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Die Pubertät - Einleitung

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Team Realfilm
Die Pubertät - Einleitung
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Beschreibung Die Pubertät - Einleitung

Hormone steuern das Erwachsenwerden. Zunächst werden sie im Gehirn freigesetzt. Diese Hormone lösen dann wiederum eine Kettenreaktion aus, die viele andere Hormone freisetzt. Unter anderem auch die Geschlechtshormone. Das Ergebnis ist, dass sich der Körper von Mädchen und Jungen verändert. Er wächst, entwickelt Schambehaarung und wird insgesamt weiblicher oder männlicher. Auch die Psyche eines jeden Teenagers verändert sich in der Pubertät.

Transkript Die Pubertät - Einleitung

Es ist die größte Veränderung, die unser Körper jemals durchmacht. In nur wenigen Jahren verwandelt uns die Pubertät vom Kind zum Erwachsenen. Und das wird alles durch Hormone gesteuert. Diese mächtigen Botenstoffe durchströmen unser Blut und übernehmen die Kontrolle über unseren Körper und unseren Geist. Der Auslöser für die Pubertät, bei Jungen und Mädchen, erfolgt im Hypothalamus im Gehirn. Diese kleine Drüse stellt den Hauptschalter zum Start der Pubertät dar, indem sie beginnt ein Hormon zu produzieren, das Gonadoliberin. Das wird am Ende der Kindheit während des Schlafes stoßweise freigesetzt und aktiviert eine ganze Reihe anderer Hormone. Es stimuliert zuerst die Hirnanhangsdrüse im Gehirn, zwei Hormone freizusetzen, das Follikelstimulierende Hormon und das Luteinisierende Hormon. Diese Hormone rauschen durch das Blut und steuern auf die Fortpflanzungsorgane zu. Bei Jungen bringen sie die Hoden dazu, Testosteron zu produzieren. Bei Mädchen stimulieren sie die Eierstöcke, Östrogen herzustellen. Dies sind die mächtigen Sexualhormone. Die Veränderungen, die sie verursachen, können überraschend auftreten und sich dramatisch anfühlen. „Du bekommst deine Periode, du bekommst Schamhaare, du wirst größer. Du wirst an den Hüften breiter, glaube ich, ich kann mich nicht mehr erinnern.“ „Du fängst an breiter zu werden, und du merkst, dass andere Dinge größer werden, also fühlst du dich irgendwie männlich.“ Die Macht von Östrogen und Testosteron ist überall im Körper spürbar. Sowohl Jungen als auch Mädchen zeigen einen schnellen Wachstumsschub, wenn die Knochen länger werden. Die Schambehaarung am Körper wächst und sogar die Haut ist betroffen. Die Hormone beeinflussen auch unsere Psyche und machen die Pubertät zu einer Zeit der emotionalen und körperlichen Veränderung. Wir fühlen uns, als würden wir die Kontrolle verlieren –wenn unsere Hormone von uns Besitz ergreifen. Das ist zwar nur eine vorübergehende Phase des Erwachsenwerdens, aber diese Hormone leiten Jungen und Mädchen auf sehr unterschiedliche Wege.

3 Kommentare

3 Kommentare
  1. Hehe

    Von Nadia H., vor 5 Monaten
  2. Tolles Video

    Von Rimuru T., vor etwa einem Jahr
  3. Wow! Gut zu wissen was in dem menschlichen Körper alles vorgeht

    Von Rimuru T., vor etwa einem Jahr

Die Pubertät - Einleitung Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Die Pubertät - Einleitung kannst du es wiederholen und üben.
  • Nenne, wodurch die Pubertät ausgelöst und gesteuert wird.

    Tipps

    Die Pubertät wird durch Botenstoffe ausgelöst und gesteuert.

    Lösung

    Hormone steuern das Erwachsenwerden – die Pubertät.

    In Folge dessen wächst der Körper und verschiedene Gefühle werden erlebt. Diese sind jedoch nicht die Auslöser der Pubertät.

  • Benenne den Prozess des Erwachsenwerdens.

