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Das Lichtmikroskop 06:11 min

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Transkript Das Lichtmikroskop

Hallo. Heute geht es uns um optische Geräte, die Biologen brauchen. Unser Thema ist die Lichtmikroskopie. Ihr kennt bereit mit Sicherheit Vergrößerungsgläser. Zum Beispiel so eines, wie ich es hier zeige. Ich kann es auch als Lesestein benutzen. Es vergrößert die Schrift und die Zahlen. Recht praktische Hilfsmittel sind Lupen. Die beiden Stiellupen unterscheiden sich ein wenig. Bei der rechten sind die Linsen unterschiedlicher Vergrößerungsstufen getrennt. Bei der linken Lupe ist eine zweite Linse in die größere eingeschliffen. Außerdem hat sie zusätzlich eine Beleuchtung. Sehr gern arbeite ich mit Einschlaglupen bei denen die Linsen geschützt sind. Diese beiden Modelle vergrößern zehn- bis zwanzigfach. Nur wenn man das Objekt direkt vor die Lupe und die Lupe vor das Auge hält, kann man scharfe Bilder entsprechender Vergrößerungen erzielen. Reges Treiben herrscht im Unterricht, wenn Schüler das erste Mal mikroskopieren dürfen. Man findet aber immer wieder einige Schüler, die die Lust am Mikroskopieren nach wenigen Stunden verlieren. Eine Ursache ist sehr oft, dass diese Schülerinnen und Schüler die Handhabung des Mikroskops nicht beherrschen und Erfolge ausbleiben. Das passiert uns nicht, denn wir sehen uns das Mikroskop genau an und lernen alle Bauteile kennen. Es befindet sich unter der Staubschutzhülle. Sehen wir uns das Grundgerüst des Mikroskops an. Es besteht aus dem Fuß, dem Stativarm und dem Tubusträger, sowie dem Grob- und dem Feintrieb. Ein Stromversorgungsgerät versorgt eine LED-Lampe, die in der Beleuchtungseinheit sitzt. Drehbar gelagert sind die Objektive. Sie sitzen am Objektivrevolver. Der Objekttisch ist durchbohrt. Da fällt das Licht hindurch und erreicht das Präparat mit dem biologischen Objekt. Unter dem Objekttisch befindet sich eine Drehscheibe mit mehreren Farbfiltern und unterschiedlich großen Öffnungen, die man je nach Wunsch und Bedarf einschwenken kann. Bevor man beginnt zu mikroskopieren schwenkt man immer das Objektiv mit der kleinsten Vergrößerung ein. Außerdem sollte ich wissen, ob ich mit Auflicht oder mit Durchlicht arbeite. Die Helligkeit kann ich hier an diesem Regler, es ist ein kleiner Dimmer, einstellen. Der Schalter für die Beleuchtung sitzt direkt vor der Beleuchtungseinheit. Jetzt muss ich nur noch die Barlow-Linse und das Okular einsetzen. Da habe ich die Wahl zwischen fünffacher oder sechszehnfacher Vergrößerung. WF bedeutet Weitfeldokular. Es ermöglicht ein weites Blickfeld beim Vergrößern. So, ich will ihn jetzt herumdrehen, damit ich das Mikroskop arbeitsfertig machen kann. Den Objekttisch bewege ich völlig nach unten. Es wird der Kreuztisch montiert. Der Kreuztisch ist erforderlich, damit das Präparat genauestens bewegt werden kann. Der Kreuztisch nimmt das Präparat auf und ich kann es mithilfe der beiden Triebknöpfe bewegen. So, jetzt habe ich das Mikroskop arbeitsbereit gemacht, es ist quasi in Grundstellung. Hier seht ihr noch, wie ich die Okulare wechseln kann. Man glaubt es nicht, dieses kleine Mikroskop schafft es 1280-fach zu vergrößern. Man muss nur alle Vergrößerungsleistungen der optischen Bauteile multiplizieren und kommt so auf die 1280-fache Vergrößerung. Nun möchte ich dir vereinfacht den Strahlenverlauf im Mikroskop zeigen. In der Beleuchtungseinheit befindet sich eine LED-, oder Halogenlampe. Oberseits des Objekttisches ist die Präparatebene. Die Leuchtfeldblende verbessert die Tiefenschärfe der Bilder. Je stärker das Objektiv vergrößert, umso näher muss es an das biologische Objekt heranrücken. Wie ihr seht, habe ich Objektiv und Okular jeweils nur mit einer Sammellinse dargestellt. Jetzt schieben wir an die Präparatebene unser Untersuchungsobjekt. Wie verlaufen aber nun die Lichtstrahlen durch die Bauteile? Seht es euch an. Blende und Kondensor bewirken, dass nur parallele Lichtstrahlen zum Präparat gelangen. Das hindurchfallende Licht wird weiter zum Auge geleitet. Auf dem gelben Fleck, der schärfsten Stelle des Sehens unserer Netzhaut, entsteht das vergrößerte Bild. Ich danke für euer Interesse und ich wünsche euch beim Mikroskopieren immer viel Erfolg. Und ich sage tschüss, bis zum nächsten Mal!

4 Kommentare
  1. Default

    Danke hat mir geholfen

    Von Kabiridoc, vor 7 Monaten
  2. Iiild

    Danke, hat mir geholfen :)

    Von Jannik K., vor 10 Monaten
  3. Default

    lol
    XD

    Von Mafafe, vor fast 2 Jahren
  4. Default

    Super

    Von Max B., vor mehr als 5 Jahren