30 Tage kostenlos testen:
Mehr Spaß am Lernen.

Überzeugen Sie sich von der Qualität unserer Inhalte.

Die Skelettmuskeln 02:12 min

Textversion des Videos

Transkript Die Skelettmuskeln

Ohne deine Skelettmuskeln könntest du dich nicht bewegen. Sie sind an deinem Skelett befestigt, und wenn sie sich zusammenziehen, bewegen sie deine Knochen. Skelettmuskeln bestehen aus Tausenden von länglichen, stabförmigen Zellen, die als Muskelfasern bezeichnet werden. Jede Muskelfaser besteht nur aus einer einzigen Zelle, enthält aber viele dünnere Stränge, die sogenannten Myofibrillen. Diese sind wiederum aus Tausenden Proteinfilamenten aufgebaut. Hier befindet sich also der Ursprung unserer körperlichen Bewegung: Mikroskopisch kleine Filamente gleiten gegeneinander, wenn sich ein Muskel zusammenzieht. Aber Muskeln können nur ziehen – sie können nicht drücken. Deshalb sind sie paarweise angeordnet. Diese Paare werden antagonistische Muskeln genannt. Jedes Muskelpaar hat die Aufgabe, einen bestimmten Knochen zu ziehen. In deinem Oberarm arbeiten Bizeps und Trizeps als Paar. Wenn sich dein Bizeps zusammenzieht, bewegt er deinen Unterarm in Richtung Schulter. Aber dann kann er deinen Arm nicht wieder zurückschieben. Deshalb muss sich dein Trizepsmuskel an der Unterseite des Arms zusammenziehen. Das streckt den Arm wieder aus. Würden die Skelettmuskeln getrennt voneinander arbeiten, wären sie nutzlos. Aber wenn sie zusammenarbeiten, erlauben sie deinem Körper fast alles zu tun.

2 Kommentare
  1. hi

    Von Kuen Kx159, vor 6 Monaten
  2. hi

    Von Ilaydaakin, vor 9 Monaten

Die Skelettmuskeln Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Die Skelettmuskeln kannst du es wiederholen und üben.

  • Beschreibe Armbewegungen als Folge von Muskelanspannung und -entspannung.

    Tipps

    Wird der Arm ausgestreckt, ist der Bizeps entspannt.

    Der Trizeps ist entspannt, wenn der Arm angewinkelt wird.

    Lösung

    Muskeln können nur ziehen und nicht drücken. Aus diesem Grund sind sie immer paarweise angeordnet. Die Muskelpaare werden als antagonistische Muskeln bezeichnet. Jedes Muskelpaar ist für einen Knochen verantwortlich.

    Im Oberarm findest du den Bizeps und Trizeps.
    Der Bizeps ist der Beuger. Wenn er sich zusammen zieht, bewegt sich der Unterarm zur Schulter hin.
    Der Trizeps bleibt dabei entspannt.

    Wird der Arm wieder ausgestreckt, kommt der Trizeps zum Einsatz. Er zieht sich zusammen und dadurch wird der Arm gestreckt.
    Hierbei bleibt der Bizeps entspannt.
    Der Trizeps wird daher als Strecker bezeichnet.

  • Skizziere den Aufbau eines Skelettmuskels.

    Tipps

    Den kompletten Muskel bezeichnet man als Skelettmuskel.

    Die Myofibrillen sind lange Stränge der Muskelfasern.

    Lösung

    Skelettmuskeln sind durch Sehnen mit den Knochen verbunden und bestehen aus Muskelfaserbündeln.
    Diese umfassen mehrere längliche stabförmige Zellen, die Muskelfasern.
    Jede Muskelfaser enthält sehr viel dünnere Stränge, die Myofibrillen.
    Jene sind aus zahlreichen Proteinfilamenten aufgebaut, den Myofilamenten.

  • Benenne die Eigenschaften und Funktion der Skelettmuskeln.

    Tipps

    Das menschliche Skelett, das aus etwa 208 Knochen besteht, wird von Sehnen und Skelettmuskeln über Gelenke zusammengehalten.

    Die Skelettmuskulatur ist Bestandteil des aktiven Bewegungsapparats.

