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Fortbewegung an Land: Sonderfall Mensch 02:52 min

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Transkript Fortbewegung an Land: Sonderfall Mensch

Die bekanntesten Vertreter für die Fortbewegung auf zwei Beinen sind aber wir Menschen selbst. Dabei sind wir weder besonders schnell noch besonders ausdauernd im Vergleich zu den meisten ähnlich großen Vier- oder Zweibeinern. In einem Wettrennen mit Pferd, Gepard, Känguru, Strauß und selbst einem Nashorn würde ein Mensch als Letzter ins Ziel gehen. Warum unsere frühen Vorfahren vor mehreren Millionen Jahren in den afrikanischen Savannen zum aufrechten Gang übergingen, ist noch nicht endgültig geklärt. Fest steht aber, dass als Folge des aufrechten Ganges die Hände für andere Aufgaben frei worden. Zum Beispiel für den Gebrauch von Werkzeugen und Waffen. Die Waffen wurden im Laufe der Zeit immer weiter verbessert und boten den frühen Menschen viele Vorteile. Der durch den aufrechten Gang erleichterte Gebrauch immer leistungsfähigerer Werkzeuge, förderte die Entwicklung der geistigen Fähigkeiten und war damit ein wichtiger Faktor für die allmähliche Zunahme des Gehirnvolumens und die einsetzende kulturelle Entwicklung. Voraussetzung für den dauerhaften aufrechten Gang des Menschen, ist eine Reihe von Anpassungen des menschlichen Skeletts. Das Becken ist verbreitert und stützt die Eingeweide wie eine Schüssel. Die größte Veränderung betrifft die Wirbelsäule. Sie ist beim Menschen doppelt S-förmig gekrümmt und kann so das Gewicht des Oberkörpers und des Kopfes beim Gehen abfedern. Um den Kopf aufrecht zu halten, benötigt der Mensch vergleichsweise wenige Muskeln. Der Schädel balanciert in seinem Schwerpunkt über der Wirbelsäule. An diesem mächtigen Gorilla-Männchen ist gut erkennbar, dass die Nackenmuskulatur bei unseren Verwandten weitaus kräftiger ist. Das spiegelt sich auch am Skelett wider. Die hohen Wirbelfortsätze der Halswirbel und das flache Hinterhauptbein dienen als Ansatzpunkte für die massige Nackenmuskulatur, die den schweren Gorillaschädel halten muss. Die Wirbelsäule des Gorillas bildet einen einfachen Bogen bis hinab zum schmalen Becken. Mit erheblicher Kraftanstrengung können zwar auch Gorillas kurzzeitig aufrecht gehen. Auf Dauer zwingt ihr Körper sie jedoch zum Gang auf vier Beinen. Ein Großteil des Gewichtes ist dabei auf die Knöchel der Arme gestützt.

1 Kommentar
  1. Naja ich habe eigentlich etwas anderes gesucht aber das Video ist gut.

    Von Zwuppsel, vor 10 Monaten