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Temporal- und Modaladverbien (Übungsvideo) 08:44 min

Textversion des Videos

Transkript Temporal- und Modaladverbien (Übungsvideo)

Hallo, ich bin Martina und in diesem Video kannst du üben, was du über die Temporal- und Modaladverbien schon gelernt hast. Damit du alle Aufgaben lösen kannst, solltest du dir das Lehrvideo zu den Adverbien noch einmal ansehen. Ich wünsche dir mit den Aufgaben viel Spaß! Beginnen wir doch gleich mit den Temporaladverbien. Temporaladverbien informieren uns über den Zeitpunkt einer Sache. Nach Adverbien, die über den Zeitpunkt Auskunft geben, fragt man mit "wann?" und mögliche Antworten auf diese Frage sind: "bald", "damals", "demnächst", "endlich", "gestern", "morgen", "jetzt", "nun", "neulich", "sofort", "vorhin" und so weiter. Das sind also Temporaladverbien, die über einen Zeitpunkt informieren. Man bildet damit Sätze wie zum Beispiel: "Bald ist Weihnachten". Nach Adverbien, die über die Dauer oder über eine Wiederholung informieren, fragt man mit: "wie lange?", "wie oft?" oder "seit wann?". Diese Adverbien, die uns Auskunft über die Dauer oder über eine Wiederholung einer Sache geben, sind: "immer", "lange", "manchmal", "mehrmals", "oft", "niemals", "bisweilen" und so weiter. Man bildet damit zum Beispiel Sätze wie: "Er spielt oft Schlagzeug". Damit du dir leichter merken kannst, welche Temporaladverbien den Zeitpunkt und welche die Dauer, beziehungsweise die Wiederholung näher beschreiben, üben wir das jetzt einmal. Du sortierst die folgenden Adverbien nach Zeitpunkt oder nach Dauer und nach Wiederholung. Los geht's! Hier sind die Adverbien: "lange", "damals", "sofort", "mehrmals", "oft" und "gestern". Welche Temporaladverbien kommen in den Korb für den Zeitpunkt und welche in den für die Dauer beziehungsweise für die Wiederholung? Genau! Temporaladverbien, die den Zeitpunkt beschreiben sind: "damals", "sofort", "gestern" und Temporaladverbien, die die Dauer und die Wiederholung beschreiben sind: "mehrmals", "oft" und "lange". Setze in der nächsten Übung Temporaladverbien ein, sodass sinnvolle Sätze entstehen. Erst einmal die Adverbien: "bald", "mehrmals", "sofort", "manchmal".  Und jetzt die Sätze, in die du sie einsetzen musst: "Sie geht - (hier kommt ein Adverb) - in der Woche ins Kino". "...(Der nächste Satz beginnt mit einem Adverb) - sind Ferien". "Er hat - (wieder ein fehlendes Adverb) - die Polizei gerufen". "Sie isst - (noch ein Adverb) - Gummibärchen". Und hier ist die Lösung: "Sie geht mehrmals in der Woche ins Kino." "Bald sind Ferien." "Er hat sofort die Polizei gerufen." "Sie isst manchmal Gummibärchen." Merke dir also!: Temporaladverbien beschreiben den Zeitpunkt oder die Dauer beziehungsweise die Wiederholung einer Sache. Aber es gibt ja noch mehr Adverbien, zum Beispiel die Modaladverbien. Weißt du noch, was die Modaladverbien beschreiben? Richtig! Modaladverbien beschreiben die Art und Weise eines Umstandes. Welche Modaladverbien gibt es denn noch einmal? Falls dir jetzt keine einfallen, überleg doch einfach einmal, mit welchen Wörtern man die Art und Weise beschreiben könnte, mit der etwas getan wird. Sind dir ein paar Adverbien eingefallen? Mir schon! Zum Beispiel das Wort "sehr" ist ein Modaladverb. Man kann zum Beispiel in Sätzen wie: "Das Haus ist sehr groß." ein Adjektiv näher beschreiben. Andere Modaladverbien sind zum Beispiel: "vielleicht", "ziemlich", "fast", "gerne", "mindestens", "ebenfalls" usw. Sicher kannst du jetzt auch sagen, wie man nach den Modaladverbien fragt. Genau! Man fragt nach dem "wie?", "womit?" und "wodurch?" eines Umstandes. In der nächsten Übung musst du keine Modaladverbien einsetzen, sondern welche raussuchen und aufschreiben. In den folgenden Sätzen verstecken sich einige von den oben genannten Adverbien, die du auf einen Zettel schreibst. Los geht's. "Er war ein ziemlich ungewöhnlicher Junge." "Sie geht gerne ins Schwimmbad." "Er ist schon fast so groß wie sein Bruder." "Vielleicht fahren sie im Sommer ans Meer." "Die Berge gefallen ihm ebenfalls." So, und nun sieh dir die Sätze noch einmal an und schreibe die Modaladverbien auf. Hast du alle gefunden? Wollen wir einmal die Lösung vergleichen? Also, los geht's: "ziemlich", "gerne", "fast", "vielleicht" und "ebenfalls". So, zum Schluss gibt es wieder eine gemischte Übung: Was beschreiben die Temporaladverbien? Richtig! Sie beschreiben den Zeitpunkt, die Dauer oder die Wiederholung eines Umstandes. Welche Temporaladverbien gibt es? Du musst nicht alle nennen, aber wenigstens 5. Mir sind "bald", "lange", "mehrmals", "damals" und "gestern" eingefallen. Und dir? Was beschreiben denn noch einmal die Modaladverbien? Genau! Sie beschreiben die Art und Weise eines Umstandes. Welche Modaladverbien gibt es denn? Nenne wieder mindestens 5! Modaladverbien sind zum Beispiel: "fast", "gerne", "ebenfalls", "vielleicht" und "ziemlich". Aber es gibt natürlich noch mehr, und falls dir noch ein paar andere Adverbien eingefallen sind, ist das natürlich auch richtig. Hauptsache, es sind Modaladverbien. Unsere letzte Übung ist wieder ein Lückentext und hier musst du diesmal Temporal- und Modaladverbien einsetzen. Erst einmal die Adverbien: "fast", "oft", "sehr", "manchmal", "heute", "gerne". Und hier sind die Sätze, in die du sie einsetzen kannst: "Sie isst nicht oft, aber ... Gummibärchen." "Er freut sich ... auf die Ferien. "    "(Der nächste Satz beginnt mit einem Adverb) - ...ist schlechtes Wetter." "Er telefoniert ... mit seiner Freundin." "(Der nächste Satz beginnt wieder mit einem Adverb) - ...hätte sie ihn vergessen." "Sie geht ... ins Kino." Jetzt setze die Adverbien so ein, dass sinnvolle Sätze entstehen. Es gibt wahrscheinlich mehrere Möglichkeiten, aber wichtig ist, dass du auf Zeit und Art und Weise achtest. Also, los geht's. Und hier ist die Lösung: "Sie isst nicht oft, aber manchmal Gummibärchen." "Er freut sich sehr auf die Ferien." "Heute ist schlechtes Wetter." "Er telefoniert oft mit seiner Freundin." "Fast hätte sie ihn vergessen." "Sie geht gerne ins Kino." Falls deine Sätze etwas anders aussehen, ist das auch Okay, aber was du dir merken musst ist, dass Temporaladverbien den Zeitpunkt oder die Dauer beziehungsweise die Wiederholung beschreiben.  Modaladverbien beschreiben hingegen die Art und Weise eines Umstandes. So, und schon sind wir am Ende des Videos. Ich hoffe, es hat dir gefallen. Bis zum nächsten Mal! Martina!    

