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Mikroskop – Anfertigen von Skizzen 06:04 min

Textversion des Videos

Transkript Mikroskop – Anfertigen von Skizzen

Hallo, mein Name ist Anja. Heute zeige ich euch, wie man eine mikroskopische Zeichnung anfertigt. Ein Stereomikroskop ist ein spezielles Lichtmikroskop, bei dem für beide Augen ein getrennter Strahlengang bereitgestellt wird. Beide Augen sehen das Präparat daher aus einem etwas unterschiedlichen Winkel, sodass ein Stereoeffekt, also ein räumlicher Bildeindruck, eintritt. Stereomikroskope arbeiten üblicherweise mit Vergrößerungen unterhalb 100:1. Klassische Lichtmikroskoptypen beruhen auf einem abbildenden Prinzip. Ähnlich wie bei der Fotografie wird im Gerät durch eine Reihe von Linsen hindurch ein Bild erzeugt, das in einem Stück gesehen oder aufgenommen wird. Vorbereitung: Zuerst bereitet ihr das Zeichenblatt vor. Dann sucht ihr den besten Bildausschnitt und stellt das Mikroskop darauf scharf. Mit der Feineinstellung gelingt euch eine plastische Darstellung des Objekts. Dann sucht ihr den besten Bildausschnitt und stellt diesen scharf. Erst danach und nur wenn es erforderlich ist, wählst du eine größere Vergrößerung. Betrachte das Objekt unter dem Mikroskop genau. Durch eine Veränderung der Feineinstellung kannst du die optische Ebene verschieben, um eine plastische Darstellung des Objekts zu erreichen. Zur Vorbereitung einer mikroskopischen Zeichnung bereitest du zuerst das Zeichenblatt vor. Dann suchst du den besten Bildausschnitt und durch die Änderungen der Feineinstellung kannst du eine plastische Darstellung des Objekts erreichen. Die Anfertigung einer mikroskopischen Zeichnung: Lege deine Zeichnung übersichtlich und groß an, achte also auf die Platzeinteilung. Und dann zeichne deutlich, mit feinen und durchgängigen Linien. Beachte dabei die Sauberkeit. Radiere wenig und male nichts aus. Wähle nur einen kleinen, gut auffindbaren typischen Ausschnitt des mikroskopischen Bildes und zeichne diesen. Vergleiche deine Zeichnung immer wieder mit dem mikroskopischen Bild und zeichne nur das, was du wirklich siehst. Gebe das Objekt sachlich richtig wieder. Nach Form-, Größe- und Längenverhältnis so wie im Gesamtzusammenhang. Bei der Anfertigung einer mikroskopischen Zeichnung solltest du also übersichtlich und groß zeichnen; mit feinen und durchgängigen Linien. Dabei solltest du einen kleinen, gut auffindbaren und typischen Ausschnitt des mikroskopischen Bildes zeichnen und das Objekt sachlich richtig wiedergeben - nach Form, Größe und Lage. Die Beschriftung der mikroskopischen Zeichnung: Beschrifte deine Zeichnung möglichst rechts, genau und sauber. Alle Beschriftungen müssen mit Bleistift und in Druckbuchstaben und dünner als die Zeichnung geschrieben werden. Die Beschriftungslinien solltest du waagerecht mit dem Lineal ziehen und sie sollten noch dünner sein als die Beschriftung selbst. Alle weiteren Angaben zur Zeichnung solltest du in ordentlicher Druckstift und mit Bleistift schreiben: den Namen des Objektes in Deutsch oder eventuell Latein; die Schnittrichtung oder um was für ein Präparat es sich handelt; die Art der Präparation, zum Beispiel Abzugspräparat oder die Färbung; natürlich die Vergrößerung; dein Name, der Name des Zeichners also; und das Datum. Zum Schluss muss die Zeichnung also so aussehen. Ich habe euch heute gezeigt, wie man eine mikroskopische Zeichnung anfertigt. Dazu habt ihr die Zeichnung erst vorbereitet, dann angefertigt und zum Schluss beschriftet. Ich hoffe, dieser kleine Film hat euch gefallen. Und bis zum nächsten Mal, sagt Anja.

6 Kommentare
  1. Oof geht schon! ; c

    Von Yiren Y., vor 11 Monaten
  2. coooooooool erklärt

    Von Nagat A., vor fast 2 Jahren
  3. hat mir sehr geholfen
    danke

    Von Tinareucher, vor fast 2 Jahren
  4. hat mir gut geholfen danke XD

    Von Mafafe, vor etwa 2 Jahren
  5. hilft mir sehr danke

    Von Thomasschulte123, vor fast 4 Jahren
  1. gut

    Von Carlosbaby, vor etwa 7 Jahren
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Mikroskop – Anfertigen von Skizzen Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Mikroskop – Anfertigen von Skizzen kannst du es wiederholen und üben.