    Lösung

    Skelettmuskeln werden so genannt, da sie an den Knochen befestigt sind.
    Ohne Skelettmuskeln könnten wir uns nicht bewegen.
    Wenn sich ein Skelettmuskel zusammenzieht, zieht er die Knochen, an denen er sitzt, mit sich.
    Da Skelettmuskeln nur ziehen können, müssen sie zu antagonistischen Muskelpaaren angeordnet sein, um Beugen und Strecken zu können.

    Sehnen verbinden Knochen und Skelettmuskeln miteinander. Gelenke, Sehnen und Muskeln ermöglichen dir zusammen, dich zu bewegen.

  • Vergleiche die verschiedenen Muskeltypen im Körper.

    Tipps

    Die Muskulatur der Darmwand kann man nicht bewusst bewegen.

    Lösung

    Muskelgewebe lässt sich unterscheiden in glattes und quergestreiftes Muskelgewebe.

    Das glatte Muskelgewebe findet man vor allem an den Organen bzw. Eingeweiden, zum Beispiel an der Darmwand. Diese Muskulatur kann nicht bewusst bewegt bzw. kontrahiert werden. Sie ist nicht ermüdbar und kontrahiert nur sehr langsam.

    Die quergestreifte Muskulatur unterscheidet man in Herzmuskulatur (Muskeln am Herzen) und Skelettmuskulatur.
    Die Herzmuskulatur arbeitet sehr schnell und ist ebenfalls nicht ermüdbar.
    Die Skelettmuskulatur kann man bewusst anspannen, zum Beispiel wenn man seinen Bizeps zeigen möchte. Diese Muskulatur ist ermüdbar.

  • Benenne die Muskulatur, die bei verschiedenen Tätigkeiten am meisten beansprucht wird.

    Tipps

    Bei bestimmten Bewegungen werden oft mehrere Muskeln beansprucht, manche stärker als andere.

    Lösung

    Als Menschen besitzen wir mehr als 650 Muskeln. Diese sind in unserem ganzen Körper verteilt. Zum Lachen benötigen wir zum Beispiel 17 verschiedene Muskeln.

    Die Skelettmuskulatur ist über Sehnen am Knochen befestigt. Durch Zusammenziehen und Erschlaffen bewegen sie die Knochen und wir können Gehen, Rennen und vieles mehr.

    Wenn du mit dem Fahrrad fährst, rennst oder gerade ein Tor schießt, ist vor allem deine Beinmuskulatur sehr aktiv.
    Zur Meldung durch das Strecken deines Armes benötigst du deine Armmuskulatur.
    Auch zum Kauen brauchst du Muskeln, die Kaumuskeln.

  • Fasse wichtige Informationen zur Ursache und Behandlung von Muskelkater zusammen.

    Tipps

    Muskelkater tritt an den Muskeln auf, die wir mit unserem Willen bewegen können.

    Ignoriert man den Muskelkater und macht weiter Sport, kann man sich einen Muskelfaserriss zuziehen.

    Lösung

    Muskelkater entsteht durch zu hohe Belastung der Skelettmuskulatur.
    Das Muskelgewebe hat durch die Überbelastung kleine Risse bekommen und es treten Schmerzen auf.

    Früher nahm man an, dass sich im Muskel durch zu wenig Sauerstoff Milchsäure bildet und diese die Schmerzen verursacht. Dies ist jedoch widerlegt worden.

    Um das Risiko von Muskelkater zu verringern sollte man sich vor dem Sport langsam aufwärmen. Wenn die Muskeln schmerzen, sollte man nicht intensiv weitertrainieren. Es kann sonst zu einem Muskelfaserriss kommen.
    Nur sanfte Bewegungen sind bei einem Muskelkater ratsam. Massagen können hingegen den Muskelkater verschlimmern.

    Es gibt verschiedene Hypothesen, warum man hierbei von einem Muskelkater spricht. Eine besagt, dass das Wort Kater nicht auf eine Katze zurück geht, sondern auf das Wort Katarrh. Dieses Wort steht für eine Erkältung oder eine Entzündung. Auch bei einer Erkältung tun einem die Gliedmaßen weh. Mit der Zeit wurde dann aus Katarrh der Begriff Kater und schließlich Muskelkater.