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Blutgruppen – AB0-System und Rhesussystem

Blutgruppen einfach erklärt: Erfahre, was das AB0-System und der Rhesusfaktor sind, und wie sie bei Bluttransfusionen eine Rolle spielen. Wusstest du, dass deine Blutgruppe sagt, welche Antigene auf deinen Blutkörperchen sind? Interessiert? Erfahre mehr über Blutgruppen und Antikörper im Text!

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Team Digital
Blutgruppen – AB0-System und Rhesussystem
lernst du in der 7. Klasse - 8. Klasse

Blutgruppen – AB0-System und Rhesussystem Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Blutgruppen – AB0-System und Rhesussystem kannst du es wiederholen und üben.
  • Gib die Namen der Blutgruppen an.

    Tipps

    Schau dir die Abbildung, die zum Einleitungstext gehört, genau an.

    Blutgruppen sind nach den Antigenen benannt, die sich auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen befinden.

    Die Blutgruppe AB hat beide Antigene auf der Oberfläche ihrer roten Blutkörperchen. Also müssen im Bild auch beide Symbole auf der Oberfläche zu finden sein.

    Lösung

    Die Blutgruppen werden durch zwei verschiedene Strukturen auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen bestimmt: A und B. Diese Strukturen heißen Antigene. Im Blutplasma der verschiedenen Blutgruppen befinden sich unterschiedliche Antikörper.

    Menschen mit der Blutgruppe A besitzen nur Antigene vom Typ A auf der Oberfläche ihrer roten Blutkörperchen. Im Blutplasma befinden sich B-Antikörper.

    Menschen mit der Blutgruppe B besitzen nur Antigene vom Typ B auf ihren roten Blutkörperchen und A-Antikörper im Blutplasma.

    Auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen bei Menschen mit der Blutgruppe AB befinden sich Antigene von Typ A und Typ B. Ihr Blutplasma enthält keinen der beiden Antikörper-Typen.

    Die roten Blutkörperchen der Menschen mit der Blutgruppe 0 besitzen keinen der beiden Antigen-Typen. In ihrem Blutplasma befinden sich beide Antikörper-Typen: A und B.

  • Gib an, wodurch die einzelnen Blutgruppen voneinander unterschieden werden.

    Tipps

    Im Blut einer Blutgruppe können nicht Antigene und Antikörper mit derselben Benennung sein.

    Blutgruppen sind nach den Antigenen benannt, die sich auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen befinden.

    Lösung

    Die Blutgruppen werden durch zwei verschiedene Strukturen auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen bestimmt: A und B. Diese Strukturen heißen Antigene.

    Menschen mit der Blutgruppe A besitzen nur Antigene vom Typ A auf der Oberfläche ihrer roten Blutkörperchen.

    Menschen mit der Blutgruppe B besitzen nur Antigene vom Typ B.

    Auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen bei Menschen mit der Blutgruppe AB befinden sich Antigene von Typ A und Typ B.

    Die roten Blutkörperchen der Menschen mit der Blutgruppe 0 besitzen keinen der beiden Antigen-Typen.

    Im Blutplasma der verschiedenen Blutgruppen befinden sich unterschiedliche Antikörper.

    Im Blut der Blutgruppe A befinden sich B-Antikörper. Menschen mit der Blutgruppe B haben A-Antikörper im Blutplasma.

    Blutplasma der Blutgruppe AB enthält keinen der beiden Antikörper-Typen. Im Blutplasma der Menschen mit Blutgruppe 0 befinden sich beide Antikörper-Typen: A und B.

  • Beschreibe die Besonderheiten des Rhesussystems.

    Tipps

    Wenn Rhesusfaktor-D-Antigene und Rhesusfaktor-D-Antikörper zusammentreffen, kommt es zu Blutzellenverklumpungen.

    Lösung

    Auch beim Rhesussystem geht es um Antigene und Antikörper.

