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Hörsinn in der Tierwelt

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Team Entdeckungsreise
Hörsinn in der Tierwelt
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Grundlagen zum Thema Hörsinn in der Tierwelt

Wie hören eigentlich Tiere? Die Antwort auf diese Frage ist: unterschiedlich. Der Hörsinn dient der Aufnahme und Verarbeitung von Schallwellen. Schallwellen haben verschiedene Frequenzen und nicht alle Tiere nehmen all Frequenzen wahr. So sind wir Menschen zum Beispiele darauf spezialisiert, die Frequenzen der menschlichen Sprache wahrzunehmen. Auch die Sinnesorgane der verschiedenen Tiere unterscheiden sich stark. So hören Heuschrecken mit ihren Beinen und Fische mit Hilfe der Schwimmblase. Manche Tiere, wie die Fledermäuse, nutzen den Hörsinn auch zur Orientierung.

Transkript Hörsinn in der Tierwelt

Thema dieses Films ist der Hörsinn in der Tierwelt. Ohr oder nicht Ohr: Das ist hier die Frage. So manches Tier scheint auf den ersten Blick keine Ohren zu besitzen. Doch bei manchen Tieren findet sich der Hörsinn bloß an völlig unerwarteten Stellen. Und dabei übertrumpft die Tierwelt oft das menschliche Gehör um Längen. Unsere Ohren haben sich im Laufe der Evolution vor allem auf die Frequenzen menschlicher Sprache spezialisiert. Unsere obere Hörgrenze liegt bei etwa 20.000 Hertz. Im Tierreich dient der Hörsinn oftmals zum Aufspüren von Fortpflanzungspartnern oder als ein besonders sensibles Warnsystem. So verschieden die Tiere, so andersartig ihr Gehör. Was für gehörige Beine: die Heuschrecke. Viele Langfühler, Schrecken und Grillen können mit ihren Beinen nicht nur große Sprünge machen, sondern auch hören. Ihr Hörorgan sitzt unterhalb der Knie in den Unterschenkeln. Hier befinden sich zwei Schlitze, hinter denen sich jeweils eine hauchdünne Membran verbirgt. Diese ist vergleichbar mit dem menschlichen Trommelfell. Treffen die Schallwellen auf diese Häutchen, nimmt die Heuschrecke ein Geräusch wahr. Durch Richtungsänderungen der Vorderbeine kann sie die Herkunft des Lautes lokalisieren. Heuschrecken sind also wahre Schlitzohren. Der Karpfen: Ein aufgeblasenes Ohr. Wer glaubt, alle Fische seien taub, täuscht sich. Der Karpfen beispielsweise zählt zu den Fischen, die sehr gut hören können. Ohrmuscheln sucht man bei den Fischen jedoch vergeblich. Ihr Außenohr ist vielmehr eine mit Luft gefüllte Schwimmblase. Dieser Resonanzkörper leitet wie das menschliche Trommelfell die Schallwellen über Knochen direkt an das Innenohr weiter. Dieses sitzt beim Karpfen seitlich des Gehirns. Das fliegende Echolot: Die Fledermaus. Als nachtaktives Säugetier hat die Fledermaus keinen guten Sehsinn. Dennoch kann sie im Dunkeln selbst die winzigsten Insekten zielsicher in der Luft erjagen und jedem Hindernis blind ausweichen. Ihr Geheimnis ist ihr äußerst guter Hörsinn. Ihre großen Ohren dienen ihr zugleich als ein ausgetüfteltes Radarsystem. Die Fledermaus kann sehr hohe Frequenzen im Ultraschallbereich zwischen 20.000 und 200.000 Hertz empfangen. Ihr Gehör arbeitet wie ein Echolot auf einem Schiff. Die Fledermaus sendet während ihrer Flüge immer wieder Laute in Ultraschallfrequenzen aus. Treffen diese Schallwellen auf ein Objekt, wie etwa ein Tier oder einen Baum, prallen sie daran ab und werden als Echo direkt wieder an die Fledermaus zurückgesendet. Anhand der vergangenen Zeit und der Intensität des Echos kann die Fledermaus dann den Abstand zu dem Objekt genau ermessen. Ohren auf Durchzug: Der Frosch. Das Quaken von Fröschen ist in der Intensität der Lautstärke vergleichbar mit einem Presslufthammer. Doch ihr Gehör nimmt davon keinen Schaden. Es überhört einfach das eigene Gequake sowie alle anderen für ihn unwichtigen Geräusche und nimmt nur Laute von Feinden oder anderen Fröschen auf. Das Trommelfell des Frosches sitzt von außen sichtbar direkt hinter dem Auge. Auf dem Weg ins Innenohr werden die Schallwellen nach ihrer Bedeutung gefiltert. Bei belanglosen Tönen schaltet der Frösche einfach auf Durchzug. Der Elefant: Ein Tiefstapler. Die riesigen Dickhäuter sind keine Freunde der hohen Tonart. Dafür können sie Frequenzen im Infraschallbereich hören, die außerhalb unseres Hörbereiches liegen. So können Elefanten tiefe laute von 14 bis 24 Hertz über sehr große Distanzen hinweg noch vernehmen. Selbst wenn einzelne Tiere sich einen Tagesmarsch von ihrer Herde entfernt haben, finden sie dank ihres Gehörs wieder zu ihr zurück. Die Schlange: Der ohrenlose Lauscher. Schlangen haben keine außenliegenden Ohren, sehr wohl aber ein Innenohr. Sie können Bodenerschütterungen über ihre auf der Erde aufliegenden Unterkieferknochen wahrnehmen und die Druckwellen an ihr Innenohr weiterleiten. Je nachdem, wie stark der rechte oder der linke Unterkieferknochen in Schwingung versetzt wird, kann die Schlange erkennen, aus welcher Richtung sich ihr eine Beute oder ein feindliches Raubtier nähert.

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