    Tipps

    Wenn sich ein Kind zum Erwachsenen entwickelt, sagt man auch, es pubertiert.

    Lösung

    Mit dem Begriff Pubertät wird das Erwachsenwerden bezeichnet.
    Dieser Prozess wird durch Hormone eingeleitet und gesteuert.

  • Skizziere typische Auswirkungen der Pubertät.

    Tipps

    Östrogen wird oft als weibliches Sexualhormon bezeichnet.

    Testosteron ist ein Beispiel für ein männliches Sexualhormon.

    Die Psyche umfasst alle Gedanken, Gefühle und das bewusste und unbewusste Erleben und Reagieren.

    Lösung

    Hormone, wie zum Beispiel die Sexualhormone Östrogen und Testosteron bewirken zahlreiche Veränderungen im Körper der Pubertierenden.
    Es kommt zu einem Wachstumsschub, die Schambehaarung wächst und die Haut reagiert mit Unreinheiten und Pickeln.
    Neben den körperlichen Veränderungen kommt es auch zur Beeinflussung der Psyche, sodass es neben körperlichen auch zu emotionalen Veränderungen kommt.

  • Fasse den Beginn der hormongesteuerten Pubertät zusammen.

    Tipps

    FSH ist die Abkürzung für Follikelstimulierendes Hormon.

    LH ist die Abkürzung für Luteinisierendes Hormon.

    Lösung
    • Die Einleitung der Pubertät erfolgt durch den Hypothalamus. Die kleine Drüse beginnt ein Hormon zu produzieren, das Gonadoliberin.
    • Es stimuliert die Hirnanhangdrüse. Dadurch werden zwei Hormone freigesetzt – das Follikelstimulierende Hormon (FSH) und das Luteinisierende Hormon (LH).
    • Bei Jungen bringen sie die Hoden dazu, Testosteron zu produzieren. Bei Mädchen stimulieren sie die Eierstöcke, Östrogen herzustellen.
  • Skizziere den Ort der Östrogenproduktion bei Mädchen.

    Tipps

    Östrogen ist ein Sexualhormon und wird demnach vor allem in den Geschlechtsorganen gebildet.

    Lösung

    Das Hormon Östrogen wird vor allem in den Eierstöcken der Mädchen produziert.
    Mädchen besitzen im Gegensatz zu Jungen keine Hoden. Doch auch in den Hoden werden geringe Mengen an Östrogen produziert.
    In der Nebennierenrinde und in Fettgewebe kann ebenfalls Östrogen gebildet werden.

    Es findet jedoch keine Östrogenbildung im Gehirn oder dem Dünndarm statt.

  • Ordne den angegebenen Drüsen jeweils die produzierten Hormone zu.

    Tipps

    „Follikelstimulierendes Hormon“ und „Luteinisierendes Hormon“ werden oft mit „FSH“ und „LH“ abgekürzt.

    Die Hypophyse trägt den deutschen Namen „Hirnanhangdrüse“.

    Testikel sind nur bei männlichen Individuen zu finden. Sie werden auch „Hoden“ genannt.

    Ein Eierstock wird auch als „Ovar“ bezeichnet. Der Plural hierzu sind die „Ovarien“.

    Lösung

    • Der Hypothalamus ist ein Teil des Gehirns und bildet Gonadoliberin, durch das die Pubertät eingeleitet wird.
    • Die etwa erbsengroße Hypophyse produziert unter anderem FSH und LH, die eine Wirkung auf die Gonaden haben.
    • Die Testikel produzieren überwiegend das Sexualhormon Testosteron.
    • Die Ovarien produzieren überwiegend das Sexualhormon Östrogen.
    Ergänzend lässt sich jedoch anmerken, dass Östrogen aus Testosteron entsteht. Daher produzieren Ovarien (Eierstöcke) auch Testosteron, das jedoch nahezu vollständig in Östrogen umgewandelt wird.
    Doch umgekehrt wird auch in den Testikeln (Hoden) nicht nur Testosteron, sondern auch eine geringere Menge Östrogen produziert.

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