    Menschen, die Rhesus-positiv sind, besitzen Rhesusfaktor-D-Antigene auf der Oberfläche ihrer roten Blutkörperchen. Menschen, die dieses Antigen nicht besitzen, sind Rhesus-negativ.

    Im Gegensatz zu Antikörpern im AB0-Blutgruppensystem, die bereits im Blutplasma vorhanden sind, entwickeln sich Antikörper gegen Rhesus-Antigene erst dann, wenn eine Rhesus-negative Person mit fremden Rhesus-Antigenen, zum Beispiel durch eine Bluttransfusion oder Schwangerschaft, in Kontakt kommt.

    Zu einer gefährlichen Antigen-Antikörper-Bindung kann es also nur bei einem wiederholten Kontakt eines Rhesus-negativen Menschen mit Rhesus-positivem Blut kommen, da diese Person nach dem ersten Kontakt Antikörper gebildet hat.

  • Bestimme, was bei einer Vermischung von roten Blutkörperchen und Blutplasma unterschiedlicher Blutgruppen passiert.

    Tipps

    Die Antigene auf den roten Blutkörperchen der Blutgruppe A passen zu den A-Antikörpern im Blutplasma der Blutgruppen B und 0.

    Die Antigene auf den roten Blutkörperchen der Blutgruppe B passen zu den B-Antikörpern im Blutplasma der Blutgruppen A und 0.

    Das Blutplasma der Blutgruppe AB enthält keine Antikörper.

    Lösung

    Die Blutgruppen werden durch Antigene auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen bestimmt. Außerdem befinden sich im Blutplasma der jeweiligen Blutgruppen unterschiedliche Antikörper.

    Menschen mit der Blutgruppe A besitzen nur Antigene vom Typ A auf der Oberfläche ihrer roten Blutkörperchen. In ihrem Blutplasma finden sich B-Antikörper.

    Menschen mit der Blutgruppe B besitzen nur Antigene vom Typ B. In ihrem Blutplasma findet man ausschließlich A-Antikörper.

    Auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen bei Menschen mit der Blutgruppe AB befinden sich Antigene von Typ A und Typ B. Im Blutplasma sind keine Antikörper zu finden.

    Die roten Blutkörperchen der Menschen mit der Blutgruppe 0 besitzen keinen der beiden Antigen-Typen. Dafür enthält ihr Blutplasma A-Antikörper und B-Antikörper.

    Die A-Antigene und A-Antikörper passen nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip zusammen. Werden rote Blutkörperchen mit den Antigenen A und A-Antikörper miteinander vermischt, dann werden dadurch die roten Blutkörperchen miteinander verbunden und das Blut verklumpt.

    Die B-Antigene und B-Antikörper passen ebenfalls nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip zusammen. Werden rote Blutkörperchen mit den Antigenen B und B-Antikörper miteinander vermischt, dann werden dadurch auch die roten Blutkörperchen miteinander verbunden und es kommt ebenfalls zu einer Blutzellenverklumpung.

    Das Blutplasma der Blutgruppe AB enthält keine Antikörper. Daher kann dieses Blutplasma mit roten Blutkörperchen aller vier Blutgruppen vermischt werden, ohne dass es zu einer Verklumpung kommt.

    Rote Blutkörperchen der Blutgruppe 0 besitzen keine Antigene auf ihrer Oberfläche. Daher können diese mit Blutplasma aller vier Blutgruppen vermischt werden, ohne dass es zu einer Verklumpung kommt.

  • Beschreibe, was bei einer Vermischung von Vollblut unterschiedlicher Blutgruppen passiert.

    Tipps

    Bevor das Blut verklumpen kann, muss erst einmal Blut verschiedener Blutgruppen miteinander vermischt werden.

    Das Blut verklumpt erst, wenn Antigene und Antikörper miteinander verbunden sind.

