergrößerung erzeugt.

  • Stelle die Vorgehensweise bei der Einstellung der Köhlerschen Beleuchtung dar.

    Tipps

    Beim Köhlern wird zunächst das scharfe Bild auf eine gleichmäßige Beleuchtung überprüft.

    Lösung

    Wenn dein Mikroskop nicht richtig eingestellt ist, erscheint dir jedes optisch vergrößerte Objekt nicht gleichmäßig ausgeleuchtet.
    In diesem Fall solltest du Köhlern.
    Dazu stellst du ein Bild mit geringer Vergrößerung scharf,
    schließt die Blende,
    justierst den Kondensor,
    zentrierst die Blende und öffnest sie wieder.
    Schon hast du ein gleichmäßig ausgeleuchtetes Blickfeld.

  • Berechne den benötigten Vergrößerungsfaktor des Objektivs.

    Tipps

    Die Gesamtvergrößerung ergibt sich aus der Primär- und Sekundärvergrößerung.

    Vergrößerungsfaktoren werden als Zahlen angegeben. Eine Lupe mit 5-facher Vergrößerung besitzt den Vergrößerungsfaktor 5.

    Lösung

    Wenn das Okular eine 10-fache Sekundärvergrößerung erzeugt, muss die Primärvergrößerung des Objektivs einen Vergrößerungsfaktor von 10 besitzen.
    Denn die Gesamtvergrößerung ist das Produkt von Primär- und Sekundärvergrößerung. Also werden die beiden Vergrößerungsfaktoren miteinander multipliziert.

    Okularvergrößerung $\cdot$ Objektivvergrößerung = Gesamtvergrößerung des Mikroskops
    $ V_{Ok} \cdot V_{Ob} = V_{Ges} $
    $ 10 \cdot 10 = 100 $

  • Beschreibe den Ablauf des Mikroskopierens anhand der vorgegebenen Arbeitsschritte.

    Tipps

    Schaffe dir zunächst Platz für dein Objekt! Ein langes Objektiv mit starker Vergrößerung könnte im Weg sein.

    Nicht zu viel wackeln, sonst fällt dir dein Objekt noch vom Tisch!

    Du brauchst Licht, um etwas zu sehen, doch es sollte dich nicht blenden.

    Lösung

    Sorge zunächst für einen sicheren Stand des Mikroskops.
    Bevor du mit dem Objekt gegen ein Objektiv stößt, solltest du nicht nur den Abstand von Objekttisch und Objektiv mit dem Grobtrieb vergrößern, sondern auch mit dem Objektiv beginnen, dass die geringste Vergrößerung besitzt.
    Mit dem freien Platz, kannst du nun das Objekt unbeschadet auf den Objekttisch legen und mit den Klammern befestigen. Wenn du versehentlich mit der Hand gegen das Mikroskop stößt, kann dir das Objekt nicht vom Objekttisch rutschen.
    Du wirst Licht brauchen, um etwas zu sehen. Daher kannst du nun die Lichtquelle einschalten und die Blende zur Regulierung der Lichtintensität nutzen.
    Jetzt, da es nicht zu dunkel für dich ist, du aber auch nicht vom Licht geblendet wirst, solltest du prüfen, ob dein mikroskopisches Bild gleichmäßig ausgeleuchtet ist. Nutze den Kondensor, um dies zu gewährleisten.
    Mit dem Grob- und Feintrieb kannst du schließlich das optisch vergrößerte Objekt scharf stellen.