  • Bestimme die mikroskopische Zeichnung des Pantoffeltierchens.

    Tipps

    Denke daran: Wir mikroskopieren meistens mit einem Lichtmikroskop. Hier bekommen wir keinen dreidimensionalen Eindruck vom Objekt, sondern müssen das Objekt platt mikroskopieren. Bei welchen Tieren oben geht das also nicht?

    Das Pantoffeltierchen ist ein Einzeller. Es besteht also nur aus einer einzigen Zelle.

    Lösung

    Ganz klar, das Pantoffeltierchen ist ein Einzeller und deshalb ideal, um es mit dem Lichtmikroskop zu mikroskopieren.

    Die Biene und den Regenwurm kann man super unter einem Stereomikroskop betrachten.

  • Gib an, welche Vorbereitungen zur Erstellung einer mikroskopischen Zeichnung getroffen werden sollten.

    Tipps

    Man sollte das Objekt nur vergrößern, wenn das erforderlich ist. Es muss also nicht immer die größte Vergrößerung genommen werden.

    Lösung

    Möchtest du ein Objekt zeichnen, kannst du damit nicht sofort loslegen. Du musst die Anfertigung einer mikroskopischen Zeichnung vorbereiten.

    Dazu zählt, dass das Zeichenblatt vorbereitet wird. Gliedere dein Blatt sinnvoll – wie viel Raum benötigt die Überschrift, wo stehen zusätzliche Angaben wie der Name des Objektes oder der Name des Zeichners? Außerdem solltest du einen Bleistift (oder besser zwei Bleistifte) anspitzen und Lineal und Radiergummi bereitlegen.

    Suche einen geeigneten Bildausschnitt und stelle darauf scharf. Wenn du also z. B. eine pflanzliche Zelle zeichnen sollst, suche Zellen, die nicht zerstört sind und die du gut erkennen kannst. Manchmal dauert die Suche etwas länger. Dafür wird die Zeichnung dann umso schöner.

    Mit dem Feintrieb am Mikroskop kannst du zwischen den einzelnen Zellebenen wechseln. Da die meisten Objekte dreidimensional sind und nicht so platt wie ein Blatt Papier, hast du so die Möglichkeit, dir ein plastisches Bild vom Objekt zu machen. Das hilft dir dabei, auch deine Zeichnung räumlicher anzufertigen.

    Eine größere Vergrößerung solltest du nur benutzen, wenn es nötig ist. Stelle bei jeder neuen Vergrößerung erst scharf und springe nicht gleich von der kleinsten zur größten Vergrößerung.

  • Vergleiche das Lichtmikroskop mit dem Stereomikroskop.

    Tipps

    Das Stereomikroskop kann nicht so stark vergrößern wie das Lichtmikroskop. Dafür kann man mit ihm Dinge räumlich, also dreidimensional, sehen. Beim Lichtmikroskop müssen Objekte dagegen platt, also zweidimensional, sein.

    Aufgrund der zwei getrennten Strahlengänge kann man mit dem Stereomikroskop Objekte räumlich wahrnehmen.

    Da ein Lichtmikroskop viel stärker vergrößern kann als ein Stereomikroskop, kann man mit ihm sogar einzelne Zellen oder die winzigen Pollen von Blüten gut erkennen.

    Lösung

    Das Lichtmikroskop wird meistens in der Schule genutzt, um z. B. Zellen von Blättern, Pantoffeltierchen oder Blütenpollen zu mikroskopieren. Dafür ist eine starke Vergrößerung nötig. Die meisten Schulmikroskope können 400-fach (400x) vergrößern.
    Das Licht gelangt durch einen Strahlengang in unser Auge, wir sehen also durch beide Okulare das gleiche Bild.

    Anders sieht das beim Stereomikroskop aus. Dort haben wir zwei Strahlengänge und sehen deshalb das Objekt durch beide Okulare aus leicht veränderten Winkeln. Genauso wie beim normalen Sehen ohne Mikroskop oder Lupe. Deshalb können wir mit diesem Mikroskop Objekte dreidimensional sehen. Wir können also ganze Insekten oder Blüten unter die Objektive legen – bei einer maximalen Vergrößerung von 100x werden aus Insekten Riesen und wir können uns z. B. die Härchen an den Beinen sehr genau anschauen.

