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Streichinstrumente 06:51 min

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Transkript Streichinstrumente

Diese Musikinstrumente kennt wohl jeder, die Streichinstrumente. Die Violine, oder auch Geige genannt, ist das kleinste, höchste und bekannteste Streichinstrument. Sehen wir es uns einmal genauer an. Die Violine wird von einem Geigenbauer aus verschiedenen Holzarten gebaut. Ihr Klangkörper, der Korpus, ist hohl und besteht aus mehreren Teilen, der Decke, den Zargen und dem Boden. Er hat zwei f-förmige Schalllöcher zur Verstärkung des Klanges, damit die Decke besser schwingen kann. Auf dem Hals ist ein Griffbrett angeleimt, das meist aus Ebenholz besteht. Vier Saiten sind vom sogenannten Saitenhalter am Korpus bis zu den Wirbeln gespannt. Die Wirbel dienen zum Stimmen der Saiten. Auf der Decke des Korpus ist der Steg aufgesetzt. Über ihn verlaufen die vier Saiten. Der Steg überträgt die Schwingungen auf den Korpus und das Instrument kann klingen. Wie wird nun das Instrument gespielt und der Ton erzeugt? Thomas führt es uns vor. Er legt die Violine auf sein linkes Schlüsselbein und stützt sie etwas mit der linken Hand ab. Mit der rechten Hand führt er nun den Geigenbogen, mit dem er über die gespannten Saiten streicht. So werden die Saiten zum Schwingen gebracht. Nach der Streichbewegung, die der Musiker mit dem Bogen macht, stammt auch die Bezeichnung „Streichinstrument“. Mit den Fingern seiner linken Hand drückt Thomas die Saiten auf dem Griffbrett nieder und bestimmt so die Tonhöhe. Wird die Saite verkürzt, so wird der Ton höher. Da hier aber keine Bünde oder andere Markierungen sind, muss er die Stelle ganz genau treffen, damit der Ton auch stimmt. Das ist schwierig und bedarf vieler Übung. Der Geigenbogen besteht aus einer Holzstange, der Bogenstange und ist mit 190 bis 250 Haaren von Pferdeschweifen bespannt. Die Vorrichtung zum Spannen der Haare nennt man Frosch. Wenn der Geiger die greifenden Finger leicht hin- und herrollt, erzeugt er ein sogenanntes Vibrato, ein leichtes Zittern oder Vibrieren eines Tons. Manchmal werden die Violinsaiten auch gezupft. Das nennt man Pizzicato. (Musik) Die Violine ist vielfach einsetzbar, ob in großen Orchestern als Soloinstrument oder mit vielen anderen Musikern oder in kleinen Gruppen und in der Volksmusik verschiedenster Länder und Kulturen. Erinnert ihr euch noch an unser musikalisches Märchen „Peter und der Wolf“? Hier spielt die Violine die Hauptrolle, den Peter. Martin kann sein Streichinstrument nicht auf sein linkes Schlüsselbein legen. Es ist ein Violoncello oder kurz Cello. Er stellt sein Instrument auf einen ausziehbaren Stachel, hält es zwischen den Beinen und spielt es aufrecht vor seinem Körper. Das Cello ist ähnlich wie die Geige gebaut, nur ist es viel größer und klingt dadurch natürlich auch tiefer. Es wird ebenso mit einem Bogen gestrichen oder mit den Fingern gezupft. Es hat einen weichen Klang und einen sehr großen Tonumfang. Wie schon bei der Violine kann man auch beim Cello Doppelgriffe anwenden. Das heißt, zwei Saiten niederdrücken und somit zwei Töne gleichzeitig anstreichen, also zweistimmig spielen. Besonders voll klingt das Instrument, wenn es gezupft wird. Martin ist Solocellist in einem großen Orchester. Aber auch in kleineren Musikgruppen spielt er auf seinem Cello unterschiedliche Arten von Musik. (Musik) Das größte Streichinstrument ist der Kontrabass. Er ist etwa mannshoch und muss im Stehen gespielt werden. Der Kontrabass hat vier dicke Saiten, einen großen Klangkörper aus Holz und er klingt sehr tief. Hören wir Bettina beim Spielen dieses Instruments einmal zu. (Musik) Im Orchester und in klassischen Ensembles wird er meist gestrichen. In der Unterhaltungsmusik oder im Jazz werden die Saiten gezupft.