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Zupfinstrumente 03:35 min

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Transkript Zupfinstrumente

Auch dieses Instrument hat einen Klangkörper aus Holz und Saiten, sogar sechs Stück. Die Gitarre wird aber nicht mit einem Bogen gestrichen, sondern mit den Fingern oder einem Plättchen gezupft. Sie gehört zur Gruppe der Zupfinstrumente. Durch Zupfen oder Schlagen werden die Saiten der Gitarre in Schwingungen gebracht und so die Töne erzeugt. Deshalb wird sie auch als Saiteninstrument bezeichnet. Durch Niederdrücken der Saiten am Griffbrett des Gitarrenhalses erhält man die verschiedenen Tonhöhen. Hier gibt es aber, im Unterschied zu den Streichinstrumenten, Bünde und Bundstäbe und man sieht genau, wo man greifen muss. Bis zu sechs Töne gleichzeitig kann man mit der Gitarre spielen. Ideal zum Begleiten von Liedern. Die Gitarre ist daher vor allem ein sehr beliebtes Begleitinstrument, auf dem man aber auch wundervolle Konzertstücke spielen kann, wie wir gerade vorhin von Thomas gehört haben. Manche Gitarren haben sogar zwölf Seiten und man kann auch zwölf Töne gleichzeitig spielen. Im Jazz sowie in der Pop- und Rockmusik wird meist die elektrische Gitarre eingesetzt. Ganz unterschiedliche Zupf- und Saiteninstrumente werden in den verschiedensten Ländern und Kulturen gespielt. Hier einige Beispiele. Das Banjo mit seinem Klangkörper, der mit einem Trommelfell bespannt ist. Die russische Balalaika mit ihrer meist dreieckigen Form. Die Mandoline, die Saz, die türkische Laute, und die Zither. Ein Saiteninstrument, das geschlagen wird, ist das Hackbrett. Es findet vor allem in der Volksmusik in vielerlei Formen seine Verwendung. Das Zymbal, das wir hier hören, ist hauptsächlich in der ungarischen und rumänischen Folkloremusik anzutreffen. Zur Tonerzeugung werden bei den Hackbrettern die Saiten mit Klöppeln oder Hämmerchen geschlagen. In der ungarischen Volksmusik kommen auch noch verschiedene Arten von Zithern zum Einsatz.