8 Kommentare
  1. sehr schlecht erklährt ich kapiere es immer noch nicht :( einfach schlecht und dass ist keine beleidigung

    Von Familie Hub, vor mehr als einem Jahr
  2. Gutes Video ! Sehr schön erklärt.

    Von Jannik K., vor etwa 2 Jahren
  3. Hallo, es gibt bestimmte markierbare Elemente, die man anklicken kann. In diesem Fall sind das alle Modal- und Temporaladverbien, wobei man sich entscheiden muss, um welches es sich genau handelt.

    Beste Grüße
    Die Redaktion

    Von René Perfölz, vor fast 4 Jahren
  4. wie markiert man bei Aufgabe 3

    Von Martin Grummel, vor fast 4 Jahren
  5. cool

    Von Martin Grummel, vor fast 4 Jahren
  1. Eigentlich ok...aber die ganzen fragen bringen mich ganz durcheinander

    Von Gunii, vor mehr als 4 Jahren
  2. Eigentlich ganz gut erklärt, aber bei den Beispielen konnte ich mir nicht alle Wörter merken um sie einzusetzen. Trotzdem tollen Video.

    Von Deleted User 164853, vor etwa 5 Jahren
  3. Cool:) !

    Von Frauove, vor mehr als 6 Jahren
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Temporal- und Modaladverbien (Übungsvideo) Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Temporal- und Modaladverbien (Übungsvideo) kannst du es wiederholen und üben.

  • Ordne den verschiedenen Adverbien das richtige Fragewort zu.

    Tipps

    Suche dir einen Beispielsatz und frage dann danach, wie z.B. Ich gehe schon drei Jahre zur Oberschule.Wie lange?

    Lösung

    Es gibt viele Typen von Adverbien, insgesamt vier Oberklassen und etliche Unterklassen. Um ein Adverb genau zu bestimmen, brauchen wir daher bestimmte Fragen, mit denen wir sie unterscheiden können. Adverbien beschreiben ein Verb, ein Nomen oer ein Adjektiv genauer.