    Lösung

    Vermischt man Vollblut unterschiedlicher Blutgruppen, z. B. im Rahmen einer Bluttransfusion, kommt es zu einer Reaktion der Antigene auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen und der Antikörper im Blutplasma.

    Die Antikörper können sich mit den Antigenen körperfremder Blutgruppen nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip verbinden. Dabei passen sie zu bestimmten Antigenen wie ein Schlüsselloch um den Schlüssel.

    Treffen passende Antikörper und Antigene zusammen, werden die roten Blutkörperchen miteinander verbunden, weil die Antikörper immer zwei Bindungsstellen für Antigene haben.

    Die Verbindung mehrerer Antigene führt zur Verklumpung der roten Blutkörperchen, die tödlich enden kann.

  • Erkläre, warum der Rhesusfaktor D bei Bluttransfusionen und Schwangerschaften beachtet werden muss.

    Tipps

    Vier Aussagen sind richtig.

    Rhesus-negative Menschen haben keine Rhesusfaktor-D-Antigene auf der Oberfläche ihrer roten Blutkörperchen, aber damit nicht automatisch Rhesusfaktor-D-Antikörper in ihrem Blutplasma.

    Lösung

    Das Rhesussystem ist ein weiteres Blutgruppensystem, das vom AB0-System unabhängig ist. Es wird ebenfalls durch Antigene und Antikörper bestimmt, in diesem Fall Rhesusfaktor-D-Antigene und Rhesusfaktor-D-Antikörper.

    Rhesusfaktor-D-Antigene und Rhesusfaktor-D-Antikörper passen nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip zusammen und verbinden sich bei Kontakt. Und da ein Antikörper immer zwei Bindungsstellen hat, können auch immer mehrere Antigene und damit rote Blutkörperchen miteinander verbunden werden und dadurch verklumpen.

    Menschen, die Rhesus-positiv sind, besitzen auf der Oberfläche ihrer roten Blutkörperchen das Rhesusfaktor-D-Antigen. Im Blutplasma dieser Personen befinden sich keine passenden Antikörper, weil es sonst zu Blutzellenverklumpungen kommen würde.

    Menschen, die Rhesus-negativ sind, besitzen auf der Oberfläche ihrer roten Blutkörperchen keine Rhesusfaktor-D-Antigene. Zu vermuten wäre, dass sich in ihrem Blutplasma allerdings Rhesusfaktor-D-Antikörper befinden. Dies ist allerdings nur der Fall, wenn eine Rhesus-negative Person mit fremden Rhesusfaktor-D-Antigenen, zum Beispiel durch eine Bluttransfusion, in Kontakt gekommen ist. Nur dann können sich entsprechende Antikörper im Blutplasma gebildet haben.

    Eine Mutter, die Rhesus-negativ ist, kann im Blutplasma also Antikörper gegen den Rhesusfaktor des Babys haben. Dies ist möglich, wenn das Blut eines Rhesus-positiven Kinds mit dem der Mutter in Verbindung gekommen ist (z. B. bei der Geburt oder durch Untersuchungen während der Schwangerschaft) oder die Mutter zum Beispiel im Rahmen einer Bluttransfusion Kontakt mit Rhesus-positivem Blut hatte.

    Wird die Frau mit einem Rhesus-positiven Kind schwanger, können diese Antikörper die roten Blutkörperchen des Ungeborenen verklumpen und sie zerstören (Antigen-Antikörper-Reaktion). Das ungeborene Kind kann unter einer Blutarmut leiden und infolgedessen wird sein Körper mit Sauerstoff unterversorgt, sodass seine Entwicklung beeinträchtigt wird.

    Hatte die Rhesus-negative Mutter noch nie Kontakt zu Rhesusfaktor-D-Antigenen und damit auch keine Rhesusfaktor-D-Antikörper im Blut, ist eine Schwangerschaft mit einem Rhesus-positiven Kind im Normalfall diesbezüglich unproblematisch.