  • Fasse zusammen, was bei der Anfertigung einer mikroskopischen Zeichnung beachtet werden sollte.

    Tipps

    Um eine mikroskopische Zeichnung anzufertigen, brauchst du eigentlich nur einen angespitzten Bleistift und ein Lineal. Weißt du, wofür?

    Lösung

    Für das mikroskopische Zeichnen sind neben dem Mikroskop und dem Zeichenpapier noch zwei weitere Materialien wichtig: ein angespitzter Bleistift und ein Lineal. Wofür?

    Mit dem Bleistift zeichnest du mit durchgehenden und feinen Linien einen kleinen, typischen Ausschnitt. Die Zeichnung ist dabei groß und übersichtlich.
    Die Beschriftung erfolgt rechts von der Zeichnung, die Beschriftungslinien werden dafür immer mit dem Lineal gezogen.

    Mit dem Lichtmikroskop kann man sehr gut Zellen erkennen, so auch die Zellen der Zwiebelhaut (LÖSUNGSWORT) oder Einzeller wie das Pantoffeltierchen, das auch im Video gezeichnet wurde.
    Mit dem Stereomikroskop kann man sogar dreidimensional sehen, aber nicht mit dem Lichtmikroskop. Dafür kann man mit einem Lichtmikroskop stärker vergrößern, nämlich 400-fach. Zum Vergleich: Eine Leselupe kann ungefähr 10-fach vergrößern.

  • Analysiere die mikroskopischen Zeichnungen.

    Tipps

    Achte besonders auf die Beschriftung. Wie sollte diese im Idealfall aussehen?

    Eines der vier Beispiele ist sehr gut, bei den anderen dreien ist einiges zu korrigieren.

    Die dritte Zeichnung ist gut gelungen. Vergleiche sie mit den anderen, dann fällt dir bestimmt einiges auf, was verbessert werden könnte.

    Lösung

    Bei der Anfertigung einer mikroskopischen Zeichnung ist einiges zu beachten, damit man auch später noch nachvollziehen kann, was man gesehen hat.

    Die Zeichnung sollte übersichtlich und groß angefertigt werden. Die Linien sollten fein und durchgängig sein, also keine schraffierten Konturen. Nutze am besten einen angespitzten Bleistift und radiere wenig. Es sollte nur ein kleiner Ausschnitt ausgewählt werden. Wenn man also vier Pantoffeltierchen sieht, reicht eines natürlich vollkommen aus. Zeichne das, was du siehst, und achte auf die Längenverhältnisse.

    Die Beschriftung der mikroskopischen Zeichnung sollte rechts, sauber, genau und in Druckbuchstaben erfolgen. Benutze auch hier einen Bleistift. Ziehe die Beschriftungslinien mit dem Lineal.

    Alle weiteren Angaben (wie der Name des Objektes) gehören nicht zur Beschriftung der Zeichnung, sondern sollten auf dem Blatt weiter unten stehen.

    Achte bei der Aufteilung darauf, dass du für jedes Präparat ungefähr eine halbe A4-Seite benutzt. Denn je weniger Platz vorhanden ist, desto kleiner, unsauberer und unübersichtlicher ist die Zeichnung.

  • Arbeite den Aufbau eines Lichtmikroskops heraus.

    Tipps

    Die Lichtquelle befindet sich ganz unten, aber noch über dem Mikroskopfuß. Der Mikroskopfuß gibt dem Mikroskop Halt und sorgt dafür, dass es stabil steht – so wie unsere Füße auch.

    Das Licht gelangt aus der Lichtquelle durch den Kondensor, durchdringt das Objekt (Präparat) und gelangt durch das Objektiv und die Okulare in unser Auge.

    Lösung

    Rechts siehst du eine beschriftete Abbildung eines Lichtmikroskops. Da es verschiedene Formen und Größen von Mikroskopen gibt, sehen sie auch alle etwas anders aus. Funktionieren tun sie aber alle nach demselben Prinzip:

    Licht gelangt aus der Lichtquelle durch den Kondensor. Dieser hat die Aufgabe, das Licht zu verteilen, damit es gleichmäßig durch das Präparat fällt. Das Präparat befindet sich auf dem Objektträger (Glasplättchen) auf dem Objekttisch.
    Das Licht fällt also durch das Präparat und gelangt dann durch eines der Objektive (mit verschiedenen Vergrößerungen) und die Okulare in unser Auge.
    Mithilfe von Grob- und Feintrieb können wir auf eine bestimmte Stelle im Präparat scharfstellen. Und dann können wir auch schon anfangen zu zeichnen.