    • Zu Temporaladverbien gehören Zeitpunkt, Dauer und Wiederholung.
    • Nach Adverbien des Zeitpunktes fragt man mit wann?: Ich ging mittags raus.
    • Nach Adverbien der Dauer fragt man mit wie lange? oder seit wann?: Ich bin schon ewig an der Schule.
    • Nach Adverbien der Wiederholung fragt man mit wie oft?: Es erging mir häufig so.
    • Und nach Modaladverbien, also Adverbien der Art und Weise, fragt man zum Beispiel mit wie, aber auch mit womit und wodurch: Er ging schnellstens aus dem Haus.
  • Unterscheide Temporaladverbien der Zeit, der Dauer und der Wiederholung von den Modaladverbien.

    Tipps

    Wenn du dir nicht sicher bist, benutze die Fragen, um den Adverbientyp herauszufinden.

    Lösung

    Es werden hier Beispiele von Temporaladverbien und Modaladverbien genannt. Temporaladverbien kann man nochmal unterteilen in:

    1. Adverbien des Zeitpunkts. Danach fragen wir mit wann?: Wann ging er zur Schule? Heute.
    2. Adverbien der Dauer. Danach fragen wir mit wie lange? oder seit wann?: Wie lang geht er schon zur Schule? Ewig.
    3. Adverbien der Wiederholung. Danach fragen wir mit wie oft?: Wie oft geht er zur Schule? Bisweilen mal.
    Die Modaladverbien sind hingegen eine eigene Gruppe, die Gruppe der Art und Weise. Nach ihnen fragen wir mit wie/wodurch/womit: Wie gerne hat er mich? Sehr.

  • Finde die Temporal- und die Modaladverbien im Text.

    Tipps

    Benutze die Fragewörter, mit denen wir die einzelnen Adverbien bestimmen können.

    Lösung

    Wir müssen hier zwei verschiedene Typen von Adverbien bestimmen: Die Temporaladverbien, die einen Zeitpunkt, eine Dauer oder eine Wiederholung angeben, und nach denen wir mit den Fragen wann?, seit wann?, wie lange? oder wie oft? fragen. Temporaladverbien im obigen Text sind schon, bereits, davor, immer und endlich.

    Und andererseits sollen wir Modaladverbien bestimmen, die eine Art und Weise, also wie etwas passiert, angeben. Nach ihnen fragen wir mit den Fragen wie?, wodurch? oder womit?. Modaladverbien im Text sind z.B. rückwärts, eilends, kurzerhand, mehr oder vergebens.

  • Setze die passenden Adverbien in den Text ein.

    Tipps

    Fange erst mit den Lücken an, bei denen du dir ganz sicher bist.

    Lösung

    Adverbien sind schwierig zu bestimmen, denn häufig überschneiden sie sich mit Präpositionen oder Adjektiven. Ein wichtiges Kriterium ist, dass sie nicht veränderbar, also flektierbar, sind, wie plötzlich, überaus oder flugs.

    Im obigen Text haben wir es eigentlich nur mit zwei Typen von Adverbien zu tun: Den Temporaladverbien wie immer und den Modaladverbien wie sehr oder fast.

  • Gib an, welche Typen von Adverbien es außer Temporal- und Modaladverbien noch gibt.

    Tipps

    Versuche dir die Begriffe zu übersetzen. Welche würden am meisten Sinn machen?

    Es gibt insgesamt vier Typen von Adverbien, d.h. nur zwei Antworten sind richtig.

    Lösung

    Adverbien sind eine bestimmte grammatikalische Wortgruppe bzw. Wortart. Sie sind den Adjektiven ähnlich, welche Nomen näher beschreiben. Adverbien können jedoch im Gegensatz zu Adjektiven in ihrer Form nicht verändert werden, sie sind also nicht flektierbar. Außerdem beschreiben sie neben Nomen und Adjektiven vorrangig Verben.

    Neben den Temporaladverbien - also den Adverbien der Zeit - und den Modaladverbien - also den Adverbien der Art und Weise - gibt es noch die Kausaladverbien. Das sind die Adverbien des Grundes oder der Ursache. Eine weitere Gruppe von Adverbien sind die Lokaladverbien, die einen Ort oder eine Richtung angeben.

    Die anderen oben angegebenen Adverbien sind frei erfunden.

  • Verknüpfe die Sätze und vervollständige sie.

    Tipps

    Es gibt ein paar Möglichkeiten, die Sinn ergeben, aber trotzdem nicht richtig sind. Fange mit denjenigen an, bei denen du dir sicher bist.

    Lösung

    Die einzelnen Sätze werden durch das fettgedruckte Adverb näher bestimmt. Häufig ist es ein Temporaladverb wie nie oder gerade jetzt. Aber auch Modaladverbien, wie ziemlich, kommen vor. Außer diesen gibt es noch Kausaladverbien und Lokaladverbien.

    Adverbien sind unveränderbar, also nicht flektierbar. Sie beschreiben Verben, Nomen und Adjektive genauer.